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  Opferzeremonien „wie es der Herr dem Mose befohlen hatte". Im Alten Testament war das Kausalgesetz bekannt. Jesus war gegen Tieropfer.

Zurück zu den Tieropfern im Alten Testament. Wer noch mehr Zauber von der Art des Voodoo lesen möchte, der kann in Levitikus weiteres erfahren:
Dann ließ er den Widder für das Brandopfer herbeibringen. Aaron und seine Söhne legten ihre Hände auf den Kopf des Widders, und Mose schlachtete ihn. Er sprengte das Blut ringsum gegen den Altar. Dann zerteilte er den Widder und ließ den Kopf, die Teile und das Fett in Rauch aufgehen. Er wusch die Eingeweide und die Beine mit Wasser und ließ den ganzen Widder auf dem Altar in Rauch aufgehen. Es war ein Brandopfer zum beruhigenden Duft, ein Feueropfer für den Herrn, wie es der Herr dem Mose befohlen hatte. Dann ließ er den zweiten Widder, den Widder für das Opfer der Priestereinsetzung, herbeibringen. Aaron und seine Söhne legten ihre Hände auf den Kopf des Widders, und Mose schlachtete ihn. Er nahm etwas Blut und tat es auf das rechte Ohrläppchen Aarons, auf den Daumen seiner rechten Hand und auf die große Zehe seines rechten Fußes. Dann ließ er die Söhne Aarons nähertreten und tat etwas Blut auf ihr rechtes Ohrläppchen, auf den Daumen ihrer rechten Hand und auf die große Zehe ihres rechten Fußes. Danach goß Mose das Blut ringsum an den Altar. Er nahm auch das Fett, den Fettschwanz, das ganze Fett, das sich über den Eingeweiden befindet, die Fettmasse über der Leber, die beiden Nieren und ihr Fett und die rechte Schenkelkeule. Aus dem Korb mit den ungesäuerten Broten, der vor dem Herrn stand, nahm er einen ungesäuerten Kuchen, einen Ölbrotkuchen und einen Brotfladen, die er auf die Fettstücke und die rechte Schenkelkeule legte. Das alles gab er in die Hände Aarons und seiner Söhne und ließ sie es vor dem Herrn hin- und herschwingen und so darbringen. Dann nahm es Mose wieder aus ihren Händen und ließ es auf dem Altar mit dem Brandopfer in Rauch aufgehen. Das war das Opfer der Priestereinsetzung zum beruhigenden Duft, ein Feueropfer für den Herrn. (8, 18-28)
Wer von solchen makabren Szenen noch nicht genug hat, der kann in Levitikus weiteres lesen:
Aaron trat an den Altar und schlachtete das Kalb für seine eigene Sünde. Dann brachten ihm die Söhne Aarons das Blut; er tauchte seinen Finger in das Blut, tat es auf die Hörner des Altars und goß das übrige Blut am Sockel des Altars aus. Das Fett des Sündopfers, die Nieren und die Fettmasse über der Leber des Sündopfers ließ er auf dem Altar in Rauch aufgehen, wie es der Herr dem Mose befohlen hatte. Das Fleisch und das Fell verbrannte er außerhalb des Lagers. Danach schlachtete er das Brandopfer; die Söhne Aarons reichten ihm das Blut, und er sprengte es ringsum an den Altar. Sie reichten ihm die einzelnen Stücke und den Kopf des Brandopfers, und er ließ sie auf dem Altar in Rauch aufgehen. Er wusch die Eingeweide und Beine und ließ auch sie mit dem Brandopfer auf dem Altar in Rauch aufgehen. (9, 8-14) Weiter heißt es: (9, 8-14) Weiter heißt es:
Die Fettstücke des Rinds und des Widders, und zwar den Fettschwanz, das Eingeweidenetz, die Nieren und die Fettmasse über der Leber, legte er auf die Bruststücke und ließ sie auf dem Altar in Rauch aufgehen. Die Bruststücke und die rechte Schenkelkeule schwang Aaron vor dem Herrn hin und her und brachte sie so dar, wie es Mose befohlen hatte. (Levitikus, 9, 19-21) „Wie es der Herr dem Mose befohlen hatte ..." Und heute? Man tauft Säuglinge, angeblich auf Geheiß des Christus; man setzt Priester über die einfachen Gläubigen, angeblich in der Vollmacht, verliehen durch Jesus, den Christus; man spricht von Sünden los, angeblich im Auftrag Jesu, des Christus; man kürt einen „Heiligen Vater" und behauptet, Jesus selbst hätte ihn dazu bestimmt; und, und, und ... Jesus distanzierte sich von der Tradition des Opferns. Er zitierte den Pharisäern gegenüber zweimal den Propheten Hosea: Barmherzigkeit will ich, nicht Opfer (Mat 9, 13 und Mt 12, 7), durch den im Alten Testament Gott gesprochen hatte: Liebe will ich, nicht Schlachtopfer, Gotteserkenntnis statt Brandopfer. (Hos 6, 6)
In Das ist Mein Wort lesen wir:
8. ... Ich Bin gekommen, die Opfer und die Blutfeste abzuschaffen ... Wenn ihr nicht aufhören werdet, Fleisch und Blut der Tiere zu opfern und zu verzehren, so wird der Zorn Gottes nicht aufhören, über euch zu kommen; ebenso wie er über eure Vorfahren in der Wüste gekommen ist, die dem Fleischgenusse frönten und von Fäulnis erfüllt und von Seuchen aufgezehrt wurden. (S. 215) (S. 215)
Auf Seite 77 dieser großen Gottesoffenbarung steht:
Denn wer sein Leben in die Sohn- und Tochterschaft Gottes stellt, wird nicht töten - weder Menschen noch Tiere. Jesus sprach überdeutlich gegen die Anweisungen in den „Büchern Mose". Ähnlich sprach auch, wie wir schon hörten, Gott durch den Propheten Jeremia. In den Aussagen Jesu, des Christus Gottes, vernehmen wir, daß der Name des Propheten Mose für den grausamen Heidenkult benützt wurde. Im Buch Das ist Mein Wort steht, offenbart von Christus selbst: „Ich Bin gekommen, die Opfer und die Blutfeste abzuschaffen" heißt: Ich Bin gekommen, euch das Evangelium, das Gesetz der Liebe, zu lehren und es euch vorzuleben, damit ihr erkennt, daß nur jener Mensch im Inneren reich an geistiger Kraft ist, der die Gesetze Gottes hält. Menschen, die innere Werte besitzen, wird es an nichts mangeln. Denn wer in seinem Herzen reich ist, der ist mit seinem Nächsten und nicht gegen ihn - und somit für Gott, das Leben, das die Fülle ist. Menschen mit inneren Werten sind auch mit der Tier- und Pflanzenwelt und nicht gegen die Schöpfungen Gottes. Wer gegen seinen Nächsten ist, wird gegen ihn kämpfen und ihn töten. Und wer gegen seinen Nächsten ist, der wird auch nicht für anderes Leben sein - weder für das der Tiere noch das der Pflanzen und Steine. Wer gegen das Leben in Mir, dem Christus, ist, den hungert und dürstet es nach Erfolg, Reichtum, Macht und Ansehen. Für seine Feste und Gaumengelüste tötet er Tiere und verzehrt ihr Fleisch. Damit zeigt er, daß er fern von Gott ist. Gott, dem Ewigen, sind auch Tieropfer ein Greuel. Er will nicht, daß Ihm Tiere geopfert oder geweiht werden. Gott hat allen Formen des Seins das Leben gegeben, also auch den Tieren. Wozu sollen sie Ihm geopfert werden, wenn doch Er, das Leben, selbst in ihnen wohnt?
Wenn der Mensch jedoch sein menschliches Ich, seine Leidenschaften und Begierden Mir, dem Christus, opfern und ein gottgewolltes, also gottgeweihtes Leben anstreben und führen würde, so würde dies zur Einheit aller Lebensformen beitragen. Gott ist der Geist der Liebe und der Freiheit! Deshalb sollte jeder Mensch freiwillig sein Ich opfern. Dann erst wird er sanftmütig und von Herzen demütig und findet zur großen Einheit: Gott. Diese Entfaltung des Menschen hin zu Ihm liebt Gott an Seinen Kindern. Und wer sich dem ewigen Vater-Mutter-Gott hingibt, indem er sein Menschliches wandelt in Göttliches, der wird keine Tiere schlachten und ihr Fleisch verzehren und auch kein Tier mutwillig töten. Solche Menschen werden auch der Pflanzenwelt mit selbstloser Liebe begegnen, da auch sie ein Schöpfungsgeschenk Gottes an Seine Menschenkinder ist. Die Pflanzen und die Früchte des Feldes und des Waldes schenken sich dem Menschen bereitwillig und wollen ihm als Nahrung dienen und als Heilmittel für seinen kranken Leib. Der „Zorn Gottes" kommt aus der Vorstellungswelt der Heiden, die im Alten Bund noch sehr lebendig war: Man glaubte, die „Götter" würden an Menschen Rache nehmen. Es wäre gut, wenn der sündige Mensch erkennen würde, daß er den sogenannten „Zorn Gottes" selbst geschaffen hat. Der „zürnende Gott" ist das menschliche Ich, das Rache übt für das, was es selbst verursacht hat; denn was der Mensch sät, das wird er ernten.
Auch die Worte „Auge um Auge, Zahn um Zahn" wurden und werden falsch gedeutet. Der Mensch soll sich nicht an seinem Nächsten rächen und Gleiches mit Gleichem vergelten. Ihm ist geboten, seinem Nächsten zu vergeben, ihn um Vergebung zu bitten und Gleiches oder Ähnliches nicht mehr zu tun. Wer dieses Gebot nicht befolgt, der begibt sich selbst in das Gesetz der Abtragung. Es lautet: „Auge um Auge, Zahn um Zahn." Dann wird er ernten - „Auge um Auge, Zahn um Zahn" -, was er gesät hat. (S. 215-217) Das Gesetz von Saat und Ernte, das uns die Ursachen für unser Schicksal in uns selbst erkennen läßt, hat Gott auch schon durch die alten Propheten gelehrt. Bei Jesaja heißt es z.B.: Weh euch, die ihr die Strafe wie mit Ochsenstricken herbeizieht und die Sünde wie mit Wagenseilen (Jes 5, 18). In der Einheitsübersetzung ist im Alten Testament im Buch der Weisheit zu lesen: Sie sollten erkennen: Man wird mit dem gestraft, womit man sündigt (11, 16). Gott straft nicht und gibt auch keine Anweisungen, die Sünden sind. Unsere Sünde ist unsere selbstgeschaffene Strafe, unser persönliches Gericht.
Jesus wollte also die Grausamkeiten an Menschen und Tieren aufheben. Die heutigen Vertreter der kirchlichen Institution lassen es aber zu, daß diese an Menschen und Tieren weiterhin durchgeführt werden, nur mit anderen Methoden, die allerdings noch um einiges grausamer sind. Damit bejahen sie, was diesbezüglich geschieht. Der Einsatz einiger Weniger für die Belange der Tiere ist die Ausnahme, die die Regel bestätigt.
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