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  Reinkarnation – urchristliches Wissen.

Soeben hörten wir von der Reinkarnation als einer selbstverständlichen Gegebenheit. Für manchen Leser ist die Lehre von der Wiederverkörperung einer Seele nicht nur neu, sie wird vielfach auch abgelehnt, besonders von Kirchenchristen, weil diese entsprechend falsch belehrt wurden. Die Möglichkeit der Wiedergutmachung von Schuld und der Versöhnung in einer künftigen Inkarnation ist urchristliches Wissen. Wenn man bedenkt, daß das ewige Gesetz die Freiheit beinhaltet, die uns die Gebote Gottes im Sinne von „du sollst“ lehren, und nicht im Sinne von „du mußt“, so wird einem klar, daß Gott, der Ewige, der die Freiheit ist, weder auf Menschen noch auf Seelen Zwang ausübt. Im Vaterunser beten die Christen: „Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern“. Wenn der eine dem anderen nicht vergibt und umkehrt, ist es – je nach Schwere der Schuld – möglich, daß die Gravur der Schuld in ihren Seelen beide wieder zur Einverleibung zieht. Dann gehen beide Seelen, unter Umständen zeitversetzt, wieder in physische Körper, also zur Menschwerdung. Nach dem kosmischen Gesetz der Anziehung ziehen sich dann erneut jene Menschen an, die miteinander einiges zu bereinigen haben. Auch im Jenseits ist eine beiderseitige Bereinigung möglich; es kommt auf die Schwere der Schuld an. Bleiben beide Seelen unversöhnlich, dann können sie dadurch eine weitere Menschwerdung einleiten.
Jesus lehrte: „Wenn du deine Opfergabe zum Altar bringst und dir dabei einfällt, daß dein Bruder etwas gegen dich hat, so laß deine Gabe dort vor dem Altar liegen; geh und versöhne dich zuerst mit deinem Bruder, dann komm und opfere deine Gabe. Schließ ohne Zögern Frieden mit deinem Gegner, solange du mit ihm noch auf dem Weg zum Gericht bist. Sonst wird dich dein Gegner vor den Richter bringen, und der Richter wird dich dem Gerichtsdiener übergeben, und du wirst ins Gefängnis geworfen. Amen, das sage ich dir: Du kommst von dort nicht heraus, bis du den letzten Pfennig bezahlt hast.“
Möchte Gott, der Ewige, die Reinkarnation? Gott möchte, daß sich die Menschen versöhnen, daß sie Frieden schließen, ohne Kampf oder gar Krieg – wobei Krieg niemals Frieden bringt. Krieg steigert den Haß derer, die darunter zu leiden haben. Daraus ergibt sich wieder die entsprechende Kausalität, weil keine Energie verlorengeht.
Gott, der Ewige, möchte, daß die Menschen, Seine Kinder, die Gesetze des Lebens erfüllen. Die Gebote Gottes und die Lehren des Jesus, des Christus, sind Auszüge aus dem friedfertigen Gesetz der Gottes- und Nächstenliebe. Wer sie verachtet, verachtet Gott und handelt auch gegen seinen Nächsten.
Ich wiederhole: Ist eine Schuld, gleich Sünde, schwerwiegend, und ist der Mensch und auch seine Seele unversöhnlich, dann wird diese wiederkommen, also als Mensch wiedergeboren werden.
Der Christus Gottes ist der Weg, die Wahrheit und das Leben für jede Seele, jeden Menschen. Wer den Weg mit Christus zum Vater geht, indem er die Gesetzmäßigkeiten des Lebens befolgt, der geht in das Reich des Friedens ein und wird im Gesetz der Gottes- und Nächstenliebe ewig zu Hause sein. Das ist der Wille des Ewigen.
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