nachrichten - Das Universelle Leben Aller Kulturen Weltweit
Christus, der Schlüssel zum Tor des Lebens

 

Angeblich verdammender Gott:

Was trägt die Lutherkirche in die Gesellschaft hinein?


Eines der prominentesten Mitglieder der evangelisch-lutherischen Kirche Deutschlands gab jüngst bemerkenswerte Erklärungen ab: Er bete nicht. Er glaube auch nicht an ein Leben nach dem Tod. Er sei ein "sehr distanzierter Christ". Dennoch bleibe er Mitglied der Kirche, denn diese gehöre "zum Kitt, der die Gesellschaft zusammenhält". Es war kein Geringerer als Altkanzler Helmut Schmidt, der diese Zustandsbeschreibung in einem Interview mit dem ZEIT-Magazin ablieferte.

Sie mag ja für viele Mitglieder der Kirche und auch nicht wenige ihres geistlichen Personals repräsentativ sein. Nur: Mit Vernunft und Logik oder gar mit gesundem Menschenverstand haben solche Absurditäten nur mehr wenig zu tun. Und schon gar nicht mit Jesus, dem Christus. Es ist jedoch typisch evangelisch, denn schon Martin Luther brachte einen absurden Glauben in die Welt, z. B. indem er lehrte: "Das ist der höchste Grad des Glaubens, zu glauben, Gott sei gütig, der so wenige rettet und so viele verdammt" (WA 18, S. 633).

Wer den Kirchen angehört und nicht ans Jenseits glaubt, wird von der Institution, die Helmut Schmidt für hilfreich hält, also in die ewige Hölle geschickt. Ihn persönlich, der nicht an solche Drohungen glaubt, mag dies nicht stören. Doch wie geht es den anderen? Viele Kinder träumen von einem "lieben Gott", der alles sieht und "böse Kinder" furchtbar straft. Und nicht wenige Erwachsene landen beim Psychiater, weil sie ihre ekklesiogenen Neurosen nicht bewältigen. Über diese negativen Folgen sieht der Agnostiker aus Hamburg gelassen hinweg, wenn er vom "Kitt" spricht, der die Gesellschaft zusammenhalte.

Und womit halten die Kirchen die Gesellschaft noch zusammen? Durch die Verhinderung von Kriegen? Noch nie war das der Fall. Und auch heute gibt es Militärbischöfe und Militärgeistliche, die das Militär segnen und beim Töten und Getötetwerden Trost spenden. Oder besteht der kirchliche Kitt vielleicht in Anstand, Ethik und Moral? Viele Kinder und Jugendliche können davon ein Lied singen, was sie bei katholischen Priestern und auch bei evangelischen Pfarrern erlebt haben. Wurde die Gesellschaft ehrlicher, weil sich die evangelisch-lutherische Kirche ein "Wächteramt" anmaßt? Waren die Banker Spekulanten und Zocker, deren Gier uns in die Schuldenkrise stürzte, keine Kirchenmitglieder? Was bringen die Kirchen also der Gesellschaft – außer einer Steuerbelastung von jährlich 14 Milliarden?!

Und was wäre, wenn es keine Kirchen mehr gäbe? Es ginge dem Staatshaushalt wesentlich besser. Es gäbe weniger seelische Ängste und Scheinheiligkeit. Und vor allem: Die Menschen würden sich endlich bewusst, dass Gott nicht in Tabernakeln zu suchen und durch Sakramente zu vermitteln ist, sondern in ihrem Inneren lebt. Dass in Jesus von Nazareth nicht der Urheber komplizierter Kirchendogmen über die Erde ging, sondern der Christus Gottes, der jedem zugänglich ist, der sich ernsthaft bemüht, die Bergpredigt zu leben und die Gebote Gottes zu erfüllen. Das wäre kein „Kitt“, sondern ein geistiges Elixier für eine neue Gesellschaft und eine neue Zeit. Sie bricht gerade an, denn Gott spricht erneut durch Prophetenmund.

Immer mehr Menschen in der ganzen Welt vernehmen die Botschaft des Christus Gottes: "Jetzt ist die Zeit gekommen, da Ich, Christus, allen das Gesetz des Lebens offenbare, auf dass sie Mich finden; denn Ich Bin unterwegs, um Mein Reich auf der Erde aufzurichten. Wer Ohren hat, der höre!" (Die großen kosmischen Lehren des Jesus von Nazareth an Seine Apostel und Jünger, die es fassen konnten, S.20)

© 2009 Universelles Leben e.V. • E-Mail: info@universelles-leben.orgImpressum