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  Priesterkaste, Staat und Landwirte folgen dem Fallgedanken,alles zu töten und töten zu lassen, was nicht in ihr Konzept passt!

Man kann wahrlich zu der Erkenntnis kommen, daß von der Priesterkaste jegliches Unheil ausgeht. Sie hat es in der Hand, die Staatsgewalt entweder zu drosseln oder ihr freien Lauf zu lassen – je nachdem, ob es der kirchlichen Institution zum Wohle gereicht oder nicht. Sie hat es so weit gebracht, daß sie den Staat nach Belieben beeinflussen kann. Auf diese Weise nahm die Priesterkaste den Staat ins Schlepptau und wirkt dementsprechend auf die Untertanen, auf die Kirchengläubigen, ein.
Zum Beispiel gebietet das kirchliche Un-Heil, die Tiere als seelenlose Geschöpfe zu betrachten, als Rechtlose, dem brutalen Kirchenglauben unterworfen, der besagt, sie zu töten oder lange Zeit im Tierghetto zu halten, bis sie schlachtreif sind, damit sie dann von den Kadavergehorsamen, den Kirchengläubigen, verzehrt werden.
Das hierarchische Denken, das von der Priesterkaste ausgeht, beinhaltet zu allerletzt immer den Tod als allerletzte Station, als Endpunkt. Daraus ist deutlich ersichtlich, was dahintersteht: der Fallgedanke, der zum Ziel hat, jegliche Lebensform aufzulösen und die umgewandelte Energie – denn keine Energie geht verloren – zu einer neuen Vorschöpfungsenergie zu machen. Das Modell, alles, was der Ewige geschaffen hat, aufzulösen, ist hierarchisch stufenweise gegliedert und führt immer zum Töten.
Der Fallgedanke, der dämonische Fallwille, ist der Un-Geist, der zu allen Zeiten in den Einfluß-, Macht- und Herrschaftsbereichen der jeweiligen Pharisäer und Schriftgelehrten wehte. Jesus von Nazareth richtete überaus deutliche, klare und eindeutige Worte an die Priesterschaft Seiner Zeit, was wahrhaftig noch, offenbar »ungeschminkt«, in den heutigen Bibeln bei Matthäus im 23. Kapitel nachzulesen ist. Unter anderem sprach Jesus:
»Weh euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler! Ihr seid wie die Gräber, die außen weiß angestrichen sind und schön aussehen; innen aber sind sie voll Knochen, Schmutz und Verwesung. So erscheint auch ihr von außen den Menschen gerecht, innen aber seid ihr voll Heuchelei und Ungehorsam gegen Gottes Gesetz. Weh euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler! Ihr errichtet den Propheten Grabstätten und schmückt die Denkmäler der Gerechten und sagt dabei: Wenn wir in den Tagen unserer Väter gelebt hätten, wären wir nicht wie sie am Tod der Propheten schuldig geworden. Damit bestätigt ihr selbst, daß ihr die Söhne der Prophetenmörder seid. Macht nur das Maß eurer Väter voll! Ihr Nattern, ihr Schlangenbrut! Wie wollt ihr dem Strafgericht der Hölle entrinnen?«
So liefern uns die Institutionen Kirchen über ihre Heilige Schrift, die Bibel – »das wahre Wort Gottes«, die Bücher, »die sicher, getreu und ohne Irrtum die Wahrheit lehren«, die »Gott zum Urheber haben«, so jedenfalls ihr Katechismus –, selbst den Beweis, daß die Kirchen und ihre Funktionäre alles töten oder töten lassen, was nicht in ihr Konzept paßt.
Übrigens töten sie heutzutage die Propheten nicht mehr. Einen ganz kleinen Einblick in das, was in unserer Zeit und Welt einem Propheten widerfährt, erhalten Sie, liebe Freunde, z.B. auf den letzten 20 Seiten des Gabriele-Briefes Nr. 3. Detaillierter können Sie sich, so Sie möchten, informieren in dem Buch Der Steinadler, herausgegeben vom Verlag Das Weiße Pferd.
In Seinen Lehren beweist der Herr immer wieder, daß die Kirche der Fallgedanke ist, wenn sie behauptet, der Glaube allein genüge. Schon als Jesus von Nazareth sprach Er: Wer Meine Worte hört und sie tut, ist ein kluger Mann ...
Ebenfalls ist bei Matthäus überliefert, daß Er sagte:
»Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr! Herr!, wird in das Himmelreich kommen, sondern nur, wer den Willen meines Vaters im Himmel erfüllt.«
Wie schon angedeutet, ist die oberste Fallinstanz des Fallgerichts die Priesterkaste, die den Staat eingesaugt hat. Die zweite Fallinstanz ist die Bauernlobby, die die Klein- und Großbauern im Schlepptau hat. Viele Landwirte sind kirchentreue Anhänger, die nach kirchlicher Sitte gierige Absorptionsexperten, Saugglocken, sind, die nur an ihre Vorteile denken und alles nur für sich ansaugen, was ihnen zum Wohle gereicht. Sie sind die Haupträdelsführer, wenn es darum geht, Tiere in Wald und Feld abzuknallen, die ihrem Absorptionsgeiz, »alles nur für mich, und für mich das Beste und das Meiste«, schaden könnten.
Viele Menschen, die zum Teil arglosen Verbraucher, sind der Ansicht, Landwirte seien aktive Naturschützer, die für Flora und Fauna, für Wald, Feld und Tiere eintreten. Bei näherer Betrachtung wird man eines anderen belehrt. Sie sind vielfach die Killer der Natur und der Tiere. Ohne die geringsten Gewissensbisse tötet der Bauer durch das Ausbringen von Mist und Gülle und verderbenbringenden Chemikalien jährlich Millionen Klein- und Kleinstlebewesen. Auf ihre Körperchen fällt das Gift, das traditionelle mörderische Unheil, nieder. Welche Qualen unzählige Tiere erdulden müssen, bis sie sterben, ist dem Gewissenlosen und Habgierigen einerlei. Es wird getötet, für einen »guten und satten« Preis.
Auch vor Bäumen und Sträuchern, die am Rand ihrer Felder stehen und eventuell einen geringen Schatten auf diese werfen, machen die Herren keinen Halt. Ob Bäume und Büsche im Saft stehen oder nicht – sie fallen dem Bauerngeiz zum Opfer: Die kurzen Schatten könnten den Ertrag eines Feldes schmälern.
Der Bauer ist meist ein Kirchenanhänger. Die kirchlichen Obrigkeiten, die sich an kirchlichen Feiertagen mit Zierat und Kopfschmuck vom Volk anbeten lassen – wobei Gott nur eine sekundäre Rolle spielt –, sind das schlechteste Vorbild für ihre Anbeter. Für ihre Kultfeiertage lassen sie ebenfalls Bäume, Sträucher und Blumen köpfen.
Eine weitere Spezies von Landwirten sind die Tierghetto-Wärter. Tiere werden in Tierghettos gehalten und mit einem profitbewußt ausgeklügelten, nicht artgerechten Mastfutter aufgezüchtet, immer mit dem Gedanken: Das Tier ist eine Ware, die gut verkauft werden soll, zum Wohle des Tierkannibalismus. Dem Fleischkonsumenten werden dann die Tierleichenteile einer Kreatur angeboten, die unter der Knute des Tierwärters ein schreckliches Dasein fristen mußte, die von Geburt an schon den Tod im Nacken trug – für den Tierkannibalen, der dann das Fleisch des geknechteten und gemästeten Tieres verzehrt.
Die Grausamkeiten scheinen endlos zu sein, denn den Tiermüttern im Tierghetto, die ebenfalls zum Tode verurteilt sind, werden vom Tierghetto-Wärter die Tierkinder weggenommen, um die Milch und alle daraus hergestellten Produkte den Verbrauchern anzubieten. Das Tierkind trägt, wie die Mutter, den Stempel: Tod – für den Verbraucher, der die Leichenteile und Milchprodukte, die mit unsagbarem Leid angereichert sind, genüßlich verzehrt.
Eine weitere Instanz in der todbringenden Hierarchie ist die Jägerlobby mit ihren ausgebildeten Tötungsschützen, den Jägern, die sich Naturschützer nennen.
Alle, die Kriege befürworten, auch die Kriege in Wäldern und auf Feldern, sind Befürworter des Todes. Sie haben den Segen der kirchlichen Institutionen. Alle und alles, was für das Töten ist, wurden und werden von den Kirchen gesegnet, somit auch die Jäger für ihr blutiges Waidmannsheil. Sie sind in die kirchliche Todesspule mit aufgenommen. Erschallt der waidmännische Schlachtruf, das Jagdhorn, leiten die Jäger den Krieg gegen die Tiere in den Wäldern und auf den Feldern ein.
Jeder Jäger, den man eine Tötungsmaschine nennen würde, wäre empört über eine solche Bezeichnung. Seine Argumente, daß Tiere getötet werden müssen, um der Überpopulation entgegenzuwirken, kommen aus der kriegerischen Retorte, aus der alle kirchlichen Gefolgsleute ihre entsprechenden Antworten und Anweisungen holen.
Es ist eine sonderbare Argumentation, wenn es heißt, es ginge darum, daß der »Naturschützer« der Tierwelt Grenzen setzen muß bezüglich der Anzahl der Tiere, die nach menschlichem Ermessen in einem vom Menschen vorgegebenen Lebensraum leben dürfen. Wer bestimmt den Lebensraum der Tiere und die Anzahl der Tiere, die in diesem vorgegebenen Raum zu leben haben? Natürlich der Jäger, dem die Priesterkaste Vorbild sein dürfte – nicht nur, weil selbst Pastoren, Pfarrer und höhere kirchliche Würdenträger dem Jagdvergnügen frönen, sondern auch hinsichtlich dessen, wie Kirchenfunktionäre im Mittelalter jene Menschen gehalten haben, die nicht ihren Maßstäben entsprachen.
Außerdem hat die Priesterkaste seit dem Mittelalter in das Bewußtsein der von ihr beeinflußten Menschen eingepflanzt, Tiere hätten keine unsterbliche Seele, nur einen Instinkt – wobei selten einer weiß, was genau ein Instinkt ist. Im Lexikon ist die wissenschaftliche Definition von »Instinkt« zu lesen. Ob diese der Wahrheit entspricht, läßt sich schwer beweisen, nachdem sich die Wissenschaft mehr als oft getäuscht hat. Das ist dem kirchlichen Anhängsel einerlei – es ist nun mal so, wie es die Priesterkaste verkündet und vorgibt. Damit wird jede Gewissensfrage abgetan.
Trotz dieses hierarchischen Fallverhaltens vieler hoffe ich, daß nicht alle in das kriegerische Jagdhorn blasen in dem Glauben, daß ein Verteidigungskrieg gegen Menschen und Krieg gegen Tiere, gegen die Natur, ja gegen die ganze Mutter Erde erlaubt sei. Von der kirchlichen Fallinstanz sicherlich – doch nicht von Jesus, dem Christus, dem Friedefürsten, der die Liebe und die Nächstenliebe lehrte und auch die Tierliebe, denn die Tiere sind des Menschen kleine Geschwister.
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