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  Spiegel, Spiegel an der Wand - wohnt Gott nun in einem anderen Land?

Liebe Brüder, liebe Schwestern, liebe Freunde, in unserem Erdenleben gibt es Tage, an denen der Wunsch erwacht, sich vom Alltagstreiben etwas mehr zurückzuziehen, um über sich selbst oder über Situationen in unserer Welt nachzudenken.
Den wachen Menschen kennzeichnet, daß er sich nicht mit der Vordergründigkeit des Daseins zufriedengibt, sondern im Tageserleben und Tagesgeschehen das Warum ergründet und daraus seine Schlüsse zieht. Wer selbstkritisch sein Fühlen, Denken und Handeln analysiert und die Erkenntnis daraus in die Tat umsetzt, um künftig höheren ethisch-moralischen Maßstäben gerecht zu werden, erlangt auch den Klarblick für das, was um ihn herum und in der Welt vor sich geht.
Ein solcher, wacher Zeitgenosse gestaltet sein Leben, statt sich gestalten, formen, gleich indoktrinieren und konformieren zu lassen. Er macht von seiner Freiheit Gebrauch, selbst zu denken und für sich selbst zu entscheiden. Er gibt nicht das Ruder seines Lebens aus der Hand, um dumpf, blind und taub, einem Lemming gleich, mit der Masse dorthin zu rennen, wohin andere ihn haben wollen.
Setzen wir bei uns selbst die Analyse an, dann steht also oftmals das Wort „warum?“ im Mittelpunkt unserer Selbstkritik. Wir fragen uns z.B.: „Warum bin ich für den einen Mitmenschen und für den anderen weniger oder gar gegen ihn?“ Doch das Leben stellt uns auch vor weitere Fragen, die über das ganz Persönliche hinausgehen: Warum sind diese und jene Zustände in der Welt? Warum Kriege, wenn wir Menschen des Abendlandes doch Christen sind? Warum Terror, Mord und Totschlag, wenn wir Christen sind? Warum muß die Mutter Erde durch uns Menschen unendlich leiden? Warum beinhalten viele Schimpfworte Tiernamen, denn oft heißt es beispielsweise „Du blöde Gans“, „Du dumme Kuh!“, „Du Esel“, „Du Schwein!“ und vieles mehr?
Zu all dem könnte man nun leichthin sagen: „Das ist der Zerfall aller Werte und Sitten in unserer Welt.“ Diese Antwort ist zwar naheliegend und nicht falsch, doch sie bringt uns kaum weiter. Statt dessen wäre es angezeigt, weiterzufragen: „Warum ist das so?“ und auch uns selbst mit einzubeziehen in der Frage: „Trage auch ich dazu bei?“ Und: „Warum tue ich das?“ Das Wörtchen „warum“ steht immer wieder im Mittelpunkt; es steht letztlich immer vor uns selbst.
Jüngere Menschen gehen sowohl über Weltsituationen als auch über persönliche Angelegenheiten und Schwierigkeiten leichter und rascher hinweg. So manchen Jugendlichen vergleiche ich gerne mit einem Wasserfall. Die heranwachsenden Menschen haben ihre Zukunft vor sich. Sie haben vieles noch nicht erlebt. Daraus erwachsen Zukunftswünsche und Sehnsüchte, was in Anbetracht ihrer Jugend ganz natürlich ist.
Der ältere Mensch hingegen hält vielfach Rückschau und fragt sich z.B.: Warum ist mein Erdenleben so und nicht nach meinen Wünschen verlaufen? Warum hat gerade mich das Schicksal heimgesucht? Warum habe ich dies oder jenes nicht erreicht? Der ältere Mensch ist meist mit seinem Persönlichen beschäftigt. Und so manche Nachricht aus der Welt gibt ihm Anlaß, darüber nachzudenken, ob die Welt früher besser war als heute.
Auch ich habe mir diesbezüglich Gedanken gemacht und kann rückblickend sagen: Ich habe sehr viel erlebt und erfahren; es war nicht immer schön. Doch als Sprachrohr des Herrn bezieht sich mein Rückblick mehr auf die zurückliegenden 2000 Jahre. Dabei kommt mir immer wieder Jesus, der Christus, unser Erlöser, in den Sinn, dessen Name von vielen Menschen, vor allem aber von den kirchlichen Institutionen und ihren Vertretern nahezu 2000 Jahre lang gröblich mißbraucht wurde. Und unwillkürlich tauchte der Gedanke auf, wie lange das wohl noch währt – denn das Gesetz von Saat und Ernte rechnet, wie wir wissen, alles gerecht auf.
So lade ich Euch, meine lieben Freunde, ein, mich bei einer kleinen Rückschau zu begleiten. Laßt uns gemeinsam ein Streiflicht werfen über die kirchengeschichtliche Entwicklung der vergangenen Jahrhunderte, vor allem aber die gegenwärtige Situation beleuchten, Verhaltensweisen und Aussagen hochrangiger kirchlicher Vertreter, die so manchem ein Licht aufgehen lassen könnten.
Seit Konstantin, der die „christliche“ Kirche zur Staatskirche „erhob“ und die Innere Religion des Jesus, des Christus, zur veräußerlichten Staatsreligion machte, begann verstärkt der Zerfall aller Sitten und Werte. Die Lehre des Jesus, des Christus, wurde verbrämt, verwässert, verbogen und beschnitten, also verfälscht, und wird bis heute mit Füßen getreten.
Der Name des Christus wurde genommen – man nannte sich „christlich“ -, doch Seine Lehre, Seine Botschaft wurde den Machtinteressen einer Institution dienstbar gemacht, die nicht in Seinem Sinne handelte, sondern gegensätzlich. Dementsprechend verlief die Entwicklung des gesamten „christlichen“ Abendlandes und in der Folge auch die der übrigen Welt. Viele Völker hatten – zum Teil erheblich – zu leiden: direkt durch die Kreuzzüge, durch den kirchlichen Eroberungsterror, durch eine Missionstätigkeit, die oft genug weder die Freiheit und das Leben des einzelnen Mitmenschen noch die gewachsene Kultur eines Volkes achtete, und indirekt durch den Einfluß der „christlichen Welt“ auf die anderen Länder der Erde.
Oftmals dachte ich: Wenn das Verhalten der Menschheit, vor allem das des christlichen Abendlandes, so bliebe, dann wäre Jesus, der Christus, umsonst in diese Welt gekommen. – Doch das ist nicht zu befürchten, denn Seine Worte – schon allein jene, die auch die Bibel sinngemäß wahrheitsgetreu wiedergibt – sind unmißverständlich. Irgendwann kommen sie, wie wir wissen, zur Wirkung. Z.B. sagte Er:
„Wer nicht mit mir ist, der ist gegen mich; und wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut.“
Oder: „Also, weil du lau bist und weder heiß noch kalt, werde ich dich ausspeien aus meinem Munde.“
Oder, wie es heißt: „Es ist leichter, daß ein Kamel durch ein Nadelöhr eingehe als ein Reicher in das Reich Gottes.“
Oder, wie Jesus sprach: „Es werden viele zu mir sagen an jenem Tage: Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt? ... Dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch noch nie gekannt; weicht von mir, ihr Übeltäter!“
Wenn man bedenkt, daß seit nahezu 2000 Jahren von Jesus, dem Christus, als dem Initiator der christlichen Religion gesprochen wird, und wenn der wache Zeitgenosse heute, nach dieser für uns Menschen langen Zeit, angesichts dessen, was daraus geworden ist, das Resümee zieht, dann werden Kopfschütteln, Befremden oder gar Ratlosigkeit kaum ausbleiben. So mancher, der die wahre Lehre des Nazareners – z.B. die Bergpredigt – der Kirchenlehre sowie der grausamen Kirchengeschichte gegenüberstellt und schließlich das ganze Desaster in der Welt ins Auge faßt, wird sich unter Umständen irritiert fragen: Hat Jesus überhaupt gelebt? Oder ist Er vielleicht nur eine symbolhafte Kunstfigur der sogenannten christlichen Kirchen?
Wie der einzelne auch darüber denken mag – wenige sind der Lehre des Jesus, des Christus, in der Tat gefolgt, am wenigsten die kirchlichen Institutionen, ob sie sich katholisch, lutherisch oder orthodox nennen. Vergleichen wir die Lehren des Jesus, des Christus, mit den Kirchenlehren und dem Verhalten der kirchlichen „Würdenträger“, die sich mit „Exzellenz“, „Eminenz“, „Bischof“, „Pfarrer“ und „Priester“ etc. anreden lassen, bis hin zum sogenannten „Heiligen Vater“, dann sieht es in der kirchlichen Christenheit nicht nur düster aus, sondern finster.
Die Welt war also früher nicht besser - es kam nur nicht so viel ans Tageslicht. Seit Konstantin hat die „christliche“ Staatskirche - und später ihre Ableger - die Lehre des Jesus, des Christus, wahrlich verdunkelt. Nun wird die kirchliche Finsternis immer deutlicher offenbar.
In dieser großen Zeitenwende, in der wir uns befinden, kommen – gemäß dem Kausalgesetz – die einst gesetzten Ursachen zunehmend rascher zur Wirkung; die Saat von Jahrtausenden geht auf – es ist Erntezeit. Die mächtige kosmische Einstrahlung des göttlichen Ur-Lichtes führt nach und nach alles Verdichtete zur Umwandlung. Das Zeitalter des Geistes bricht an. In dieser Welt wird nun all das, was aufgebaut und errichtet wurde, vermehrt sichtbar als das, was es ist: Licht oder Finsternis. Was gegen den Willen Gottes ist, verliert an Kraft. Das Gegensätzliche entlarvt sich selbst.
Daß dies so ist, liebe Freunde, zeigt sich klar in den jüngsten Äußerungen von Papst Johannes Paul II., der sich – wie seine Vorgänger – Stellvertreter Gottes auf Erden nennt und von seinen Gläubigen verlangt, ihn für unfehlbar zu halten.
In der BILD-Zeitung vom 13.12.2002 lesen wir folgendes: „... Gott, so der Papst in der Generalaudienz vor Hunderten von Gläubigen, habe sich ‚in den Himmel zurückgezogen, angeekelt von den Aktionen der Menschheit’. Gott schweigt.“ Und weiter heißt es: „Der Papst: ‚Er wendet sich ab, wenn der Mensch ihn verschmäht.’ Nur aus Glauben, Liebe und dem Vertrauen zu Gott könne Heil erwartet werden, käme ein ‚rettender Fels’ in Sicht. Nur der Mensch, der sich ihm zuwendet, könne auf seine ‚Umarmung’ hoffen.“
Ähnlich berichtet auch die Zeitung Corriere della Sera (12.12.2002). Sie schreibt: „Neben dem Schwert und dem Hunger gibt es eine noch größere Tragödie: das Schweigen Gottes, der sich nicht mehr offenbart und sich in seinen Himmel eingeschlossen zu haben scheint, gleichsam angewidert vom Verhalten des Menschen.“
Warum sagt der Papst „Gott schweigt“?
Wir wissen: Gott schweigt nicht. Er redete zu allen Zeiten durch erleuchtete Männer und Frauen, und Er spricht seit 28 Jahren Sein heiliges Wort durch Sein Instrument, Seine Prophetin. Der Papst weiß das auch, denn 1980 wandte sich der Gottesgeist über ein beauftragtes hohes göttliches Geistwesen in einem Schreiben an den Vatikan, in dem Er dem Papst Seine Hilfe anbot, „um zu retten, was noch zu retten ist.“ Der Papst spricht also bewußt die Unwahrheit.
Der Hintergrund für die Verlautbarung des Papstes sind die katastrophalen Zustände in der Welt, die auf ein globales Desaster von nie dagewesenen Ausmaßen hinauslaufen, und die fatale Lage, in der sich die Kirche befindet. Unübersehbar zeichnet sich ab, daß die Welt in vielfacher Hinsicht im Begriff ist, in den Abgrund zu stürzen, und daß die Herrschaft der Kirche – infolge steigender Einbußen an Gläubigen und des allgemeinen Vertrauensschwundes – am Zusammenbrechen ist.
In FOCUS 52/2002 schrieb der namhafte evangelische Professor für Historische Theologie und Konfessionskunde, Gerhard Besier, folgendes:
„1950 zählte die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) 43 Millionen, derzeit sind es noch 26,6 Millionen Mitglieder. Nur noch eine Minderheit der Deutschen, 39 Prozent, hat nach Erkenntnissen der Allensbach-Meinungsforscher den Eindruck, dass sich die Kirchen überhaupt bemühen, ‘die Leute vom Glauben zu überzeugen’. Eine solche Einrichtung gewinnt kein Vertrauen. Seit Jahren fangen die Kirchen sich eine demoskopische Abfuhr nach der anderen ein. Regelmäßig erklärt mindestens ein Drittel der Befragten, kein Vertrauen mehr in die Kirche zu haben. Jüngst erst erregte eine Umfrage des amerikanischen Gallup-Instituts großes Aufsehen, wonach in Deutschland die Religionsgemeinschaften im Vergleich zu 16 anderen öffentlichen Institutionen auf dem letzten Platz der Vertrauensskala landeten. Dank des staatlichen Kirchensteuereinzugs und der erheblichen Staatsleistungen gehören die deutschen Kirchen zu den reichsten der Welt, dennoch klagen sie über ständig schrumpfende Einnahmen. Nicht nur die hohe Arbeitslosigkeit, auch die zunehmende Überalterung der Mitglieder macht ihnen zu schaffen ...“
Diese Fakten sprechen für sich selbst.
Jetzt, nachdem das „Kind in den Brunnen gefallen ist“, kapituliert der Papst und schiebt die Schuld – wie es zu allen Zeiten war – den Mitmenschen in die Schuhe. Er, der „Heilige Vater“, der „Stellvertreter Gottes“, der „Hirte seiner Schafe“ wäscht, wie Pontius Pilatus, seine Hände in Unschuld. Solange das Kirchenvolk gefügig war, solange die Gläubigen als konfessionelle Lemminge, als eingeschüchterte, lenkbare Untertanen, dem „Regenten auf dem Stuhl Petri“ in Rom, den Exzellenzen und Eminenzen im Hosianna zujubelten und brav ihre Sündenablässe und anderweitige Abgaben einschließlich der Kirchensteuer bezahlten, waren sie die Schafe, die treu dem päpstlichen Oberhirten folgten, der huldvoll ihre Ovationen und Ehrerbietigkeitsbezeugungen entgegennahm.
Nachdem nun immer mehr Schafe bockig werden, nachdem sie nicht mehr getaufte Leibeigene sein wollen und dem päpstlichen „Hirten“ die Treue aufkündigen, stempelt sie dieser „Heilige Vater“ in Rom zu den von Gott Verlassenen ab.
Zur Verdeutlichung noch einmal der Wortlaut dessen, was darüber in den Zeitungen stand:
BILD-Zeitung (13.12.2002): „... Gott, so der Papst in der Generalaudienz vor Hunderten von Gläubigen, habe sich ‚in den Himmel zurückgezogen, angeekelt von den Aktionen der Menschheit’. Gott schweigt.“ Und weiter heißt es: „Der Papst: ‚Er wendet sich ab, wenn der Mensch ihn verschmäht.’ Nur aus Glauben, Liebe und dem Vertrauen zu Gott könne Heil erwartet werden, käme ein ‚rettender Fels’ in Sicht. Nur der Mensch, der sich ihm zuwendet, könne auf seine ‚Umarmung’ hoffen.“
Die italienische Zeitung Corriere della Sera (12.12.2002): „Neben dem Schwert und dem Hunger gibt es eine noch größere Tragödie: das Schweigen Gottes, der sich nicht mehr offenbart und sich in seinen Himmel eingeschlossen zu haben scheint, gleichsam angewidert vom Verhalten des Menschen.“
Der Papst bezieht sich auf eine Textstelle im Alten Testament und interpretiert diese. Sie ist in der Tat dramatisch: In Kap. 14 (erwähnt wird besonders Vers 17-21) lesen wir bei Jeremia, daß Gott sich vor Seinem Volk verschließt, weil es zu viel und zu lange gesündigt hat, daß Er es sozusagen seinen Wirkungen überläßt: dem „Schwert“ (gleich Krieg) und dem „Hunger“.
Wer bei Jeremia (7. Jahrhundert vor Christus) nachliest, wird finden, daß dort im übernächsten Vers geschrieben steht, der Herr, also Gott, habe zu Jeremia u.a. gesagt: „... wenn auch Mose und Samuel vor mir stünden, so habe ich doch kein Herz für dieses Volk. Treibe sie weg von mir ...“. Daraus ist für jeden auch nur einigermaßen Kundigen klar ersichtlich, daß es sich hier um eines der vielen unwahren Worte im Alten Testament handelt, gefälscht von Menschen, denen daran gelegen war, dem Volk einen Gott zum Fürchten zu präsentieren.
Doch gehen wir zunächst auf die Sichtweise des Papstes ein, für die dieser gewiß auch seine Gründe hat. Folgen wir also der „Logik“ des Papstes, so hätte sich Gott doch schon damals in den Himmel zurückgezogen.
Folglich war Er niemals in den sogenannten christlichen Institutionen.
Die Kirchen könnten nun schlau argumentieren: Aber durch Christus kam Er wieder zu uns und richtete die „christliche Kirche“ auf, die Er auf dem Felsen Rom gründete. Denken wir logisch, so ergäbe sich daraus: Heute ist wieder dasselbe wie zu Zeiten Jeremias. Oder, falls Gott seit Jeremia nicht mehr zurückgekehrt ist, dann ist auch Jesus, der Christus, nie in den etablierten scheinchristlichen Kirchen gewesen. Die Erlösertat des Jesus, des Christus, hat sich nicht in eine „Kirche aus Stein“ eingeboren, die der „Gotteshäuser“ aus Stein bedarf, sondern in die Seelen aller Menschen. Deshalb ist der Mensch der Tempel Gottes und nicht Tempel oder Kirchen aus Stein.
Gott wohnte nie in Kirchen aus Stein oder Tempeln aus Stein!...
Die Behauptung, daß sich Gott in den Himmel zurückzieht oder gar schon zurückgezogen hat, gibt Zeugnis davon, wie erschreckend wenig die kirchlichen Obrigkeiten über Gott wissen. Nur der Aberglaube an den strafenden Heidengott konnte den Papst zu einer solchen Aussage veranlassen.
Gott wird Sich niemals in den Himmel zurückziehen, denn Seine ewige Kraft ist die Allkraft und somit auch die Trägersubstanz, das Leben, in der Materie. Gott ist das ewige Gesetz der Liebe, das allgegenwärtig ist und auch in jedem Menschen.
Und wie wenig wissen diese Kirchenleute offenbar von der Beziehung zwischen Gott und Seinem Kind, dem Menschen! Haben sie wohl noch nie dergleichen erfahren? Wie wollen sie dann ihre Mitmenschen, die ihre Brüder und Schwestern sind, zu Gott führen, ihnen Gott nahebringen?
Wir wissen: Wenn sich auch der Mensch von Gott abwendet - Gott wendet Sich niemals vom Menschen ab. Würde Gott Sich beleidigt und „angeekelt“ von den Menschen zurückziehen, dann wäre Sein Gesetz der Liebe, Freiheit und Einheit unvollkommen, ja, es würde bedeuten, daß Er sich von Sich selbst – aus Sich selbst – zurückzöge.
Würde sich das Leben, das die reinen Himmel durchströmt und das auch die Trägersubstanz der Materie und der feinerstofflichen Materie, der Reinigungsebenen ist, wo sich die Seelen der hingeschiedenen Menschen befinden, zurückziehen, dann würde alles Stoffliche zusammenbrechen. Die Auflösung aller Formen, auch der reinen Formen, wäre dann gegeben. Das wollte Luzifer, das war sein Fall-Gedanke, denn er allein, Luzifer, wollte Gott sein. Er wollte und will es anscheinend heute noch: Gottes Schöpfung auflösen und eine neue, eine luziferische Schöpfung kreieren. Wozu wäre dann Gottes Sohn gekommen, Der uns, allen Menschen und belasteten Seelen, den erlösenden Funken brachte und damit der Auflösung aller Schöpfungsformen entgegentrat?
Johannes Paul II. bekundet in seiner Aussage, wem die katholische Kirche in Wahrheit dient. Nach nahezu 2000 Jahren ist die Bankrotterklärung der katholischen Kirche komplett. Weder Kirchensteuer noch Ablaß haben den Gläubigen weitergeholfen, auch nicht der Segen „urbi et orbi“ hat die Menschheit zur Umkehr bewogen, nicht die vielen Kanzelreden und sogenannten „heiligen Messen“, auch nicht die Zwangschristianisierung der Indianer und auch nicht der Mord der Kirchen an Millionen von Indianern, auch nicht die grausamen Kreuzzüge gegen sogenannte „Heiden“ vom 11. bis 13. Jahrhundert, auch nicht die kirchliche Hetze gegen die Juden vom 11. bis 14. Jahrhundert, auch nicht die Ketzerverfolgungen, auch nicht die Hexen- und Ketzerverbrennungen im Mittelalter, an denen samt und sonders die Kirche maßgeblich beteiligt war – nichts, aber auch gar nichts hat etwas gebracht, weder den einzelnen Menschen noch der Menschheit als ganzer. Es ist wahrlich schon lange, lange genug!
Das Wort „Friede“ ist nicht nur zu Weihnachten oft von den Kanzeln gesprochen worden. Die Kirchenvertreter haben seit eh und je eine Vorliebe für volltönende Begriffe und wissen diese geschickt im geeigneten Moment vorzubringen. Das Handeln nach den darin zum Ausdruck kommenden hohen ethisch-moralischen Prinzipien steht dann allerdings auf einem anderen Blatt. ...
Die „Mietlinge“ haben ihre Schafe zu „Lemmingen“, zu Vasallen, Untertanen, zu Kriechern und Jasagern, zu Konformisten und Opportunisten gemacht, die vieles, wenn nicht alles, unbesehen angenommen haben, was die Oberen der Kirchen, die Mietlinge, ihnen vormachten und vorgaukelten. Wer hat die heidnischen Bräuche wie Weihnachtsbaum, Nikolaus, das verniedlichte Christkindlein und die Geschenke vom Christkind eingeführt? Wer hat das Fleisch-Essen wie die Weihnachtsgans, den Truthahn, den Reh- und Hasenbraten, den Karpfen und die Forelle und viele andere mehr als Tradition gebilligt? Wer hat das wunderbare Geschehen vor 2000 Jahren verniedlicht und verkitscht - z.B. das Christkindlein, das vom Himmel herfliegt und Geschenke bringt, wenn das Glöcklein läutet, oder das Christkindlein als Wachs- oder Kunststoff- oder Holzfigürlein, wo doch Jesus, der Christus, schon längst erwachsen und in den Himmel aufgefahren ist? Wer duldete heidnische Bräuche wie Ostereier, Osterhase und gar den Osterschinken, der vom Priester geweiht wird, und das Osterlamm und tut sich an letzteren selber gütlich? Was hat das mit der Auferstehung des Herrn zu tun? Wer hat die Menschen von der Einheit zwischen Natur und Mensch weggeführt, hin in Kirchen aus Stein, wo der wahre Gott noch nie gewohnt hat?
Die kirchlichen Institutionen haben das größte Unheil über ihre Gläubigen gebracht. Jetzt drehen jene, die sich seit Jahrtausenden in taktischen Winkelzügen geübt haben, auch hier den Spieß einfach um: Die Mietlinge geben am Desaster den Lemmingen die Schuld. Das heißt, bei Licht besehen: Die Täter, die Mietlinge, verfolgen ihre Opfer und machen sie durch Schuldzuweisungen zu Tätern, die angeblich das Christsein verwässert und verraten hätten.
Die sinnverwirrende Tradition haben die Kirchen selbst in die Welt gebracht. Das traditionelle Heidentum der Kirche wurde nun Tradition der Kirchengläubigen. Denken wir an die „heiligen drei Könige“. Ob es Könige, Sterndeuter oder Weise aus dem Morgenland waren – auf jeden Fall waren es Menschen, die dem Kind in der Krippe Gaben brachten. Das ganze Geschehen wird ebenfalls verkitscht und sein ursprünglicher Sinn verdreht. Statt daß die Oberhäupter der Kirchen den bedürftigen Menschen in der Welt aus ihren übervollen Goldtruhen Geschenke machen, schicken sie Kinder, verkleidet als „heilige drei Könige“, auf die Straßen, an die Haustüren der Menschen, um Geld für Minderbemittelte zu erbetteln. Das ist nicht nur widersinnig, sondern Ausbeutung und Ausnützung der Lemminge.
Die Buh-Männer bezüglich vieler Übel unserer Zeit sollen nun die ehemals braven Lemminge abgeben, von denen sich Gott mit Ekel abgewandt haben soll. Wer sich als Opfer der Kirchen von den Kirchen, die die Täter sind, zu Tätern abqualifizieren läßt, ohne entschieden nun selbst zur Tat zu schreiten und diesem „Konsortium“ den Rücken zu kehren, dem ist nicht mehr zu helfen, der hat seinen Verstand an der Kirchentüre abgegeben. ...
Haben wir uns als Christen Gedanken gemacht, was Brudermord bedeutet? Immer wieder hören wir, wie vielen Menschen durch den Krieg ihr Erdenleben genommen wird. Nach christlicher Lehre sind alle Menschen untereinander Brüder und Schwestern. Im Krieg ermordet der Bruder seinen Bruder. Ist das christlich? Derzeit übt sich wieder ein großes Heer von Menschen ein, um wieder Brudermord zu begehen.
In vielen Gebieten auf der Mutter Erde wird also der Kampf gegen den Bruder, gegen die Schwester und gegen die Mutter Erde geübt. Zu diesem Zweck fahren auf den Meeren gigantische Schiffe und Flugzeugträger auf, die schwere Geschütze und Waffen an Bord haben, auch Flugzeuge modernster Art, die mit ausgeklügeltsten Waffen ausgestattet werden, die dann, wenn der Feldherr befiehlt, nicht nur Dörfer und Städte niedermachen, sondern über unzählige Menschen, über Brüder und Schwestern, Tod, Leid und Not bringen. Das ohrenbetäubende Getöse dieser Maschinen wirkt u.a. störend auf die Elemente der Erde ein. Der aggressive Lärm von Flugzeugen, Raketen, Panzern, schweren Maschinen und dergleichen bringt die Luft zum Bersten. Die todbringenden Bomber nehmen nicht nur das Leben vieler Menschen und Tiere. Sie erschüttern auch die Mutter Erde und reißen riesige Kraterwunden in den Planeten. Wie lange wird das die geschundene Erde noch tragen?
Auf den Meeren fahren nicht nur die Kriegsschiffe; auch riesige Öltanker verpesten die Luft und lassen, unerkannt und erkannt, ihr Öl ab. Denken wir an die letzten Katastrophen, die man Ölpest nennt. Auch hier erleben wir einen bestialischen Krieg - gegen die Meere und die Wassertiere, die Fische, Krebse, Muscheln, Wale, Robben, Wasservögel, Wasserpflanzen und viele andere Lebewesen der Gewässer. Wenn wir an die Fangschiffe denken, dann müssen wir wissen, daß unzählige Fische qualvoll auf den Fangschiffen ersticken. Nicht genug der Grausamkeiten durch den Unhold Mensch: Robbenkinder werden mit dem Prügel erschlagen um ihres Pelzes willen. Krebse werden bei lebendigem Leib gekocht, andere Meeresbewohner werden vom Sprengstoff im Wasser zerfetzt. Ihre Kadaver werden aufbereitet – zum Wohle des genußsüchtigen Menschen. Der Räuber und Kannibale Mensch verschlingt dann auf schön gestalteten Tischen die für das Auge ästhetisch angerichteten und gewürzten Leichenteile. Denken wir auch an die giftigen Abwässer der Atommeiler und der Industrieanlagen. Man kann den Menschen global als den Tod bezeichnen, der umhergeht, um alles zu vernichten, was die Erde trägt. Und Kardinal Ratzinger sagt, daß Gott durch Seine Schöpfung zu uns spräche. Ist das eben Angeführte die Antwort der Menschen?
Wenn man bedenkt, daß Milliarden für Raketen und Satelliten ausgegeben werden, so muß man sich fragen: Hat der Mensch überhaupt noch ein Gewissen? Viele Raketen und Satelliten zerbersten, Teile verglühen oder fallen auf die Erde zurück. Der Raum über der Erde ist zu einem Müllhaufen und einem Schrottplatz für die luziferischen Versuche geworden. Während dafür Milliarden ausgegeben werden, verhungern in der Dritten Welt Millionen und Abermillionen von Menschen.
Damit das Luziferische nicht gleich sichtbar wird, macht es auf Barmherzigkeit und bettelt bei den Menschen des Mittelstandes und bei den Armen für die Ärmsten. Die Reichen bleiben in ihrer Trick- und Zauberkiste, in ihren Traditionen. Viele dieser „kunstfertigen Bittsteller“ versenden Bettelbriefe oder laden zu einem sogenannten Benefiz-Konzert ein, um Geld zu sammeln für die Armen in der Dritten Welt. Wieviel geben die Reichen und vor allem das milliardenschwere Goldene Kalb, die Kirchen? Nur so viel, daß es dem Bankkonto nicht schadet oder das Goldene Kalb nicht an Wert verliert.
Man bedenke, daß auch die unsagbar reiche Kirche für die Armen bettelt. Kein Mensch macht sich bewußt, wie die bettelnde, reiche Kirche in anderen Völkern gehaust und die Menschen zwangschristianisiert hat, wodurch heute noch vielen Menschen der Bettelstab beschieden ist.
Würden die Kirchen von ihrem milliardenschweren Vermögen eine größere Summe an Bedürftige abgeben, dann könnte so mancher noch glauben, sie hätte sich gewandelt. Doch die Oberen dieses milliardenschweren Regimes betteln beim Kirchenvolk für die Bedürftigen!
Liebe Brüder, liebe Schwestern, liebe Freunde, laßt bitte, wenn Ihr möchtet, weitere Bilder in Eurem Bewußtsein erstehen: Krieg gegen die Tierwelt. Millionen und Abermillionen von Tieren werden in Tierghettos gehalten. Auf engstem Raum zusammengepfercht, ohne Tageslicht und ausreichend Luft werden sie gemästet mit Futter, das aus gemahlenen Tierkadavern, aus ihren hingemetzelten Geschwistern, besteht, durchsetzt mit Hormonen und sonstiger Chemie, die den Fleischprofit steigern sollen. Damit sich das sogenannte Schlachtvieh schnell vermehrt, wird in die natürliche Fortpflanzung eingegriffen. Durch Hormone und Pheromone macht man sie zu Gebärmaschinen für den Tierghettonachwuchs. Sind die Tiere schlachtreif, verlädt der Ghettowärter sie auf Lastwagen zum Abtransport in die Todeskammern, wo der Tierhenker sie mit dem Bolzen niedermacht, erschlägt, aufhängt und zerstückelt – für die betroffenen Geschöpfe unsägliche Qualen, Panik, Angst .... Der Geier Mensch macht sich dann über das Aas her und verzehrt genüßlich, eventuell bei Kerzenschein, die abgehangenen und gewürzten Leichenteile.
Schon Kindern, von denen manche sich instinktiv gegen Fleischmahlzeiten wehren, wird eingebleut: „Fleischessen ist nichts Schlimmes – es war immer so, ist ganz normal.“ Es ist „Tradition“. Den Hühnern, Enten, Gänsen, Truthähnen usw. die Köpfe abzuschlagen, die Federn auszurupfen, ihre Körper zu würzen und zu verzehren - ist nun mal Tradition.
Liebe Freunde, wenn Ihr meinen Brief lest und in Euch, in Eurem Herzen, die Bilder der geknechteten, gefolterten und hingemetzelten Tiergeschwister erstehen, dann fragt Euch, wie Ihr es mit dem Leben halten wollt.
Warum berichten die Kirchen über diese Tiermassaker nicht, da doch Kardinal Ratzinger meint, Gott spricht zu uns durch die Schöpfung? Oder müssen Tiere und die Natur deshalb so leiden, weil die Tiere keiner kirchlichen Institution angehören und daher auch keine Kirchensteuer zahlen? Wer seinen Tribut an die Kirche nicht leistet, wird von dieser ausgeschlossen. Die Tiere werden dem Jäger, dem Henker und dem Fleischkonsumenten ausgeliefert.
Krieg im Wald und auf den Feldern. Der ruchlose und brutale Räuber Mensch nahm und nimmt den Tieren den Lebensraum für seine Zwecke und macht sie zu Opfern. Der Täter, der Dieb Mensch, der die Tiere bestohlen hat, hat Jäger dazu ausersehen, die Opfer, die Tiere, abzuknallen, weil angeblich zu viele von ihnen überlebt haben. Die Täter laufen frei herum. Die Opfer, die Tiere, werden hinterrücks abgeknallt, angeschossen, in Fallen gefangen und erschlagen. Das Aas, die Leichenteile, wird wiederum vom Geier Mensch weggeräumt. Wurde eine große Anzahl Tiere erlegt, also hingemordet, dann segnet der sogenannte „Geistliche“ in der Hubertusmesse - wen? Die Jäger, die solches vollbracht haben? Oder gar die hingemetzelten Tiere, damit ihre Leichenteile dem kirchlich Traditionsgläubigen gut munden?
Ein Lamm, das arglos umherläuft, das auf der Wiese mit seinen Spielkameraden tollt und springt, das sich willig von Kindern streicheln läßt – wie wird es zum Osterlamm? Liebe Freunde, laßt dieses Schreckliche in Euch als Bilder erstehen. Meine Feder sträubt sich ...
Die Opfer werden hingemetzelt, die Täter, die Menschen, vermehren sich. Stirbt jedoch ein solch brutaler Geselle, und sei es im Angesicht der „Mutter Kirche“, dann geht seine Seele trotz „Letzter Ölung“ nicht ins Reich Gottes ein, sondern kommt immer wieder, weil sie als Mensch die Lehre des Jesus, des Christus, nicht angenommen hat und den Weg zum Leben nicht gegangen ist.
Die Filmspule des Krieges gegen die Mutter Erde reißt nicht ab. Im Gesetz von Saat und Ernte, das der Mensch selbst geschaffen hat, wird kosmisch alles auf das genaueste aufgezeichnet, und jede Ursache, sofern sie nicht erkannt, bereut und bereinigt ist, wird ihrer Wirkung zugeführt.
Krieg gegen Wälder und Felder. Der Herr des Waldes, der Mensch, fällt rücksichtslos die Brüder Bäume oder zündet ganze Wälder an, um seine Profitgier zu befriedigen. Daß dabei Milliarden von Lebewesen unter unsäglichen Schmerzen leidvoll verbrennen, ist ihm einerlei. Bäume, die ihm im Wege stehen, werden geschlagen, damit neue zu seinem Nutzen und Gewinn heranwachsen können, die später das gleiche Schicksal erleiden. Und die Kirche, die angeblich die Kirche Jesu Christi sei, schweigt. Wie viele sogenannte Christbäume werden geschlagen? Ein heidnischer Brauch. Kardinal Ratzinger meint: Gott spricht durch Seine Schöpfung. Ist der heidnische Brauch, „Christbäume“ zu schlagen, die Antwort der Kirchenchristen? Eine Fichte wird zum „Christbaum“, indem man ihr das Leben nimmt. Ein paar Tage oder Wochen darf sie es aushauchen, behängt mit Lametta, bestückt mit Kerzen und glänzenden Kugeln – dann wird sie entsorgt. Hat Christus das gewollt? Hat Er es geboten? Warum wird es dann getan? – Christus ist der Geist des Lebens!
Krieg gegen die Felder der Mutter Erde. Der Landwirt ermordet größere Tiere und Kleinstlebewesen durch Chemikalien, Mist und Gülle. Die Kirche schweigt - und spricht: „Gott schweigt.“
Er schweigt nicht! Er sagt z.B. – veröffentlicht auf Audio-Cassetten und in dem Buch „Der Allgeist, GOTT, spricht unmittelbar durch Seine Prophetin in unsere Zeit hinein. Er spricht nicht das Bibelwort“:
„Wie wollt ihr noch zu Kindern Gottes werden? Blickt auf eure Felder. Düngemittel, Spritzmittel – Ich nehme eure Worte. Ihr quält und malträtiert eure Felder. Wenn die Erde es euch zurückgibt und ihr erkrankt, dann klagt ihr Gott an? Beklagt euch bei dem Gott der Unterwelt. Der will es so – und ihr letztlich auch, denn ihr dient ihm. Die Erde ruft Mich, den Schöpfer, um Erbarmen, um Freiheit. Was tut ihr? Ihr klagt Mich an – doch beklagt euch bei dem, dem ihr dient und von dem ihr euch inspirieren laßt ...“
Und:
„Viele von euch sagen, Tiere haben ansteckende Krankheiten. Wer hat sie angesteckt – Gott oder der Mensch? Diese Informationen nehmt ihr auf und erlebt die ansteckenden Krankheiten an eurem physischen Körper. Wer ist schuld? Gott? Oder ihr selbst? Seht dies alles in euren Bildern! Das Tier in euren Schlachthöfen, aufgehängt, gleich erhängt – es blutet und fühlt. Tiere, auf engstem Raum. Sie leiden. Fühlt! Tiere in euren sogenannten Tiertransporten. Fühlt, wie so manches Tier grausamst zugrunde geht. Fühlt in eure Laboratorien hinein. Tierversuche. Hier eine Spritze, dort eine Spritze, im engsten Raum gehalten und beobachtet. Wenn euch dies alles passiert, wenn euch dies alles geschieht, was sagt ihr dann? All diese Bilder werdet ihr erleben, und ihr werdet gemäß eurem Dazutun die Schmerzen, die Qualen der Tiere, der Pflanzen und der Mineralien erleben. Wenn euch im Diesseits die Schicksale treffen, dann klagt ihr Mich an. Beklagt euch bei dem Gott der Unterwelt und bei seinen Göttern, denen ihr gedient habt und dient, rücksichtslos gegenüber dem Leben. Und so rücksichtslos seid ihr gegenüber eurem eigenen physischen Körper, aber auch gegenüber eurer Seele, die spätestens in den Stätten der Reinigung schmachtet, denn sie muß anteilmäßig das erleben, was der Mensch in dieser Welt zugelassen hat. Was nützt euer Schweigen? Was nützt auch euer Protestieren? ... Gnadenlos und unbarmherzig sind viele Menschen. Gnadenlos und unbarmherzig bleiben sie – und rufen in der letzten Stunde ihres physischen Daseins nach Mir? O sehet, die Gebote durch Mose wurden euch nicht für die letzte Stunde gegeben, auch nicht die Bergpredigt Jesu! Diese Gesetzmäßigkeiten für das höhere Leben wurden euch für euer irdisches Dasein gegeben, auf daß ihr eure Sünden erkennt, eure erkannten Sünden mit der Hilfe des Erlösergeistes, des Christus Gottes in euch, bereut, bereinigt und diese Sünden nicht mehr tut. Das ist Wachstum hin zum Inneren Leben. Dazu bedarf es nicht der Mittler. Dazu bedarf es eines durchlichteten Verstandes, der noch abzuwägen weiß, was gut und was schändlich ist ...“
Der Fallgedanke, alles zu zerstören und auszulöschen, sitzt noch in vielen Köpfen - will doch der Mensch über Gott herrschen. Den Institutionen Kirche ist das anscheinend gerade recht, denn wenn der Papst meint, Gott habe sich in den Himmel zurückgezogen, dann wäre Gott im Rückzug und der gewissenlose Räuber und Mörder, der Mensch, im Vormarsch. Das wäre für jene Kräfte, die hinter der Ruchlosigkeit des Menschen stehen und die den Rückzug Gottes verkünden lassen, ein Triumph. Sie wären dann ihrem Ziel, Gott doch noch zu besiegen, einen vielversprechenden Schritt näher gekommen.
Seit dem Fall in die Sünde, die sich gegen Gott richtet, besteht der Wunsch der Gegensatzkräfte, alle Formen aufzulösen. Das würde bedeuten: Tod allen Geschöpfen Gottes auf der Mutter Erde, in den Wäldern, auf und in den Feldern, in den Gewässern, in der Luft. Tod der Masse der Menschen, so daß nur einige wenige übrigbleiben, um zu den Herren der Schöpfung zu werden, die, bevor sie als geistig Tote in das luziferische Reich hinüberwechseln, noch den Planeten Erde in die Luft sprengen wollen. Doch dies wird nicht geschehen, denn Gott, der allmächtige Schöpfer, sprach: Die Erde ist Mein.
Die Welt steht vor dem Kollaps. Das luziferische Regime glaubt, es könne die Mutter Erde zerstören. Es trägt ganze Bergmassive ab und nimmt gewaltige Massenverlagerungen vor. Es verändert die Wasseradern der Erde durch den Bau von künstlichen Wasserstraßen und durch die Anlage riesiger Staudämme. Die Erde wird durch Bohrungen und Bergwerke ausgehöhlt und vieles Unrecht mehr. Das luziferische Regime will die Erde zur Strecke bringen. Gelingt ihm die Übernahme des Planeten nicht, dann greift es zu seinen schrecklichen Atomwaffenarsenalen, die auf der ganzen Erde angelegt sind, um die Erde in die Luft zu sprengen.
Doch: Trotz päpstlicher „Weissagung“ ist Gott nicht auf dem Rückzug in den Himmel. Gott ist das Leben, auch in jedem Teilchen der Mutter Erde. Die Mutter Erde kann nicht zerstört werden, weil der Geist der Unendlichkeit absolut und vollkommen ist.
Christus ist der Sieger! Er wird auch die luziferischen Krieger besiegen, denn der Geist der Unendlichkeit, der auch in der Mutter Erde wirkt, ist stärker.
Es geht auf den Kipp-Punkt zu, denn das Leid der Mutter Erde ist unermeßlich. Es leiden die Elemente; es leiden und klagen viele Menschen; es leidet unsagbar die Tier- und Pflanzenwelt. Die Wunden der Mutter Erde schmerzen.
Papst Johannes Paul II. gab unmißverständlich die Bankrotterklärung seiner Kirche bekannt. Für Menschen, die wachen Geistes sind, präsentieren nun die kirchlichen Institutionen, wessen Geistes Kind sie sind.
Trotz allem setzt zunächst das Kreuzschiff Kirche seine Fahrt fort, weil die Lemminge noch immer im Dogmenrausch weiter taumeln und nicht erkennen, warum das Kreuzschiff immer noch das Kreuz mit Corpus an Bord hat, obwohl Jesus, der Christus, schon vor 2000 Jahren auferstanden ist. Ist es nur Tradition - oder mehr? Warum segnet das Kreuzschiff die Waffen der Krieger? Weil es eben Tradition ist - oder ...? Jesus sagte etwas anderes: „Denn wer das Schwert nimmt, der soll durch das Schwert umkommen.“ Warum sind die höchsten kirchlichen Feiertage, Weihnachten und Ostern, die größten Schlachtfeste? Weil es Tradition ist? Unzählige Bäume, die zu Christbäumen „erhoben“ werden, werden für den heidnischen Weihnachtszauber geschlagen. Warum? Weil es Tradition ist - oder ...? Warum die Hubertusmessen, in denen die Jäger und ihre todbringenden Waffen den Segen der Institution Kirche empfangen? Weil es Tradition ist - oder ...?
Die Mutter Erde mit ihren Tieren, mit ihrer Natur und ihren Mineralien will nicht den Segen der kirchlichen Institutionen. Warum wohl? Von den Kirchen wird die Mutter Erde auch keinen Segen erhalten. Warum wohl?
Auf die Frage „warum wohl?“ geben sich immer mehr Menschen selbst die Antwort. Intuitiv befolgen sie die Worte, die in Offenbarung 18, 4 stehen: „Gehet hinaus aus ihr, mein Volk, daß ihr nicht teilhabt an ihren Sünden und nichts empfangt von ihren Plagen!“
Liebe Brüder, liebe Schwestern, liebe Freunde – wie geht es weiter? Zum Abschluß einige Worte unseres göttlichen Bruders und Erlösers Christus aus Seinem mächtigen Offenbarungswerk Das ist Mein Wort. A und Ω. Das Evangelium Jesu. Die Christus-Offenbarung, welche inzwischen die wahren Christen in aller Welt kennen:
„Es sind immer wieder die Gleichen, welche Mich in den Meinen verfolgen, denn Ich Bin trotz des ‚Vollbracht’ immer noch der Stachel in den Herzen derer, die den Dämonenstaat aufrechterhalten und erweitern möchten. In der heutigen Zeit [1989] sind es wieder Schriftgelehrte und die ihnen Hörigen in den kirchlichen und weltlichen Obrigkeiten. Auch sie hetzen mit Unwahrheiten das Volk gegen die Nachfolger des Christus auf. Doch alles nimmt ein Ende. Was in den nahezu zweitausend Jahren geschah, das trägt nun seine Wirkungen und bricht über jene herein, die sich zweitausend Jahre lang weiter so verhielten wie zu Meiner Zeit als Jesus von Nazareth. Auch heute haben sie Angst, ihre Stellung und ihr Ansehen zu verlieren. Doch ihre Macht geht allmählich zu Ende - die Wirkungen ihrer Ursachen brechen über sie herein.
Die Position der Gegensatzkräfte wird immer schwächer. Die derzeitigen Schriftgelehrten, Pharisäer und die staatlichen und kirchlichen Obrigkeiten rufen wie Ertrinkende. Sie spüren, daß die Flut schon im Kommen ist, die sie hinwegnimmt. Was während zweitausend Jahren fälschlicherweise in Meinem Namen aufgebaut wurde, schwindet dahin: eine Macht, die sich zwar christlich nannte und nennt, jedoch nicht christlich war und ist, die auf vielerlei Art und Weise Meinen Namen, Christus, mißbrauchte und mißbraucht. Die Neue Zeit erwacht und wird aus den Trümmern der Vergangenheit erstehen ...“
Liebe Brüder, liebe Schwestern in Christus. Mit diesem meinem Brief – der etwas länger ist, als vorgesehen war – möchte ich keinen Menschen indoktrinieren. Mein Herz ist schwer, wenn ich an die Liebe unseres göttlichen Bruders und Erlösers denke und an die vielen in die Irre geleiteten Menschen, aber auch an die Mutter Erde mit ihren Tieren, Pflanzen und Mineralien.
Mein inniger Wunsch ist es, daß noch viele Menschen ihr Erdenleben überdenken und zu Christus finden, der die Liebe und Einheit ist. Wer in sich selbst zu dem großen Geist der Unendlichkeit findet, der spürt im Herzen, wie auch die Mutter Erde leidet und alle Lebensformen, die sie trägt.
In tiefer, inniger Verbundenheit
Gabriele
PS: Soeben fällt mir der Text eines Liedes von Reinhard Mey in die Hände, den ich Euch nicht vorenthalten möchte. Im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland heißt es: „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ Ich behaupte: Die „Würde“ des Menschen wird von Tag zu Tag mehr sichtbar! Reinhard Mey hat in seinem Lied „Die Würde des Schweins ist unantastbar“ drastisch dargestellt, wohin sich die Menschheit entwickelt hat.
Reinhard Mey:
„Die Würde des Schweins ist unantastbar. In einer engen Box war es, auf Beton und standesgemäß, daß sie die Glühbirne der Welt entdeckte. Sie war das Ferkel Nummer vier, drei and’re lagen über ihr, so ein Gedränge, daß sie fast erstickte. Schon nach zwei Wochen Säugakkord Kam jemand und nahm Mutter fort. Doch noch als die Erinnerung schon verblaßt war, fiel’n manchmal dem jungen Schwein der Mutter Worte ein: Die Würde des Schweins ist unantastbar, die Würde des Schweins ist unantastbar.
Der Kerker wurde ihr Zuhaus, an einem Fleck tagein, tagaus, und immer im eigenen Dreck rumsitzen. Die feine Nase, der Gestank, sie wurde traurig, wurde krank, und als sie sehr krank wurde, gab es Spritzen. Sie wurd’ zum Decken kommandiert; das hat sie niemals akzeptiert, daß Schweinesein nur Ferkelzucht und Mast war. Und wenn man ihren Willen brach, dachte sie dran, wie Mutter sprach: Die Würde des Schweins ist unantastbar, die Würde des Schweins ist unantastbar.
Dann fuhr der Viehtransporter vor, und packte sie an Schwanz und Ohr, zusammen mit ihren Leidensgenossen. Die zitterten und quiekten bang, und fuhr’n und standen stundenlang, viel enger noch als üblich eingeschlossen. Das Schwein ist schlau, so ahnt es schon, die tragische Situation; sie wußte, daß dies ihre letzte Rast war. Sie hat den Schlachthof gleich erkannt, und sie ging ohne Widerstand. Die Würde des Schweins ist unantastbar, die Würde des Schweins ist unantastbar.
Sie hat den Himmel nie geseh’n, durft’ nie auf einer Weide steh’n, hat nie auf trock’nem, frischem Stroh gesessen. Sie hat sich nie im Schlamm gesuhlt, freudig gepaart und eingepoolt. Wie könnt’ ich dies’ Häufchen Elend essen! Die Speisekarte in der Hand, seh’ ich über den Tellerrand und kann die Bilder wohl nie mehr vergessen. Ich möchte nicht, du armes Schwein, an deinem Leid mit schuldig sein, weil ich in diesem Restaurant zu Gast war. Und ich bestell von nun an wohl Den überback’nen Blumenkohl. Die Würde des Schweins ist unantastbar, die Würde des Schweins ist unantastbar.“
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