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falsche Ergebnisse!

Tierversuche liefern
falsche Ergebnisse!



Die Fakten:

Mäuse sind von Natur aus sehr schreckhaft und scheu. Durch hektische Bewegungen oder grelles Licht lassen sie sich schnell erschrecken und ergreifen die Flucht, sofern dies möglich ist. Ist dies nicht möglich, so sind sie einem enormen Stress ausgesetzt. Dies belegt auch eine aktuelle wissenschaftliche Studie, die aufzeigt, dass allein schon der »normale« Umgang mit Versuchstieren erheblichen Einfluss auf die Ergebnisse von Tierversuchen hat.

Mäuse, Ratten, Kaninchen, Hunde, Gänse und andere Tiere werden durch bloßes Anfassen und durch sogenannte Routine-Untersuchungen wesentlich mehr gestresst, als bislang angenommen. Die Stressreaktionen der Tiere verfälschen die Tierversuchsdaten. Zu diesem Ergebnis kommt eine wissenschaftliche Studie, die bereits im September 2004 in einem Fachjournal für Versuchstierkunde erschienen ist.
Dass dies keine Einzelbeobachtung ist, geht daraus hervor, dass  der Verhaltensforscher Dr. J. Balcombe vom amerikanischen »Ärztekomitee für verantwortungsvolle Medizin« nicht nur eine, sondern 80 verschiedene Veröffentlichungen zu Eingriffen an Versuchstieren untersucht hat. Aufgrund dessen konnte er zeigen, dass allein schon das Hochheben einer Maus bei dem Tier eine Reihe von Stressreaktionen hervorruft, die noch eine Stunde danach nachweisbar sind. Auf sogenannte Routine-Eingriffe - wie Blutentnahmen und Zwangsfütterung mit einer Magensonde - reagieren die Tiere mit Angst und Panik. Stresshormone im Blut steigen an, der Puls rast, der Blutdruck geht in die Höhe, die Immunabwehr sinkt. Dies geschieht schon vor dem eigentlichen Experiment und wirkt lange im Körper der Maus nach. Daran wird deutlich, dass es keine humanen Experimente gibt und dass die Forschungsergebnisse durch Stressreaktionen wie Hormonausschüttung und  Immunsuppression verfälscht werden können.
Auch andere wissenschaftliche Studien bestätigen die Kritik von Dr. Balcombe. So konnten Untersuchungen der Universität Gießen und der University of California belegen, dass die reizarme Umgebung der standardisierten Käfighaltung bei Nagern wie Mäusen und Ratten zu Verhaltensstörungen und dauerhaften Hirnschädigungen führt. Auch dies kann zu  falschen Versuchsergebnissen führen.

 

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