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  Die Gebote Gottes im Spiegel der Kirchenlehre.

Der Mensch, der den Weg zu Gott gehen möchte, muß sich der Gebote und der Lehren des Jesus, des Christus, bewußt werden. Das erste Gebot lautet: „Ich Bin der Herr, dein Gott. Du sollst keine anderen Götter neben Mir haben!“ Die Kirche, die den Menschen das Heil verspricht, versündigt sich schon gegenüber dem ersten Gebot. Götter sind z.B. die „Heiligen“ der katholischen Kirche, die Statuen mit ihren Opferstöcken, die vom Gläubigen durch Anbetung und Geldopfer angefleht werden, bei Gott ein gutes Wort für ihn, den Sünder, einzubringen, damit Er, Gott, Erbarmen mit dem „armen Sünder“ haben soll. Der Ewige, der der Vater aller Menschen ist, hat keine Heiligen Ihm vorgeschaltet. Welch ein grausamer Vater wäre das, zu dem Seine Kinder nicht persönlich kommen dürfen, der den Papst, einen Menschen, beauftragt haben soll, Menschen heilig zu sprechen und sie als Mittler einzusetzen.
Solche Irrlehren können sich nur deshalb durchsetzen, weil die Kirche und somit auch ihre Gläubigen nicht wissen, wer Gott ist und wo Er zu finden ist. Selbstherrlich stellt sich die Kirche selbst gottähnlich dar und behauptet, von Gott eingesetzt und beauftragt zu sein. In Wahrheit verbirgt sie Gott durch ihre falsche Lehre, verdunkelt und verzerrt Sein Bild bis zur Unkenntlichkeit, so daß der gläubige und gottsuchende Mensch vor diesem monströsen Bildnis zurückschrecken muß. In seiner inneren Not und Enttäuschung akzeptiert der Mensch dann unter Umständen willig die Krücke, die ihm angeboten wird – die Heiligen, die Fürbitter –, um einigermaßen und notdürftig klarzukommen.
Auch das zweite Gebot wird von den Institutionen Kirche verhöhnt – es lautet: „Du sollst den Namen Gottes nicht verunehren!“ Der Papst selbst und alle, die den sogenannten „Heiligen Vater“, den Papst, als den „unfehlbaren Heiligen“ befürworten, verstoßen gegen das zweite Gebot. Bei Samuel steht: „Niemand ist heilig, nur der Herr; denn außer dir gibt es keinen Gott; keiner ist ein Fels wie unser Gott.“ Das göttliche Wort des Jesus, des Christus, lautet: „Und ihr sollt euch nicht Rabbi nennen lassen, denn einer ist euer Meister; ihr aber seid alle Brüder. Und ihr sollt niemanden unter euch Vater nennen auf Erden; denn einer ist euer Vater, der im Himmel ist.“
Das fünfte Gebot wird ebenfalls von den Institutionen Kirche und ihren Anhängern nicht beachtet: „Du sollst nicht töten!“ Jesus sprach: „... alle, die zum Schwert greifen, werden durch das Schwert umkommen.“
Jesus machte keine Unterschiede zwischen Töten und Morden, denn tot ist nun mal tot, ob getötet oder ermordet.
Desgleichen verstößt die katholische Kirche nebst vielen ihrer Anhänger gegen das siebte Gebot „Du sollst nicht stehlen!“ Wer Diebesgut – wie jenes, das z.B. die katholische Kirche anderen Völkern entwendet, gleich gestohlen hat, das im Vatikan eingebunkert ist – nicht zurückgibt, bleibt Schuldner. Das gilt für alle Menschen, einerlei, was der Mensch sich unrechtmäßig angeeignet und wen er bestohlen hat.
Gegen das achte Gebot – „Du sollst kein falsches Zeugnis geben wider deinen Nächsten“ – verstoßen die Institutionen Kirche nicht minder und sind auch diesbezüglich „Vorbild“ für viele. Allein wenn wir an die Ausgrenzung der Menschen denken, die nicht katholisch oder lutherisch sein wollen, die sich zum Lebensziel gemacht haben, Jesus, dem Christus, in der Tat nachzufolgen – sie werden direkt und indirekt von den Institutionen Kirche verfolgt.
Was das zehnte Gebot anbelangt, geben wiederum die Kirchen das schlechteste Beispiel. Es lautet: „Du sollst nicht begehren deines Nächsten Hab und Gut.“ Schon allein aufgrund der Lüge, allein den Zugang zum Heil und zur himmlischen Seligkeit verschaffen zu können, der Lüge, Schuld durch priesterliche Absolution lösen zu können, dem einzelnen die ewige Verdammnis zusprechen zu können, fühlen sich viele genötigt, nicht nur Kirchensteuer abzuführen, sondern darüber hinaus zu spenden und zu „opfern“. So mancher überschreibt in der Stunde seines Todes – eventuell vorbei an seinen Angehörigen, seiner Familie – sein gesamtes Hab und Gut dieser „allein seligmachenden“ Kirche, in der Hoffnung, sich dadurch vom drohenden ewigen Höllenfeuer loszukaufen.
Wer Güter hortet, nimmt diese für sich in Anspruch und beraubt z.B. die Mutter Erde, die vom Schöpfer so angelegt ist, daß sie allen Menschen zu geben vermag, nicht nur sogenannten Privilegierten. Wer hat die Erde in Parzellen aufgeteilt in „mein“ und „dein“? Wiederum der Mensch, weil er sich den göttlichen Prinzipien Gleichheit, Freiheit, Einheit, Brüderlichkeit und Gerechtigkeit widersetzt, indem er sie umgepolt hat.
Alle christlichen Werte wurden verbogen, entstellt und umgepolt. Abermals möchte ich darauf hinweisen, daß Christen, die bestrebt sind, dem Jesus, dem Christus, nachzufolgen, nicht gegen die Institutionen z.B. katholisch oder lutherisch sind – sie sind nur gegen den Mißbrauch des Namens „Christus“ in der Bezeichnung „christlich“. Das ist Etikettenschwindel.
Das göttliche Prinzip der Brüderlichkeit, schließt jede Gewalt aus, einerlei, wie man sie bezeichnet. Dazu sagte Jesus in Seiner Bergpredigt: „Selig, die keine Gewalt anwenden; denn sie werden das Land erben.“
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