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  Wehret den Anfängen
Stoppt die Inquisition der Gegenwart

Das Leitbild der Urchristen auf der ganzen Erde ist Jesus, der Christus. Seine Lehre ist ihr Weg. Die Prinzipien des Jesus, des Christus, sind die höchste Ethik und Moral. Ihm, dem erhabenen Gottessohn, Jesus, dem Christus, folgen wir nach, ohne Riten und Dogmen. Seine Lebensanweisungen sind unübertreffliche Kennzeichen dafür, dass Gott, der Ewige, die Liebe, das Leben, die Freiheit, die Einheit, die Brüderlichkeit und Gerechtigkeit ist. Mit den folgenden Gedanken möchte ich auf den Worten des Jesus, des Christus, aufbauen, auf der göttlichen Wahrheit, die Er den Menschen als Nazarener gegeben hat.
Gott, die Allkraft, die Weisheit und Liebe, die allumfassende Realität des Seins, Seine Größe und Herrlichkeit, können wir Menschen nicht vollkommen erfassen. Eines jedoch sollte uns bewusst sein: Gott ist unwandelbar. Sein ewiges, heiliges Gesetz galt gestern, gilt heute, morgen und in alle Ewigkeit. Gott ist die Absolutheit in der ganzen Unendlichkeit.
Jesus lehrte uns, dass die Absolutheit Gottes, Seines und unseres Vaters, die Liebe, der Friede, Einheit und Freiheit ist, dass Gott der Geber des Lebens ist, weil Er das Leben selbst ist. Er ist der Odem in unserem Atem und in jedem Tier. Auch in der Pflanze, im Stein, in der gesamten Mutter Erde ist Er das Leben, ebenfalls in den Elementarkräften, die zur Natur der Erde gehören.
In dem mächtigen All-Zusammenwirken aller Aspekte des Lebens für die Mutter Erde und für alles, was auf, in und über ihr lebt, sind die Schöpfungskräfte des Schöpfers, Gott, tätig. Durch Seine Kraft wird die Mutter Erde fruchtbar; sie ist die Ernährerin der Menschen, Tiere und Pflanzen.
Durch den Strom der göttlichen Kraft, Seinen Odem, tragen alle Lebensformen das Leben, das Gott ist. Jedes Atom ist Ausdruck Seiner Kraft, Liebe und Weisheit und wird von Ihm belebt.
Jesus, der Christus, brachte uns Menschen Gott, Seinen Vater, näher, der auch unser Vater ist. Er kündete von der All-Liebe Gottes, von Seiner allmächtigen Weisheit, von Seinem ewigen Lebensgesetz der Freiheit und des Friedens. Und Jesus lebte uns Menschen das vor, was Er lehrte. Er verkörperte das Gesetz Gottes. Er war der Friedensstifter, der die Menschheit aufrief, Ihm nachzufolgen.
Im Abendland nennen sich viele Menschen »Christen« und nehmen für sich in Anspruch, sie seien »christlich«. Im Wörterbuch »Großer Duden« finden wir unter »christlich« die Erläuterung: »auf Christus oder dessen Lehre zurückgehend«. Und zu »Christlichkeit« steht dort: »christliche Gesinnung«. Wer sich also als »christlich« bezeichnet, der bekennt sich damit ausdrücklich zu Christus und Seiner Lehre.
Wer sich als »christlich« bezeichnet lässt wissen, dass er sich am Gedankengut und an dem Leben des Jesus, des Christus, orientiert und dass Christus ihm als Maßstab für sein Denken und Leben gilt.
Da Friedfertigkeit ein wesentliches Merkmal christlicher Gesinnung ist, wäre daraus die logische Konsequenz: Dieser Mensch ist auch bestrebt, Friedensbringer zu sein und somit Nachfolger des großen Lehrers, Jesus, des Christus, der am Kreuz der Erlöser aller Seelen und Menschen wurde. - Fragen wir: Wie steht es damit unter den »Christen«? Unter anderem gibt dieses Extrablatt darüber Aufschluss.
Wie schon erwähnt, sind Urchristen weltweit bestrebt, dem großen Weisheitslehrer, dem Erlöser aller Seelen und Menschen, Jesus, dem Christus, nachzufolgen. Da Jesus uns Menschen lehrte, dass Gott nicht in Tempeln, also nicht in Kirchen aus Stein, wohnt, suchen wir Urchristen Ihn auch nicht in so genannten Gotteshäusern aus Stein. Statt dessen gehen wir in unser Inneres, in das Allerheiligste tief in unserer Seele. Warum? Weil jeder Mensch die »Kirche« ist, also der »Tempel«, in dem Gott wohnt.
Unter anderem lehrte uns Jesus, dass wir keinen Menschen auf Erden »Vater« nennen sollen, denn nur Einer ist unser Vater, der im Himmel ist. Deshalb glauben wir Urchristen nicht an den »Stellvertreter Gottes«, der sich »Heiliger Vater« nennt. Aus dem Absoluten Gesetz der Liebe, der Weisheit, des Friedens, der Freiheit und der Einheit lehrte uns Jesus, der Christus, das »Für oder Wider«: entweder für oder gegen Gott. Das Für oder Wider ist eine klare Aussage - dazwischen gibt es nichts, keinen Kompromiss, keine Meinung, kein Wenn und Aber, keine Konzession und keine Ausnahme.
Nun könnten wir Menschen sagen: »Wir alle sind Sünder«. Allerdings haben wir die Zehn Gebote und die Lehren des Jesus, des Christus, die uns aufzeigen, ob unser Verhalten für oder gegen Gott ist. - Viele, sehr viele Menschen haben jedoch kaum einen klaren und objektiven Maßstab für ihr Denken und Handeln, weil sie an ihre Pfarrer und Priester glauben, denen sie nachfolgen, und weil sie als Katholiken zu einem so genannten »Stellvertreter Gottes« aufblicken und diesem huldigen, dem so genannten »Heiligen Vater« in Rom. Pfarrer und Priester lehren ihre Schafe kirchliche Traditionen, die meist aus dem Heidentum abgeleitet sind und mit dem ewigen All-Einen nichts zu tun haben. Sie lehren Dogmen, Riten und Zeremonien und schreiben vor, wie der Kirchengott angebetet und verherrlicht werden soll - der allerdings nicht der Gott der Liebe, der Weisheit, der Freiheit und Einheit ist, nicht der Gott, den Jesus, der Christus, lehrte.
Warum hat in dieser Welt jede Religion eine andere Lehre und andere Anbetungsrituale, Traditionen und Weisungen, wie Gott angebetet werden müsste? Hat jede Religion ihren Gott? Gibt es also viele Götter unterschiedlichster Art? Und von welchem Gott ist in der katholischen und evangelischen Christenheit die Rede?
Nach Festsetzung des Stuhles Petri handelt es sich bei dem gesamten Text im so genannten Alten Testament um »das wahre Wort Gottes«. Wäre dies so, dann wäre das Zeugnis, das Gott hier in unzähligen - zudem extrem widersprüchlichen - Aussagen von sich selbst gibt, mehr als befremdlich, ja absurd. Dieser Gott zürnt, straft, rächt, verwirft, ruft zu Kampf, Krieg, Völkermord und Vernichtung auf, hat Freude am qualvollen Tod unschuldiger Tiere, fordert, diese Ihm zu opfern... und weitere Ungeheuerlichkeiten mehr, die im Alten Testament, speziell in den Büchern Mose, Gott zugeschrieben werden.
Ist das tatsächlich Gott, der Ewige, von dem Jesus, der Christus, sprach, dessen Gesetz die Liebe ist, die gebende Kraft, voll der Gnade, Güte und Barmherzigkeit? Oder ist es der Gott der Priestergilde, die aus den ursprünglichen Weisungen Gottes durch Seine treuen Propheten anderes, Gegensätzliches, gemacht hat? (Näheres über diesen Vorgang können Sie nachlesen in dem Buch »Nur für kluge Köpfe und gute Analytiker. Wer sitzt auf dem Stuhl Petri?«, Band 1, Verlag DAS WORT)
Auch Jesus, der Christus, der größte Prophet und Geistige Lehrer aller Zeiten, lehrte einen anderen Gott, den Gott der Liebe, des Friedens, der Freiheit und der Einheit. Kehren wir noch einmal zurück zu dem Begriff »Sünde«. Nach der Lehre des Nazareners besteht eine Sünde darin, dass der Mensch einer der Gesetzmäßigkeiten aus dem Gesetz Gottes - der Inhalte der Gebote Gottes oder der Bergpredigt Jesu - zuwiderhandelt.
Dem widersprechen die scheinchristlichen Kirchen auch nicht, aber sie haben in ihrer Lehre weitere, zusätzliche »Sünden« erfunden, die nicht auf Gottes Gesetz, sondern auf sie, die Kirche und ihre Lehren, bezogen sind. So spricht die katholische Kirche in ihren Dogmen und Lehrsätzen strenge Gebote und Verbote aus, für deren Nichtbeachtung Strafen angedroht werden. Mit diesen zweckdienlich neu geschaffenen »Sünden« hält sie das Kirchenvolk unter der Knute. Denn wer z.B. von den eigenmächtigen Festsetzungen und Definitionen in den Dogmen und Lehrsätzen auch nur einen Aspekt nicht »glaubt«, das heißt, nicht akzeptiert: »anathema sit!«; er ist, so behauptet diese fragwürdige Institution allen Ernstes, ausgeschlossen, und seine Seele wird von Gott verstoßen, das heißt, in die ewige Verdammnis geworfen.
Daraus ist, wie jeder logisch Denkende klar entnehmen kann, der Schluss zu ziehen, Gott sei der Erfüllungsgehilfe der Kirche. Die Anmaßung, Selbstherrlichkeit und Skrupellosigkeit des »Stuhles Petri« geht also so weit, dass er behauptet, über Gott bestimmen zu können. Denn der Stuhl Petri gibt vor, Gott zu veranlassen, Menschen bzw. deren Seelen zu verdammen, gleich zu verstoßen, weil sich diese die Festlegungen der Kirche nicht in allen Punkten überstülpen lassen.
So band der Stuhl Petri - die katholische Kirche - die Menschen an sich, zumal er sich auch die Autorität und Kompetenz vorbehielt, den Menschen die Sünden zu vergeben, sie davon loszusprechen. Der Stuhl Petri behauptete einfach, Gott habe ihm diese »Machtvollkommenheit« übertragen.
Jesus, der Christus, der große Lehrer der Friedfertigkeit! Christus, der Friedefürst! - Stellen wir einmal die Frage: Warum gibt es in dieser Welt so viel Unfrieden, da doch die meisten Religionsgründer vom Frieden und der Liebe Gottes sprachen? Warum die Kriege, die Zerstörung weltweit? Wer hat den Menschen die unterschiedlichen und vielfältigen Religionskulte aufgepfropft? Es war stets die Priestergilde der jeweiligen Religionen, die sich ihre Götter geschaffen hatten. Diese standen einander feindselig gegenüber; sie schätzten nicht den Gott der Liebe, der Freiheit, der Einheit, des Friedens, den einen Gott, den uns Jesus von Nazareth lehrte.
Gerade die »Christen« im Abendland, die - buchstäblich um Seines Namens willen - Jesus nachfolgen sollten, folgen den Weisungen aus Rom, die der Stuhl Petri ausschüttet. Jesus, der Christus, der Sohn des Allerhöchsten, wusste und weiß um alle Dinge. Sollte Er, der voraussah, dass an dem so genannten »Petri Stuhl« das Blut unzähliger Menschen aller Generationen kleben würde, Petrus auf diesen Stuhl gesetzt haben? - Wäre es wahrhaftig der Stuhl Petri, dann müsste man ebenfalls annehmen, dass Jesus dem Petrus die Macht und den Auftrag zum Töten und Morden gab, das Zepter zur Diskriminierung und Verleumdung anderer Menschen, vor allem Andersdenkender.
Jesus, der Friedensstifter, lehrte den Frieden. Er sprach sinngemäß: »Selig, die Frieden stiften; denn sie werden Söhne Gottes genannt werden.« Betrachten wir das Für oder Gegen näher - wessen Söhne sind dann all jene, die Unfrieden stiften, die Kriege befürworten, die morden, die töten und Andersdenkenden nach Kräften übel mitspielen? Weiter sprach der große Friedenslehrer: »Haltet Frieden untereinander!« und: »Schließ ohne Zögern Frieden mit deinem Gegner, solange du noch mit ihm auf dem Weg zum Gericht bist.«
So stellt sich die Frage: Geht von den unterschiedlichen Religionen, die alle ihren speziellen Gott anbeten, der ihrem Maßstab, ihrem Charakter, ihrer Wertewelt, entspricht, Krieg, Mord und Zerstörung aus oder der Friede, die Liebe und die Brüderlichkeit? Jesus, der Christus, wies uns auf die Entscheidung hin: entweder für oder gegen Gott. Für Gott heißt, Frieden halten. Für Gott heißt, die Natur und alles, was die Erde an Leben hervorbringt, zu achten und zu schätzen, mit dem Nächsten Frieden zu schließen und Frieden zu halten, aus den Schwertern Pflugscharen zu schmieden. Die Entscheidung für Gott bedeutet, dass sich die Menschen untereinander so lieben, wie Jesus, der Christus, sie geliebt hat und liebt.
Der große Freiheitslehrer, Jesus, der Christus, der Erlöser aller Seelen und Menschen, lehrte uns auch die Freiheit, z.B. in der Aussage: Was du willst, dass dir andere tun, das tue du ihnen zuerst. - Er lehrte uns nicht ein Verhalten, wie es allgemein für selbstverständlich angesehen und auch in Kirchenkreisen gepflegt wird: Was du willst, dass dir andere nicht tun sollen, das tue du ihnen zuerst.
Des weiteren lehrte uns Jesus die göttliche Gesetzmäßigkeit: Du sollst kein falsches Zeugnis geben wider deinen Nächsten. - Blickt man in die christlichen Religionen, schaut und hört man genauer hin, dann erlebt man, dass viele Menschen, voran die Priestergilde, wahrhaft Zeugnis geben, nämlich wider den Christus Gottes. Und der Stuhl Petri, an dem das Blut von »Heiden«, Juden, Indianern, Katharern, Waldensern, Hussiten, »Hexen« und auch von unzähligen Opfern der kirchlichen Inquisition haftet, ist gleichsam errichtet auf den Gebeinen derer, die aufgrund des falschen Zeugnisses gegen sie elendiglich zu Tode kamen.
Darüber hinaus ist dabei der Abermilliarden Tiere zu gedenken. Das »falsche Zeugnis« gegen sie lautet sinngemäß: Tiere haben keine Seele. Man darf sich ihrer bedienen wie eines Gebrauchsgegenstandes. Ihnen gebührt weder Liebe noch Mitgefühl. - Für diese Missachtung der Gottesgeschöpfe, die des Menschen kleine Geschwister, unsere Übernächsten, sind, für ihre Qualen und ihren grausamen Tod sind ebenfalls die Kirchenführer, letztlich der »Stuhl Petri«, verantwortlich.
Hätte Jesus, der Christus, Petrus als Oberhaupt dieser Kirche eingesetzt, so wäre Er zweifellos als Peiniger, als Räuber und als Befürworter des Tötens von unschuldigen Lebewesen anzusehen. Auch am Malträtieren der Mutter Erde, an der Befürwortung der Kriege, des Brudermordes, wäre dann Jesus, der Christus, schuld. Das kann aber nicht sein, denn Jesus war der große, friedfertige Lehrer. So kann klar ausgesagt werden: Vom Stuhl Petri kommt die Gegensatzlehre, die all das verkündet, was Jesus nicht wollte und nicht gelehrt hat.
Welch eine schändliche Verleumdung des friedvollen, gütigen Gottessohnes Jesus! Ihn zu rehabilitieren ist das Gebot der Stunde. - Und worauf ist es zurückzuführen, dass dies über die vielen Jahrhunderte nur vergleichsweise wenige Menschen gemerkt haben? - In diesem Zusammenhang muss diese Frage offen stehen bleiben. Doch jedem ist unbenommen, seine eigenen Betrachtungen darüber anzustellen.
Wenn wir in diesem Extrablatt vieles von dem aufzeigen, was uns, den Urchristen, Nachfolgern des Nazareners, in den letzten 20 bis 30 Jahren geschah, so tun wir das nicht um unseretwillen. Vielmehr ist uns vor allem daran gelegen, dass sich viele unserer Mitmenschen aus der geistigen Knechtschaft zu befreien vermögen.
So mancher Bürger des Volkes wird angesichts dessen, was - in diesem demokratischen Rechtsstaat! - einer Gruppe von Nicht-Katholiken und Nicht-Protestanten, also »Andersdenkender«, widerfuhr und widerfährt, aufhorchen. So mancher wird aufwachen und das wahre Gesicht der »Biedermänner« in den »heiligen« Roben erkennen - den Wolf im Schafspelz, die Maske, hinter der sich allezeit der Antichrist verborgen hielt.
So mancher unserer Mitmenschen, die wir als unsere Brüder und Schwestern in Christus ansehen, wird aufgrund belegter Fakten auch seine eigene Lage erfassen. Er wird plötzlich sehen, in welch üblen und verderblichen Fallstricken er - unter Umständen seit vielen Jahrhunderten - gefangen war, wem er gefolgt und welch einem kolossalen Betrug, welch einer überdimensionalen Lüge, er aufgesessen ist. Dass dies geschieht, das wünschen wir unseren Brüdern und Schwestern von ganzem Herzen.
Wir Urchristen, die bestrebt sind, den Weg mit Christus zum Vater zu gehen, wissen - weil wir es an und in uns selbst erfahren -, wo wahrlich das Heil und die Rettung zu finden sind. Jedem Menschen, jeder Seele steht dieser Weg offen.
Urchristen in der ganzen Welt sind für Frieden und Freiheit. Jeder Mensch kann denken, wie er will. Doch wir sind gegen die Verleumdung unseres großen Lehrers, des Jesus, des Christus, gegen den Missbrauch Seines Namens und die Verfälschung Seiner Lehre. Deshalb decken wir auf, was gegen Jesus, den Christus, ist. An erster Stelle des Gegensatzes steht Rom, der Stuhl Petri.
Es ist ein Freiheitsgebot, dass jeder seine Ansichten vertreten und sich nennen kann, wie er möchte: z.B. Katholik, Protestant oder Andersdenkender. Gibt er sich jedoch den Anschein, die Prinzipien der Lehre des Jesus, des Christus, zu vertreten, tritt er die wahren christlichen Werte mit Füßen und verwendet er dennoch den Namen des Jesus, des Christus, dann ist er ein Falschmünzer, auf den aufmerksam gemacht werden sollte. Denn keiner von uns möchte, dass wir für etwas missbraucht werden, das wir nicht lehrten, das wir nicht sagten, das wir nicht taten.
Wer sich also Katholik oder Protestant nennt, der mag das tun, aber er sollte das Wort »christlich« nicht gebrauchen, vor allem dann nicht, wenn er dem Stuhl Petri huldigt oder Martin Luther, der, ähnlich wie der Stuhl Petri, gegen die Lehre des Jesus, des Christus, sprach und handelte.
Kein Mensch ist vollkommen, auch wir Urchristen nicht. Doch wer bestrebt ist, sich jeden Tag zu bemühen, an sich selbst die Frage zu richten: Ist das, was ich denke, rede und tue, sind die Leitlinie für mein Leben und mein Lebensziel in Übereinstimmung mit dem, was Jesus, der Christus, wollte? -, der begibt sich auf den Weg der Gerechtigkeit. Weil Urchristen dem friedfertigen, großen Lehrer der Liebe und Weisheit nachfolgen, sich täglich bemühen, Frieden zu halten und Frieden zu schaffen, auch Frieden mit den Tieren und der gesamten Natur, werden sie von den Gegensatzkräften diskriminiert, verleumdet, ausgegrenzt und rufmordgeschädigt. Deshalb geht der Ruf an alle Bürger, die diesen Artikel lesen: Wehret den Anfängen! Dem Mord großen Stils geht immer der Rufmord voraus.
Für den Klarsichtigen ist deutlich erkennbar, dass das Mittelalter der Neuen Zeit die Hand reicht. Das Heraufdämmern eines neuen Mittelalters zeichnet sich ab. Schreckensbilder jener finsteren Zeit werden wieder lebendig. Schattengebilde der Vergangenheit drohen erneut Realitätscharakter zu gewinnen. Sie gemahnen an die Werke der Vernichtung, wie sie damals Jahrhunderte lang betrieben wurden.
Urchristen schweigen nicht, wenn es um ihren Lehrer, Führer und Wegbereiter ins Vaterhaus geht, um Jesus, den Christus, der uns den Vater der Liebe und des Friedens lehrte und nahebrachte. Urchristen führen keine Kriege, doch sie klären auf, nicht, indem sie polemisieren, sondern indem sie Fakten bringen, um aufzuzeigen, wie es dazu kam, dass das Blut vieler gerechter Frauen und Männer am Stuhl Petri klebt, jener Aufrechten, die nicht für den Stuhl Petri waren, sondern für den großen Geist der Liebe, der Freiheit und des Friedens, für Jesus, den Christus.
Es gibt also Anzeichen dafür, dass gewisse Kräfte im Stillen ein Wiederaufleben des Mittelalters mit seinen bekannten typischen Erscheinungsformen betreiben. Noch ist keine »Auferstehung« der so genannten Kreuzritter angezeigt, die das Kreuz des Christus als Mordzeichen trugen. Die Weisungen jedoch, die vom so genannten Stuhl Petri, von seinen Amtsträgern und sonstigen Helfershelfern ausgehen - die immer gegen jene vorgingen, die mit der Verwirklichung der Lehre des Nazareners ernst machten -, können nicht mehr ohne weiteres hingenommen werden, denn, wie schon erwähnt, geht dem Mord meist der Rufmord voraus. Daher: Wehret den Anfängen!
Ich wiederhole: Urchristen sind friedliebende Menschen. Sie erleiden Diskriminierung und Ausgrenzung, weil sie nicht schweigen und die Machenschaften aufdecken, die der Stuhl Petri und seine Anhänger mit dem Namen »Jesus« oder »Christus« und dem Zeichen des Gekreuzigten verdeckt halten wollen.
Kirchliche Beauftragte und Gesinnungsgenossen hetzen - besonders im Raum Würzburg - gegen die Urchristen und gehen, sowohl hinterhältig als auch unverhohlen, massiv gegen sie vor. Warum? Weil diese in der Nachfolge des Jesus, des Christus, stehen. Sie geben Zeugnis davon, dass sie friedfertige Menschen sind, dass sie die Mutter Erde mit ihren unzähligen Lebensformen achten und schätzen. Deswegen werden sie von der katholischen und lutherischen Streit-Macht diskriminiert, verleumdet und ausgegrenzt. Über sie werden Lügen verbreitet und vieles, vieles mehr. Lesen Sie in diesem Sonderblatt, wie sich die Rufmordkampagne aufgebaut hat und aufbaut, und helfen Sie mit, den Anfängen zu wehren, damit das Ganze nicht zu mörderischen Kreuzzügen ausartet.
Sie werden sagen: Viel wird gesprochen von Liebe und Frieden und Einheit - wo ist der Beweis, dass diese Werte konkret umsetzbar sind?
In der Nähe von Würzburg haben Urchristen begonnen, es zu beweisen. Besuchen Sie uns auf dem friedvollen Land in der Nähe von Würzburg, Deutschland, in dessen Mitte der Gutshof Terra Nova liegt, auf dem einige Urchristen leben, um der Mutter Erde und allen Tieren, Pflanzen und Mineralien Achtung zu erweisen.
Quelle: "WEHRET DEN ANFÄNGEN! Stoppt die Inquisition der Gegenwart" Ausgabe Nr. 1/2006, http://www.denk-mit.info
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