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»Der Prophet«
 > »Der Prophet« Nr. 16

Der Mord an den Tieren
ist der Tod der Menschen



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AUSZÜGE:

 

Nun ist es so, wie es ist; der Mensch scheitert an seinem eigenen Verhalten gegen das Gesetz des Lebens. Jahrtausendelang schrien die Ausgeburten menschlicher Bosheit zum Himmel. Jetzt kommen sie zur Wirkung. Die Ernte zeigt deutlich die Merkmale der Saat auf.
    So mancher meint: "Es gibt keinen Gott. Gäbe es einen allmächtigen und weisen himmlischen Vater, dann würde Er das, was alles an Negativem heute in der Welt geschieht, nicht zulassen." Vielleicht sind die kirchlichen Obrigkeiten insgeheim derselben Meinung. Die Kirche speist hartnäckige Wahrheitssucher mit der probaten Kirchenausrede ab: "Gott läßt sich nicht in Seine Geheimnisse schauen".

    Was allerdings mit den Tieren und den Naturreichen geschieht, sind keine Geheimnisse mehr. Es ist offenkundig, daß der Mensch der Urheber dieser Grausamkeiten ist. Und der Mensch spricht: "Warum greift Gott nicht ein? Warum hilft Er nicht?"
    Wem sollte Gott helfen? Soll Er den Tieren und der Natur mehr Lebenskraft geben, damit sie die Martern besser durchstehen und noch radikaler ausgebeutet, zu Profitzwecken ausgeschlachtet und hingemordet werden können? Damit hülfe Er dem "Fürsten der Grausamkeit", der aus der Erde ein Jammertal machte. – Oder soll Gott die Menschheit umbringen, ähnlich wie der Mensch die Tiere? Auf jeden Fall hätten dann die Tiere ihre Ruhe vor den Menschen! – Oder soll Gott den menschlichen Organismus stärken, auf daß dieser noch mehr ungesetzmäßige Nahrung und Genußmittel, Krankheitserreger, Gifte, genmanipulierte Substanzen und die Strahlung menschlicher Bosheit ohne Schaden verkraftet? Soll Er also die Anhänger des Fürsten der Unterwelt in ihrem gottfernen und gottlosen Treiben unterstützen? – Dabei stellt sich die Frage: Wer hängt ihm nicht an?
    Wer an die Kirche und ihre Predigt von den Geheimnissen Gottes glaubt, der hat gewählt. Er hat aber nicht Gott gewählt, denn Gott redet zu den Menschen seit Bestehen der Menschheit.
    Gott, der Geist der Unendlichkeit, sprach immer wieder durch Sprachrohre zu den Menschen. Er sprach in alle Generationen hinein. Er offenbarte Sich durch erleuchtete Männer und Frauen und durch Propheten. Durch Mose gab Gott, der Ewige, den Menschen die Zehn Gebote. Vor zweitausend Jahren sandte Er Seinen Sohn, Jesus, den Christus, auf die Erde, der uns die Bergpredigt lehrte. Gott, der Allmächtige, ließ uns Menschen nicht ohne Sein Wort. Zu allen Zeiten der Menschheitsgeschichte hörte man immer wieder: "Und Gott sprach ..."
    In den zurückliegenden zweitausend Jahren offenbarte und offenbart Sich auch Jesus, der Christus, der Erlöser aller Seelen und Menschen. Doch zu allen Zeiten hörte die Masse der Menschen nicht auf das unmittelbare Wort Gottes. Viele Menschen, auch jene, die sich Christen nennen, verhalten sich heute noch ähnlich wie im Heidentum. Sie glaubten und glauben, was die Priesterkaste verkündete und verkündet und was die Wissenschaft als Wahrheit ausgibt. Wie im Heidentum banden und binden sich Menschen an Rituale und Kulte, in dem Glauben, die kirchliche Tradition sei das Leben.
    Jesus lehrte die Menschen nicht die Tradition, weil diese Starrheit und Rückschritt bedeutet. Gott ist Evolution, die der Mensch durch die Erfüllung der Gesetze Gottes erlangt. In dem Gleichnis mit den Talenten haben wir den Beweis, daß Gott Evolution ist und nicht Tradition.
    Es ist wie mit einem Mann, der auf Reisen ging: Er rief seine Diener und vertraute ihnen sein Vermögen an. Dem einen gab er fünf Talente Silbergeld, einem anderen zwei, wieder einem anderen eines, jedem nach seinen Fähigkeiten. Dann reiste er ab.
    Sofort begann der Diener, der fünf Talente erhalten hatte, mit ihnen zu wirtschaften, und er gewann noch fünf dazu. Ebenso gewann der, der zwei erhalten hatte, noch zwei dazu. Der aber, der das eine Talent erhalten hatte, ging und grub ein Loch in die Erde und versteckte das Geld seines Herrn.
    Nach langer Zeit kehrte der Herr zurück, um von den Dienern Rechenschaft zu verlangen. Da kam der, der die fünf Talente erhalten hatte, brachte fünf weitere und sagte: Herr, fünf Talente hast du mir gegeben; sieh her, ich habe noch fünf dazugewonnen. Sein Herr sagte zu ihm: Sehr gut, du bist ein tüchtiger und treuer Diener. Du bist im Kleinen ein treuer Verwalter gewesen, ich will dir eine große Aufgabe übertragen. Komm, nimm teil an der Freude deines Herrn!
    Dann kam der Diener, der zwei Talente erhalten hatte, und sagte: Herr, du hast mir zwei Talente gegeben; sieh her, ich habe noch zwei dazugewonnen. Sein Herr sagte zu ihm: Sehr gut, du bist ein tüchtiger und treuer Diener. Du bist im Kleinen ein treuer Verwalter gewesen, ich will dir eine große Aufgabe übertragen. Komm, nimm teil an der Freude deines Herrn!
    Zuletzt kam auch der Diener, der das eine Talent erhalten hatte, und sagte: Herr, ich wußte, daß du ein strenger Mann bist; du erntest, wo du nicht gesät hast, und sammelst, wo du nicht ausgestreut hast; weil ich Angst hatte, habe ich dein Geld in der Erde versteckt. Hier hast du es wieder. Sein Herr antwortete ihm: Du bist ein schlechter und fauler Diener! Du hast doch gewußt, daß ich ernte, wo ich nicht gesät habe, und sammle, wo ich nicht ausgestreut habe. Hättest du mein Geld wenigstens auf die Bank gebracht, dann hätte ich es bei meiner Rückkehr mit Zinsen zurückerhalten.
    Darum nehmt ihm das Talent weg und gebt es dem, der die zehn Talente hat! Denn wer hat, dem wird gegeben, und er wird im Überfluß haben; wer aber nicht hat, dem wird auch noch weggenommen, was er hat. Werft den nichtsnutzigen Diener hinaus in die äußerste Finsternis! Dort wird er heulen und mit den Zähnen knirschen.

    Die Institution Kirche und ihre Gläubigen haben nicht nur ein Talent vergraben, sondern alle Talente, die Gott, der Ewige, und Sein Sohn, Jesus, der Christus, der Menschheit gegeben haben. Und all jene, die der Institution Kirche angehören, die im Strom der Tradition mitgeschwommen sind, dachten und handelten ebenso wie die kirchlich Würdigen, denn diesen folgten sie nach.
    Angesichts der derzeitigen Situation kann gesagt werden: Sowohl das Machtgefüge Kirche, das in seiner Tradition festgefahren ist, als auch die Kirchengläubigen, der Staat, der den kirchlichen Obrigkeiten die Schnürsenkel bindet, und die Wissenschaft, die das Leben manipuliert – sie alle haben versagt. Zweitausend Jahre nach Christus ist offenbar, daß nichts etwas gebracht hat, was die drei mächtigen weltverhafteten und traditionsgebundenen "Verkündigungsengel" Kirche, Wissenschaft und Staat, als Wahrheit offenbart haben.
    Wie sieht die Bilanz aus? – Unter den Menschen ist Unfriede, Lug, Trug, Gewalt, Kampf, Angst und Verzweiflung. Not und Elend aller Art greifen um sich. In, auf und über der Erde ist nichts mehr so, wie Gott es einst dem Menschen gegeben hatte. Ichsucht, Willkür, Gier und Erbarmungslosigkeit haben die Natur geschändet, verschmutzt, zerstört, vergiftet, gequält und dahingemordet.
    Das Navigationsprinzip der Vögel, der Fische und aller Tiere der Meere, Flüsse und Seen ist durch das Einwirken der Menschen gestört. Meere und weitere Gewässer, gefüllt mit Müll, Abfällen, Unrat und Chemikalien vielerlei Art, ölverseucht und überfischt, sind zu Kloaken geworden, in denen das Leben erstirbt. Die Tiere in und auf der Erde leiden, leiden und gehen erbärmlich zugrunde durch den bestialischen Machtprotz Mensch, der ganz allmählich an seinem Ego-Wahn selbst erstickt.
    Er spricht ihnen die Würde ab, die er bei sich selbst für unantastbar hält, um sie in grausamen Tierversuchen zu entwürdigen; er spricht ihnen das Recht der freien Entfaltung ab, das er für sich in Anspruch nimmt, um sie in den engen Käfigen und Pferchen der Massentierhaltung für die industrialisierte Fleischproduktion zu quälen; er spricht ihnen das Recht auf Familie ab, um den Kühen die Kälbchen wegzunehmen; und er spricht ihnen vor allem das Recht auf Leben ab, um sie bedenkenlos zu schlachten, obwohl inzwischen nachgewiesen ist, daß Fleischnahrung für eine gesunde Ernährung keineswegs erforderlich, sondern ihr eher abträglich ist.
    Obwohl der Mensch und seine Werke dem Niedergang entgegengehen, ist er immer noch der Ansicht, seinen Machtanspruch gegenüber allem ausüben zu müssen, von dem er glaubt, daß es unter ihm sei.

    In den letzten 25 Jahren mahnt der Gottesgeist erneut die Menschheit durch Sein Sprachrohr, das Er, der All-Eine, Seine Prophetin und Botschafterin nennt. Er ruft die Menschen zur Einsicht und Umkehr auf. Jesus, der Christus, lehrte die Menschen über das Prophetische Wort den Weg zu Ihm, der das Leben in Gott, dem Ewigen, ist. Er sprach von der Reinigung der Sinne und Sinneslüste, wobei Er auch die Fleischnahrung anprangerte und die Menschen aufrief, den Fleischverzehr nach und nach zu lassen. "Nach und nach" heißt, ganz allmählich die Sinne zu reinigen durch die Anwendung der Zehn Gebote Gottes und Seiner Bergpredigt.
    Christus sprach aber auch in deutlichen Worten von der Apokalypse, die über die Menschheit hereinbrechen wird, dann, wenn sie das Leben, das Er ist, mißachtet, indem der Mensch weiterhin Tiere, die des Menschen kleine Geschwister sind, quält, mißhandelt, abschlachtet und verzehrt, um die verrohten Sinne zu befriedigen.

    In der Jetztzeit ist Gottes Wort für jeden Menschen auf der ganzen Erde frei zugänglich, denn der Geist Gottes ist auf der ganzen Erde zu hören. Seit vielen Jahren strömt Sein Offenbarungswort über viele Rundfunk- und Fernsehkanäle in die Welt. Viele Bücher und Cassetten, die in viele Sprachen übersetzt wurden, sind in allen Ländern dieser Erde erhältlich. Auch im Internet kann Seine Botschaft gelesen werden. Wie zu allen Zeiten, in denen Gott durch Propheten sprach, erkennen viele Menschen die Wahrheit, doch die Ausdauer, Ihm, Jesus, dem Christus, nachzufolgen, ist mangelhaft.
    Viele Menschen kennen die Aussage: "Wer nicht hören will, muß fühlen." Ungefähr ein Jahr, bevor das Desaster, die Tötung Hunderttausender von Tieren, begann, weil sie an BSE sowie an Maul- und Klauenseuche erkrankt waren, sprach der Ewige, daß Er die Erde mit allen Tieren und Pflanzen, die Er den Menschen einst anvertraut hatte, diesen genommen und zu Sich erhoben hat. Dies erfolgte, weil die Menschheit seit Jahrtausenden die Natur, Pflanzen, Tiere und Mineralien, das Wasser, die Luft, also die gesamte Erde, malträtiert, verunreinigt und auf vielerlei Art und Weise belastet hat; weil sie die Tiere – dazu gehört auch das Bodenleben, die Kleinstlebewesen – auf bestialische Art und Weise quält und tötet und so die Naturgesetze mißachtet und vom Tierkadaveressen nicht Abstand nimmt. Seine Worte lauteten u.a.: Es ist genug mit den Auswüchsen menschlicher Niedertracht, mit den Vergehen an der Ernährerin der Menschheit, an der Mutter Erde!
    Und Gott sprach (im Jahre 1999): Die armseligen Geschöpfe, die glauben, sie könnten den Schöpfer übertrumpfen, werden in Bälde erkennen müssen, daß die Mutter Erde ihnen nicht mehr gehorcht. Die Erde ist nun Mein und wird das tun, was Mein Wille ist. Das bedeutet, daß die Ursachen, die Vergehen der Menschen an der Mutter Erde, als Wirkungen immer rascher auf sie zukommen werden.*

*  Broschüre Gabriele-Stiftung. Das Saamlinische Werk der Nächstenliebe an Natur und Tieren. Dein Reich kommt – Dein Wille geschieht. Bete und arbeite, S. 11, kostenlos erhältlich bei: Gabriele-Stiftung, Max-Braun-Str. 2, 97828 Marktheidenfeld


    Seitdem haben sich die alarmierenden Geschehnisse in aller Welt überschlagen. Ist das Zufall?


 

[...]

    Schon in den 80er Jahren hörten wir vom Gottesgeist, daß die Erdachse bereits einen Knick aufweise.
    Nicht nur unser Planet wird eine Umpolung erfahren. Das Zeitalter des Geistes zieht mit Macht herauf. Das Reich Gottes auf dieser Erde wird nur noch Menschen des Geistes beherbergen. Sie haben ihre Verpolungen – die Programme der Ichsucht, des Sein- und Habenwollens – abgelegt. Sie geben in allem Gott die Ehre, leben und wirken in Seinem Willen. Sie erfüllen das Gesetz, Gott, in ihrem Fühlen, Empfinden, Denken, Reden und Handeln.

    Die Katastrophen der Erde sind das Spiegelbild der Katastrophe Mensch. Auch die Elementarkräfte – Feuer, Wasser, Erde und Luft – gehorchen dem Menschen nicht mehr. Sie schütteln das ab, was der Mensch ihnen an Aggressionen, Zerstörung, Verunreinigung, an materiellem Nützlichkeits- und Ausnutzungsdenken aufgeladen hat. Den Menschen treffen die Wirkungen seiner Ursachen.
    Auch rege Vulkantätigkeit und Erdbeben hat es in den letzten Jahren gegeben. Was ist die Ursache? Wieder liegt diese beim Menschen.
    Die Erde ist auf Verfeinerung angelegt; sie versucht, aus allem, was zerfällt, Neues zu schaffen. So werden aus fossilen Ur-Wäldern Öl und Kohle. Anstatt daß wir der Erde helfen, z.B. Wälder reinigen und das Holz verwerten, beuten wir die Erde aus. Wir nehmen das Erd-Öl für unsere Zwecke, zum Profit derer, die es teuer verkaufen. Ebenso entnehmen wir der Mutter Erde Kohle, Mineralien, Steine und anderes mehr.
    Wie wird sich ein menschlicher Körper verhalten, aus dem man willkürlich Organe herausholt, gleich herausoperiert? – Also brauchen wir uns nicht zu wundern, daß die Erde bebt und sich im Fieber schüttelt.


    Weltweit sind Seuchen auf dem Vormarsch. Auch Krankheiten, die man für besiegt hielt, treten wieder auf. Zum Teil mit Erregervarianten, die gegenüber den zur Verfügung stehenden Medikamenten resistent sind.

– Hunderttausende Menschen erkranken jährlich allein in Südostasien an Malaria. Ein Prozent von ihnen stirbt. Nun ist der Überträger von Malaria, eine Mücke, bereits in Europa und Nordamerika anzutreffen.

– Viele Seuchen kommen aus dem Tierreich, in das der Mensch eingreift: BSE; Grippeviren von Hühnern und Schweinen aus Asien; Aids von Affen aus Afrika. Die Pest kommt wieder. In Rußland grassiert eine Tuberkulose-Epidemie.

– Das Artensterben setzt sich fort. Täglich sterben bis zu 130 Tier- und Pflanzenarten aus.

    In dieser Zeit kommt – durch die Einstrahlung des göttlichen Lichtes, durch den Bund Gottes mit der Erde und den Tieren – alles in Bewegung, alles wird offenbar. Was dem Geist Gottes auf Erden dient, wird sichtbar; ebenso entlarvt sich das Satanische. Das Licht der Wahrheit bringt alles an den Tag, sowohl im Großen als auch im Kleinen, im Leben des Einzelnen. Das Gegensätzliche, das Antichristliche, wird als das erkannt, was es ist.
    Der Wahnsinn des Menschen schlug sich im Rinderwahn nieder. Tierschützer weisen darauf hin, daß die Tiere mit Subventionen gezüchtet werden. Der Steuerzahler wird also in diesen Wahnsinn mit einbezogen, ob er will oder nicht. Das ist moralisch und ethisch nicht vertretbar!
    Es wird jetzt darüber lamentiert, daß viele Rinder wegen BSE getötet werden. Das ist scheinheilig. Warum werden so viele Rinder gehalten? Damit man sie nach und nach aufißt, um nicht zu sagen: auffrißt. Wenn man Tiere hält, um sie zu verzehren, ist das mit der Würde des Menschen als Kind Gottes nicht zu vereinbaren. Da kann man nur noch von "Fressen" sprechen.
    Übrigens: Auch wenn man Tieren beim Essen zusieht, stellt sich automatisch die Frage: "Fressen" die Tiere, oder fressen die Menschen? Ich habe beobachtet, daß Tiere essen.
    Der Unmensch – ein Kadaverfresser. Und das in mehrfacher Hinsicht, denn was im Tiermehl, dem Futter für Tiere enthalten war, spottet jeder Beschreibung: Abfälle aus Schlachthöfen, Tierarztpraxen und Tierversuchslabors; auch menschliche Plazenta wurde schon einmal beigemengt; selbst Laborratten der Pharmaindustrie, denen krebserzeugende Chemikalien gespritzt worden waren, endeten im Futtertrog der Tiere, ebenso wie gestrandete Pottwale, die voller Schadstoffe wie DDT und PCB waren. Sie hätten im Grunde als Sondermüll entsorgt werden müssen. Doch der Sondermüll wurde vermahlen, verkocht und gepreßt und Rindern und Schweinen vorgesetzt. So landete alles im Sonntagsbraten auf des Menschen Mittagstisch. Am Anfang und am Ende der Nahrungskette stehen giftige Kadaver. Der Mensch – der Kannibale.

    Etliche Menschen distanzieren sich jetzt von Fleisch. Den von uns geschaffenen Abfall verzehren wir genüßlich zumeist dennoch über die Nahrungskette. Unsere Exkremente, unsere Schlacken und Abfallprodukte kommen als Klärschlamm auf die Felder. An unserem eigenen Schmutz werden wir ersticken. Dann soll der Herr Doktor helfen, der mit gleichen und ähnlichen Stärkungsmitteln infiziert ist.
    Auch die Felder leiden mehr oder weniger an BSE, denn auch sie sind vollgestopft mit den Trägersubstanzen, die zu BSE geführt haben.
    Das Verzehren unserer Mitgeschöpfe wird immer gefährlicher. Fleischesser, die sich vom Rindfleisch abwandten, mußten feststellen, daß auch Schweinefleisch nicht mehr sicher ist, weil ganze Herden mit Antibiotika gedopt wurden. Und wer auf Fisch umsteigen wollte, erfuhr aus Brüssel, daß Fische aus Nord- und Ostsee mit Dioxin verseucht sind. Auch auf heimische Karpfen und Forellen ist kein Verlaß mehr, denn diese werden mit ihren toten Artgenossen aus Nord- und Ostsee gefüttert. Am Ende war auch die Zuflucht zum Geflügel versperrt: Das Bundesgesundheitsamt schloß selbst bei Gänsen und Enten eine BSE-Übertragung nicht mehr aus. Sogar bei Straußen, zu deren Verzehr manche übergingen, entdeckte man neuerdings dieselben Löcher im Gehirn wie bei BSE-infizierten Rindern. Immer mehr Tiere verweigern sich der Gier des Menschen.
    Doch die Fleischsucht ist offenbar durch nichts zu beeindrucken: Weil die Fleischesser jetzt mehr Geflügel als Rind- und Schweinefleisch verspeisen, entstehen überall große Geflügelmastanlagen. Die Natur- und Tierschützer schlagen Alarm. Was sich in diesen Geflügelfarmen, in denen bis zu 40.000 Tiere auf engstem Raum zusammenleben müssen, abspielt, spottet jeder Beschreibung: Die Tiere hacken sich aus Aggression und Angst gegenseitig wund, weshalb man ihnen Schnäbel abbrennt oder Zehenglieder abschneidet. Viele werden krank, weshalb man tonnenweise Antibiotika einsetzt. Der Tierschutz wird mit Füßen getreten – doch was kümmert´s den Verbraucher, der genüßlich sein Masthähnchen schmatzt!

    Auf eine ganz besonders makabre Weise mit dem Schicksal der Tiere verknüpft sind von jeher die Jäger:
    Die Jäger rechtfertigen ihr blutiges Handwerk damit, daß sie für das Gleichgewicht in der Natur zu sorgen hätten. Angeblich gäbe es zu viele Tiere oder eine Tierart könnte sonst überhand nehmen. Das bestätigt sich jedoch nicht aus Beobachtungen in weitgehend menschenleeren Regionen der Erde.
    Neuere Feldstudien von Ökologen ergaben, daß die Tiere über einen inneren Mechanismus zur Regulierung des Populationswachstums verfügen. So hat man beispielsweise bei Elefanten festgestellt, daß nicht Hunger oder Tod, sondern die Flexibilität der weiblichen Tiere beim Beginn der Geschlechtsreife über die Wachstumsrate entscheidet. Droht Überbevölkerung, wird die Geburtenrate gesenkt. Ähnliches hat man bei Hirschen, Elchen, Steinböcken und anderen Großsäugern festgestellt. Auch viele Vogelarten halten sich, je nach der Dichte ihrer Population, beim Brüten zurück. Werden viele Artgenossen abgeschossen, tritt die Reserve nichtbrütender Individuen in Aktion, und es wachsen mehr Tiere nach, als vor dem Vogelmord existierten.
    Keine Art vermehrt sich ohne Maß und Ziel. Die Populationen werden nicht durch Kampf und Tod von außen begrenzt, sondern durch ein inneres Maß.
    Die Jägerei zu diesem Zweck ist also nicht nur untauglich, sondern auch vollkommen unnötig. In der Broschüre Gabriele-Stiftung. Das Saamlinische Werk der Nächstenliebe an Natur und Tieren**  lesen wir, was Gott, der allweise und allmächtige Schöpfer des Universums, dazu zu sagen hat:
    Die Tiere in Wald und Flur sind heimatlos, denn hinterlistige Beutefänger lauern auf die Geschöpfe, um sie zu erlegen.
    Viele Menschen sind der irrigen Ansicht, sie müßten das Gleichgewicht in der Natur erhalten. Gott sprach: Ich Bin der Ausgleich in der ganzen Unendlichkeit und auch in den Naturreichen der Erde. Ich brauche keine gewichtigen Menschen, die glauben, das Gleichgewicht halten zu müssen.

** Gabriele-Stiftung. Das Saamlinische Werk der Nächstenliebe an Natur und Tieren, S. 12

    Der Mensch muß sich deshalb nicht zum künstlichen Räuber machen, um "natürliche Feinde" zu ersetzen. Er stört nur die innere Harmonie der Natur, zerreißt die sozialen Verbände der Tiere, zerstört ihre Ruheplätze und Nahrungsgebiete und löst umfangreiche Wanderungen außerhalb des natürlichen Rhythmus aus.
    Bei Wildschweinen wird z.B. als erstes die Bache, die in der Rotte eine führende Rolle innehat, von Jägern aufs Korn genommen und erlegt. Daß dadurch das Sozialgefüge der Tiere nicht nur gestört, sondern sogar zerstört wird, kümmert den Grünrock nicht. Dazu Ausführungen eines professionellen Jägers: Die Leitbache führt und organisiert. Wer sie tötet, der zerstört die Sozialstruktur einer ganzen Rotte. Ihr Abschuß hinterläßt den ungeordneten Haufen, der in seiner Orientierungslosigkeit zu vagabundieren beginnt, sich unkontrolliert vermehrt und schließlich die Flurschäden anrichtet. (SZ, 16.12.2000)
    Ein wahrlich gutes Beispiel, um daran abzulesen, wie der Jäger "das Gleichgewicht in der Natur aufrecht erhält"!

    Über 300.000 Jäger bringen in Deutschland jährlich Unfrieden, Angst, Streß, Unordnung, Leid und Tod in Wald und Flur. 13.000 bis 15.000 Tiere werden täglich von bequemen Hochständen aus abgeknallt oder mit Fallen auf grausame Weise zu Tode gebracht, zum Teil unter unermeßlichen Qualen, wenn sie angeschossen und verletzt herumliegen oder in Fangeisen zappeln, bis sie verenden. Die Tiere haben überhaupt keine Chance, um ihr Leben zu laufen.
    Das Wort "Jagd", so schlimm es ist, stellt sich noch als Beschönigung dar. Es geht in Wahrheit um die Geilheit aufs Töten. "Jagd ist immer eine Form von Krieg", sagte Goethe. "Jägerei ist eine Nebenform menschlicher Geisteskrankheit", stellte Theodor Heuß fest, der erste Präsident der Bundesrepublik Deutschland, der als Nichtjäger mit Diplomaten auf die Jagd gehen mußte. "Vom Tiermord zum Menschenmord ist nur ein kleiner Schritt", sagte der russische Schriftsteller Leo Tolstoj.
    Immer mehr Menschen ahnen dies. Umfragen dokumentieren eine wachsende Ablehnung der Jagd. Weit über die Hälfte der Bevölkerung – zwei Drittel aller Frauen – lehnt den Massenmord in den Wäldern ab. 

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[...]

    Die Zeitung Das Weisse Pferd faßt einige Vorfälle ähnlicher Art folgendermaßen zusammen:
    Serie von Unfällen. Auch Jäger leben gefährlich.
    Die diesjährige Eröffnung der Hirschjagd in den Vereinigten Staaten geriet zum Fiasko. Denn dieses Mal gehörten – neben Tausenden von Hirschen – auch neun Jäger zu den Toten.
    Im Bundesstaat New York wurden zwei Jäger für Tiere gehalten und erschossen. Einer erlitt vor Aufregung einen Herzinfarkt, ein vierter fiel vom Hochsitz und brach sich das Genick. In Wisconsin wurde ebenfalls ein Jäger erschossen, vier erlitten tödliche Herzinfarkte.
    Im Staat New York hatten die Behörden aufgrund der zunehmenden Zahl von Hirschen die Jäger aufgefordert, möglichst viele Tiere abzuschießen.
    Auch in Neuseeland erlitt ein Jäger einen Jagdunfall – durch seinen Hund. Als er gerade ein angeschossenes Wildschwein abstechen wollte, sprang sein Hund auf das auf dem Boden liegende Gewehr. Es war geladen und entsichert, die Kugel traf den Jäger ins Bein. Er schleppte sich zu einer Straße und mußte dort sechs Stunden warten, bis er gefunden wurde. Was aus dem angeschossenen Wildschwein wurde, ist der Presse nicht zu entnehmen.
    Der Kommentar der Redaktion: Was ein Mensch den Tieren antut, fällt auf ihn zurück. Das ist seit langem bekannt. Neu ist höchstens, daß die Wirkung so rasch eintreten kann.
    Könnte es sein, daß wir es hier mit der Gesetzmäßigkeit Senden und Empfangen zu tun haben, mit dem Kausalgesetz? Das Gesetz von Saat und Ernte hat eine Flinte, die besser trifft als jeder Jäger!

    Seit einigen Jahren kommt das "bequeme Jagen" wieder mehr und mehr in Mode. Man schafft Gehege, sogenannte Jagdgatter, in denen man z.B. Wildschweine hegt, pflegt und sich vermehren läßt. Man mästet sie sogar mit gutem Futter.
    280 Hektar mißt Cloppenburgs Gehege, eine Fläche, die allenfalls 15 wilde Wildschweine ernähren könnte, auf der er aber mindestens 300 Tiere hielt. Wer dort spazierenging, hatte gute Chancen, auf zahmes Borstenvieh zu treffen. Einige Schweine waren im nahe gelegenen Niersbach sogar namentlich bekannt, etwa die Bache Rita, von der es im Volksfreund heißt, sie habe gerne "von Familien mit Kindern Brot und Äpfel" erbettelt. Ein Keiler, so erzählt man sich im Dorf, soll sogar versucht haben, seine Jäger um Futter anzugehen ...
    Bis zu jenem 31. Oktober vergangenen Jahres hatten sie ein gemütliches Dasein in einem sogenannten Jagdgatter des Düsseldorfer Geschäftsmanns Ulf Cloppenburg gefristet – nicht ahnend, zu welchem Zweck sie dieser ausgesetzt und gemästet hatte ... (DIE ZEIT, 22.4.1999)
    Deutschlands oberster Jäger, Constantin Freiherr von Heeremann, hält es für moralisch einwandfrei, zum Vergnügen auf zahme Wildschweine zu schießen. "Da ist ordentlich gejagt worden. Da ist waidgerecht gejagt worden", versichert er. – Waidgerecht, so erläuterte er beim Bundesjägertag, sei eine Jagd, "die Ehrfurcht und Rücksicht vor dem Leben zum eigenen Anliegen erhebt".

    Da staunt man! Irgend etwas stimmt doch nicht, sagt sich der unbedarfte, mit gesundem Menschenverstand begabte Zeitgenosse ...
    Über "Ehrfurcht und Rücksicht vor dem Leben" kann auch das folgende Zitat aus dem bereits erwähnten Artikel in der ZEIT Aufschluß geben:

    Ursprünglich sind Jagdgatter eine feudale Errungenschaft, die vor allem im 16. Jahrhundert groß in Mode war. Sie sollten zum einen die Trefferquote der adeligen Jägerschaft heben, zum anderen die Felder der Bauern vor Wild und wilden Jagden schützen. Heute erleichtern es solche Gehege begüterten Jägern, ohne Mühe oder langes Ansitzen zwischen zwei Geschäftsterminen zum Schuß zu kommen. Die Jagdpostillen wimmeln von Anzeigen. "100 Prozent Jagderfolg! Uriges Wildgatter im Bayerischen Wald vergibt Abschuß von Sika-, Dam-, Rot- u. Muffelwild", heißt es da etwa. Abgeschiedenheit gilt im Gatterjägermilieu durchaus als Verkaufsargument: So könne man "versteckt und heimlich, abgeschirmt von den Blicken der Öffentlichkeit" die "aufregendsten jagdlichen Stunden des Jahres auf Rothirsche in allen Stärkeklassen sowie urige Keiler" erleben, wirbt ein Allgäuer für sein Gatter.

    Übrigens: Beileibe nicht alle dieser Jagdgehege sind so feudal und groß wie das von Ulf Cloppenburg, von dem bereits die Rede war. Die kleinsten messen gerade einmal 75 Hektar, schreibt DIE ZEIT.
    Mit Fug und Recht kann dazu gesagt werden: Die feudale Errungenschaft, die Jagdgatter, sind dazu da, Tiere hinterhältig zu ermorden. Ein Rat an alle Vegetarier und die, die auf dem Wege sind, Vegetarier zu werden, und die sich nicht zu den feudalen Herren zählen, die ihr Waidmannsheil brauchen und den Waidmannsdank u.a. im Tierkannibalismus sehen und erleben. Überlaßt ihnen ihren Waidmannsdank im Tierkannibalismus! Nach dem Gesetz "Auf jede Aktion erfolgt eine Reaktion" oder "Auf jede Ursache erfolgt die entsprechende Wirkung" erleiden Menschen, die Tiere hinterhältig töten, ihren "moralisch-ethischen" Tod. Der Mord an den Tieren ist der Tod der Menschen.
    Auf diese Weise kann die Feudalherrschaft des Menschen auch aussterben, so daß auf der Erde allmählich Freiheit und Brüderlichkeit erwachen, auch gegenüber den Tieren, die des Menschen kleine Geschwister sind.
    Das Verhalten vieler Jäger, die Tiere an Futtertrögen vor ihren Hochsitzen versammeln, erinnert an eine Szene aus dem preisgekrönten Film "Schindlers Liste". In diesem Film machte sich der Kommandant eines Konzentrationslagers einen Sport daraus, schon am frühen Morgen auf den Balkon seines Hauses zu treten, der das weitläufige Konzentrationslager wie einen Hochsitz überragte. Durch das Zielfernrohr seines Jagdgewehres wählte er dann in aller Ruhe eines oder mehrere Opfer unter den Gefangenen aus, das er jeweils mit einem einzigen Schuß zur Strecke brachte.
    Man kann die Menschenopfer in den Konzentrationslagern nicht mit den Tieropfern in den Wäldern vergleichen und die KZ-Aufseher nicht mit Jägern – aber die Art und Weise des Mordens und die Lust daran sind von makabrer Ähnlichkeit. In dem genannten Film sind die Opfer dem Mörder auf Gedeih und Verderb ausgeliefert, der Mörder spielt sich auf als Herr über Leben und Tod. Sein Recht zu morden ließ sich der stramme Präzisionsschütze von niemandem streitig machen; die Staatsmacht stand hinter ihm, bis er schließlich später doch selbst am Galgen endete.
    Es soll keiner denken, daß das vorbei ist. Dieses Szenario dauert gegenüber den Tieren an und hat seine Wirkungen. Wann werden diese die heute lebenden Deutschen treffen? Denn was wir gesät haben, werden wir auch ernten. Mit den Tierseuchen hat es schon begonnen.
    Das Aggressionspotential, welches – wie die deutsche Geschichte der letzten 100 Jahre zeigt – immer latent vorhanden war, kann sich, vermeintlich ohne eigenes Risiko und ungestraft, nur noch an arg- und wehrlosen Tieren austoben.
    Es ist sicher kein Zufall, daß in Teilen Deutschlands, z.B. in Unterfranken, zum Ausüben des Aggressionspotentials riesige Schußtürme errichtet werden, die wie getreue Kopien der Wachtürme aus KZ-Lagern aussehen. Solche Schußtürme werden mit Vorliebe an der Grenze zum Nachbarrevier aufgestellt, damit auch ja kein Tier lebend die Grenze überschreiten kann. Sobald ein armes Geschöpf auch nur den Kopf über die Reviergrenze streckt, wird es mittels Zielfernrohr erbarmungslos abgeknallt.
    Viele Menschen schauen dem Treiben dieser brutalen Spezies von Mensch teilnahmslos zu, so, wie es auch in dem Film Schindlers Liste die meisten Menschen taten, wenn ihre Mitmenschen verfolgt und ermordet wurden. Heute unterstützen Parteien, die sich in ihrem Namen mit dem Wort "christlich" brüsten, das heimtückische Tötungspotential, indem sie das Bestreben, den Tierschutz im Verfassungsrecht zu verankern und den legalen Lustmord einzuschränken, erfolgreich zunichte machen.
    Aber so, wie der Fabrikant Schindler in dem besagten Film gegen die Macht der Herrschenden viele Menschen, deren Namen er auf eine Liste schrieb, durch persönlichen Einsatz unter großem Risiko rettete, gibt es heute für Natur und Tiere eine Hoffnung. Die Gabriele-Stiftung. Das Saamlinische Werk der Nächstenliebe an Natur und Tieren, ein stetig wachsendes Hilfswerk, hat es sich zum Ziel gesetzt, den Tieren Raum zum Überleben zu verschaffen und sie vor der Verfolgung durch verrohte und skrupellose Menschen zu retten. Diesem Hilfswerk stehen bereits einige hundert Hektar Land zur Verfügung, auf dem nicht die Brutalität der Menschen, sondern die Achtung vor allen Geschöpfen Gottes Maßstab des Handelns sind.

    Der Mord an Tieren ist für so manchen nicht genug. Gerade die Feudalherren nehmen u.a. den Tieren den Lebensraum. Sie pressen sie, wie dargelegt, in enge Gefilde und verkünden lautstark, daß es zu viele Tiere gäbe, die Wald- und Feldschäden seien enorm. Deshalb – so sind sie der Ansicht – müssen Tiere abgeknallt werden, von Schießen kann hier nicht mehr die Rede sein.
    Gebt den Tieren den Lebensraum, der ihnen zusteht, dann könnte allmählich das Tiermorden aufhören, und es gäbe kaum mehr Waldschäden und Schäden an der Natur.
    Auf dem engen Lebensraum gibt es nicht genügend Nahrung. Die feudalen Herren wissen natürlich nicht, daß der Hunger verzweifelt macht und nicht erlaubt, wählerisch zu sein. So ist es auch bei den Tieren; sie haben Hunger und essen deshalb alles, was sie erreichen können.
    In Wildgehegen sind die Tiere auf noch engerem Lebensraum eingesperrt, doch nur so lange, bis ihnen die Feudalherren den Garaus machen.
    Wer es der Feudalherrschaft selbst überlassen will, sich zugrunde zu richten, wird oder bleibt Vegetarier. Werte Mitmenschen: Eßt kein Fleisch mehr, überlaßt es den Feudalherren, so sie dieses wollen! Wenn dann nach und nach die Kreutzfeld-Jakob-Krankheit ausbricht, können sie sich, wenn möglich, gegenseitig pflegen und eventuell die Priesterkaste zum Gebet aufrufen, sofern diese nicht schon selbst am Truthahnbraten leidet.
    Die Jäger sollten Wildhüter sein, die Bewahrer der Natur und der Tiere, aber sie sind zu Jagern geworden, die die Tiere treiben, hetzen, drücken und abknallen, wo sie ihnen begegnen.

    Ein Wort des Christus aus Seinem Offenbarungswerk Das ist Mein Wort***:
    Wehe den Jägern, und wehe jenen, die nach der Fleischnahrung verlangen! Sowohl die Jäger als auch jene, die ähnlich wie Kannibalen gierig das Fleisch der Tiere verzehren, werden von dem Weh, dem Leid und dem Schmerz der Tiere gepeinigt und gejagt werden. Das gleiche gilt für jene, welche die Pflanzen- und die Mineralwelt schänden. Auch sie werden wegen ihrer Missetaten leiden. Was der Mensch sät, wird er ernten. (S. 147/148)

*** Das ist Mein Wort. A und W. Das Evangelium Jesu. Die Christus-Offenbarung, welche inzwischen die wahren Christen in aller Welt kennen, 1104 S., geb., Verlag DAS WORT, Max-Braun-Straße 2, 97828 Marktheidenfeld, Tel. 09391/504-135, Fax 09391/504-133

    Sind schon Jäger eine Spezies mit einer recht eigenartigen, gleich abartigen Mentalität, so darf man gespannt sein, was sich wohl zeigen wird, wenn sich Priester, Pfarrer oder andere Würdenträger der sich christlich nennenden Kirchen mit dem Thema Jagd befassen.
    Im Internet war zu lesen:
    Pastor wünscht via Internet "Horrido und Waidmannsheil". Ein evangelisch-lutherischer Pastor aus Lüchow, Theologe und langjähriger Jäger, bietet Tips für Hubertusmessen an.
    Nur einige seiner Aussagen:

 


 

[...]

    Dieser kurze Einblick genügt. Wir erkennen, warum Gott wohl sprach: Es ist genug! Das Maß ist voll.

    Man sieht, wie flexibel sich Männer der Kirche auf die diversen Erfordernisse des öffentlichen Lebens einstellen. Darin haben sie sich ja auch ungefähr 1700 Jahre lang – oder weit länger, wenn man die Praxis des Alten Testamentes in Betracht zieht – üben können. Jeder Bibelwissenschaftler weiß: Ein großer Teil des Alten und Neuen Testamentes ist Fälschung – nicht Gottes Wort. Im Alten Testament waren es vor allem Priester und Hofbeamte, die ihre Vorstellungen im Lauf von Jahrhunderten niederschrieben. Im Neuen Testament waren es nicht Zeitgenossen des Jesus von Nazareth, die die "Evangelien" verfaßten; hinter den Namen der "Evangelisten" verbergen sich unbekannte Autoren, die nur vom Hörensagen über den Nazarener Bescheid wußten und wiederum ihre eigenen "theologischen" Vorstellungen einfließen ließen.

    Jagd ist noch immer größtenteils Männersache. Auch in der katholischen Kirche sind höhere Weihen allein männlichen Theologen vorbehalten. Ein Gedanke dazu aus gegebenem Anlaß:
    Wären die Priester und dergleichen "würdige" "Gottesdiener" nicht seit jeher darauf erpicht gewesen, die Kirche, die Religionsverwaltung, zu einer Männersache zu machen, hätten sie nicht das Patriarchat betrieben, die Macht in Männerhand, hätten sie die Frauen nicht unbedingt ausschließen wollen, so wäre ihr Triebleben jedenfalls so einigermaßen ausgewogen geblieben und nicht so extrem entartet, wie dies jetzt einmal wieder ans Tageslicht gekommen ist.
    Im Alten Testament ließ man seine tierischen Neigungen an der unschuldigen Kreatur aus und hat auch heute gegen Quälen und Morden von Tieren nichts einzuwenden. Im Mittelalter ergötzte sich so mancher klerikale Lüstling an der Folterung und Verbrennung von Häretikerinnen und angeblichen Hexen, heute betätigt man sich als Päderast – vergeht sich also an Knaben, Klosterschülern und dergleichen – und vergewaltigt Nonnen.

    Der Mensch, der Tiere quält und tötet, empfindet oftmals keine Reue mehr. Sein Gewissen, die ethisch-moralische Kontrollinstanz, ist stumpf geworden. Ihm wird unter Umständen erst durch das Gesetz von Ursache und Wirkung wieder bewußt werden, was es heißt, Not und Pein zu erleiden.
    Es ist ein Grauen, zu sehen, wie bestialisch sich Menschen verhalten. Gibt es noch einen Hoffnungsschimmer? Vielleicht gibt es da und dort noch einige vernünftige Menschen, die erkennen, was im Anrollen ist, die Vernunft walten lassen und die mithelfen, noch viele Menschen, die guten Willens sind, zu retten. Retten wovor? Vor dem Ungeheuer, das sich als Mensch ausgibt und das, ohne den Verstand, geschweige denn die Vernunft zu gebrauchen, ein noch nie dagewesenes weltweites Chaos heraufbeschwört.

    Viele Menschen wissen um die Gesetzmäßigkeit: "Jeder Reaktion geht eine Aktion voraus" oder "Jeder Wirkung liegt eine Ursache zugrunde". Der Geist Gottes sprach und spricht von Saat und Ernte. Die Ernte erwächst immer aus einer entsprechenden Saat. Umgekehrt heißt das: Aus der Saat läßt sich auf die zu erwartende Ernte schließen. – Aufgrund dieser einfachen und logischen Zusammenhänge kann man heute schon das kommende Desaster aufschlüsseln. Wer das, was gemäß Saat und Ernte auf die Menschheit zurollt, nicht glauben will, wird es erfahren, denn die Zeit ist reif. Die Ernte ist im Gange.

    Zu Beginn der Menschwerdung gab der Geist Gottes den Menschen die Erde. Sinngemäß sprach Er: "Macht euch die Erde untertan", was jedoch nicht heißt, die Erde auszubeuten und alles, was in ihr, auf ihr und über ihr lebt, zu quälen, mutwillig zu töten, die Tiere gegen das Naturgesetz zu besamen, Tiere zu verzehren und vieles mehr.
    Im Buch Der Prophet Nr. 15, Tiere klagen – der Prophet klagt an! **** lesen wir, daß Gott Mose und der damaligen Priesterkaste das Töten, Opfern und Verzehren von Tieren erlaubt hätte. Diese Rituale, die mit Tieren vollzogen wurden, gehen jedoch nicht auf Gottes Wort durch Seine wahren Propheten zurück. Die damalige Priesterkaste hat das erfunden und so dem Volk vorgetäuscht, es seien Gebote oder gar Befehle von dem einen und wahren ewigen Gott gewesen. Diese Lüge ging ein in die Überlieferung und wurde aufgeschrieben, so daß wir z.B. im 3. Buch Mose, Levitikus, heute noch lesen:
    Dann ließ er [angeblich Mose] den Widder für das Brandopfer herbeibringen. Aaron und seine Söhne legten ihre Hände auf den Kopf des Widders, und Mose schlachtete ihn. Er sprengte das Blut ringsum gegen den Altar. Dann zerteilte er den Widder und ließ den Kopf, die Teile und das Fett in Rauch aufgehen. Er wusch die Eingeweide und die Beine mit Wasser und ließ den ganzen Widder auf dem Altar in Rauch aufgehen. Es war ein Brandopfer zum beruhigenden Duft, ein Feueropfer für den Herrn, wie es der Herr dem Mose befohlen hatte ...
    In dem Buch Der Prophet Nr. 15, Tiere klagen – der Prophet klagt an!**** können Sie u.a. weitere Beispiele frühklerikaler Dichtung lesen, so Sie das möchten.
 

    Die verwerfliche Art und Weise, wie zu allen Zeiten mit Tieren umgegangen wurde und wird, stammt aus der Vielgötterei, wo Menschen Tiere geopfert haben, um die Götter wohlgesinnt zu stimmen und wohlgestimmt zu halten. Durch Propheten des Alten Testamentes sprach Gott gegen Tieropfer aller Art. Er sprach z.B. durch Jeremia: Eure Brandopfer gefallen mir nicht, eure Schlachtopfer sind mir nicht angenehm (6, 20), durch Jesaja: Die Widder, die ihr als Opfer verbrennt, und das Fett eurer Rinder habe ich satt; das Blut der Stiere, der Lämmer und Böcke ist mir zuwider (Jes 1, 11), und durch Hosea: Liebe will ich, nicht Schlachtopfer, Gotteserkenntnis statt Brandopfer (6,6) Weitere Aussagen ähnlichen Inhalts sind u.a.: Jes 1,13; 1 Sam 15, 22; Hos 8, 11-13; 3 Mos 5, 21- 27; Jer 7, 22-28; Mich 6, 6-8; Ps 50, 9-21. Diese Berichte wurden von der Priesterkaste bei ihren Bibelfälschungen offensichtlich übersehen.
    Auch das Hinschlachten von Tieren, um diese zu verzehren, ist gleichsam ein Tieropfer.

    Jesus prangerte jegliche Gewalt an Tieren an, auch das Verzehren von Tieren. Mancher wird nun einwenden, Jesus habe Fleisch gegessen, ebenfalls Fische, die auch Fleisch sind. Fische habe Er sogar vermehrt. Dazu sagt der Christus Gottes in Seinem großen Offenbarungswerk Das ist Mein Wort, Alpha und Omega folgendes:
    Weder von den Aposteln noch von den Jüngern wurde angeordnet, ein Lamm zu schlachten. Doch sowohl Mir als auch den Aposteln und Jüngern wurden Teile eines zubereiteten Lammes als Gabe der Liebe gereicht. Unsere Nächsten wollten uns damit beschenken, da sie es nicht besser wußten. Ich segnete die Gabe und begann, das Fleisch zu Mir zu nehmen. Meine Apostel und Jünger taten es Mir gleich. Anschließend stellten sie Mir sinngemäß die Frage: Wir sollen doch vom Fleischverzehr Abstand nehmen. So hast du uns befohlen. Nun hast Du selbst Fleisch verzehrt.
    Ich unterwies die Meinen: Der Mensch soll kein Tier mutwillig töten und auch nicht das Fleisch von Tieren verzehren, die zum Fleischverzehr getötet wurden. Doch wenn Menschen, die noch unwissend sind, Fleisch als Nahrung zubereitet haben und es dem Gast zum Geschenk machen und ihm zum Gastmahl reichen, dann sollte der Gast die Gabe nicht ablehnen. Denn es ist ein Unterschied, ob der Mensch aus Gier nach Fleisch dieses verzehrt oder als Dank an den Gastgeber für seine Mühe.
    Der Wissende sollte jedoch, wenn es ihm möglich ist und es die äußeren Umstände und die Zeit erlauben, dem Gastgeber allgemeine Hinweise geben, ihn jedoch nicht eines Besseren belehren wollen. Wenn die Zeit reif ist, wird auch der Gastgeber diese allgemeinen Hinweise verstehen. (S. 809/810)
    Meine Jünger brachten Mir Brote und Trauben zur Vermehrung. An diesem Tage wurden Mir auch tote Fische zur Vermehrung gereicht. Als Ich diese tote Substanz in Meine Hände nahm, klärte Ich die Menschen auf, daß aus ihr das Kräftepotential des Vaters, die hohe Lebenskraft, weitgehend gewichen war und Ich nicht lebende Fische schaffe, damit sie wieder getötet werden.
    Ich klärte die Menschen auf, daß das Leben in allen Lebensformen ist und der Mensch diese nicht mutwillig töten soll. Die Menschen, insbesondere die Kinder, schauten Mich traurig an. Sie konnten Mich nicht verstehen, denn sie lebten zum größten Teil von Fisch, Brot und wenig anderem. Da sprach Ich sinngemäß zu ihnen: Die Energien der Erde halten die toten Fische noch zusammen. So werde Ich euch aus des Vaters Geist keine lebenden Fische schenken, sondern aus der Energie der Erde euch Fische, die tot, also schwingungsarm, sind, erschaffen. Sie werden nie Leben tragen und können nicht getötet werden. Ich will euch zeigen, wie Lebendiges – Brot und Früchte – schmeckt, und im Vergleich dazu tote Nahrung.
    Und Ich schuf für sie Fische aus den Energien der Erde, die wenig Geistsubstanz trugen. Ich gab ihnen die toten Fische und gebot ihnen, zugleich auch Brot und Früchte zu essen, damit sie den Unterschied erkennen zwischen lebender und toter Nahrung, zwischen hochschwingender und niedrigschwingender Kost.

    Im übrigen: Wer sich irrtümerlicherweise auf die Aussage stützt, Jesus habe auch Fleisch gegessen, deshalb sei es auch den Menschen erlaubt, der müßte auch – ebenso konsequent – nach den Geboten Gottes und der Bergpredigt Jesu leben, die Jesus lehrte und den Menschen vorlebte.
    Wer sich also legitim auf das Fleischessen beruft, weil angeblich Jesus auch Fleisch aß, der müßte auch sonst sein Leben auf die Gebote Gottes und die Bergpredigt Jesu ausrichten. Ausnahmen macht nur, wer schizophren ist.

    Ist es für uns zur Normalität geworden, daß Tiere vor uns Menschen fliehen?
    Haben wir uns schon einmal die Frage gestellt, warum Vögel, Mäuse, Rehe, Hasen, letztlich alle Tiere, vor uns fliehen?

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[...]

    Wie sehr Natur und Tiere unter dem aggressiven Verhalten des Menschen leiden, wird gegenwärtig von der Gabriele-Stiftung auch durch Feldversuche analysiert:
    Daß Zimmerpflanzen auf Gefühle und Gedanken ihrer Besitzer reagieren, weiß man schon seit langem. Daß Blumen Angst haben, wenn man aggressiv auf sie zugeht – z.B. um sie abzuschneiden –, wurde sogar auf Meßgeräten nachgewiesen. Vor einigen Jahren entdeckte ein japanischer Wissenschaftler, daß auch Wasser unsere Gedanken und Worte speichert und widerspiegelt. Deren positive oder negative Wirkungen wurden in unterschiedlichen Kristallisationsbildern deutlich.
    Nicht anders kann es sein, wenn der Boden und die Kleinstlebewesen mit Herbiziden und Pestiziden traktiert werden oder mit Mist und Gülle. Auch die Jagdausübung hat über die meßbaren Schäden hinaus unsichtbare negative Auswirkungen auf die Harmonie und Einheit der Natur. Schüsse verschrecken nicht nur die Tiere, sondern beeinträchtigen auch das Pflanzen- und Bodenleben. Erste Messungen fanden bereits statt. Eine wissenschaftliche Studie ist in Vorbereitung.

    Werden Tiere gefüttert, so empfinden diese das als die Aufnahme positiver Kommunikation. Das machen sich die Jäger zunutze. Doch sie füttern die Tiere der Wälder und Felder nur, um sie zu mästen oder durch das Anlegen von Kirrungen anzulocken und sie desto bequemer erlegen zu können.
    Unweit ihrer Schießstände legen Jäger z.B. Leckerbissen für die Wildschweine aus – die Tiere haben Hunger, kommen zu diesen Futterplätzen, und es ist dann für die Jäger ein Leichtes, sie abzuknallen, sie zu ermorden. Über Tausende und Abertausende von Kilometern verbreiten sich wieder die Kommunikationssignale der Angst, der Schmerzen, des Leides, der Verzweiflung, besonders auch dann, wenn Jungtiere ihre Mutter verlieren. Die anderen Tiere nah und fern nehmen diese Signale und somit die Informationen auf. Die Folge ist Angst. Sie ziehen sich zurück und meiden die Verursacher, die Menschen.
    Wir hörten schon von den Jagdgehegen, wo man die Tiere hegt und füttert, bis sie für reif befunden werden, ermordet zu werden. Bis es soweit ist, sind die Tiere zahm und laufen dem Jäger direkt vor seine Mordwaffe, die Flinte. Wieder geht über Tausende und Abertausende von Kilometern rund um die Erde die Erfahrung: Angst, Leid, Schmerz – und die Information: Nehmt Abstand von dem Tiermörder, dem Menschen!

    Hinzu kommt das Leid der Massentierhaltung und der Tiertransporte: Rinder, Schweine, Schafe, Ziegen und, und, und werden in Tiertransporter gepfercht. Stunden oder gar Tage müssen sie in dieser Enge zubringen.
    Völlig hilflos und ausgeliefert, den unnatürlichen Bewegungen des Gefährts ausgesetzt, in ihrem eigenen Kot stehend oder liegend, erleiden sie Hunger und Durst, Frost und Hitze. Obwohl mit entsprechenden Medikamenten reichlich versorgt, erkranken Tiere; etliche kommen tot am Bestimmungsort an. Dort werden die Überlebenden aus ihrem Gefängnis brutal herausgetrieben bzw. herausgezerrt, gewaltsam in das Schlachthaus gedrängt und gezwängt, wo sie den todbringenden Bolzenschuß – oder andere Tötungsarten – empfangen müssen. Der noch warme Körper wird aufgehängt, ausgenommen, in Stücke gesägt und geschnitten. "Jetzt ist es kein Tier mehr, sondern Fleisch", war auf einem Schlachtfest zu hören.
    An der Fleischtheke können dann die Tierkadaveressen oder –fresser – nenne sie jeder, wie er möchte – ihre Portion aussuchen und zu Hause, entsprechend schmackhaft zubereitet, als Tierkadaverbraten auf den Tisch bringen.
    Bratenduft durchzieht die Räume. Er regt den Geschmackssinn des Menschen an. Welche Signale und Botschaften der Leichnam des ermordeten Geschöpfes des weiteren noch verströmt, welche Informationen der Esser bzw. Fresser mit seinem Kadavermahl aufnimmt, das bedenken nur wenige. Auch nicht, was diese Informationen dann unter Umständen in seinem Organismus auslösen.
    Ähnlich ergeht es unseren gefiederten Tiergeschwistern: Gänsen, Enten, Hühnern, Puten, Tauben, Straußen bis hin zu Schwalben. Sie alle werden geköpft, ausgenommen oder zerlegt, gebraten, gegrillt, geschmort oder gekocht und vom Unhold Mensch gegessen – oder, wie Sie wollen, gefressen.
    Ein kleines Küken, eben dem Ei entschlüpft, mit seinem zarten Flaum und dem feinen Stimmchen, rührt wohl so manchen. Doch wie ergeht es einem solchen Tierkind, z.B. einem Hähnchen?
    Soll eine moderne Eierfabrik mit künftigen Legehennen versorgt werden, so ist sein Schicksal gleich besiegelt. Erfahrene Facharbeiter selektieren geschickt alle männlichen Küken, die sodann so kostengünstig wie möglich ums Leben gebracht und der Kadaververwertung zugeführt werden. Ebenso wäre es möglich, daß unser Hähnchen als Lebendfutter für Zootiere endet. Oder es wird mit vielen anderen lebend in einer Art Reißwolf zerstückelt, "gemust", wie man sagt, um in zerkleinerter Form den Betrieben der Brüterei Profit zu bringen.
    Eventuell ist das Hähnchen aber auch dazu bestimmt, als Brathähnchen verkauft und verspeist zu werden. Ein Masthähnchen fristet ein trostloses, lichtarmes Dasein, das nicht als "Leben" bezeichnet werden kann. Ausgeklügelte Tierhaltung, Züchtungen, mit denen Verhaltensänderungen der Tiere bewußt herbeigeführt werden, die dazu dienen, möglichst hohe Gewinne zu erzielen, hoher Medikamenteneinsatz und Nutzung der Ergebnisse der Verhaltensforschung machen es möglich, daß unser Hähnchen wie seine Leidensgenossen bereits nach 6 Wochen sein Schlachtgewicht erreicht hat. Geköpft und ausgenommen kommt es bratfertig in den Handel. Eine willkommene Gaumenfreude für den einen oder anderen unserer Mitmenschen.
    Was fühlt, was empfindet dieses junge Lebewesen, bevor es – in jedem Fall grausam und widernatürlich – stirbt? Seine Angst, sein Weh, seine Traurigkeit teilen sich allen Tieren rund um die Erde mit. Und die Information dieses Leids und Leidens gehen in seine Körpersubstanzen ein. Der Mensch ißt sie mit. Gelebt hat dieses Hähnchen in seinem kurzen Dasein nicht, nur gelitten.

    Auch Pflanzen dürfen sich nicht entfalten, wie es der Schöpfer für sie vorgesehen hat. Jede Pflanze, ob klein, ob groß, ist eine Form des Lebens. Sie empfindet. Was empfindet sie, wenn sie abgerissen, weggeworfen und bewußt malträtiert wird? Bäume werden im vollen Saft abgeholzt; Früchte werden dem Erdboden entrissen, die pflanzlichen Lebensformen mit Gift angespritzt. Auch hier gehen die Signale über Tausende und Abertausende von Kilometern um die ganze Welt.
    Die Erde ist zu einem Ort des Grauens geworden.

    Sollten Sie dies alles mit Verstand und Herz lesen und dennoch weiterhin Fleisch essen, so brauchen Sie sich nicht zu wundern, wenn Sie eines Tages unter dem leiden, was Sie mit verursacht haben. Da das Gesetz von Ursache und Wirkung jedem Verursacher präzise seinen Anteil zumißt, wird es Ihnen ähnlich ergehen, wie Sie dazu beitrugen, daß Tiere durch die Bestie Mensch leiden. Denn: Was du säst, wirst du ernten. Und: Keine Energie geht je verloren.

    Die Gabriele-Stiftung hat sich vorgenommen, den Tieren eine Heimat zu bieten, wo sie ohne Angst leben können und ganz allmählich wieder Zutrauen zu den Menschen finden, die ihre Mitgeschöpfe lieben.

    In den zurückliegenden 25 Jahren sprach der Gottesgeist durch Sein Sprachrohr Ähnliches wie schon Jesus zu Seinen Jüngern. Er klärte die Menschheit zum einen über die verrohten menschlichen Sinne auf: Die Gaumenlüste wirken auf die Sinne ein, steigern die Sinneslüste und regen zum Fleischverzehr an. Zum anderen erläuterte Er sinngemäß: Manche Seelen haben in ihren vielen Inkarnationen, in denen sie als Mensch Tiere jagten und deren Fleisch verzehrten, unter Umständen jahrtausendelang das Programm des Fleischessens gespeichert. Daher können sie es nicht von heute auf morgen lassen.

    Als der Geist Gottes den Menschen die Erde mit Mineralien, Pflanzen und Tieren anvertraute, sie also in die Obhut der Menschen gab, wurden ihnen von Gott die Gesetze des Lebens nahegebracht, in denen auch die Naturgesetze enthalten sind. Gott mahnte, die Tiere, Pflanzen und Mineralien nach Seinen Gesetzmäßigkeiten der Liebe und Einheit zu behandeln und kein Tier mutwillig zu töten oder es zu verzehren. Der Christus Gottes lehrte in Seiner Bergpredigt und auch in den letzten 25 Jahren den Weg zur Verfeinerung der Sinne, damit der Mensch allmählich das Fleischessen läßt und das zu seiner Nahrung macht, was ihm die Erde bereitwillig gibt. Die Früchte der Felder, Getreide, Gemüse, Obst und Kräuter, schenken das, was der Mensch benötigt, um seinen Körper, der ein Naturkörper ist, naturgemäß gesund zu erhalten.
    Gott, der Ewige, sah viele tausend Jahre zu, wie der Mensch Sein Vertrauen mißbrauchte. Mit unendlicher Geduld und Güte mahnte Er immer wieder durch erleuchtete Männer und Frauen, durch Propheten und durch Seinen Sohn, Jesus, den Christus. In den letzten 25 Jahren mahnte Gott erneut und wies den Weg, der zurück in die Einheit führt.
    Wie schon gesagt, gehen Seine Botschaft und Seine Mahnungen über Rundfunk und Fernsehen in die ganze Welt. Auch nahezu 20 Jahre wird das Wort Gottes und Sein Wille jeden Sonntagmorgen in viele Orte urchristlicher Begegnung übertragen und allen Menschen zugänglich gemacht, die Gottes Willen erkennen wollen. Der von der göttlichen Welt geoffenbarte Innere Weg, der die Reinigung der Seele und die Reinigung der Sinne als zentrales Gedankengut beinhaltet, wird seit ca. 20 Jahren gelehrt.   


 

[...]

    Einem großen Teil der Menschheit ist es einerlei, ob die Erde ausgebeutet wird, ob Tiere gequält, auf grausame Weise tierunwürdig in Ställen gehalten werden; ob sie den Tierquälern und Tiermördern zu vielerlei Zwecken, auch zu Versuchszwecken, dienen müssen; ob sie ihre hingemetzelten Artgenossen als Tiermehl aufzehren müssen; ob die Tiere in den Schlachthäusern aus panischer Angst vor dem Hingemordet-Werden jämmerlich schreien; ob das Bodenleben, die Kleinstlebewesen, mit Mist und Gülle und anderem mehr zerstört, das heißt, getötet werden und vieles mehr. Viele wissen, daß dies alles nicht gottgewollt ist. Und dennoch schweigen sie und bleiben untätig.
    Trotz alledem sollen die Portionen der Fleischnahrung immer größer und vor allem billiger werden, die Zubereitung immer feudaler. Die Gier nach Fleisch und Fleischlichem soll angestachelt werden – die Genußsucht, die unter anderem ihren Niederschlag in abartiger und perverser Sexualität findet, kennt keine Grenzen mehr.
    Weil das so ist, wurden Tiere zur Massenware. In den naturgemäßen Ablauf von Zeugung und Geburt der Tiere wurde mit Dekret von unten, vom Fürsten der Unterwelt, eingegriffen. Das dient seinem Ziel, Gott und Seine Gesetze, auch Seine Naturgesetze für diese Erde, auszuschalten. Der Mensch hat sich damit über Gott, den Schöpfer des Lebens, gestellt.

    In der Broschüre Gabriele-Stiftung. Das Saamlinische Werk der Nächstenliebe an Natur und Tieren sind u.a. folgende Worte des Allgeistes, Gott, wiedergegeben. Er sprach (1999):
    Die Menschheit erlangt allmählich den Höhepunkt ihres negativen Treibens. Der Widersacher ist der Ansicht, durch entartete Menschen, die in das Leben eingreifen und sich als Schöpfer aufspielen, über Mich triumphieren zu können. Er hat sich schon immer getäuscht. Auch diesmal wird er sich täuschen, denn nun ist die Mutter Erde Mein. (S. 12)

    Die Zeitschrift Das Friedensreich. Dein Reich kommt – Dein Wille geschieht. Bete und arbeite, die ein außergewöhnlicher Bote für das Leben ist, gibt Einblick in das Wirken der Gabriele-Stiftung. Das Saamlinische Werk der Nächstenliebe an Natur und Tieren. Dort lesen wir folgendes:

 

Erst stirbt das Tier ...
Tierseuchen im Vormarsch! – WARUM? 
  

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[...]

Keine Seelen für »Fleischprodukte«

    Oder ist es gar nicht mehr wirkliches Leben, das hier manipuliert und technisch wie am Fließband produziert wird? Kann man beseelte Lebewesen wie Zellhaufen behandeln und unter Umgehung der Gesetze des natürlichen Trieblebens ins Leben zwingen, ohne die Einheit von Leib und Seele der Tiere zu zerstören? Wer sich bewußt macht, daß alles Leben aus der kosmischen Einheit in Gott kommt, aus dem Allgeist, der alles in Freiheit durchströmt und mit Seiner Schöpferkraft belebt, der kann sich leicht vorstellen, was es bedeutet, wenn der Mensch durch solche Zuchtmethoden den Schöpfer auszuschalten und selbst über Natur und Tier zu herrschen versucht.
    Wie wir dank der Botschaft Gabrieles wissen, bricht der Mensch damit aus dem göttlichen Lebensstrom aus und seine »Geschöpfe« gehören nicht mehr zum göttlichen Energiekontingent für die Erde, mit dem die Materie belebt wird. Tiere sind an sich beseelte Wesen. Je nach ihrem Entwicklungsgrad werden sie, wie niedere Tiere, von einer Kollektivseele beatmet, oder sie haben, wie die Säugetiere, Einzelseelen, die mit der jeweiligen Tierart in enger Beziehung stehen. Die Millionen von Rindern, die wir als »Fleischprodukte« in ein künstliches »Leben« zwingen, um sie möglichst schnell zu mästen und zu töten, verfügen nicht mehr über solche Seelen, sondern haften an den Energiefeldern ihrer Produzenten, der Tierärzte und Tierzüchter und anderer, nicht zuletzt auch der »Verbraucher« tierischen Lebens. Eine karmische Verstrickung zwischen Mensch und Tier.

 

Der Todeskreislauf bricht zusammen


 

[...]

Erste Schritte in die neue Zeit

    Deshalb wurde ihm, wie schon im vergangenen Heft berichtet, die Herrschaft über die Tiere entzogen. Was lange angekündigt war, ist nun geschehen: Gott schloß einen Bund mit den Tieren, aus dem in Zusammenarbeit mit Geist- und Naturwesen eine neue Erde hervorgeht – das Friedensreich, in dem die Menschen untereinander und mit den Tieren in Frieden leben. Den ersten Schritt in diese neue Zeit kann jeder tun, der nach der Ethik lebt: Was du nicht willst, daß man dir tu’, das füg’ auch keinem andern zu – weder den Nächsten noch den Übernächsten, den Tieren. Schauen wir ihnen in die Augen und fragen wir uns, wie es ihnen in den Massenställen und in den Schlachthäusern ergeht, bis sie als Steaks auf unseren Tellern landen.
    Leonardo da Vinci sagte einmal: »Die Zeit wird kommen, in der die Menschen den Mord an Tieren ebenso als Verbrechen betrachten werden wie den Mord an Menschen.« Und der Christus-Gottes-Geist offenbart heute: »Die neue Zeit dämmert empor, in welcher die blutigen Opfer und die Tierversuche aufhören werden und auch das Schlachten und Verzehren von Tieren, denn diese sind die Übernächsten der Menschen« (Das ist Mein Wort, S. 397).


    Sie haben richtig gelesen: Die Tiere, die durch menschliches Eingreifen in den natürlichen und gesetzmäßigen Ablauf der Natur geschaffen wurden – und das sind nicht nur Rinder, sondern auch Schweine und weitere Tierarten –, haben keine Teilseelen. Sie leben von der Energie all jener, die solches erfinden, die es ausführen, die davon profitieren, sowie derer, die es bejahen, einschließlich der Verbraucher, also der Menschen, die die grausame menschliche Erfindung mit unterstützen, Tiere als Massenware herzustellen, um sie dann für den Fleischgenuß zu töten.
    Warum ist das so? Machen wir uns bewußt, daß zum einen Gott, der das Leben ist, für dieses eigenmächtige, abartige Treiben des Menschen keine Lebenskraft gibt. Zum anderen kann der Mensch keine Lebenskraft schaffen. Er entwendet, er stiehlt gleichsam die Substanz des Lebens und macht daraus sein Szenario.
    Machen wir uns also bewußt: Menschen können keine Lebenskraft aus sich selbst, dem Menschen, hervorbringen, sondern nur – durch die Zeugung – Körper für das Leben bereitstellen. In dem natürlich gezeugten Kind ist eine Seele, die in sich den Lebenskern Gott trägt. Gott ist dann der Träger des Lebens in der Seele und auch der Lebensträger des physischen Leibes.
    Das gleiche gilt bei der naturgemäßen Besamung und Befruchtung der Tiere oder bei der natürlichen Bestäubung von Pflanzenarten. Gott ist und bleibt Schöpfer und somit das Leben.
    Da kein Mensch Lebenskraft schaffen kann, wurde der Mensch zum Dieb. Er will sich der von Gott gegebenen Lebensenergie bedienen, um nach seinem Gutdünken und für seine Zwecke daraus irdische Körper zu produzieren.
    Die Folge dieses vermessenen Unterfangens war, daß Gott nun die Erde mit allen Lebensformen und allen Lebenskräften zu Sich genommen hat.
    Ich wiederhole: Der Mensch bekam von Gott den freien Willen, weil er tief in seiner Seele das göttliche-geistige Gesetz der Freiheit trägt. Weil dies so ist, vertraute Gott den Menschen die Erde an. Er gab ihnen aber nicht das Recht, sich über Ihn zu erheben, die strömende Lebenskraft, die Gott Selbst ist, zu entwenden, um damit zu machen, was dem Menschen beliebt.
    Nun erleben wir, was es bedeutet, die Substanz des Lebens, die Gott ist, an sich reißen und sich zu Diensten machen zu wollen. Die künstlich besamten Tiere, die für die Massenproduktion von Fleisch geschlachtet werden sollen, verweigern sich den Menschen. Sie sterben lieber und lassen sich verbrennen, als für den Dieb Opfer bzw. Beute zu sein.

    Machen wir uns noch einmal bewußt: Alle Menschen, die zu diesem ungeheuerlichen Vergehen beitragen, sind – ob sie wollen oder nicht – Spender, gleich Lieferanten, ihrer persönlichen Lebenskraft. Von ihnen fließt Lebensenergie ab, hin zu den Tieren, die gegen das Naturgesetz geschaffen wurden. Das gleiche gilt für Menschen, die am Erbgut der Tiere herummanipulieren, um sie zu klonen. Wer danach trachtet, Menschen zu klonen, und wer das auf irgendeine Weise befürwortet, muß wissen, daß auch geklonte Menschen keine Seele haben und an der Lebensenergie, am Lebensfaden, ihres menschlichen Schöpfers und des Genspenders hängen.

    Unter den Rindern, die z.B. zu Hunderttausenden "entsorgt", als veterinär-medizinische Maßnahme oder zur "Stützung des Fleischpreises", verbrannt werden, sind viele, die auf natürlichem Weg gezeugt wurden. Sie haben Teilseelen, die bei diesem Geschehen unendlich leiden und auch geschädigt werden. Daneben steht das körperliche Leiden von Millionen künstlich produzierter Tiere.

    Das alles ist das Werk der Menschen und nicht Gottes Wille!

    Als Gott den Menschen die Erde mit allem, was in ihr und auf ihr und über ihr ist, anvertraut hat, gab es zwischen Gott und den Menschen keine Abmachung, daß jeglicher skrupellose Eingriff in das Leben erlaubt sein würde.
    Der Mensch hat vor nichts mehr Achtung, weder vor seinem Nächsten, dem Mitmenschen, noch vor seinem Übernächsten, der Natur und den Tieren, noch vor sich selbst. Sein Triebleben ist – beim einen mehr, beim anderen weniger – auf Zerstörung aus.
    Auch vor den Tieren des Waldes und des Feldes macht die Raffgier und Bosheit des Menschen keinen Halt. Er beraubt sie ihres Lebensraumes. Verursacht durch das Ungeheuer Mensch, erleiden Tiere in Wald und Feld ähnliche Schicksale wie die Stalltiere. Auf der ganzen Erde sind für den Menschen die Tiere nichts anderes als eine Ware. Auf allen Erdteilen werden sie auf grausamste und brutalste Weise behandelt, in die Unfreiheit, Abhängigkeit und Gefangenschaft gezwungen, gejagt und hingemetzelt – zum Wohlergehen des Menschen.
    Was geschieht auf den Feldern? Das Bodenleben wird durch künstliche Düngemittel und durch Mist und Gülle umgebracht. Die Böden werden ausgelaugt, um den Profit zu steigern.
    Die industrialisierte Landwirtschaft vermag mit ihren "Künsten" die ruinöse Auszehrung der Ackerkrume nicht auszugleichen. Die Böden machen das nicht mehr mit.
    Durch Mist und Gülle wird das gesunde Gleichgewicht des Bodenlebens zerstört. Es gelangen auch krankheitserregende Substanzen wie BSE-Prionen in den Boden, sowie Abfallprodukte des tierischen Stoffwechsels, auch die ausgeschiedenen Teile der Psychopharmaka, Antibiotika, Anabolika, Hormone und anderer Medikamente, die den Tieren verabreicht worden waren. Das Erdreich gibt die Informationen dieser Fremdstoffe an die Pflanzen weiter. Werden diese von Tieren gegessen, befinden sich die Informationen sodann in deren Fleisch. Entweder über die Pflanzen oder über das tierische Fleisch gelangen diese Fremdinformationen schließlich zum Menschen und können in seinem Organismus einiges auslösen.
    Ein Schweinemastbetrieb muß nachweisen, daß er über eine entsprechende Fläche an Feldern und Wiesen zur Ausbringung der anfallenden Gülle verfügt. Bei z.B. 700 Schweinen sind etwa 50 ha Land erforderlich, die auf diese Weise systematisch vergiftet werden.
    In der Zeitschrift Das Friedensreich lesen wir:
    A propos Mist und Gülle: Der Schock einer plötzlichen Nitrat-Vergiftung ist für Pflanzen und Tiere (Bodenlebewesen, Hasen, Rehe, Vögel ...) noch immer groß genug. Oder würden wir wollen, daß uns jemand Mist und Gülle auf den Kopf schüttet?

    Auch die Wälder, welche die Heimat vieler Tiere sind, fallen der Ichsucht und Ignoranz des Menschen zum Opfer. Schonungslos werden die im Lebenssaft stehenden Bäume abgeholzt. Bewußt wird Feuer gelegt, um durch riesige Waldbrände alles in Schutt und Asche zu legen. Wie viele Tiere dabei umkommen, danach wird nicht gefragt – die Profitgier stellt sich über das Leben.
    Der Mensch vernichtet seine Lebensgrundlage, die Natur. So vernichtet er sich selbst.
    Riesige tropische Wälder werden rücksichtslos abgeholzt oder abgebrannt, um sie dann in Plantagen zu verwandeln. Die dünne, mineralstoffarme Humusschicht wird meist schon in wenigen Jahren abgetragen. Zurück bleibt unfruchtbare Wüste.
    Durch Überweidung, falsche Bewässerung, durch Insektengifte und chemische Dünger, durch Monokulturen und zu schwere Maschinen macht der Mensch immer mehr Boden unfruchtbar. Die Wüsten wachsen.
    172 Vertragsstaaten beraten inzwischen unter Leitung des UN-Wüstensekretariats über Möglichkeiten der Hilfe für die betroffenen Länder. Ein Übereinkommen bezüglich der Vorgehensweise ist bereits 1996 in Kraft getreten. Doch ist der Nutzen daraus fragwürdig:
    Die Umsetzung gestaltet sich ... schleppend. Betroffene arme Länder klagen über mangelnde Unterstützung durch die Industrienationen. Die letzte Konferenz in Recife [Brasilien] im November 1999 endete mit dürftigen Ergebnissen und Streitereien über Finanzen. (Volksblatt, 20.12.2000)
    "Mangelnde Unterstützung" – man ist sich selbst der Nächste. Man könnte helfen, tut es aber nicht. Man selbst ist ja nicht betroffen. Noch nicht!

    BSE hat der Arroganz, Selbstsucht, Gleichgültigkeit und Ignoranz der reicheren und klimatisch begünstigten europäischen Industrienationen einen kleinen Rüttler versetzt. In ärmeren und weniger privilegierten Regionen geht es um das nackte Überleben. Das Friedensreich schreibt zu den "Folgen des BSE-Wahnsinns":
    Durch den exzessiven Fleischgenuss der Industrieländer sterben schon seit Jahren in »weniger entwickelten« Ländern die Wälder, hungern die Kleinbauern.
    Die Hälfte der Getreideernte der Erde wird an Tiere verfüttert, die dann dem Menschen als Fleischnahrung dienen. Würde der Mensch dieses Getreide direkt verzehren, so könnte der Hunger auf der Welt schlagartig aufhören.
    Das Friedensreich zieht sodann den Schluß: Die einzige echte Lösung für das Problem BSE ist, Vegetarier zu werden. (Ausgabe 2/2001)
    Vegetarier zu werden ist demnach keine private und einzig persönliche Angelegenheit mehr ...

    Gott ist das Leben in Seinen Lebensformen. Er gibt uns Seine Kraft in unserer Nahrung, in Körnern, Früchten, in Gemüse, in Obst, in Kräutern vielerlei Art. Geht der Mensch nichtachtend damit um, läßt er es mutwillig verderben, so hat er das zu verantworten. Das Gesetz von Saat und Ernte wird ihn eines Tages nachdrücklich und fühlbar darüber belehren, wie wertvoll das ist, was der Schöpfer uns über die Mutter Erde schenkt.
    Um wieviel schwerwiegender sind z.B. Entscheidungen, einen Teil der zur Verfügung stehenden Nahrung zu vernichten, um den Preis zu halten. Andere Menschen lassen wir verhungern – und bitten dann um Spenden, z.B. für die Dritte Welt!

    Weil Gott, der Schöpfer, der das Leben ist, die Erde zu Sich genommen hat, haben Tiere, Pflanzen und Mineralien keine Veranlassung mehr, sich dem Diktat des Menschen und seiner Willkür zu beugen, seine Grausamkeit und Herzenskälte zu ertragen. Die Erde befreit sich aus der Knechtschaft vieler Jahrtausende.
    Jetzt tritt ein, was der Herr, Gott, der Ewige, in Das ist Mein Wort niedergelegt hat: Die Erde ist im Begriff, sich zu reinigen, indem sie zunächst alles abschüttelt, was sie daran hindert, höherzuschwingen. Dadurch bietet sie den Menschen die Möglichkeit, auf ihr so zu leben, wie es Meinem Willen, Meinem Gesetz, entspricht. Diese mächtige Zeitenwende ist angebrochen. Ich, der Geist der Wahrheit, mache alles neu. (S. 1063/1064)
    Nun wird also Gottes Wille geschehen. Die Erde, die Tiere, Pflanzen und Steine werden den Menschen nicht mehr dienen.
    Das bedeutet, daß die Krankheiten der Menschen zunehmen werden nach dem Gesetz: Was der Mensch sät, das wird er ernten. Wie das Immunsystem der Tiere geschädigt ist, wird auch das Immunsystem der Menschen schwächer werden. Die Gesetzmäßigkeit "Aktion gleich Reaktion" bringt es mit sich, daß der Aktionist Krankheiten erleiden wird, die den Ärzten unbekannt sind. Und viele Krankheiten werden aufgrund des geschwächten Immunsystems nicht mehr geheilt werden können. Das bedeutet Siechtum oder den frühen Tod. Was besagt: früher sterben durch vom Menschen selbst geschaffene Ursachen.
    Im Mittelalter loderten die Scheiterhaufen, auf denen die toten Körper der Menschen verbrannt wurden, welche die Seuche Pest hinweggerafft hatte, oder Menschen wurden auf dem Scheiterhaufen dem Tod überantwortet, die von der Priesterkaste den Segen zur Verbrennung empfingen, weil sie angeblich mit dem Teufel im Bund standen. In der heutigen Zeit stellt sich die Frage: Wie heißt der Teufel, der heute die Menschheit reitet? Derzeit leitet der Satan die Verbrennung der Tiere ein – morgen wird er sich selbst anzünden, denn die derzeitigen Scheiterhaufen für Tiere werden morgen die Scheiterhaufen für Menschen sein.
    Die gesetzten Ursachen, die Vergehen an der Erde, kommen immer mehr zur Wirkung. BSE, Maul- und Klauenseuche, Erdkatastrophen und vieles mehr sind erst die Anfänge. Die Seuche Mensch hat ein Feuer entfacht, das nicht mehr zu löschen ist, bis der Satan keine Diener mehr hat und sich dann selbst auslöschen wird.

    Es hat auch in der Welt immer Einzelne gegeben, die warnten. So hatte der namhafte Umweltforscher Dennis Meadows schon vor 30 Jahren zum Thema "Grenzen des Wachstums" einen wichtigen Bericht veröffentlicht. Ende 1999, als vom jetzigen BSE-Skandal noch keine Rede war, kam er zu dem Schluß, daß sehr vieles von dem, was der Mensch der Erde angetan hat, inzwischen nicht mehr rückgängig zu machen ist. Der Mensch, so Meadows, steuert vielmehr die Erde unweigerlich auf einen Kollaps zu.
    Interessant ist, welche Schlüsse dieser Forscher daraus zieht: Wenn auch aus seiner Sicht der globale Kollaps unvermeidlich ist – ein tiefgreifendes Umdenken sei, so oder so, notwendig und für die Zukunft der Erde und der Menschen unumgänglich. Er fordert eine "neue Ethik" und schlägt vor, man müsse "ein neues Muster alternativer Langzeitvisionen erarbeiten, die unsere Spezies auf diesem Planeten einigen und leiten können."

    Viele Menschen sind noch kirchen- und wissenschaftshörig. In den letzten Jahrhunderten haben, wie schon gesagt, sowohl Kirche als auch Wissenschaft bewiesen, daß sie nichts wissen. Was gestern Gültigkeit hatte, ist heute ungültig. Was heute richtig scheint, ist morgen falsch. So ist es auch mit BSE, mit der Maul- und Klauenseuche und mit dem, was an Tieren getestet wurde und sich in entsprechenden Ergebnissen niederschlug. Auch die verunreinigte Atmosphäre und die Zerstörung des Schutzschilds der Erde sind Ursachen der Menschen, die auf diese wieder zukommen werden.
    Alles in allem: Die Wissenschaft forscht in trüben Gewässern. Was sie findet, ist ein schon längst vermoderter Strohhalm, an den sie sich klammert und daraus ihre Schlüsse zieht, die sie dann als ihre Weisheit verkündet. Ihre Erfindungen sind jedoch nicht der Weisheit letzter Schluß.
    Wissenschaft und Kirche gehen in den Fußstapfen dessen, der sich aufschwingen wollte und will, Gott selbst zu sein. Dazu bedienen sie sich der Energien aus Gott, unter anderem über die ihnen hörigen Menschen.
    Die Kirche, die sich mit dem Namen des Christus Gottes schmückt, hätte die Aufgabe gehabt, zu tun, was Gottes Wille ist, und dazu beizutragen, daß Sein Wille geschieht. Statt dessen verbog und verstümmelte sie die Lehre Jesu, verkehrte diese vielfach in das Gegenteil, setzte die Gläubigen mit Falschlehren unter Druck, machte sie zu ihren gefügigen Werkzeugen und bewirkte – unmittelbar und mittelbar – den Verfall ethisch-moralischer Werte.
    Die Kirche führte die Innere Religion der Einheit, die Jesus gebracht hatte, in die Veräußerlichung und ließ sie in Dogmen, Riten und Zeremonien erstarren. Ihr war statt am Reich des Friedens stets am Aufbau und an der Sicherung ihres Machtmonopols gelegen. Sie ging rücksichtslos, mit Grausamkeit und Brutalität bis hin zum Mord gegen Andersdenkende vor. Sie handelte in ihrem Tun und Lassen – auch bezüglich der Erde – erbarmungslos gegen das Leben. Weil also die Kirche – sowohl die katholische als auch die evangelische – Christus verriet, die Lehre des Guten Hirten vereinnahmte, fälschte und Seine Schäflein in die Irre führte, trägt sie die Hauptschuld am Niedergang dieser Welt, dessen letzte Phase wir derzeit erleben.
    Doch auch die Menschen trifft eine Mitschuld. Gott hat dem Menschen einen Verstand mitgegeben, auf daß er diesen gebrauche.
    Schon der Seher von Patmos hat erkannt: Gehet aus von ihr, Mein Volk, daß ihr nicht teilhabt an ihren Sünden und nichts empfangt von ihren Plagen. Damals gab es noch keine Kirchensteuer; deshalb heißt es heute: Tretet aus von ihr, Mein Volk, daß ihr nicht teilhabt an ihren Sünden und nichts empfangt von ihren Plagen.
    Es geht weiter mit dem Abstieg der Menschheit. Dieser ist nicht mehr aufzuhalten, weil die Masse der Menschen Gottes mahnende Worte nicht nur in den Boden getreten hat, sondern sie in Grund und Boden stampfen will.
    Gott auszuschalten, wird weder der Kirche noch der Wissenschaft gelingen, auch nicht dem Staat. Gott ist, und die Erde ist nun Sein.

    Liebe Mitmenschen, täuscht Euch nicht! Die Seuche BSE ist nicht nur auf die Kreutzfeld-Jacob-Krankheit bezogen. Die Krankheit BSE, die vom Menschen heraufbeschworen wurde, sitzt in allen Körperzellen der Menschen, die mit Genuß und Hingabe das Fleisch ihrer Tiergeschwister verzehrten und verzehren, oftmals trotz besseren Wissens. Gott mahnte, das Fleischessen allmählich zu lassen und gleichzeitig die Sinne zu verfeinern. Durch die verfeinerten Sinne schwindet das Verlangen nach tierischer Nahrung ganz.
    BSE hat viele Krankheitsfolgen. Wer jedoch weiterhin wissenschaftshörig ist, glaubt, daß die Kreutzfeld-Jacob-Krankheit erst nach vielen Jahren aufbrechen kann und das, wenn überhaupt. Doch das ist nur eine von vielen Beschwichtigungen, auf die so mancher hereinfällt und genüßlich weiter das Fleisch seiner Tiergeschwister verzehrt. Wenn wir uns bewußt machen, daß das Immunsystem der Menschen immer schwächer wird, dann wissen wir, was die Folge ist: mannigfache, oftmals unheilbare Krankheiten.
    Derzeit (2001) werden Tiere zu Hunderttausenden verbrannt – bald werden zu Tausenden die Menschen sterben, denn auf ihre Wirkungen bauen sie weiter auf, was zu entsprechenden Auswirkungen führt, die sie ebenfalls zu tragen haben.
    Als erstes werden Tierkörper gegen das Gesetz des Lebens produziert. An dieser Gruppenschuld sind viele beteiligt, unter anderem die Konsumenten des Fleisches. Auch dem Gesetzgeber, der Verordnungen erläßt oder Subventionen festlegt, auch z.B. jenen, die das Gebot "Du sollst nicht töten" umformuliert haben in "Du sollst nicht morden" – jedem, der auch nur entfernt mit dieser Aktion zu tun hat, wird vom Kausalgesetz sein Anteil zugemessen.
    Der Tod der Rinder und die grauenvolle Art ihres Sterbens kommt nun als zweites hinzu. Wieder ist es das Karma des Bauern, der Tiere als Fleischlieferanten hält, desjenigen, der Tiermast betreibt, des fleischfressenden Zeitgenossen und, und, und.
    Das Karma der Verantwortlichen in Staat, Wissenschaft und Kirche ist kaum zu ermessen. Sie beschwichtigen das Volk mit entsprechenden unwahren Aussagen. Dabei kann kein Minister den Tierkadaver-Essern die Garantie geben, daß das angebotene Fleisch BSE-frei ist!
    So mancher, der offiziell den Bürgern des Staates versichert, daß Fleischgenuß für ihre Gesundheit unbedenklich ist, hat eventuell für sein eigenes Privatleben längst ganz andere Schlüsse gezogen und sich für eine vegetarische Ernährung entschieden. Der Untertan wird seinen Worten dennoch glauben, weil es bequem ist und er nicht gewöhnt ist, sich für sein Leben verantwortlich zu fühlen.
    Das Gesetz von Saat und Ernte besagt: Jeder einzelne trägt für sein Tun und Lassen selbst die Verantwortung.
    Es nähme nicht wunder, wenn auch die Krankenkassen sich diesen Standpunkt zu eigen machen würden. Wenn sie gegen die Vernebelungs- und Verdummungstaktik von Amtspersonen, die die Gefahren des Fleischgenusses verharmlosen, protestieren und den Beitrag für Kadaver-Esser erhöhen würden. Ihre Fachleute wissen doch aus Erfahrung seit langem: Ohne Fleisch lebt sich´s gesünder.

    Es geht immer weiter. Die weltweite Apokalypse ist in vollem Gange. Auch die Verseuchung der Meere durch Schwermetalle und das unnormale Sterben der Fische wird vom Gesetz von Saat und Ernte den Menschen angelastet. Die Fische werden bedenkenlos gefangen, hingeschlachtet und von den Menschen bedenkenlos verzehrt. Sicherlich ist so mancher Wissenschaftler der Ansicht, daß für den Körper ein bißchen Schwermetall nicht so schädlich sein könne, da dieses doch auf der ganzen Erde zu finden sei ...

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können Sie beim Verlag DAS WORT.

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    Der Urheber der Krankheit Maul- und Klauenseuche bei verschiedenen Tierarten ist ebenfalls der Mundheld Mensch, der glaubte, Gott die Erde klauen zu können. Der Mundheld und der Wissenschaftshörige sind der Ansicht, es hülfe, alle Tiere, die nur den Anschein von Maul- und Klauenseuche aufweisen, wegzuräumen und alles zu desinfizieren, um der Krankheit Herr zu werden. Der Mensch aber, der die Seuche selbst ist, desinfiziert sich nicht – er macht so weiter wie bisher.
    Wann wird es wohl soweit sein, daß die von Menschen ausgelöste Seuche Menschen befällt und auch Tausende von Menschenkadavern verbrannt werden, um die Menschenseuche auszurotten?
    Die Wissenschaft beruh