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  Gottes Wort vorgestern, gestern und heute - Wahrheit oder nicht?
Gottes Wort vorgestern, gestern und heute - Wahrheit oder nicht? Gott rehabilitiert Mose durch weitere Propheten.

Seit Jesus von Nazareth sind 2000 Jahre vergangen. Der Sohn Gottes kam zu uns als Mensch, als der Menschensohn, um uns die Botschaft Gottes, Seines Vaters, der auch unser Vater ist, zu bringen. Die Botschaft, die uns Jesus von Gott, Seinem und unserem Vater, brachte, ist die Liebe. Der Weg zur Liebe beginnt mit der Versöhnung unter den Menschen und zwischen den Menschen und den Tieren und der Erde. Einzig auf diesem Weg findet der Mensch in die Einheit mit Gott und Seiner gesamten Schöpfung einschließlich des Alls. Gott ist die Liebe. Sein unendliches Wesen ist also Liebe. Jesus sprach zu den Menschen, daß Sein Vater und Er, Jesus, der Christus, eins sind. Damit wollte Jesus den Menschen sagen, daß Seine Botschaft die Wahrheit ist, die aus den Himmeln kommt, von Gott, Seinem Vater, der auch der Vater aller Menschen ist. Jesus setzte keine Distanz zwischen die Menschen und sich, sondern Er stellte sie als Söhne und Töchter Gottes sich gleich, denn Er sprach sinngemäß: Ihr sollt also vollkommen sein, wie es auch euer himmlischer Vater ist. (Mt 5, 48) Und Er gab uns das Gebet, das mit der Anrede beginnt: Vater unser, der Du bist im Himmel ... bzw. Unser Vater im Himmel ...
Jesus gab uns unter anderem folgenden bedeutungsvollen Hinweis, der, ebenfalls in der Bibel überliefert, lautet: Denkt nicht, ich sei gekommen, um das Gesetz und die Propheten aufzuheben. Ich bin nicht gekommen, um aufzuheben, sondern um zu erfüllen ... Bis Himmel und Erde vergehen, wird auch nicht der kleinste Buchstabe des Gesetzes vergehen, bevor nicht alles geschehen ist. Wer auch nur eines von den kleinsten Geboten aufhebt und die Menschen entsprechend lehrt, der wird im Himmelreich der Kleinste sein. Wer sie aber hält und halten lehrt, der wird groß sein im Himmelreich. (Mt 5, 17-19) Jesus sprach in diesen Seinen Worten vom ewigen Gesetz und somit vom ewigen, unwandelbaren Gott. Damit brachte Er unmißverständlich zum Ausdruck, daß die gottgesandten Propheten wahr gesprochen, also die Wahrheit, die Gott ist, im Prophetischen Wort verkündet haben. Wer im Alten Testament die „Bücher Mose" mit den Lehren Jesu vergleicht, dem stellt sich sehr bald die Frage: Hat Jesus wahr gesprochen - auch als Er sagte, daß Er das Wort der Propheten erfüllen werde? Oder ist das, was bei Mose zu lesen ist, die Wahrheit? Und wie steht es diesbezüglich mit den Propheten, die nach Mose kamen? Ihre Aussagen unterschieden sich in vielen Fällen inhaltlich von den überlieferten Moseworten; z.T. sagten sie das Gegenteil. Oder haben durch die Propheten des Alten Testamentes verschiedene Gottheiten gesprochen? Die Unterschiede in den Aussagen und Anweisungen der Propheten legen den Schluß nahe, es gäbe mehrere Götter. Und Jesus lehrte uns wieder einen anderen Gott als den „Gott", der z.B. durch „Mose" sprach. Wer nun meint, die „christlichen" Kirchen hätten eine überzeugende Antwort und würden ihm helfen, aus der Verwirrung und Verunsicherung zu Klarheit und Sicherheit zu gelangen, der wird enttäuscht: Sie erklären sinngemäß, jedes Wort der Bibel sei die Wahrheit Gottes, woraus sich ergibt, daß das, was Gott durch Mose gesprochen hat, authentisch in der Bibel steht. Demnach gebot „Gott" u.a., Tiere in blutigen, grausamen Opferhandlungen zu töten und Ihm darzubringen. Bestimmte Menschen, die Priester, habe Er, der Herr, dazu ausersehen, die Handlungen in detailliert vorgeschriebenen Ritualen auszuführen, „wie es der Herr dem Mose befohlen hatte". Folgen wir der Lehraussage der Kirchen, so wäre dies also Wahrheit. Doch wie verhält es sich dann mit den weiteren alttestamentlichen Propheten wie z.B. Amos, Jesaja, Jeremia und den vielen anderen, durch die Gott gegen Brandopfer, Schlachtopfer und dergleichen sprach? Jesus, der größte Prophet aller Zeiten, äußerte sich ebenfalls gegen die Aussagen und Anweisungen, die angeblich Gott durch den Propheten Mose verkündet haben soll. Die Widersprüchlichkeit dieser verschiedenen „Aussagen Gottes" liegt klar auf der Hand. Dennoch soll nach kirchlicher Lehraussage beides Wahrheit sein?
Schauen wir uns noch einmal die unterschiedlichen Gottesbilder an: Jesus lehrte uns den Gott der Zehn Gebote, der ein gütiger, weiser Gott ist, ein Gott der Liebe und der Versöhnung, einen Schöpfer, der f ü r das Leben der Tiere, ja f ü r die ganze Natur ist. Der „Gott" der Bücher Mose wäre im Vergleich dazu ein harter, grausamer und brutaler Gott, der den Menschen schwere Strafen, auch Todesstrafen auferlegt, vor allem aber die Tierwelt auf bestialische Weise quälen und hinschlachten läßt, um sich durch den Rauch des Brandopfers beruhigen zu können. Setzte sich also der „Gott" der Bücher Mose" im Alten Testament mit Seinen Anweisungen zu grauenhaften Praktiken über den Gott der Zehn Gebote hinweg? Immer wieder werden wir vor die Frage gestellt: Ist der Gott des Alten Testamentes - vorwiegend der Gott in den „Büchern Mose" - ein anderer Gott als der des Neuen Testamentes? Wenn es ein und derselbe Gott ist, dann muß entweder das Alte Testament, vorwiegend die „Bücher Mose", gefälscht sein - oder Jesus hat unwahr gesprochen. Oder ist Gott gar wandelbar?
Der Prophet ist in der Ausgabe Nr. 13, April 1998, im Dialog mit einem Fachmann der katholischen und einem Fachmann der evangelischen Theologie dieser Frage bereits nachgegangen. Sie soll hier - mit der besonderen Blickrichtung auf Tieropfer - wieder aufgegriffen werden. ist in der Ausgabe Nr. 13, April 1998, im Dialog mit einem Fachmann der katholischen und einem Fachmann der evangelischen Theologie dieser Frage bereits nachgegangen. Sie soll hier - mit der besonderen Blickrichtung auf Tieropfer - wieder aufgegriffen werden.
Die ersten Urchristen waren noch unbeschwert von solchen Fragen. Für sie war klar, daß das Wort, die Lehre, die Botschaft und das Leben des Gottessohnes Jesus, des Christus, das authentische Wort Gottes, gleich der Wille Gottes für Menschen und Seelen ist und somit auch als Maßstab zu gelten hatte für das, was andernorts und zu anderen Zeiten als Wort Gottes präsentiert worden war und präsentiert werden würde. Wir Menschen hätten jetzt keine Veranlassung, uns Gedanken über „Gottes Wort gestern und heute - Wahrheit oder nicht?" zu machen, ja, es wäre nicht einmal notwendig gewesen, daß Gott noch einmal einen Lehrpropheten auf die Erde sandte, wenn - ja, w e n n - die Entwicklung des Urchristentums sich in der Orientierung an Jesus, den Christus, fortgesetzt hätte. Doch sie setzte sich nicht lange so fort, mit dem Ergebnis, daß der Ungeist des dem Mose Zugeschriebenen, das Jesus schon vielfältig korrigierte, heute noch immer wirken kann, und zwar tiefgreifender, massiver und „globaler", als vielen bewußt ist. Was aber dem Menschen nicht bewußt ist, kann diesen beeinflussen und ihn steuern.
Gott ist Liebe, Güte und Sanftmut. Er braucht nicht mit grausamen heidnischen Bräuchen besänftigt zu werden. Wie kam es dann aber zu den falschen Aussagen und Anweisungen im Buch Mose? Wer hatte ein Interesse daran, Mose z.B. die Anordnung der blutrünstigen heidnischen Bräuche unterzuschieben? Gott selbst gibt die Antwort; Er sprach um etliches später durch den Propheten Jeremia:
Denn ich habe euren Vätern, als ich sie aus Ägypten herausführte, nichts gesagt und nichts befohlen, was Brandopfer und Schlachtopfer betrifft. Vielmehr gab ich ihnen folgendes Gebot: Hört auf meine Stimme, dann will ich euer Gott sein, und ihr sollt mein Volk sein. Geht in allem den Weg, den ich euch befehle, damit es euch gut geht. Sie aber hörten nicht und neigten mir ihr Ohr nicht zu, sondern folgten den Eingebungen und Trieben ihres bösen Herzens. Sie zeigten mir den Rücken und nicht das Gesicht. Von dem Tag an, als eure Väter aus Ägypten auszogen, bis auf den heutigen Tag sandte ich zu euch immer wieder alle meine Knechte, die Propheten. Aber man hörte nicht auf mich und neigte mir nicht das Ohr zu, vielmehr blieben sie hartnäckig und trieben es noch schlimmer als ihre Väter. Auch wenn du ihnen alle diese Worte sagst, werden sie nicht auf dich hören. Wenn du sie rufst, werden sie dir nicht antworten. Sag ihnen also: Dies ist das Volk, das nicht auf die Stimme des Herrn, seines Gottes, hörte und sich nicht erziehen ließ. Die Treue ist dahin, aus ihrem Mund verschwunden. (Jer 7, 22-28) Gott selbst hat also durch Jeremia die Fälschung der „Bücher Mose" aufgedeckt und damit den Propheten Mose rehabilitiert. Rehabilitiert wurde Mose ebenfalls in unserer Zeit, einerseits durch die moderne Bibelforschung, die nachgewiesen hat, daß Gottes Wort durch den Mund des Mose, wie wir es im Alten Testament lesen, nicht authentisch ist, daß der Text vielmehr mehrfach gezielt verändert und „redigiert" wurde; große Teile der in der Bibel überlieferten „Endfassung" schreiben die Wissenschaftler übereinstimmend den Priestern zu. Doch nicht nur das spricht zugunsten des Mose. Die höchste „Instanz", die Ur-Intelligenz, Allweisheit und Gerechtigkeit, der Christus-Gottes-Geist, stellt dem Mose in dem großen Offenbarungswerk „Das ist Mein Wort. Alpha und Omega. Das Evangelium Jesu. Das Buch, das inzwischen die wahren Christen in aller Welt kennen", das uns der Christus Gottes durch Seine Prophetin der Jetztzeit schenkte, ein eindeutiges Zeugnis aus, u.a. in folgenden Worten:
Moses hat das Opfern von Tieren weder befohlen noch gutgeheißen. Er griff jedoch nicht in den satanischen Willen derer ein, die Fleisch essen wollten. Er belehrte und unterwies sie, daß sowohl das Verzehren als auch das Opfern von Tieren Sünde ist. Da die halsstarrigen Israeliten jedoch darauf bestanden, mußte Moses schweigen, denn auch die Israeliten waren Kinder Gottes und hatten den freien Willen. Sie sahen alles nur aus ihrer Sünde heraus und hielten deshalb das Schweigen von Moses für Zustimmung. (S. 596) Der Geist Gottes bestätigt in Seiner mächtigen Offenbarung vielfach, daß Mose ein getreuer Diener Gottes war, der getreulich Gottes Wort den Menschen seiner Zeit gab. Gott rehabilitierte Mose also erneut. Wer die Worte Gottes durch Jeremia mit dem Herzen liest, der kommt zu der Überzeugung, daß die „Bücher Mose" die Bücher der damaligen Priesterkaste sein müssen, die dem Propheten Mose ihre Vorstellungen, ihren grausamen, mörderischen Heidenkult angedichtet hat. Die Priester wollten allem Anschein nach weiterhin das praktizieren, was im damaligen Heidentum üblich war und die Israeliten in die Sklaverei nach Ägypten mitgebracht hatten.
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