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  Jesus von Nazareth setzte sich für die Tiere ein. Zeugnisse in „Das ist Mein Wort"

Jesus machte auch keinen Unterschied zwischen Mensch und Tier, denn das Gebot lautete und lautet: Du sollst nicht töten; das ist eine allgemeine Aussage mit der Bedeutung: Wir sollen weder Menschen noch Tiere töten. In Das ist Mein Wort lesen wir u.a., was Christus den Menschen Seiner Erdenzeit sagte und nahebrachte, auch bezüglich des Umgangs mit den Tieren.
Als Jesus von Nazareth sprach Ich zu vielen Menschen vom Gesetz des Lebens, so auch von den Tieren, die ähnlich wie die Menschen Schmerz, Leid und Freude empfinden. So, wie der Mensch nicht gegen, sondern für seinen Nächsten sein soll, so soll er auch für die Tiere sein und ihnen gegenüber Verantwortung tragen, da sie dem Menschen dienen. Immer wieder lehrte Ich die Menschen, daß auch die Tiere Geschöpfe Gottes sind, die der Mensch nicht mißachten, sondern lieben soll. Wer sie schlägt und quält, der wird einst an seiner Seele und an seinem Leibe Gleiches oder Ähnliches erfahren. Denn was der Mensch seinen Mitmenschen und Mitgeschöpfen, den Tieren, antut, das tut er sich selbst an. (S. 433) Die Bibel berichtet, daß Jesus bei der „Speisung der Fünftausend" der versammelten Menschenmenge außer Brot auch Fische zu essen gegeben habe. Bei Markus steht: Darauf nahm er die fünf Brote und die zwei Fische, blickte zum Himmel auf, sprach den Lobpreis, brach die Brote und gab sie den Jüngern, damit sie sie an die Leute austeilten. Auch die zwei Fische ließ er unter allen verteilen. (Mk 6, 41) Sind Fische nicht auch Tiere? könnte sich mancher fragen. In Das ist Mein Wort lesen wir, was wirklich geschah:
Meine Jünger brachten Mir Brote und Trauben zur Vermehrung An diesem Tage wurden Mir auch tote Fische zur Vermehrung gereicht. Als Ich diese tote Substanz in Meine Hände nahm, klärte Ich die Menschen auf, daß aus ihr das Kräftepotential des Vaters, die hohe Lebenskraft, weitgehend gewichen war und Ich nicht lebende Fische schaffe, damit sie wieder getötet werden. Ich klärte die Menschen auf, daß das Leben in allen Lebensformen ist und der Mensch diese nicht mutwillig töten soll. Die Menschen, insbesondere die Kinder, schauten Mich traurig an. Sie konnten Mich nicht verstehen, denn sie lebten zum größten Teil von Fisch, Brot und wenig anderem. Da sprach Ich sinngemäß zu ihnen: Die Energien der Erde halten die toten Fische noch zusammen. So werde Ich euch aus des Vaters Geist keine lebenden Fische schenken, sondern aus der Energie der Erde euch Fische, die tot, also schwingungsarm, sind, erschaffen. Sie werden nie Leben tragen und können nicht getötet werden. Ich will euch zeigen, wie Lebendiges - Brot und Früchte - schmeckt, und im Vergleich dazu tote Nahrung. Und Ich schuf für sie Fische aus den Energien der Erde, die wenig Geistsubstanz trugen. Ich gab ihnen die toten Fische und gebot ihnen, zugleich auch Brot und Früchte zu essen, damit sie den Unterschied erkennen zwischen lebender und toter Nahrung, zwischen hochschwingender und niedrigschwingender Kost.
Auf diese und ähnliche Weise belehrte Ich die Menschen. (S. 383-384) Wir sehen, wie behutsam, verständnisvoll und einfühlsam Jesus auf Seine Mitmenschen einging und ihnen die Gesetze Gottes in der konkreten Situation anschaulich nahebrachte. In Das ist Mein Wort gibt uns Christus auch die folgenden Hinweise: Wir sehen, wie behutsam, verständnisvoll und einfühlsam Jesus auf Seine Mitmenschen einging und ihnen die Gesetze Gottes in der konkreten Situation anschaulich nahebrachte. In Das ist Mein Wort gibt uns Christus auch die folgenden Hinweise:
Wer seinen Nächsten selbstlos liebt, der wird ihm weder Gewalt antun noch ihn töten. Und wer seinen Nächsten selbstlos liebt, der wird auch Tiere nicht mutwillig töten. Wer Mensch und Tier achtet, der hat auch keine kriegerischen Absichten, weil er Gottes Gesetze achtet, zu denen auch die Naturgesetze gehören. Wer sich bemüht, die Gesetze Gottes zu verwirklichen, der wird mehr und mehr von der Fleischnahrung Abstand nehmen und die Gaben der Erde dankbar annehmen - also jene Nahrung, die von Gott kommt für Seine Menschenkinder. (S. 479) Christus setzte sich als Jesus für die Tiere ein, wo Er nur konnte. Daß darüber in der Bibel nichts zu finden ist, verwundert nicht, denn es lag nicht im Interesse der nachchristlichen Priesterschaft, das Volk im Sinne des Jesus von Nazareth zu belehren, sondern in ihrem Sinne, im Sinne der nach irdischer Allmacht strebenden Kirche. So wurde der Aspekt „Tiere" nicht in das Neue Testament der „Heiligen Schrift" aufgenommen, ebenso nicht das Gebot Jesu, von Fleischnahrung Abstand zu nehmen.
Lesen wir weiter in Das ist Mein Wort, wie Jesus auf das Leiden von Tieren reagierte. 1. Es geschah, daß der Herr aus der Stadt zog und mit Seinen Jüngern über das Gebirge ging. Und da kamen sie an einen Berg mit sehr steilen Wegen. Dort begegneten sie einem Mann mit einem Lasttier. 2. Das Pferd aber war zusammengebrochen, denn es war überlastet. Der Mann schlug es, bis das Blut floß. Und Jesus trat zu ihm hin und sprach: „Du Sohn der Grausamkeit, warum schlägst du dein Tier? Siehst du denn nicht, daß es für seine Last viel zu schwach ist, und weißt du nicht, daß es leidet?" 3. Der Mann aber erwiderte: „Was hast Du damit zu schaffen? Ich kann mein Tier schlagen, so viel es mir gefällt; denn es gehört mir, und ich kaufte es für eine schöne Summe Geldes. Frage die, die bei Dir sind, sie sind aus meiner Nachbarschaft und wissen es." 4. Und einige von den Jüngern antworteten und sagten: „Ja, Herr, es ist so, wie er sagt, wir waren dabei, als er das Pferd kaufte." Und der Herr erwiderte: „Sehet ihr denn nicht, wie es blutet, und höret ihr nicht, wie es stöhnt und jammert?" Sie aber antworteten und sagten: „Nein, Herr, wir hören nicht, daß es stöhnt und jammert!" ... 5. Und der Herr wurde traurig und sprach: „Wehe euch, der Stumpfheit eures Herzens wegen hört ihr nicht, wie es klagt und schreit zu seinem himmlischen Schöpfer um Erbarmen, und dreimal Wehe über den, gegen den es schreit und stöhnt in seiner Qual!" ... 6. Und Er schritt weiter und berührte das Pferd, und das Tier erhob sich, und seine Wunden waren geheilt. Aber zu dem Manne sprach Er: „Gehe nun deinen Weg und schlage es künftig nicht mehr, wenn auch du Erbarmen zu finden hoffest." (S. 206-212)
Jesus trug nicht nur die Menschen und Tiere in Seinem großen Herzen, sondern die gesamte Natur. Er war mit allen Schöpfungsformen verbunden, auch mit den Gestirnen und den Elementarkräften. Es ist überliefert, daß Er dem Sturm gebot und daß das Wasser Ihn trug, so daß Er darauf zu gehen vermochte. Wie Er Seine Brüder und Schwestern als Jesus unterwies, so unterweist Er uns heute, z.B. in Das ist Mein Wort:
Achtet, schätzet und ehret die Schöpferkraft in allem Sein! Sehet: Alles, was ist an Kraft und Licht, trägt jeder Mensch im Innersten seiner Seele. Der geistige Leib im Menschen ist die Substanz allen Seins, weil Gott, der ewige Vater, jedem einzelnen Seiner Kinder alles gegeben hat als Essenz, als Erbe. In allen Lebensformen ist der ewige Geist, und Er strömt auch aus allen Lebensformen. Wenn der Mensch bewußt zum Kinde Gottes geworden ist, dann dient ihm Gottes Allmacht durch alle Lebensformen, durch den Stein, das Holz, das Feuer und Wasser, durch Blumen, Gräser, Pflanzen und Tiere. Alle Gestirne dienen dem, der in Mir, dem Geiste der Wahrheit, lebt. Wenn die Schöpferkraft das Geschöpf zu durchdringen vermag, weil seine Seele licht- und kraftvoll ist, dann ist es wieder bewußt das Kind, der Sohn oder die Tochter der Unendlichkeit und hat das Erbe, die Allkraft, wieder angetreten. Jeder Erdentag ist ein Geschenk an den Menschen, damit er sich darin erkennt und findet. Die Naturreiche bieten sich dem Menschen an. Feuer und Wasser dienen ihm und auch die Gestirne bei Tag und bei Nacht. Erkennet, wie reich der Tag für jeden einzelnen ist! ... (S. 184)
Bevor wir uns den Texten aus den Büchern Mose zuwenden, noch eine Begebenheit aus dem Leben des Jesus von Nazareth, wiedergegeben in Das ist Mein Wort:
1. Und als Jesus nach Jericho ging, begegnete Ihm ein Mann mit jungen Tauben und einem Käfig voller Vögel, welche er gefangen hatte. Und Er sah ihren Jammer darüber, daß sie ihre Freiheit verloren hatten und außerdem Hunger und Durst litten. 2. Und Er sprach zu dem Manne: „Was tust du mit diesen?" Und der Mann antwortete: „Ich lebe davon, daß ich die Vögel verkaufe, die ich gefangen habe." 3. Und Jesus sprach zu ihm: „Was denkst du, wenn ein Stärkerer oder Klügerer, als du bist, dich gefangen nehmen und dich fesseln würde oder auch dein Weib oder deine Kinder und dich ins Gefängnis werfen würde, um dich zu seinem eigenen Vorteile zu verkaufen und seinen Lebensunterhalt damit zu verdienen? 4. Sind diese da nicht deine Mitgeschöpfe, bloß schwächer als du? Und sorget nicht derselbe Gott, Vater und Mutter, für sie ebenso wie für dich? Lasse diese deine kleinen Brüder und Schwestern in Freiheit, und siehe zu, daß du solches nie wieder tust, sondern daß du ehrlich dein Brot verdienst." 5. Und der Mann erstaunte über diese Worte und Seine Vollmacht und ließ die Vögel frei. Als die Vögel herauskamen, flogen sie zu Jesus, setzten sich auf Seine Schultern und sangen Ihm. 6. Und der Mann fragte weiter nach Seiner Lehre, und er ging seines Weges und erlernte das Korbflechten. Durch seine Arbeit erwarb er sich sein Brot und zerbrach seine Käfige und Fallen und wurde ein Jünger Jesu. (S. 497-498)
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