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  Anweisungen zu Gewalt und Krieg im alten Testament - Jesus: "Liebet eure Feinde." Jesus rügt die Heuchelei der Schriftgelehrten und Pharisäer.

Jesus trug nicht zur Aufweichung unseres Gewissens bei. Er forderte uns auch nicht auf, dieses mit Listen und Finten, mit spitzfindigen Formulierungen einzulullen und zum Schweigen zu bringen. Das tut einzig der, der gegen Gott ist und wirkt und der schon das Wort Gottes durch Mose in sein Gegenteil verkehrt hat. Davon ein weiteres Beispiel: Im 2. Buch Mose, Exodus, Einheitsübersetzung, steht: Wer einen Menschen so schlägt, daß er stirbt, wird mit dem Tod bestraft (Exodus 21, 12). Wer seinen Vater oder seine Mutter schlägt, wird mit dem Tod bestraft. Wer einen Menschen raubt, gleichgültig, ob er ihn verkauft hat oder ob man ihn noch in seiner Gewalt vorfindet, wird mit dem Tod bestraft. Wer seinen Vater oder seine Mutter verflucht, wird mit dem Tod bestraft. (21, 15-17) In Exodus 21, 24 heißt es weiter: Auge für Auge, Zahn für Zahn, Hand für Hand, Fuß für Fuß, Brandmal für Brandmal, Wunde für Wunde, Strieme für Strieme. Und das wurde oft genug wörtlich genommen und diente zur Legitimation von Racheakten aller Art. Jesus sprach in der Bergpredigt solches nicht. Hier heißt es: Ihr habt gehört, daß gesagt worden ist: Auge für Auge und Zahn für Zahn. Ich aber sage euch: Leistet dem, der euch etwas Böses antut, keinen Widerstand, sondern wenn dich einer auf die rechte Wange schlägt, dann halt ihm auch die andere hin. Und wenn dich einer vor Gericht bringen will, um dir das Hemd wegzunehmen, dann laß ihm auch den Mantel. Und wenn dich einer zwingen will, eine Meile mit ihm zu gehen, dann geh zwei mit ihm. Wer dich bittet, dem gib, und wer von dir borgen will, den weise nicht ab. (Mt 5, 38-42) Bei Jesus lesen wir also ganz andere Worte als von dem „Gott" in den „Büchern Mose". Wer ein aufrichtiger Christ sein möchte, der müßte die Entscheidung treffen: Entweder für Gott durch Jesus, den Christus, oder für den Gott der Institutionen Kirche, denn zwei Herren kann man nicht dienen. Irgendwann bringt uns der falsche Gott zu Fall. Unsere gleichgültige, unbarmherzige Gesellschaft ist hierfür der beste Beweis. Im Fünften Buch Mose, Deuteronomium, ist u.a. die Rede von der Wiedervergeltung:
Und du sollst in dir kein Mitleid aufsteigen lassen, Leben für Leben, Auge für Auge, Zahn für Zahn, Hand für Hand, Fuß für Fuß. (19, 21)
Der Krieg und die Kämpfer. Wenn du zum Kampf gegen deine Feinde ausziehst und Pferde und Wagen und ein Kriegsvolk erblickst, das zahlreicher ist als du, dann sollst du dich nicht vor ihnen fürchten; denn der Herr, dein Gott, der dich aus Ägypten heraufgeführt hat, ist bei dir. Wenn ihr in den Kampf zieht, soll der Priester vortreten, dem Kriegsvolk eine Ansprache halten und zu ihnen sagen: Höre, Israel! Ihr zieht heute in den Kampf gegen eure Feinde. Verliert nicht den Mut! Fürchtet euch nicht, geratet nicht durcheinander, und weicht nicht erschreckt zurück, wenn sie angreifen. Denn der Herr, euer Gott zieht mit euch, um für euch gegen eure Feinde zu kämpfen und euch zu retten. (20, 1-4) Als wäre nicht seit damals doch Jesus, der Christus, auf der Erde gewesen, hält man es derzeit ähnlich: Die heutigen Priester segnen die Kriege samt ihren Waffen in dem Glauben, die von ihnen Gesegneten haben Gott an ihrer Seite gegen die „Feinde". Im gleichen Buch Mose heißt es weiter:
Die Eroberung der Städte. Wenn du vor eine Stadt ziehst, um sie anzugreifen, dann sollst du ihr zunächst eine friedliche Einigung vorschlagen. Nimmt sie die friedliche Einigung an und öffnet dir die Tore, dann soll die gesamte Bevölkerung, die du dort vorfindest, zum Frondienst verpflichtet und dir untertan sein. Lehnt sie eine friedliche Einigung mit dir ab und will sich mit dir im Kampf messen, dann darfst du sie belagern. Wenn der Herr, dein Gott, sie in deine Gewalt gibt, sollst du alle männlichen Personen mit scharfem Schwert erschlagen. Die Frauen aber, die Kinder und Greise, das Vieh und alles, was sich sonst in der Stadt befindet, alles, was sich darin plündern läßt, darfst du dir als Beute nehmen. Was du bei deinen Feinden geplündert hast, darfst du verzehren; denn der Herr, dein Gott, hat es dir geschenkt. So sollst du mit allen Städten verfahren, die sehr weit von dir entfernt liegen und nicht zu den Städten dieser Völker hier gehören. Aus den Städten dieser Völker jedoch, die der Herr, dein Gott, dir als Erbbesitz gibt, darfst du nichts, was Atem hat, am Leben lassen. (20, 10-16) Wenn du vor eine Stadt ziehst, um sie anzugreifen, dann sollst du ihr zunächst eine friedliche Einigung vorschlagen. Nimmt sie die friedliche Einigung an und öffnet dir die Tore, dann soll die gesamte Bevölkerung, die du dort vorfindest, zum Frondienst verpflichtet und dir untertan sein. Lehnt sie eine friedliche Einigung mit dir ab und will sich mit dir im Kampf messen, dann darfst du sie belagern. Wenn der Herr, dein Gott, sie in deine Gewalt gibt, sollst du alle männlichen Personen mit scharfem Schwert erschlagen. Die Frauen aber, die Kinder und Greise, das Vieh und alles, was sich sonst in der Stadt befindet, alles, was sich darin plündern läßt, darfst du dir als Beute nehmen. Was du bei deinen Feinden geplündert hast, darfst du verzehren; denn der Herr, dein Gott, hat es dir geschenkt. So sollst du mit allen Städten verfahren, die sehr weit von dir entfernt liegen und nicht zu den Städten dieser Völker hier gehören. Aus den Städten dieser Völker jedoch, die der Herr, dein Gott, dir als Erbbesitz gibt, darfst du nichts, was Atem hat, am Leben lassen. (20, 10-16)
Im Mittelalter wateten die Kreuzritter im Blut derer, die sie im Namen des Kreuzes besiegt hatten. Zwischen 1941 und 1943 in Kroatien war es nicht viel anders. Die Kirche macht wahr: Das Alte Testament „erhellt" das Neue Testament - doch nicht mit dem Licht Gottes, von dem Christus kündete und heute wieder kündet! Gott ist der Friede. Christus kam in Jesus, um allen Menschen den Frieden zu bringen. Er wird - im Geiste - wiederkommen als der Friedefürst, das ist gewiß. Jesus sprach in Seiner Bergpredigt von der Liebe zu den Feinden. Bei Matthäus heißt es:
Ihr habt gehört, daß gesagt worden ist: Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen. Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen, damit ihr Söhne eures Vaters im Himmel werdet; denn er läßt seine Sonne aufgehen über Bösen und Guten, und er läßt regnen über Gerechte und Ungerechte. Wenn ihr nämlich nur die liebt, die euch lieben, welchen Lohn könnt ihr dafür erwarten? Tun das nicht auch die Zöllner? Und wenn ihr nur eure Brüder grüßt, was tut ihr damit Besonderes? Tun das nicht auch die Heiden? Ihr sollt also vollkommen sein, wie es auch euer himmlischer Vater ist. (Mt 5, 43-48)
Wieder erkennen wir: Jesus sagte: Ihr habt gehört ... Er sagte nicht „ihr habt von Gott durch Mose gehört"; Er sagte auch nicht „ihr habt vom Propheten Mose gehört". Er sagte: Ihr habt gehört ... Jesus sprach von der Liebe Gottes und von der Versöhnung - der sogenannte „Gott" durch Mose vom Zerstören, Plündern und Töten. In Levitikus, 3. Buch Mose, heißt es in der Zusammenfassung:
Verfolgt ihr eure Feinde, so werden sie vor euren Augen dem Schwert verfallen. Fünf von euch werden hundert verfolgen, hundert von euch werden zehntausend verfolgen, und eure Feinde werden vor euren Augen dem Schwert verfallen. Euch wende ich mich zu, mache euch fruchtbar und zahlreich und halte meinen Bund mit euch aufrecht. (26, 7-9) Jesus hingegen sagte: Alle, die zum Schwert greifen, werden durch das Schwert umkommen." (Mt 26, 52) Mose soll auf Geheiß Gottes Priester geweiht haben. Die Weihe begann mit der üblichen Schlachtzeremonie eines Widders. Jesus hat auch in bezug auf die Priester gerade das Gegenteil gelehrt. Im Matthäus-Evangelium sprach Er deutliche Worte: Ihr aber sollt euch nicht Rabbi nennen lassen; denn nur einer ist euer Meister, ihr alle aber seid Brüder. (23, 8) In Matthäus 23 rügte Jesus die Heuchelei der Schriftgelehrten und Pharisäer: (26, 7-9) Jesus hingegen sagte: Alle, die zum Schwert greifen, werden durch das Schwert umkommen." (Mt 26, 52) Mose soll auf Geheiß Gottes Priester geweiht haben. Die Weihe begann mit der üblichen Schlachtzeremonie eines Widders. Jesus hat auch in bezug auf die Priester gerade das Gegenteil gelehrt. Im Matthäus-Evangelium sprach Er deutliche Worte: Ihr aber sollt euch nicht Rabbi nennen lassen; denn nur einer ist euer Meister, ihr alle aber seid Brüder. (23, 8) In Matthäus 23 rügte Jesus die Heuchelei der Schriftgelehrten und Pharisäer:
Darauf wandte sich Jesus an das Volk und an seine Jünger und sagte: Die Schriftgelehrten und die Pharisäer haben sich auf den Stuhl des Mose gesetzt. Tut und befolgt also alles, was sie euch sagen, aber richtet euch nicht nach dem, was sie tun; denn sie reden nur, tun selbst aber nicht, was sie sagen. Sie schnüren schwere Lasten zusammen und legen sie den Menschen auf die Schultern, wollen selber aber keinen Finger rühren, um die Lasten zu tragen. Alles, was sie tun, tun sie nur, damit die Menschen es sehen: Sie machen ihre Gebetsriemen breit und die Quasten an ihren Gewändern lang, bei jedem Festmahl möchten sie den Ehrenplatz und in der Synagoge die vordersten Sitze haben, und auf den Straßen und Plätzen lassen sie sich gern grüßen und von den Leuten Rabbi (Meister) nennen. Ihr aber sollt euch nicht Rabbi nennen lassen; denn nur einer ist euer Meister, ihr alle aber seid Brüder. Auch sollt ihr niemand auf Erden euren Vater nennen; denn nur einer ist euer Vater, der im Himmel. Auch sollt ihr euch nicht Lehrer nennen lassen; denn nur einer ist euer Lehrer, Christus. Der Größte von euch soll euer Diener sein. Denn wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt, und wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden. Weh euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler! Ihr verschließt den Menschen das Himmelreich. Ihr selbst geht nicht hinein; aber ihr laßt auch die nicht hinein, die hineingehen wollen. Weh euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler! Ihr zieht über Land und Meer, um einen einzigen Menschen für euren Glauben zu gewinnen; und wenn er gewonnen ist, dann macht ihr ihn zu einem Sohn der Hölle, der doppelt so schlimm ist wie ihr selbst. Weh euch, ihr seid blinde Führer! Ihr sagt: Wenn einer beim Tempel schwört, so ist das kein Eid; wer aber beim Gold des Tempels schwört, der ist an seinen Eid gebunden. Ihr blinden Narren! Was ist wichtiger: das Gold oder der Tempel, der das Gold erst heilig macht? Auch sagt ihr: Wenn einer beim Altar schwört, so ist das kein Eid; wer aber bei dem Opfer schwört, das auf dem Altar liegt, der ist an seinen Eid gebunden. Ihr Blinden! Was ist wichtiger: das Opfer oder der Altar, der das Opfer erst heilig macht? Wer beim Altar schwört, der schwört bei ihm und bei allem, was daraufliegt. Und wer beim Tempel schwört, der schwört bei ihm und bei dem, der darin wohnt. Und wer beim Himmel schwört, der schwört beim Thron Gottes und bei dem, der darauf sitzt. Weh euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler! Ihr gebt den Zehnten von Minze, Dill und Kümmel und laßt das Wichtigste im Gesetz außer acht: Gerechtigkeit, Barmherzigkeit und Treue. Man muß das eine tun, ohne das andere zu lassen. Blinde Führer seid ihr: Ihr siebt Mücken aus und verschluckt Kamele. Weh euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler! Ihr haltet Becher und Schüsseln außen sauber, innen aber sind sie voll von dem, was ihr in eurer Maßlosigkeit zusammengeraubt habt. Du blinder Pharisäer! Mach den Becher zuerst innen sauber, dann ist er auch außen rein. Weh euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler! Ihr seid wie die Gräber, die außen weiß angestrichen sind und schön aussehen; innen aber sind sie voll Knochen, Schmutz und Verwesung. So erscheint auch ihr von außen den Menschen gerecht, innen aber seid ihr voll Heuchelei und Ungehorsam gegen Gottes Gesetz. Weh euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler! Ihr errichtet den Propheten Grabstätten und schmückt die Denkmäler der Gerechten und sagt dabei: Wenn wir in den Tagen unserer Väter gelebt hätten, wären wir nicht wie sie am Tod der Propheten schuldig geworden. Damit bestätigt ihr selbst, daß ihr die Söhne der Prophetenmörder seid. Macht nur das Maß eurer Väter voll! Ihr Nattern, ihr Schlangenbrut! Wie wollt ihr dem Strafgericht der Hölle entrinnen? Darum hört: Ich sende Propheten, Weise und Schriftgelehrte zu euch; ihr aber werdet einige von ihnen töten, ja sogar kreuzigen, andere in euren Synagogen auspeitschen und von Stadt zu Stadt verfolgen. So wird all das unschuldige Blut über euch kommen, das auf Erden vergossen worden ist, vom Blut Abels, des Gerechten, bis zum Blut des Zacharias, Barachias’ Sohn, den ihr im Vorhof zwischen dem Tempelgebäude und dem Altar ermordet habt. Amen, das sage ich euch: Das alles wird über diese Generation kommen. (23, 1-36) Jesus sprach u.a.: Auch sollt ihr niemand auf Erden euren Vater nennen, denn nur einer ist euer Vater, der im Himmel. (Mt 23, 9) Warum gibt es dann den „Heiligen Vater" auf Erden? Wer als Katholik an die Worte Jesu glaubt, müßte sich die Frage stellen, ob er nicht einer römisch-katholischen „Galionsfigur" zujubelt und so mit einstimmt, den Namen Jesu und Seine Lehre zu schmähen, um den größten Propheten aller Zeiten, der unser Erlöser wurde, lächerlich zu machen.
Jesus sprach gegen das Priestertum: Ihr aber sollt euch nicht Rabbi nennen lassen; denn nur einer ist euer Meister, ihr alle aber seid Brüder. (Mt 23, 8) Jesus nannte sich Meister, also Weisheitslehrer. Die katholische Kirche machte Jesus gegen Seine Lehre und gegen Seinen Willen zum Priester. Im katholischen Katechismus, Nr. 1548, heißt es: „Christus selbst ist im kirchlichen Dienst des geweihten Priesters in seiner Kirche zugegen als Haupt seines Leibes, Hirt seiner Herde, Hoherpriester des Erlösungsopfers und Lehrer der Wahrheit."
Im katholischen Katechismus heißt es: „... und Lehrer der Wahrheit." Das ist seitens der heutigen kirchlichen Amtsträger wieder eine Verhöhnung des Jesus, des Christus. Sie reden vom Lehrer der Wahrheit, aber sie tun nicht, was Jesus lehrte und wollte.
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