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„Aussteiger“
im Dienste der Verleumdungsexperten!



Im Werk des Herrn, im Universellen Leben, gab es von Anfang an Menschen, die die Gemeinschaft derer, die sich entschieden haben, Christus in ihrem Inneren und in Seinem Tatwerk nachzufolgen, wieder verließen. Der eine oder andere nahm also zunächst die Mitarbeit in einem der von Urchristen geführten Betriebe auf, deren Belegschaft sich einig war, im Alltag miteinander nach den Zehn Geboten Gottes und nach der Bergpredigt Jesu zu leben und zu arbeiten.

Manch einer stellte dann nach einer Weile fest, daß er sich doch nicht weiter daran halten wollte, und ging. Dagegen ist an sich nichts einzuwenden. Jedoch ging mancher, ohne sich zuvor mit seinen Mitmenschen auszusöhnen. Man nahm oftmals erbitterte Vorwürfe mit – und schuf sich nicht selten noch nachträglich eine willkommene Rechtfertigung und Genugtuung, indem man seinen persönlichen Zündstoff dorthin trug, wo dieser dann als Munition in Verleumdungskampagnen vielseitig und reichlich Verwendung fand.

Demzufolge wurden auch innerbetriebliche Angelegenheiten zum Anlaß genommen, das Universelle Leben anzuklagen, obwohl dieses – als Lehr- und Aufklärungswerk des Ewigen – mit Betriebsführung und der Gestaltung des betrieblichen Alltags nichts zu tun hat.

So manches Geschwister in den Betrieben hält die Lehren der Bergpredigt höher als etliche andere, die einen Christusbetrieb verlassen haben, weil ihnen von Mitmenschen im Betrieb der Spiegel unchristlichen Verhaltens vorgehalten wurde.

Es gab und gibt im Zusammenleben von Menschen immer Ungereimtheiten. Entweder glaubt der eine, es besser zu wissen als der andere, wodurch es dann zur Eskalation, zum Streit, kommt, wenn die Beteiligten unnachgiebig sind und keine Basis zur Vergebung finden – vor allem dann, wenn einer neben seiner Ehefrau, die auch in einem Betrieb arbeitet, noch eine Freundin dazu halten möchte, was der christlichen Ethiklehre entgegensteht. Wenn bezüglich dieses Wunsches und Wollens ein Mitverantwortlicher rät, den Betrieb zu verlassen, weil das nun mal nicht der höheren Ethik und Moral, den Grundsätzen der Bergpredigt Jesu, entspricht, dann schlug man sich in so manchem Fall zu jenen, die stets für boshafte Argumente gegen das Universelle Leben empfänglich waren und sind, um sie für weitere Diskriminierung auszunützen.

Wieder ein anderer machte ohne Rücksprache mit seinen Kollegen im Betrieb große Schulden. Daraufhin wurde er angesprochen. Die Folge war, daß er den Betrieb verließ. Wieder ein anderer brachte Geld ein. Weil er dafür zu wenig gelobt wurde, preßte er es über die Öffentlichkeit heraus. Das Geld hätte der Betreffende sowieso bekommen, denn es war eine Beteiligung. Das war für ihn allerdings nicht ausschlaggebend – man wollte sich in aller Öffentlichkeit Luft machen und ehemalige Brüder und Schwestern an den Pranger stellen, wobei immer wieder das Universelle Leben, das Lehrwerk, mit hineingezogen wurde und wird.

Ähnliches erlebten und erleben immer wieder die Menschen, die nicht dulden, daß das Leben im Geiste Gottes von einzelnen zu Willkürhandlungen mißbraucht wird. Manch einer, der zur Versöhnung nicht bereit war und sich im Recht glaubte, ließ sich öffentlich von Experten zur Meinungsbildung als heldenhafter „Aussteiger“ verehren, der dann mit ihnen öffentlich seine ehemaligen Geschwister diskriminierte.

 

Jeder muß für sich selbst, für sein Denken, Reden und Tun geradestehen. Auf jeden Fall kann ich mit gutem Gewissen sagen: Was ich hier geschrieben habe, ist die Wahrheit. Dafür verbürge ich mich, und dafür kann ich vor Gott, dem Ewigen, geradestehen.

 

Liebe Freunde, mein Wunsch und meine Gebete sind, daß noch viele Menschen erwachen und den Geist Gottes in sich selbst finden, denn das Reich Gottes ist inwendig in jedem meiner Mitmenschen. Ich wünsche und bete, daß immer mehr Menschen die Einheit mit Christus erlangen und erspüren, daß überall das Leben pulsiert – Leben in allen Planeten, Leben in allen Bausteinen der Unendlichkeit, Leben in Tieren, Pflanzen und Mineralien, Leben in der Mutter Erde. Jedem Menschen wünsche ich, daß er zu dem Menschen wird, der sagen kann: „ich bin weitgehend das Ebenbild Gottes“, denn das wünschte sich Jesus, der Christus, als Er sagte: „Seid vollkommen, wie euer Vater im Himmel vollkommen ist“.

Der Weg zur Vollkommenheit geht nicht über kirchliche Institutionen, sondern ausschließlich nach Innen, weil das Reich Gottes inwendig im Menschen ist. Das ist die zentrale Lehre des Christus Gottes, und das ist der Weg, den viele Menschen gehen.

 

Ja, liebe Freunde, obwohl in dieser Welt die unheilvollen Entwicklungen eskalieren, obwohl das Luziferische tobt und für viele von uns Menschen und für unzählige der so fein empfindenden Lebensformen der Natur Leid, Not, Verderben und Tod bringt, leben wir wahrlich in einer gesegneten Zeit, denn wir wissen: Gott läßt uns niemals allein. Christus bleibt in uns, in unserer Seele, und wer sich Ihm zuwendet und mehr und mehr tut, was Gott will, der kommt Ihm, der das wahre Leben ist, immer näher.

Wir wissen, daß Gott, die ewige, unzerstörbare Kraft in allem, auch in dem Negativen, das Menschen schufen und schaffen, gegenwärtig ist. Wird auch diese Welt von schrecklichen Turbulenzen erschüttert, die vielen Menschen und den Naturreichen gleichsam höllische Qualen bringen – Christus wird als Sieger hervorgehen, denn das Licht ist stärker als die Finsternis. Trotz dieser ungestümen Weltlage umstrahlt die Botschaft des Christus den Erdplaneten. Sein Wort ist auf allen Kontinenten jedem Menschen zugänglich. Wer von Ihm, Christus, über sein Inneres angesprochen werden kann, der beginnt, nach der Wahrheit zu suchen, die, wie schon erwähnt, auf der ganzen Erde in Wort und Schrift zu finden ist. Wenden wir uns Christus zu, dann erfahren wir Seine stützende und führende Kraft.

Sind wir bestrebt, die Weisungen der Bergpredigt in den Situationen unseres Alltags zu befolgen, indem wir z.B. jeglichen Kampf gegen unseren Nächsten aufgeben, das Kämpferische in unseren Gefühlen, Empfindungen und Gedanken in immer feineren Nuancen erkennen und es mit der Hilfe und durch die Kraft des Inneren Christus besiegen, dann wird Sein Licht in uns immer mehr aufleuchten, und wir werden im Alltag Sein Wirken auf mannigfache Art und Weise erleben.

Wer lernt, Christus in sich zu erfahren und zu erspüren, der gewinnt inneren Halt, Unabhängigkeit, innere Sicherheit und Stärke – Gaben des Allerhöchsten, die unzerstörbar sind, weil Gottes Kraft, Liebe und Weisheit von Dauer sind.

Christus ist der Friede, der alles Gute, Göttliche, durchstrahlt und umfaßt. Lassen wir es zu, daß es so sein kann, dann sind wir mit dem Geist der Wahrheit geeint, und wir sind glücklich.

Das wünsche ich jedem von Ihnen, liebe Freunde, und allen Menschen, denn dann wird Friede sein.

 

Gabriele

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