Sie sind hier: Startseite > Prophetie > Publikationen > Broschüren
»Der Prophet«
 > »Der Prophet« Nr. 15

Tiere klagen - der Prophet klagt an!
Das ist der grausame Mensch.



Werte Leser, werte Leserinnen, was Sie nun sehen und lesen, das nimmt Sie in die Pflicht, sich zu entscheiden - je nachdem, ob Ihr Herz für die Tiere schlägt: für Gott oder für die Kirche; denn zwei Herren kann man nicht dienen.
    Im Namen Gottes oder im Namen der Kirche.

    In dem Maße, wie sich die Menschen überschätzen, unterschätzen sie die Tiere.
    Viele Menschen sind der Ansicht, sie seien freie Menschen. Die sogenannte Freiheit des Menschen entspricht jedoch seinem Bewußtseinsstand, der oftmals einem Tellerrand gleichkommt, über den er selten hinauszublicken vermag.
    Nach den kosmischen Gesetzen ist der Mensch der Mikrokosmos im Makrokosmos.
    Im Innersten unseres Seins sind wir Wesen des Lichts, voll ausgereifte Geistwesen, zu denen wir als Mensch wieder werden sollen, denn Jesus von Nazareth sprach: Ihr sollt also vollkommen sein, wie euer Vater im Himmel vollkommen ist (Mt 5, 48). Die Tiere tragen ebenfalls das Leben aus Gott, doch in ihrem geistigen Leib sind die Kräfte des Lebens, des Gesetzes, Gott, noch nicht voll entfaltet und aktiv. Tiere befinden sich auf einer niedrigeren Evolutionsstufe im Reifungsprozeß hin zur Kindschaft Gottes.
    Obwohl wir uns auf dem Weg unserer Menschwerdung durch gegensätzliches Fühlen, Empfinden, Denken, Reden und Handeln verschatteten und mit heruntertransformierten Energien, unseren selbstgeschaffenen Belastungen, ummantelten, bleibt die Verbindung zum ewigen Sein, dem reingeistigen Makrokosmos, abgeschwächt erhalten. Das Leben, Gott, dem wir einst angehörten, ist Einheit, Freiheit, kosmische Unbegrenztheit.
    Die Tiere, unsere Übernächsten, können sich nicht belasten. Sie leben - im Gegensatz zu uns Menschen - entsprechend ihrem geistigen Entfaltungsgrad.

    Wer sich der kosmischen Gegebenheiten bewußt wird, der wird erkennen, daß der Mikrokosmos, der Mensch, nicht nur begrenzt lebt, sondern in einem Kerker sein Dasein fristet, der seiner engen Wunsch- und Bedürfniswelt entspricht. Gemäß dem Denkvermögen des einzelnen blickt dieser ausschließlich auf seine Begrenzung, die er als „Welt" bezeichnet.
    Seine „Freiheit" bezieht der Mensch auf seine kleine oder größere Habe, die er s e i n Eigentum nennt. Sein „Eigentum" ist seine kleine Welt - letztlich seine „Persönlichkeit" mit ihren Meinungen und Vorstellungen, mit ihren Vorurteilen, ihrem Neid, ihrem Dünkel, ihrer Selbstgerechtigkeit und ihrer Abwertung anderer -, die er krampfhaft verteidigt. Der Mensch errichtet, bildhaft gesprochen, um sich dicke Mauern der Abwehr und Ablehnung, und er schießt durch die schmalen Schießscharten argwöhnisch mit Gedankenenergien und Emotionen auf jeden, der ihm womöglich das eine oder andere streitig machen könnte. Seinen „Freiraum", sein sogenanntes „Eigentum", begrenzt er durch die entsprechenden Stop-Zeichen wie Feldmarkierungen, Zäune und Hecken. Sein „Eigentum" vermittelt ihm dann sein „Freiheitsgefühl", das jedoch mit der kosmischen Freiheit nichts gemeinsam hat.

    Das Tier hingegen ist frei; der Schöpfer überließ ihm die ganze Erde, die Natur, die keine Abgrenzungen kennt. Auf diese Aussage hin könnte mancher erwidern, daß Tiere, vor allem höhere Lebewesen, auch ihr Umfeld markieren und einen begrenzten Lebensraum haben. Dazu sei folgendes gesagt: Zum einen beinhalten Markierungen der Tiere Botschaften an ihresgleichen. Das Revier eines Tieres ist jedoch zugleich der Lebensraum vieler weiterer Tierarten. Zum anderen sind in der geistigen Tierform noch nicht alle Schöpfungsanlagen, alle geistigen Bewußtseinsaspekte des Lebens - wir können auch sagen: des göttlichen Gesetzes -, entfaltet. Den Grad der Bewußtseinsentfaltung können wir den Bewußtseinsstand nennen. Die Lebensbereiche der Tiere, auch der Tiere im irdischen Körper, entsprechen ihrem derzeitigen Bewußtseinsstand, der in sich die weiteren Evolutionsstufen trägt.
    Jede Evolutionsstufe eines Tieres entspricht also seinem Bewußtseinsstand, den der Makrokosmos, das Allgesetz, ganz allmählich im Tier aus- und aufbaut. Das heißt, jedes Tier entwickelt sich weiter gemäß den Lebenszyklen, die im Makrokosmos wirksam sind und die Evolutionsschritte der Tiere begleiten.
    Gott, der All-Geist, ist Leben, und Leben ist beständige Evolution. Weil Gott die Unendlichkeit ist, deshalb gibt es keinen Stillstand, sondern fortwährende Evolution. Das besagt: Die Unendlichkeit ist unablässig in Bewegung, in unaufhörlicher Evolution.
    Wenn hier von Tierverhalten die Rede ist, so ist dies die Darlegung der grundsätzlichen, natürlichen Gegebenheiten. Das vom Menschen noch unverbildete und noch nicht fehlprogrammierte Tier ist gemeint. Daß der Mensch - nicht nur direkt durch Dressur, Abrichtung, durch Kreuzungen und Züchtungen, sondern auch indirekt durch sein „Vorbild", durch sein gesamtes Verhalten, sein Fühlen, Empfinden, Denken, Reden und Handeln - energetisch auf die Tiere seit jeher eingewirkt und seine Negativprogramme dem Tier aufoktroyiert hat, darauf soll in diesem Zusammenhang nicht weiter eingegangen werden.
    Wir Menschen nennen den Bewußtseinsstand der Tiere den Instinkt, der ihnen gewisse Grenzen auferlegt. Der Bewußtseinsstand der Tiere hat sich jedoch nicht durch falsches Verhalten entwickelt, wie es beim Menschen der Fall ist, sondern der Bewußtseinsstand eines Tieres ist der naturgemäße augenblickliche Evolutionsstand, der Evolutionsschritt dieser Lebensform.
    Im Gegensatz dazu ist das negative Verhalten von uns Menschen gegen unser wahres Bewußtsein gerichtet und engt dieses immer mehr ein. Wir begrenzen uns selbst durch unser Habenwollen dessen, was wir als unser Eigentum bezeichnen, das jedoch Illusion ist. Diese unsere Illusion wird durch den Tod aufgehoben, denn wir können als Seele nichts Irdisches, weder Gut noch Geld und weitere Besitztümer, mitnehmen.
    Unser Ego, das unsere kleine Welt ist, ist unser „Eigentum"; es hat viele Varianten.
    Unser sogenanntes „Eigentum" kann z.B. Machtbesessenheit sein, Habgier, Brutalität, Herrschsucht, Lust an der Quälerei von Mensch und Tier. Jeder Mensch verhält sich gemäß dem, was in der Skala seiner menschlichen Anlagen liegt, in seinem Ego, das zu seinem Bewußtseinsstand wurde durch sein Denken und Verhalten. Das Tier hingegen lebt gemäß seinem Evolutionsstand, eben gemäß dem, was augenblicklich in seinem Bewußtsein aktiv ist. Das ist der momentane Evolutions- gleich Bewußtseinsstand des Tieres.

    Der Mensch sollte das Bild Gottes sein: Liebe, Güte, Einheit, Wohlwollen und Freiheit. In diesem Bewußtsein wäre der Mensch eins mit Tieren und Pflanzen, mit den gesamten Naturreichen, auch mit den Elementarkräften, mit den Gestirnen, mit dem Kosmos, dem All - und mit sich selbst. Durch die egoistische Einstellung des Menschen wurde dieser in sich zwiespältig, abartig und unfrei. Sein widernatürliches, niedriges Verhalten versucht er den Tieren anzuheften. Das Tier jedoch ist frei, weil es „normal", entsprechend den Naturgesetzen, gleichsam sich selbst treu, lebt. Jedes Tier trägt bewußt die göttliche Freiheit in sich, die sich ihm Evolutionsstufe für Evolutionsstufe weiter erschließt. Der Makrokosmos leitet in vorgegebenen Zyklen den Mikrokosmos, das Tier, einerlei, welchen Bewußtseinsstand es hat. Deshalb fühlt sich das Tier frei.
    Auch der Mensch trägt die kosmische Freiheit in sich. Diese ist jedoch abgedeckt durch die Enge des Egos, durch z.B. die Welt der im Äußeren verhafteten Sinne und durch sein krauses Gedankenlabyrinth, das so mancher als Intelligenz bezeichnet.

    Die Liebe ist die höchste Quelle des Seins. Die Liebe, die der Schöpfergeist auch in die Tiere gelegt hat, erkennt man z.B. an der Mutterliebe der Säugetiere. Wie rücksichtsvoll und fürsorgend ist die Katze mit ihren Jungen, eine Löwenmutter, die, obwohl sie z.B. eine Gazelle jagt, ihren Mutterinstinkt, ihre Zärtlichkeit und Fürsorge ihren Kindern ganz entgegenbringt. Sie können auf ihrem Körper herumtollen, so viel und so lange sie wollen - sie hält still und freut sich an der Lebendigkeit ihrer Jungen. Auch eine Amsel zeigt ihre Muttergefühle sehr, sehr lange. Das Amselkind wird von ihr so lange ernährt, bis es seine Nahrung selbst zu finden vermag, und das ohne jegliche Einschränkung. Ich denke ebenfalls an die Treue der Tiere, wie die der Pferde, die sich hingeben, die ihr Leben opfern, um den Menschen kilometerweit zu tragen. Oder die Treue eines Hundes, der z.B. einen blinden Menschen führt oder einen Verschütteten zu retten versucht.

    Sie könnten einwenden: Wir Menschen haben das die Tiere gelehrt. - Doch warum kann das gelingen? Warum können wir z.B. Hunde als Blindenhunde abrichten? Das ist nur möglich, weil diese Tiere und viele weitere instinktiv die Intelligenz besitzen, dem Menschen gerecht zu werden, also ihm zu dienen. Wer sich dessen bewußt wird, was Tiere alles für die Menschen tun, wie sie vielfach Opfer bringen, um den Menschen zu dienen und zu helfen, der müßte von Dankbarkeit erfüllt sein. Wer jedoch den Ansprüchen seines Egos verfallen ist, der benützt Menschen und Tiere ausschließlich für seine Zwecke. Ob er dann noch als das Bild Gottes bezeichnet werden kann, muß bezweifelt werden.

    In jedem Tier, aber auch in jeder Pflanze ist die mächtige Schöpferkraft, Gott, der allgegenwärtige universelle ewige Geist, die All-Intelligenz. In dem Ausdruck eines Tieres, in der Schönheit einer Pflanze, in der Formgebung eines Steines oder in flüssigen Substanzen könnte der, der ein klein wenig Herz für die Natur hat, erahnen, daß die Erde ein Paradies sein könnte.
    Zur Rechtfertigung der maßlosen Ausbeutung der Naturreiche wird oftmals das Schöpferwort zitiert: Macht euch die Erde untertan (Gen 1,28). Das Wort „untertan" heißt jedoch nicht, die Tiere zu quälen, die Wälder und Pflanzen zu vernichten und alles zu zerstören, wessen der Mensch habhaft wird. Mit dem Wort „untertan" ist das Gebot des Bewahrens der Naturreiche, ja der ganzen Erde gemeint. Uns ist geboten, die Tiere liebevoll zu behandeln und zu pflegen. Uns ist geboten, alle Lebensformen auf der Erde, ja die ganze Erde zu achten, zu schätzen und zu lieben, denn alles in allem ist das Werk des Allmächtigen, die Liebe zu Mensch, Tier, Pflanze und Stein, ja zur ganzen Erde.
    Wer einmal ein Tier gepflegt hat, der spürt, daß er innerlich reicher und naturbewußter geworden ist. Wer jedoch Tierfleisch-Fabriken errichtet, also Schlachthöfe, oder diese billigt, was sich darin zeigt, daß er das Fleisch seiner Übernächsten verzehrt, dessen Bewußtsein wird immer enger, weil ein solcher Mensch im Inneren verarmt.

    Alles, was wir aus Egoismus tun, wird sich an uns rächen nach dem Gesetz: Was der Mensch sät, das wird er ernten. Gott ist Liebe. Aus Liebe zu uns Menschen gab uns Gott die Erde, die Mutter, die uns ernährt. Wer der Erde mit Liebe, also mit Selbstlosigkeit, mit Hingabe und Pflege begegnet, der wird auch von der Erde reichlich empfangen und somit reichlich ernten.

    „Schlachtfest bei St. Ägidius"
   Würden die Menschen die Sprache der Tiere verstehen, dann könnten sie das Klagen z.B. der Schweine hören, die auf der Schlachtbank hingerichtet wurden für die Renovierung der St. Ägidius-Kapelle. Ihre Klagen, die ihr Weh ausdrücken, könnten wie folgt lauten: Warum begnügt ihr euch nicht damit, um Herzensspenden für eure Kapelle zu bitten? Warum tötet ihr uns für die Renovierung eures Gotteshauses?

    Was würde der Geistliche der Ägidius-Kapelle den Tieren antworten, wenn er diese verstehen könnte, die folgendes wiederholen: Warum bittest du nicht um Herzensspenden für deine Kapelle? Warum läßt du uns für die Renovierung einer Kapelle, eines Gotteshauses, töten?

    Die Herzlosigkeit und das Unberechenbare des Menschen ist unsere Angst. Uns graust vor dem grausamen Zweibeiner Mensch.

    Die Herzlosigkeit und das Unberechenbare des Menschen ist unsere Angst. Uns graust vor dem grausamen Zweibeiner Mensch.

 

Der Prophet klagt an:

   Die Kirchenoberen von St. Ägidius lassen zum Schlachtfest nach dem Gottesdienst bitten. Es gibt Blut- und Leberwürste mit Kraut, Kesselsuppe von dahingemetzelten Schweinen und dazu Bier. So mancher denkt: Das ist nichts Ungewöhnliches - es ist nun mal so üblich. Töten ist erlaubt, sowohl Menschen als auch Tiere.
    Wer ein Herz hat, der denkt mit. Das Blutopfer der Schweine erfolgt für die Renovierung der St. Ägidius-Kapelle. Zum einen kleben das Blut und die Angstschreie der Tiere, die ihren Verwendungszweck spüren, an der Ägidius-Kapelle, zum anderen geht das gewürzte und zubereitete Fleisch, das mit der Todesangst durchsetzt ist, im Verdauungstrakt der Gläubigen auf. Das heißt, der mörderische Tod der Tiere durchzieht die Kapelle und die Gläubigen, die man als geistig tot bezeichnen darf, denn wer solches tut, um die Renovierung eines „Gotteshauses" zu fördern, der kann nur als geistig tot angesehen werden.

    Es sind wahrhaft prachtvolle Exemplare, die Kirchenoberen von St. Ägidius und ihre Gläubigen. Die Kirchenoberen lassen Tiere töten, um ihre Kapelle zu renovieren, anstatt ihre Gläubigen schlicht um Geldspenden zu bitten. Das kulinarische Fleisch von den Schweinekadavern zahlt sich anscheinend mehr aus als die Bitte um eine Herzensgabe für die Kapelle. Das Herz der kirchlichen Obrigkeiten und ihrer Gläubigen ist dabei sicherlich auf der Strecke geblieben. Die Schweineherzen bringen mehr ein.

 

Die Tiere klagen:

    Ihre Augen sind gebrochen vor Leid, Schmerz und Angst. Sie empfinden, wofür sie gehalten werden. Ihre Blicke klagen die Menschen an.

    Warum tötet ihr uns? Warum kocht, bratet und zerlegt ihr unseren Leib? Hat der Schöpfer euch nicht die Kräuter und Früchte der Felder und Wälder gegeben? Was haben wir euch getan, daß ihr uns in Gefängnissen haltet und mit euren Abfallprodukten füttert?
    Euer Herz ist gefühlsarm und unbarmherzig. Ein Stein beinhaltet das Leben; eure Herzen hingegen sind steinern. In eurer Brust schlägt nur ein Muskel für euch und für euer Wohl. Lernt Erbarmen, indem ihr euch an unsere Stelle versetzt. Wenn wir auch Tiere sind, so leben wir und empfinden, ähnlich wie ihr, denn Leben ist Fühlen, Empfinden und Wahrnehmen. Wir nehmen das Motiv eurer Tierhaltung wahr.

 

Der Prophet klagt an:

   Der Mensch ist zu einem Rohling geworden, der herzlos alles niedermacht, niederreißt und einsperrt, was seiner herzlosen Raffgier dienlich sein könnte. Dabei vergißt er, daß auch er eines Tages im engsten und verunreinigten Raum oder gar im Gefängnis leben wird, denn was der Mensch sät, das wird er ernten. Das Vergehen an Tieren ist dem Vergehen an Menschen gleichzusetzen, denn Mensch und Tier haben denselben Atem, der das Leben ist, und das ist Gott. Das Halten von Nutztieren ist gleich mutwilliges Töten. Es ist Sünde wider das Leben, das Gott ist.

 

Das Tier klagt:

    Warum dies alles? Warum quält ihr mich? Warum wollt ihr mich zum Hundekampf abrichten? Ich bin ein Geschöpf des Schöpfers, nicht ein Tier für eure Willkür, für eure Spiele. Mich schmerzt der ganze Leib, meine Muskeln und Knochen sind am Zerbersten - Schmerz, Schmerz überall. Warum dies alles - was habe ich euch getan?

 

Der Prophet klagt an:

    Der Mensch, der mörderische Bulle, der sich einen „Bullterrier" gezüchtet hat, um ihn abzurichten, damit der übersättigte Sensationslüsterne sich am Hundekampf ergötzen kann. Die vielen traurigen Bilder symbolisieren samt und sonders die Hinrichtung des Menschen nach dem Gesetz von Saat und Ernte.
    Jesus sagte: Was ihr getan hab einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan. Zu Seinen Geschwistern gehören nicht nur die Menschen, sondern auch alle Mitgeschöpfe, die Tiere, die Tiergeschwister, denn auch sie haben, wie der Mensch, von Gott das Leben empfangen. Was der Mensch seinen Mitmenschen und Tieren antut, das tut er Christus an.
    Der Mensch greift in die Allmacht Gottes ein und quält die Tierwelt. Das bedeutet, daß all jene, die Tiere quälen, sie abrichten oder, wie das Hundegeschwister, das wir auf dem Foto sehen, auf einem Rollband laufen lassen, dasselbe oder Vergleichbares eines Tages am eigenen Leib erfahren werden.
    Klagt nicht, ihr herzlosen, grausamen Tierquäler, wenn ihr eines Tages kilometerweit gejagt, gleichsam durch die Wüste gehetzt werdet, wenn euch ein Tier anfällt und zerfleischt, das ihr irgendwann zum Zerfleischen seiner Artgenossen abgerichtet habt. Klagt nicht, wenn eure Glieder schmerzen und euer Leib mit Wunden und Pusteln übersät ist. Klagt nicht, wenn eure Mitmenschen mit euch kein Erbarmen haben, da sie so sind, wie ihr euch gegen Tiere verhalten habt und verhaltet. Klagt auch Gott nicht an; ihr habt es verursacht; ihr leidet so, wie ihr Mensch und Tier habt leiden lassen.

 

Das Tier klagte,

    bevor es zum mörderischen Military-Pferderennen gezwungen wurde. Ich habe nicht die Kraft, das durchzustehen, was ihr Menschen von mir verlangt. Ich habe nicht die Knochen und die Muskeln, die meinen Körper das durchhalten lassen!
    Habt Erbarmen! Der Schöpfer aller Wesen hat uns Tiere euch anvertraut, damit ihr an uns die Liebe gebt, die der Schöpfer auch euch eingehaucht hat. Wo ist die erbarmende Liebe zu euren Mitgeschöpfen geblieben? Habt ihr Liebe und Erbarmen gegen Grausamkeit, Brutalität und Mord eingetauscht?
    Ich gehe in den frühzeitigen Tod durch euer mörderisches Verhalten. Wie werdet ihr eines Tages enden, und wo werdet ihr eines Tages sein, wenn das Leben von euch, dem Menschen, gewichen ist?

 

Der Prophet klagt an:

    Wo werden einst all jene sein, die auf solche Weise ein Tier zu Tode geritten haben? Wann und wie werden sie auf der Rennstrecke ihres Lebens ihrem Tod begegnen? Nach dem Gesetz von Ursache und Wirkung wird derjenige, der solche Ursachen gesetzt hat, das Leid dieser Tiere auch am eigenen Körper oder nach dem Leibestod am Seelenleib erleben müssen, denn all unser Tun, dem unser Denken und Wünschen vorausgeht, wird in unserer Seele und in unseren Körperzellen gespeichert.
    Wundert euch nicht, ihr Mitmenschen, wenn euch, scheinbar aus unerklärlichen Gründen, die Wirbelsäule bricht. Wundert euch nicht, und klagt Gott nicht an, wenn ihr einen komplizierten Beinbruch erleidet, der nicht heilen möchte. Wundert euch nicht, wenn ihr als Seelen von eurer Wunschwelt gejagt werdet, so, wie ihr Tiere in den Tod geritten habt. Wundert euch nicht, wenn ihr als Mensch oder Seele die Schmerzen derer zu erleiden und zu erdulden habt, die ihr gequält, gejagt und mörderisch umgebracht habt, ob es Menschen oder Tiere waren. Wundert euch nicht, und klagt weder Gott noch Menschen und Tiere an - ihr selbst seid die Beklagten, denn in euren Körpern und in euren Seelen geht nur die Saat auf, die ihr selbst gesät habt.
    Und solltet ihr nach der Gnade und Barmherzigkeit Gottes rufen, dann denkt an das Vaterunser, das ihr hin und wieder gebetet habt. Darin heißt es: ... und vergib uns unsere Schuld, wie wir vergeben unseren Schuldigern. Wenn der Mensch jedoch keine Vergebung erlangt, weil er seine Grausamkeiten nicht bereut, was wird ihm dann wohl zuteil? Nur das, was er gesät hat. Die Gnade und Barmherzigkeit Gottes kann nur der Mensch empfangen, der bereut und um Vergebung bittet und Gleiches und Ähnliches nicht mehr tut. Wer glaubt, er leide unschuldig, der bleibt in seinem Leid, auch nach seinem Tod, als Seele.

 

Die Tiere klagen:

    Nicht meine Artgenossen klage ich an, die mir mein Federkleid geschädigt haben. Aus Verzweiflung und Leid und aufgrund der Enge in den Ställen versucht jedes Tier, mehr Platz zu erhalten. Das ist Täuschung. Wenn sich das eine oder andere Mitgeschöpf umdreht, dann scheint es, als würde es mehr Platz geben.
    Unser Leben ist die Natur. Was uns das Leben der Natur bietet, das ist unsere Nahrung. Wir wollen eure bestialischen Futtermittel nicht, die nur auf Fleisch, Gewicht und Gewinnsucht gedopt sind. Wir wollen uns im Freien frei bewegen und das essen - ja: essen, und nicht „fressen" -, was uns die Natur schenkt.
    Wißt ihr Menschen denn nicht, daß das, was ihr uns antut, auf euch selbst zurückfällt? Der Schöpfer, der das Leben ist und dessen Geschöpfe wir alle sind, hat solches, was ihr Menschen an uns verübt, nicht angeordnet. Wer hat euch solches geboten?

 

Der Prophet klagt an:

    Wer hat den Menschen solches und ähnliche Grausamkeiten geboten? Der Schöpfer der Unendlichkeit hat kein derartiges Gebot erlassen, sondern der Satan. Das Böse schlich sich in die Herzen und in die Sinneswelt des Menschen ein. Es ist der Satan der Sinne, der Gottes Schöpfung quälen und mörderisch umbringen will. Für diese Zwecke gebraucht er herzlose Menschen, die so sind, wie er ist, und davon gibt es immer mehr. Denn wer kein Gewissen mehr hat, der hat auch kein Herz für Mensch und Tier. Wenn bei einem solchen Menschen eines Tages die Saat aufgeht, die er gesät hat, dann läßt ihn der „Meister" der Quälerei fallen. Dann vermittelt ihm dieser nicht mehr als Gegenleistung und Ansporn zu weiteren Gegensätzlichkeiten die Orgien für die Geschmacksnerven, den Rausch des Völlerns und den der angestachelten Fleischeslust. Er, der Satan, das Böse, benutzt den Menschen nur so lange für seine Zwecke, wie dieser ihm dienlich ist. Geht die gesäte Saat in einem solchen Menschen auf, dann ist er für das Böse unbrauchbar und nutzlos. Dann sinkt er in die Leere.

    Jammert nicht, ihr Menschen, wenn es euch dann so ergeht, wie den vielen Tieren, die ihr gequält und mörderisch behandelt habt. Wundert euch nicht, wenn euer Leib von Geschwüren und Pusteln übersät ist. Wundert euch nicht, wenn andere kein Erbarmen zeigen. Wundert euch nicht, wenn man euch die Kleider vom Leib reißt und ihr mißbraucht werdet. Habt ihr nicht auch das Federkleid rupfen lassen? Habt ihr nicht auch die „Hähnchen" töten und grillen lassen? Habt ihr nicht die Schenkel von ihren toten, gegrillten Leibern gerissen und gegessen - oder schmatzend „gefressen"? Es stellt sich hier die Frage: Wer ißt, und wer frißt? Ist das „Fressen" den Tieren angeboren, oder den Menschen, die glauben, höhere Werte zu verkörpern als das Tier?

    Liebe Mitgeschwister, schaut einmal einem Pferd, einer Kuh, einem Esel zu, wenn sie auf der Weide grasen. Und dann schaut euch im Spiegel an, wenn ihr den gebratenen Enten und Gänsen und den gegrillten Hühnern, euren Mitgeschöpfen, die Beine vom gebratenen Körper reißt - ob ihr eßt oder „freßt"? Wer ist ethisch und moralisch höherstehend in bezug auf Essen und Fressen - das Tier oder der Mensch? Wer kann angesichts dieser Tatsachen sagen, der Mensch stehe ethisch und moralisch über dem Tier? Wer hat in Anbetracht dieser Auswüchse höhere Lebensqualitäten, der dick- und fettleibige Mensch, der die Kadaver seiner Mitgeschöpfe „ißt", oder das Tier, das in Ställen, Schlachthöfen, Grillstationen und Bratpfannen geopfert werden muß, zur Beleibtheit und zum Wohlergehen des „ethisch-moralisch hochstehenden" Menschen?

 

Tiere klagen:

    Warum, warum diese grausamen Taten? Hat euch Menschen dies der Geist der Natur, der Schöpfergeist, gelehrt? Wir leiden unsagbare Qualen, denn wer will schon an den Marterpfahl und gar noch lebend an den Beinen aufgehängt werden?
    Wann werden die Menschen begreifen, daß wir fühlen und aufgrund dessen leiden? Ihr sprecht uns nur den Instinkt zu. Der Instinkt gehört jedoch auch zur Wahrnehmung. Wir nehmen wahr, was ihr uns antut, und wer oder was auf uns zukommt. Nicht ohne zu wissen, warum, fliehen wir vor den Menschen. Wir nehmen instinktiv wahr, wer der Mensch ist und was so mancher vorhat.

 

Der Prophet klagt an:

    Diese Puten werden lebend an den Beinen aufgehängt. Werte Mitmenschen, um zu erproben, wie wohl diesen euren Mitgeschöpfen zumute sein mag, hängt euch an den Beinen am Gebälk eures Dachbodens auf. Bis zum Eintritt der Bewußtlosigkeit könnt ihr wahrnehmen, wie es euch ergeht und was ihr empfindet. Wenn ihr dann noch Fleisch von Puten oder anderem Geflügel verzehren wollt, dann bezeichnet euch nicht mehr als Mensch, sondern als abartiges zweibeiniges Raubtier.
    Nun könnte so mancher den Einwand bringen, die Menschen seien das Bild Gottes und keine zweibeinigen, abartigen Raubtiere. Eine der möglichen Antworten könnte sein: Viele dieser „Bilder Gottes" haben sich dem Bösen verschrieben, der nichts anderes im Sinn hat, als Gottes Geschöpfe zu quälen, zu töten, Tiere und Pflanzen durch Kreuzungen zu verändern. Das sogenannte Bild Gottes, der Mensch, ließ es zu, sich vom Bösen verändern zu lassen, bis aus dem Bild Gottes das Bild des Bösen wurde, vor dem die Tiere fliehen und sich die Pflanzenwelt abkehrt.
    Auf die Dauer wird das Böse nicht siegen, weil der Kern des Guten bleibt, auch im Bösen. Das Gute wird das Böse überwinden, und sei es erst dann, wenn der Mensch viele Erdenleben seine böse Saat gekostet, gleichsam durchwatet hat, bis er erkennt, er soll zum Ebenbild Gottes werden, das er tief in seiner Seele, in seinem Seelengrund, ist. Wer sich bewußt wird, daß er das Bild Gottes ist, der beginnt auch Tiere, Pflanzen und Mineralien zu lieben; dann atmet die Erde auf.

 

Tiere klagen:

    Ich bin keine dumme Gans, was man mir auch nachsagen mag.
    Der Geist der Natur stattete mich mit Intelligenz aus. Instinktiv nehme ich wahr, was mir widerfährt. Vielfach wird meine Art nur „gehalten", um hingeschlachtet zu werden für den Futtertrog der Menschen. Wir Tiere fragen, und das immer wieder: Warum quält ihr Menschen eure Mitgeschöpfe? Hat das Böse in allen Herzen der Menschen Einzug gehalten? Wir Tiere wollen ebenso unser Leben leben wie jeder Mensch auch.
    Ihr Menschen empfangt von der Natur viele Gaben, und das das ganze Jahr über. Warum müßt ihr uns Gänse mästen, um unsere Leber als Leberpastete zu verzehren?
    Die Grausamkeit der Menschen ist unser Los. Wir fürchten nicht den Tod, wenn unser Leben erfüllt ist und sich einem weiteren Dasein zuneigt. Unser Schrecken ist es, gleichmütig und kalt umgebracht zu werden von unseren Mitgeschöpfen, den Menschen, welche doch die Erde bewahren und alles, was sie trägt, lieben sollen. Wir Tiere, eure Mitgeschöpfe, möchten euch als Freunde, gleichsam als Geschwister, begegnen. Und ihr? Wir haben euch nichts getan. Warum tut ihr uns das an?

 

Der Prophet klagt an:

    Die Tiere haben den Menschen nichts zuleide getan. Warum tun die Menschen den Tieren so viel unsagbares Leid an? Die Masse der Menschen hat keine Vorbilder mehr. Die kirchlichen Würdenträger, welche den Menschen in Ethik und Moral Vorbilder sein sollen, wurden ruchlos und glitten auf der Rutschbahn des Egos ab. Z.B. am Weihnachtsfest segnen sie mit der Gänseleber im Bauch ihre Gläubigen. Sie sprechen wohl vom Maßhalten mit der Tierhaltung, mit der Tierschlachtung, doch jedes Maß ist schon zu viel, denn wenn ein Tier leidet, dann kann man nicht mehr vom Maßhalten sprechen. Wer will das „Maß", das leidende Tier, vor seinem Schöpfer rechtfertigen? Der Würdenträger oder die „Bücher Mose"?
    Die „Bücher Mose" beinhalten in großen Teilen nicht das Gotteswort durch Mose, sondern grausame Anweisungen der damaligen Priesterkaste, die ihre Ausschweifungen, ihre Heidenkulte Mose untergeschoben haben. Die damaligen blutrünstigen Vorstellungen der Priesterkaste werden von der Denkweise der heutigen Menschen, einschließlich ihrer Vorbilder, der kirchlichen Amtsträger, um vieles übertroffen. Was die kirchlichen Obrigkeiten in ihrem Lehr- und Verhaltenswerk, dem Katechismus, offenbarten, übersteigt in der Praxis oft das Maß der Grausamkeit im Alten Testament. Das Alte Testament, so heißt es im Katholischen Katechismus, vollendet sich im Neuen; das Alte Testament erhellt das Neue, und umgekehrt. Daß es jedoch derart „hell"-dunkel, ja düster wird, hat sich kein Mensch mit Charakter vorstellen können.

 

Das Tier klagt:

    Ihr habt mir den Tod eingepflanzt, Elend und immer größeres Elend, Jammer, immer größerer Jammer, Schmerz, Schmerz und unerträgliche Pein. Was bringt euch das? Hört ihr Menschen nicht? Seht ihr denn nicht? Fühlt ihr denn nicht? Ihr Menschen, versetzt euch einmal in meine Situation, in mich hinein. Mit meinem Schicksal bin ich nicht allein. Millionen Ratten, Mäuse klagen gleich mir. Vernehmt ihr nicht das Weinen, das Schreien, das Weheklagen, den Schmerz eurer Tiergeschwister?
    Was wird einst eure Klage sein?
    Denkt daran: Grausamkeit bringt dem Menschen, der grausam ist, nichts als wieder Grausamkeit. Mich ängstigen der Menschen kalte Herzen.
    Jetzt „forscht" ihr in meinem mißbrauchten, geschundenen, toten Körper nach Beweisen dessen, was ihr erdacht habt. Was wird das Ergebnis eures Lebens sein?

 

Der Prophet klagt an:

    Menschen sollen das Bild Gottes sein. Ein großer Teil der Menschheit ist zum Bildnis ihres Schicksals geworden, denn die Qualen und das Leiden der Übernächsten, der Tiere, wird zur Qual, zu dem Leid und vielfach zum grausamen Sterben des Menschen.
    Wer kein Gewissen mehr hat, ist geistig tot, denn er ist in seinem Herzen fühllos, taub und stumpf gegenüber dem Leben geworden, das in Wahrheit ein Teil von jedem Menschen ist. Die Waage des Lebens wägt sehr fein; sie wägt gerecht. Was wird morgen für Tierquäler und Tiermörder das Schicksal sein?

    Was treibt den Menschen, so unmenschlich zu handeln? Glaubt der Mensch, daß Grausamkeit gute Früchte trägt? Wer denkt, daß Ruhm und Ehre in der Forschungsarbeit seiner Seele auf Dauer Gewinn bringt, der unterliegt der Täuschung. Eventuell heute erhält der „Berühmte" einen Doktorhut, morgen ein schwarzes Leichentuch, so, wie seine Seele geworden ist.

    Die Wärme des Herzens haben viele der „Wissenschaft" „geopfert". Wenn es jedoch um das eigene Kätzchen und um das so niedliche Schoßhündchen ginge, das der Wissenschaft geopfert werden sollte, was würden die „Besitzer" dazu sagen? Sie wären sicherlich empört, denn man kann das diesen Tieren nicht antun. Wer der Meinung ist, daß alle anderen Tiere anders empfinden als das Kätzchen und der Schoßhund, dessen Herz blieb auf der Strecke der Eigensucht.
    Machen wir uns doch endlich bewußt: Jeder Mensch erntet seine Früchte, und er wird sie auch essen müssen. Für so manchen werden sie sehr, sehr bitter sein.

 

Das Tier klagt:

    Denkt ihr Menschen, wir spüren nicht, was auf uns zukommt, wenn ihr uns in die Wagen pfercht, die uns zum Schlachthof bringen?
    Kennt ihr das Entsetzen, das Grauen, die Panik vor dem, was das Fassungsvermögen übersteigt? Denkt ihr Menschen überhaupt noch, dann, wenn ihr Tiertransporte seht? Fühlt ihr überhaupt noch, was es heißt, dem übermächtigen Herrenmenschen zum Töten ausgeliefert zu sein?

    Viele Menschen sind zu Schreckensbringern geworden, denen die brutale Gewalt, die Kälte und Unbarmherzigkeit aus den Augen lodert. Wir fürchten uns vor denen, die die Erde und alles, was sie trägt, das Leben, lieben sollen. Was verübt der Mensch alles für einen Bissen Fleisch? Wie ist es, wenn ihr euch meinen zermarterten Körper im Mahl einverleibt? Habt ihr keinerlei Gefühl? Wißt ihr nicht, daß ihr einen Teil eines gemarterten und zu Tode gequälten Tieres verzehrt, das von euch gezwungen wurde, zu einem Tierkadaver zu werden, an dem ihr euch beim Mahl ergötzt, mit gutem Appetit und dem Körperwunsch beseelt, es sich schmecken zu lassen. Wohl bekomm’s!
    Unter anderem verzehrt ihr auch das, was dem gewürzten und gut zubereiteten Fleisch noch anhaftet, wie z.B. Angst, Panik, Leid und Schmerz. Was davon in euch eingeht, wird auch in eurem Körper Wohnung nehmen. Irgendwann wird unsere Angst eure Angst sein, unser Leid wird euer Leid sein. Ihr werdet auch irgendwann fühlen, was Panik heißt. Vielleicht wird dann so mancher Tierquäler und Tiermörder verstehen, was er heute als Sache abtut.

 

zur nächsten Broschüre von "Der Prophet" / zurück zur Übersicht


 

© 2007 Universelles Leben e.V. • E-Mail: info@universelles-leben.orgImpressum