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  Gedanken zur Toleranz, Freiheit und Gerechtigkeit

Zum grundlegenden Selbstverständnis einer demokratischen Gesellschaft gehört die Freiheit der Religion, die Freiheit, zu glauben und zu verkünden, was man will. Diese Freiheit geht so weit, daß auch Vorstellungen, die dem gesunden Menschenverstand widersprechen, die lächerlich oder geradezu absurd wirken, toleriert werden.
Ihre Schranken findet eine Religion dann, wenn sie anderen Religionen die Freiheit, die sie für sich selbst in Anspruch nimmt, streitig macht. Denn die Toleranz gegenüber einer Religion darf nicht zu Lasten einer anderen gehen. Die Toleranz darf auch nicht dadurch mißbraucht werden, daß eine Religion Menschen täuscht und in die Irre führt, indem sie historische Persönlichkeiten für sich vereinnahmt, deren Lebens- und Lehrwerk genau das Gegenteil von dem repräsentieren, was die mißbrauchende Religion selbst tut. Ein solcher Etikettenschwindel stellt einen schwerwiegenden Verstoß gegen das Prinzip der Ehrlichkeit und Gerechtigkeit dar, den ein Rechtsstaat nicht hinnehmen darf.
Ein derartiger schwerwiegender Verstoß gegen das Prinzip der Ehrlichkeit und Gerechtigkeit liegt beispielsweise dann vor, wenn im Radio Vatikan Herr Ratzinger, die rechte Hand von Herrn Woytila, vor Pazifismus warnt und Pazifismus als „unchristlich“ verleumdet. Hier fühlen sich Urchristen aufgerufen, gegen den Mißbrauch und die Verleumdung des Namens des Jesus, des Christus, aufzustehen.
Jesus, der Christus, ist Pazifist. Sein Leben als Jesus von Nazareth und Seine Lehre haben mit dem von Herrn Ratzinger verkündeten kriegerischen Glauben der Vatikankirche nichts zu tun. Urchristen bemühen sich, die pazifistische Lehre des Jesus, des Christus, jeden Tag in ihren Alltag einzubeziehen und so Schritt für Schritt die Gebote Gottes und die Lehren des Jesus, des Christus, zu erfüllen. Deshalb haben sie das Recht und die Verpflichtung, den Mißbrauch des Namens Christi, des Friedefürsten, durch den Kriegsfürsten Ratzinger und die Vatikankirche anzuprangern.
Urchristen machen der Vatikankirche deren Glauben und die kriegerischen Inhalte dieses Glaubens nicht streitig, solange diese Institution sich „katholisch“ und nicht „christlich“ nennt. Den Namen des Jesus, des Christus, für die Lehren einer kriegerischen Machtkirche zu mißbrauchen, ist ein Verbrechen gegen den großen Friedenslehrer Christus - und eine gröbliche Irreführung gutgläubiger Menschen. Wer dies tut, zeigt damit, wes Geistes Kind er ist.
Daß und in welchem Umfang der Name des Christus - z.B. in der Bezeichnung „christlich“ - durch die Amtskirche mißbraucht wird, ergibt sich für jeden interessierten Leser schon aus deren eigener Bibel, denn obwohl heute niemand mehr bestreitet, daß die Bibel durch die Priesterkaste der Amtskirchen an vielen Stellen gefälscht ist, finden sich dort noch genügend Hinweise auf die wahre Lehre und das Leben des Jesus von Nazareth.
Herr Ratzinger predigt die Gewalt zur Verteidigung von „Werten“. In der Bibel lesen wir (Matth. 26, 51-53), daß Jesus Seinen Begleiter, der Ihn gegen die Schergen der Priesterkaste verteidigen wollte, aufgefordert hat, sein Schwert in die Scheide zu stecken, denn „alle, die zum Schwert greifen, werden durch das Schwert umkommen“. Und Er fügte noch hinzu, daß es Seinem Vater, Gott, ein leichtes wäre, „mehr als zwölf Legionen Engel“ zu Seiner Verteidigung zu schicken. Jesus hätte also ohne weiteres die Gewalt Seiner Feinde im Keim ersticken können. Dies hat Er nicht getan, sondern als Pazifist Gewalt in jeder Form abgelehnt.
Wer sich als „christlich“ bezeichnet und sich zur Rechtfertigung kriegerischer Gewalt auf das Alte Testament beruft, den widerlegt ebenfalls schon seine eigene Bibel. Denn darin sagt Jesus (Matth. 5, 17): „Denkt nicht, ich sei gekommen, um das Gesetz und die Propheten aufzuheben. Ich bin nicht gekommen, um aufzuheben, sondern um zu erfüllen.“ Jesus war nach Seiner eigenen Aussage die Wahrheit selbst. Daher war, sprach und handelte Er ehrlich, wahrhaftig, geradlinig und absolut gerecht. Alles, was Jesus tat und lehrte, wie es - neben den besagten Irreführungen, gleich Fälschungen - auch im Neuen Testament berichtet ist, stand also im Einklang mit dem, was die großen Propheten wie Mose, Jesaja, Jeremia und andere zuvor gelehrt hatten. Jesus lehrte die Feindesliebe und die Friedfertigkeit; also ist dies die Fortsetzung und die Erfüllung der Lehren der großen Propheten. Werden über diese Gottesboten im Alten Testament, insbesondere in den Büchern Mose, Geschichten von Greueln, Brutalität, Krieg und Schlachtopfern berichtet, so kann es sich folglich dabei nur um Fälschungen handeln, die von der Priesterkaste erfunden wurden, als sie Jahrhunderte nach dem Tod der alttestamentlichen Gottespropheten die - bis dato mündlich überlieferten - Geschichten aufgeschrieben haben. Aber selbst unter diesen Fälschungen befinden sich genügend Hinweise darauf, was Gott wirklich offenbart und durch Seine treuen Diener zu tun geboten hatte. Jesus, den Christus, mit den gottwidrigen Fälschungen in Verbindung zu bringen, zeigt, wie skrupellos der Name des Christus von der Konfessionskirche katholisch und ähnlich auch lutherisch verleumdet wurde und wird.
Jesus war gegen das Töten jeglicher Kreatur. Die Konfessionskirchen rechtfertigen das bestialische Quälen und Abschlachten von Milliarden von Tieren jährlich und das Verspeisen ihrer Kadaver damit, daß Gott zu den Menschen gesagt haben soll: „Macht euch die Erde untertan.“ Sie verschweigen, daß in ihrer eigenen Bibel schon bei dem Propheten Jesaja (66, 3) zu lesen ist, daß der, der einen Ochsen erschlägt, nicht besser ist als der, der einen Menschen tötet, und bei Hosea (8, 13), daß Gott das Fleischessen und Opferschlachten ein Greuel ist. Selbst Hieronymus, der im vierten Jahrhundert nach Christus die Bibel so neu zusammenstellte, daß er dafür mit dem Vorwurf rechnete, er sei ein Bibelfälscher, stellte unmißverständlich fest: „Der Genuß des Tierfleisches war bis zur Sintflut unbekannt, aber seit der Sintflut hat man uns die Fasern und die stinkenden Säfte des Tierfleisches in den Mund gestopft ... Jesus Christus, welcher erschien, als die Zeit erfüllt war, hat das Ende wieder mit dem Anfang verknüpft, so daß es uns jetzt nicht mehr erlaubt ist, Tierfleisch zu essen.“ (Adversus Jovianum 1, 30) Wer also das Töten und Verzehren von Tieren befürwortet, mag das unter dem Banner „katholisch“ und „lutherisch“ tun. Dafür den Begriff „christlich“ zu verwenden, ist eine Verleumdung des Namens Christi und ein Verstoß gegen das Prinzip der Gerechtigkeit.
Die Reihe der Widersprüche zwischen den Lehrinhalten des Vatikanglaubens bzw. auch des Lutherglaubens und der Lehre des Jesus, des Christus, die sich schon aus den eigenen Bibeln der Konfessionskirchen ergeben, ließe sich beliebig fortsetzen. Dazu gehört z.B. die Leugnung des Gesetzes von Saat und Ernte, das in der Bibel erwähnt ist, z.B. bei Matth. 26, 52: „Denn alle, die zum Schwert greifen, werden durch das Schwert umkommen“; oder bei Paulus im Galaterbrief (6, 7): „Täuscht euch nicht, Gott läßt keinen Spott mit sich treiben; was der Mensch sät, wird er ernten.“
Auch die Behauptung der Konfessionspriesterkaste, der Mensch könne die Gebote Gottes gar nicht halten und die Lehren des Jesus, des Christus, nicht erfüllen - die Bergpredigt Jesu z.B. sei für eine ferne, künftige Zeit gegeben -, widerlegt die Bibel bei Matth. 7, 24: „Wer diese meine Worte hört und danach handelt, ist wie ein kluger Mann ...“ Weitere Beispiele wären die Aufforderung Jesu an die Priesterkaste (Matth. 23, 9): „Auch sollt ihr niemand auf Erden euren Vater nennen; denn nur einer ist euer Vater, der im Himmel.“ Oder Matth. 23, 8: „Ihr aber sollt euch nicht Rabbi nennen lassen; denn einer ist euer Meister, ihr alle aber seid Brüder.“
Über die Widersprüche der Konfessionskirchenlehre zur Lehre des Jesus, des Christus, wie sie sich aus der Konfessionsbibel ergeben, hinaus findet derjenige weitere Widersprüche, der liest, was Christus selbst in unserer Zeit über Sein Leben und Wirken als Jesus von Nazareth und über Seine wahre Lehre im Prophetischen Wort offenbart, u.a. in dem großen Offenbarungswerk Das ist Mein Wort. Alpha und Omega. Das Evangelium Jesu. Die Christus-Offenbarung, welche inzwischen die wahren Christen in aller Welt kennen.
Um es nochmals klarzustellen: Jeder soll die Freiheit haben, zu glauben und zu verkünden, was er will. Nicht toleriert werden kann die Einschränkung der Freiheit anderer und der Mißbrauch des Namens anderer, um Menschen zu betrügen und in die Irre zu führen. Deshalb mögen die Vatikankirche und die Lutherkirche ihre milliardenschwere Machtreligion weiter pflegen, die die Welt dahin gebracht hat, wo sie heute steht, nämlich an den Abgrund; aber sie soll nicht den Namen des Friedefürsten Christus stehlen und mißbrauchen, sondern sich unter ihrer wahren Identität präsentieren.
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