
 Bischöfe vor Gericht zitiert:
Sie sollen sich nicht länger "christlich" nennen

Freie Christen für den Christus der Bergpredigt in allen Kulturen weltweit Max-Braun-Str. 2, 97828 Marktheidenfeld 14.10.2009
Sie sollen sich nicht länger "christlich" nennen Lutherische Bischöfe vor Gericht zitiert
Während die Evangelische Kirche Deutschlands einen Nachfolger (oder eine Nachfolgerin) für ihren Ratsvorsitzenden Wolfgang Huber sucht, droht ihr ganz nebenbei die Bezeichnung „christlich“ abhanden zu kommen.
Denn genau das fordern die Freien Christen für den Christus der Bergpredigt in allen Kulturen weltweit: Die lutherische Kirche soll sich nicht mehr "christlich" nennen dürfen, weil sie in Wahrheit unchristlich ist. Deshalb haben sie dieser Tage gegen den Namensmissbrauch Klage beim Verwaltungsgericht Hannover eingereicht. Sie verklagen die Ev.-luth. Landeskirche Hannovers mit ihrer Landesbischöfin Dr. Margot Käßmann exemplarisch für die gesamte EKD.
Vorausgegangen war eine „Abmahnung“ an alle 22 deutschen Landesbischöfe, in der ein Theologe, ein Arzt, zwei Journalisten und zwei Juristen ausführlich begründet hatten, weshalb aus ihrer Sicht die lutherische Kirche das Recht verwirkt habe, sich „christlich“ zu nennen: Während Jesus von Nazareth die Botschaft von einem liebenden Gott brachte, droht die Lehre Luthers den Menschen mit ewigen Höllenstrafen. Während der Friedenslehrer Jesus davor warnte, zum Schwert zu greifen, rechtfertigt die Luther-Kirche immer wieder auch Krieg und Gewalt. Während Jesus ein bescheidenes Leben führte, häuft die Kirche Macht und Reichtum an und lässt sich mit Milliardensubventionen "mästen" – Bischofsgehälter inbegriffen. In eklatantem Widerspruch zur Kinderliebe Jesu ("Lasset die Kleinen zu Mir kommen."), ging die Luther-Kirche während der Nazi-Zeit dem Hitler-Regime bei der Ermordung Behinderter bereitwillig zur Hand, und nach dem Krieg etablierte sie in kirchlichen Einrichtungen ein System, in dem unzählige Kinder und Jugendliche gequält, misshandelt und missbraucht wurden. Martin Luther war kein Nachfolger Jesu, sondern rief zu "Mord und Totschlag" auf und wurde mit seinem furchtbaren Antisemitismus zum geistigen Miturheber des Holocaust. Und im Gegensatz zum Tatglauben, den Jesus von Nazareth lehrte, rief er dazu auf, ruhig "tapfer zu sündigen", wenn man nur "noch tapferer" glaube.
Die Kläger wollen zu dem "dreisten Etikettenschwindel" nicht länger schweigen, mit dem Christus verspottet und Sein Name derartig missbraucht werde. Eine Institution, die Menschen bereits als Säuglinge zwangsweise vereinnahme, verstoße außerdem gegen deren Persönlichkeitsrechte. Die 48-seitige Klageschrift kann im Internet nachgelesen werden.
Nähere Informationen: www.christus-oder-kirche.de, Telefon 09391-50 42 13
Download: Pressemitteilung Klage Ev.-Lutherkirche - 14.10.2009.pdf [117 KB]
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