 |
|
 |

  „Gehet hin und lehret ..., dann taufet!“

Daß die Institutionen Kirche ihren Gläubigen die Unfreiheit auferlegen, wird in der Säuglingstaufe sichtbar. Einer ganz entscheidenden Aussage des großen Lehrers handelt die Kirche – offensichtlich für alle, die zu denken vermögen – unverhohlen zuwider. In ihren Bibeln stand und steht geschrieben: „Darum geht hin und lehret alle Völker. Tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie alles halten, was ich euch befohlen habe.“
So lehrte es sinngemäß Jesus, der Christus. Neuere Bibelfassungen formulieren es anders: „Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe.“ Diese Formulierung besagt deutlich, daß erst zu taufen, dann zu lehren sei. So handhabt es die Kirche seit eh und je: gegensätzlich.
Hier steht Aussage gegen Aussage. Wer soll nun was glauben? Der sicherste Weg ist, man lebt nach den Geboten Gottes und nach den Lehren Jesu, dann kann der Geist Gottes über den Menschen kommen und ihn mit dem Geist der Gottes- und Nächstenliebe taufen, mit der Freiheit in Gott. Im übrigen: Jesus ließ sich von Johannes dem Täufer mit Wasser taufen. Jesus war erwachsen und konnte frei wählen.
Der Säugling kann die göttlichen Lehren nicht verstehen und daher auch nicht frei wählen. „Darum gehet hin und lehret alle Völker“ ist das Gebot Jesu, jene Menschen zu lehren, die Seine Botschaft verstehen. Wer sie annimmt und danach lebt, empfängt die Taufe, den Geist der Wahrheit. Gott hat den Menschen die Zehn Gebote gegeben. Da sich die Kirche daran nicht hält, ist sie auch nicht legitimiert, Menschen im Namen des Geistes Gottes zu taufen, weder Säuglinge noch Erwachsene.
Die Weisheit Gottes gibt Zeugnis von der Freiheit, die Gott in Seinen Geboten zum Ausdruck bringt, wo es heißt: „Du sollst“. Die Kirche hingegen lehrt: Wer nicht getauft ist, fällt in die ewige Dunkelheit.
zum nächsten Kapitel
|
 |