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  Der Geist der Bücher Mose weht in den Kirchen heute. Parallelen zu den blutigen magischen Zeremonien des Voodoo-Zaubers.

Jesus kam, wie Er sagte, das Gesetz Gottes zu erfüllen. Er tat es mit Seinem Leben und Wirken. Und Er lehrte, wie das Gesetz der Himmel in den einzelnen Schritten im Alltag von uns Menschen zu erfüllen ist; das wesentliche überlieferte Zeugnis davon ist Seine Bergpredigt. Bevor wir uns der Frage zuwenden, wie es kam, daß der wahre christliche Weg, der Weg der Nachfolge Jesu, von vielen sogenannten Christen nicht beschritten wurde, gehen wir noch einmal zurück zu den Büchern Mose. Die darin festgeschriebenen Lehren und Anweisungen sowie das religiös-gesellschaftliche Herrschaftssystem wirkten fort bis zum Erdengang des Christus in Jesus, obwohl Gott immer wieder Seine Boten, die Propheten sandte, um das Volk aufzuklären und zum wahren Glauben und Leben zu bewegen. Die sich daraus ergebende Verblendung und Belastung der Menschen war einer der Hauptgründe dafür, daß Jesus von Seinen Zeitgenossen nicht an- und aufgenommen wurde und den Weg über Golgatha antreten mußte. Und auch nach Seinem Leibestod schlichen sich unter den ersten Urchristen bald gegensätzliche Strömungen ein und setzten sich schließlich durch. Das neue Christentum, das sich zwar nach Christus benannte, doch nicht mit Christus war, zeigt nun andere Erscheinungsformen als das religiös-gesellschaftliche Leben, das in den Büchern Mose beschrieben ist. Doch wie steht es mit den Wurzeln? Diese bringen immer Früchte der gleichen Art hervor, des gleichen Inhalts. Und Jesus sagte: „An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen."
Welcher Geist in den Zeremonien weht, von denen in den Büchern Mose zu lesen ist, können wir folgendem Zitat aus dem 3. Buch Mose, Levitikus, entnehmen:
Ist seine Opfergabe ein Brandopfer vom Rind, so bringe er ein männliches Tier ohne Fehler dar; er soll es an den Eingang des Offenbarungszeltes bringen, damit es vor dem Herrn Annahme findet. Er lege seine Hand auf den Kopf des Opfertiers, damit es für ihn angenommen werde, um ihn zu entsühnen. Er soll dann den Stier vor dem Herrn schlachten, und die Söhne Aarons, die Priester, sollen das Blut darbringen. Sie sollen es ringsum an den Altar sprengen, der am Eingang des Offenbarungszeltes steht. Dann soll er das Opfer abhäuten und es in Stücke zerlegen. Die Söhne Aarons, die Priester, sollen Feuer auf den Altar bringen und Holz darauf schichten. Hierauf sollen die Söhne Aarons, die Priester, die Stücke sowie den Kopf und das Fett auf das Holz über dem Altarfeuer legen. Der Priester soll dann die Eingeweide und die Beine mit Wasser waschen und das Ganze auf dem Altar in Rauch aufgehen lassen. Ein Brandopfer ist es, ein Feueropfer zum beruhigenden Duft für den Herrn. Ist seine Opfergabe ein Brandopfer vom Kleinvieh, von den Schafen oder Ziegen, dann soll er ein fehlerloses männliches Tier bringen. Er soll es an der Nordseite des Altars vor dem Herrn schlachten, und die Söhne Aarons, die Priester, sollen sein Blut ringsum an den Altar sprengen. Dann soll der Priester es in Stücke zerlegen und diese sowie den Kopf und das Fett auf das Holz über dem Altarfeuer legen. Er soll dann die Eingeweide und die Beine mit Wasser waschen, und der Priester soll das Ganze darbringen und auf dem Altar in Rauch aufgehen lassen. Ein Brandopfer ist es, ein Feueropfer zum beruhigenden Duft für den Herrn. Ist seine Opfergabe für den Herrn ein Brandopfer vom Geflügel, dann soll er eine Turteltaube oder eine junge Taube bringen. Der Priester soll sie zum Altar bringen, ihren Kopf abtrennen und ihn auf dem Altar in Rauch aufgehen lassen; ihr Blut soll gegen die Altarwand ausgepreßt werden. Dann soll er ihren Kropf mit den Federn entfernen und ihn an der Ostseite des Altars auf den Platz der Fett-Asche werfen. Darauf soll der Priester den Vogel an den Flügeln einreißen, ohne ihn dabei zu teilen, und ihn auf dem Altar, auf dem Holz über dem Feuer, in Rauch aufgehen lassen. Ein Brandopfer ist es, ein Feueropfer zum beruhigenden Duft für den Herrn. (1, 3-17)
„Zum beruhigenden Duft für den Herrn". Warum muß man den Herrn mit diesem sogenannten „beruhigenden Duft", der bestimmt kein Wohlgeruch, vielmehr ein Gestank war, beruhigen? Nach den Lehren Jesu ist Gott die Liebe, die Versöhnung, das Erbarmen und die Güte, das Gleichmaß in allen Dingen. Warum muß Er dann beruhigt werden? Bekanntlich werden sogenannte wilde Tiere - wir bezeichnen sie hin und wieder als Bestien - mit Fleischbrocken beruhigt oder in eine Falle gelockt. Dachte man, oder wollte man den Anschein erwecken, Gott, der Absolute, All-Ewige, sei zu manipulieren, wie wir Menschen es vielfach sind oder wie man im Sinn hat, andere zu manipulieren? Ein solcher Versuch zeugt von Gottferne. Gott hat keine Schwäche. Daher ist Er auch nicht zu manipulieren. Im 3. Buch Mose, Levitikus, lesen wir weiter:
Wenn jemand dem Herrn ein Speiseopfer darbringt, muß seine Opfergabe aus Feinmehl bestehen, auf das er Öl gießen und Weihrauch legen soll. Er bringe es zu den Söhnen Aarons, den Priestern. Er nehme davon eine Handvoll, vom Feinmehl und vom Öl mit dem ganzen Weihrauch, und der Priester lasse sie auf dem Altar als Gedächtnisanteil in Rauch aufgehen, als ein Feueropfer zum beruhigenden Duft für den Herrn. Der Rest des Speiseopfers gehört Aaron und seinen Söhnen als etwas Hochheiliges von den Feueropfern des Herrn. (2, 1-3) Der Rest des Speiseopfers, das Aaron und seinen Söhnen gehörte, war sicherlich der beste Teil. Ist es heute anders? Die Ärmsten essen heute noch die Brotkrumen vom Tisch der Reichen, zu denen auch die kirchlichen „Würdenträger" gezählt werden können.
Das „Heilige", sogar „Hochheilige", gebührte den Priestern. Hatte Gott z.B. durch Mose sie eingesetzt? Sie selbst haben sich die Würde des „Heiligen" verliehen, und das auch noch vererbbar, ohne Ansehen der „Würdigkeit" des einzelnen. In Levitikus heißt es weiter:
Ist seine Opfergabe ein Heilsopfer und vom Rind, dann soll er ein männliches oder ein weibliches fehlerloses Tier vor den Herrn bringen. Er soll seine Hand auf den Kopf des Opfers legen und es am Eingang des Offenbarungszeltes schlachten. Dann sollen die Söhne Aarons, die Priester, das Blut ringsum an den Altar sprengen. Er soll einen Teil dieses Opfers als Feueropfer für den Herrn darbringen, und zwar das Fett, das die Eingeweide bedeckt, das gesamte Fett über den Eingeweiden, die beiden Nieren, das Fett über ihnen und das an den Lenden sowie die Fettmasse, die er von der Leber und den Nieren loslöst. Die Söhne Aarons sollen diesen Teil mit dem Brandopfer, das auf dem Holz über dem Feuer liegt, auf dem Altar in Rauch aufgehen lassen. Es ist ein Feueropfer zum beruhigenden Duft für den Herrn. Ist seine Opfergabe ein Heilsopfer für den Herrn vom Kleinvieh, dann soll er ein männliches oder weibliches fehlerloses Tier darbringen. Wenn er ein Schaf darbringt, soll er es vor den Herrn bringen. Er soll seine Hand auf den Kopf des Opfers legen und es vor dem Offenbarungszelt schlachten; dann sollen die Söhne Aarons das Blut ringsum an den Altar sprengen. Von diesem Heilsopfer soll er das Fett als Feueropfer für den Herrn darbringen: den ganzen Fettschwanz, den er nahe an den Schwanzwirbelknochen ablösen soll, das Fett, das die Eingeweide bedeckt, das gesamte Fett über den Eingeweiden, die beiden Nieren, das Fett über ihnen und das an den Lenden sowie die Fettmasse, die er von der Leber und den Nieren loslöst. Der Priester lasse diese Teile auf dem Altar in Rauch aufgehen. Das soll eine Feueropferspeise für den Herrn sein. Wenn er eine Ziege darbringt, soll er sie vor den Herrn bringen. Er soll seine Hand auf ihren Kopf legen und sie vor dem Offenbarungszelt schlachten; dann sollen die Söhne Aarons ihr Blut ringsum an den Altar sprengen. (3, 1-13) Bei solchen und ähnlichen Anweisungen zu blutigen Zeremonien mit magischem Charakter denkt man unwillkürlich an den Voodoo-Zauber. Im Duden steht unter Voodoo-Zauber folgendes: Aus Westafrika stammender, synkretistischer, mit katholischen Elementen durchsetzter, magisch-religiöser Geheimkult auf Haiti. In Meyers Lexikon heißt es: Name eines in Haiti weitverbreiteten synkretistischen Geheimkults, in dem ekstatische Tänze, die zur Identifikation von Kultteilnehmern mit Gottheiten führen sollen, eine beherrschende Stellung einnehmen. Wenn der Voodoo-Zauber mit katholischen Elementen durchsetzt ist, so hat diese „Bereicherung" des Kultes sicherlich nicht zufällig stattgefunden. Waltete hier eventuell das Gesetz der Anziehung des Gleichartigen? Dann müßte sich jeder Kirchensteuerzahler Gedanken machen, wofür er Kirchensteuer bezahlt.
In Levitikus lesen wir:
Das Fell des Stiers aber, sein ganzes Fleisch mit dem Kopf, den Beinen, den Eingeweiden und dem Mageninhalt, also den ganzen Stier, soll er aus dem Lager hinaus an einen reinen Ort, nämlich den Abfallplatz der Fett-Asche, schaffen und ihn auf einem Holzfeuer verbrennen; auf dem Abfallplatz der Fett-Asche soll es verbrannt werden. (4, 11-12) Hier wird uns also gesagt, was ein „reiner Ort" ist!
Wer weitere grausame Gruselgeschichten dunkelster heidnischer Tradition lesen möchte, der kann sich folgendes vor Augen führen:
Angenommen, jemand sündigt in einem der folgenden Fälle: er hat eine laute Verfluchung gehört, ist Zeuge, da er es gesehen oder darum gewußt hat, aber er zeigt es nicht an und lädt damit Schuld auf sich; oder jemand berührt eine unreine Sache, das Aas eines unreinen wilden Tieres oder eines unreinen Haustiers oder eines unreinen Kriechtiers, und es blieb ihm verborgen, aber er merkt es dann und wird unrein und schuldig; oder er berührt etwas Unreines von einem Menschen, dessen Berührung unrein macht, und bemerkt es nicht, aber er erfährt es später und wird schuldig; oder jemand schwört unbesonnen, ob zum Schaden oder zum Nutzen, wie eben der Mensch bisweilen unbesonnen schwört, aber er merkt es gar nicht, doch dann erfährt er es und wird schuldig durch so etwas - wenn also jemand in einem dieser Fälle schuldig wird, so soll er gestehen, wodurch er sich verfehlt hat. Als Schuldopfer für seine begangene Verfehlung soll er dann ein weibliches Stück Kleinvieh, ein Schaf oder eine Ziege, vor den Herrn als Sündopfer bringen, und der Priester soll ihn entsühnen und so von seiner Verfehlung lösen. Wenn seine Mittel für ein Schaf nicht ausreichen, soll er als Schuldopfer für seine Verfehlung zwei Turteltauben oder zwei junge Tauben vor den Herrn bringen, die eine als Sünd- und die andere als Brandopfer. Er soll sie zum Priester bringen, und dieser soll zuerst die eine für das Sündopfer darbringen. Er soll ihren Kopf vom Genick trennen, aber nicht ganz abreißen; er soll etwas vom Blut des Sündopfers gegen die Altarwand spritzen und das übrige Blut am Sockel des Altars auspressen. (Levitikus 5, 1-9)
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