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Christusbetriebe,
geführt von Urchristen
im Sinne der Bergpredigt Jesu.



Als der Weg zum Reich Gottes, das im Menschen ist, eine Zeitlang in vielen Details gelehrt worden war, so daß von einem gewissen Fundus an geistigem Wissen und praktischer, konkreter Weg-Erfahrung ausgegangen werden konnte, sprach der Christus Gottes Menschen an und offenbarte ihnen sinngemäß, daß die Bergpredigt, die Er in allen Details lehrte, lebbar ist – dann, wenn sich Menschen als Brüder und Schwestern zusammenschließen und gemeinsam in Seinem Geiste leben und arbeiten. Einige Brüder und Schwestern taten sich in Wohngemeinschaften zusammen und gründeten Christusbetriebe, um die Bergpredigt Jesu im Alltag, am Arbeitsplatz sichtbar werden zu lassen.

Im Verlauf dieser Entwicklung entstand die Gemeinschaft mit Christus. Jeden Samstag fand das feierliche Mahl, das Abendmahl, statt. Menschen im Geiste Gottes gaben dem Christus Gottes das Ja, Betriebe zu gründen und diese im Sinne der Bergpredigt zu führen. Aufgrund dieses Versprechens entstand die Bundgemeinde Neues Jerusalem. Sie ist ein freier Zusammenschluß von Menschen, die – so, wie auch ich – Christus ihr Ja gegeben haben.

Eine Gemeinschaft in und mit Christus ist wie eine große Familie. Für diese Familie in Christus gibt es das Familienbuch, die Gemeindeordnung. Im Laufe von Monaten und Jahren kamen immer mehr Menschen hinzu. Keiner von ihnen wurde gezwungen, zu kommen, und keiner wurde und wird gehalten, dann, wenn er wieder gehen möchte, wenn er in der Gemeinschaft Gleichgesinnter sein Ja bricht, das er Christus gegeben hat.

Das Universelle Leben ist die Lehre und die Basis für die Gemeinschaft und das Leben nach der Bergpredigt. Es ist und bleibt jedoch das inzwischen weltweite Lehr- und Aufklärungswerk, das den Inneren Weg in die ganze Welt ausstrahlt.

In vielen Ländern der Erde schlossen und schließen sich Menschen zusammen, die – ohne Bindung an das Werk des Ewigen und schon gar nicht an mich, Sein Instrument – den Inneren Weg gehen und mithelfen, die Botschaft Gottes zu verbreiten. Seit die Botschaft des Ewigen in die ganze Welt geht, nennt mich der Christus Gottes Sein Instrument, Seine Prophetin, auch Seine Botschafterin.

Das Universelle Leben hat keine Betriebe. Im Verlauf der nahezu 30 Jahre ist das Universelle Leben unzähligen Menschen auf der ganzen Erde als das göttlich-geistige Werk bekannt, das Werk der ewigen Wahrheit und des Lebens, wo Menschen zum Christus-Gottes-Geist in sich, in ihrem Inneren, finden und mit Christus das Reich des Inneren erschließen. Menschen in Seinem Geiste beten gemeinsam in der Stille, jeder, wie es ihm ums Herz ist. Sie bitten den Christus Gottes in ihnen um Hilfe, um Beistand und Heilung. Immer mehr Menschen im In- und Ausland lernen, sich in Christus geborgen und zu Hause zu fühlen.

Ich wiederhole: Das Universelle Leben hat keine Betriebe. Es ist ein Lehr- und Aufklärungswerk, in dem Menschen auch den Inneren Weg finden. Nicht das Universelle Leben gründet die Betriebe, sondern Menschen, die die Lehren der Bergpredigt annehmen, gründeten und gründen Betriebe. Ich wirke im Universellen Leben als das Instrument Gottes.

 

Nach nahezu 30 Jahren, in denen ich im Dienste des Allmächtigen stehe, kann ich offen und wahrheitsgemäß bekunden: In dieser langen Zeit, in der ich vielen, ja sehr vielen Menschen begegnet bin, habe ich keinen einzigen Menschen an mich gebunden. Ich bin nur eine Ruferin in der Wüste Welt, die die Menschen auf Jesus, den Christus, aufmerksam macht, der in jedem Menschen, in allen Lebensformen wohnt. Jeder Mensch kann sich dem Christus Gottes in seinem Inneren anvertrauen und in Seinen Fußspuren gehen, doch niemand soll einem Menschen nachfolgen, vor allem dann nicht, wenn dieser sich einer Priesterkaste zuordnet.

In diesen nahezu 30 Jahren göttlichen Wirkens blieb ich Gabriele, die Schwester unter meinen Geschwistern, die mich auch Gabi nennen. Gott, der Allmächtige, nannte und nennt mich Seine Prophetin und Botschafterin. Ich habe mir das niemals zugesprochen. Ich selbst nenne mich Gabriele, und dabei blieb und bleibt es.
 
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