UNIVERSELLES LEBEN e.V. – 19. August 2011, 09:22
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Leben ist Kommunikation

Leben ist Kommunikation

Gabriele, die Prophetin und Botschafterin Gottes für unsere Zeit, erläuterte dieses Thema in der Kosmischen Lebensschule am 22.04.2001. Ein kurzer Auszug:

Wir haben keine Kommunikation, weil wir unfrei sind. Wir sind an Menschliches und Allzumenschliches gebunden, das uns im täglichen Leben bewegt, über das wir nachdenken, also „Monologe“ führen. Dadurch gehen wir an unserem Nächsten vorbei.

Jeder, der in sich unfrei ist, hat also zu seinem Nächsten keine positive Kommunikation, höchstens den Austausch des Egos. Um Kommunikation – die echte Kommunikation – zu erlangen, müssen wir zuerst einmal frei werden von unserem Ego, mit dem wir ja am Nächsten vorbeireden. Wir teilen uns nur selbst mit, der andere teilt sich auch mit – wir reden aneinander vorbei und glauben, das wäre Kommunikation.

Das Ego ist auf den Körper bezogen und ist nicht das Leben. Es ist das menschliche Dasein. Erst wenn wir von uns selbst, von unserem Ego, frei werden, um das kosmische ICH BIN zu erlangen - die Eingaben oder die Inspiration von innen -, dann erst beginnen wir zu leben. Das heißt: Wir müssen das Leben, das unser wahres Leben ist, erst einmal von innen heraus gestalten. Alles andere ist der Austausch des Egos.

Wir müssen also an uns lernen, um uns täglich zu verfeinern, sodass der Geist der Unendlichkeit durch uns zu wirken vermag. Der Austausch des Egos ist menschlich. Wir sind jedoch nicht nur Menschen, sondern in den inneren Anlagen kosmische Wesen.

Um zu lernen, müssen wir uns selbst erkennen, unser niederes Selbst, das wir täglich mit Worten preisgeben, das wir an unseren Nächsten hinreden und glauben, jetzt hätten wir Kommunikation zu ihm.

Lernen, um das Leben zu gewinnen, das von Innen kommt, bedeutet, uns selbst in allem zu hinterfragen, alles, was wir sagen, alles, was wir denken oder fühlen. Ist das Gewissen noch aktiv, dann spüren wir sehr bald, dass hinter unseren Worten oder Gedanken etwas ganz anderes abläuft, als wir an der Oberfläche denken oder was wir sagen. Das, was hinter den Worten, hinter den Gedanken oder hinter unseren Gefühlen abläuft, das sind nämlich wir, und das ist oftmals gar nicht so schön, wie wir nach außen hin vorgeben.

Erst wenn wir das, was „dahinter“ ist, erkennen, mit der Kraft des Geistes bereinigen und Gleiches oder Ähnliches nicht mehr denken, reden, tun oder wollen, dann erst werden wir frei von Bindungen an unseren Nächsten, der uns dies oder jenes tun soll, der für uns das oder jenes machen soll, der für uns sprechen soll oder dem wir helfen sollen, obwohl er weiß, was er tun könnte.

Wer das, was „dahinter“ abläuft, nicht bereinigt, der bindet sich immer wieder an Menschen. Er will Gefälligkeiten vom Nächsten; er möchte Anerkennung vom Nächsten; er möchte, dass der Nächste dies oder jenes tut, obwohl er es selbst machen könnte; er wertet andere ab, stellt sich über den Nächsten usw. Das ist Bindung. Das bedeutet auch Austausch des Egos. Wenn der eine dann über diese Dinge mit dem Nächsten spricht und der andere bestätigt ihn und sagt: „Ja, ja, du hast ganz recht, so ist es“, dann ist das diese flache Kommunikation, in Wirklichkeit Ego-Austausch.

Leben ist Kommunikation, es ist kosmische Kommunikation. Wollen wir leben, also echte Kommunikation, dann müssen wir die ersten Schritte tun, indem wir uns immer wieder hinterfragen. Dabei helfen uns unsere fünf Sinne, die ja vielfach die Gedanken oder unsere Gespräche abrufen.

Jeder kann sich selbst prüfen: Wenn die Blicke auf irgendetwas fallen, fängt er zu denken an. Was denkt er? Was steht hinter dem Denken? Das ist er. Was fühlt er? Was steht hinter dem Fühlen? Das ist er. Wenn wir also unser Allzumenschliches nicht beheben, dann können wir mit unserem Nächsten auch keine wahre Kommunikation aufbauen.

Gebundenheit ist Unfreiheit, und Freiheit ist Leben.

Wahre Kommunikation – nicht die Ich-Kommunikation - heißt, den anderen zu verstehen. Kosmische Kommunikation heißt: Ich verstehe meinen Mitmenschen. Wenn ich auch z.B. mit dem, was er sagt, nicht übereinstimme, aber im Inneren lerne ich, ihn zu kennen und zu verstehen. Und daraus ergibt sich dann auch die Entscheidung für mich selbst: Gehe ich auf das Allzumenschliche ein? Dann kann ich sagen, ich habe Kompromisse gemacht, und Kompromisse führen wieder zu Bindungen. Nehme ich das Positive des Menschen, bejahe das Positive, dann lasse ich ihn auch frei. Frei, zu entscheiden, wie er will, aber ich muss mich an das Allzumenschliche nicht binden. Dann kann ich sagen: Ich habe zum Nächsten, zu seinem wahren Wesen, Kommunikation. Habe ich diese Kommunikation in mir selbst erlernt, dann habe ich auch Kommunikation zu meinem Nächsten, zum Inneren meines Nächsten, und gleichzeitig Kommunikation zu der Natur und zu den Tieren.

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Dies ist nur ein kleiner Auszug aus der  Kosmischen Lebensschule, dem  Treffen aller Gottsucher, das jeden Sonntag um 10.00 Uhr in vielen  Orten urchristlicher Begegnung stattfindet.

Haben Sie Interesse? Möchten Sie gerne eine Veranstaltung live miterleben? Nähere Informationen und Veranstaltungsorte: Treffen aller Gottsucher


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