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  Das Wohin des Menschen – seine Aufgabe, zu seinem wahren Ursprung zurückzukehren

Solange sich der Mensch von Gott abwendet, will er immer mehr sein, als Gott ist. Das führt zu persönlichen Schwierigkeiten, zu Schicksalen, Krankheiten, Nöten und Einsamkeit und auch zum Unverständnis gegenüber seinen Nächsten und seinem eigenen Erdendasein.
Liebe Freunde, es ist wahrlich eine irrige Auffassung und geradezu vernichtend für unser Erdendasein, wenn wir denken, wir lebten nur im Zeitlichen, und dann sei alles vorbei, dann sei es vorbei mit uns. Wozu haben wir ein Gewissen, wenn nach dieser Erdenzeit alles vorbei sein soll? Warum sind wir oft so unzufrieden, wenn wir etwas tun, von dem wir erkennen, daß wir es nicht hätten tun sollen, weil es uns und unseren Mitmenschen schadet? Diese unausgewogenen Rhythmen in unserem Erdendasein – das ungute Gefühl, nicht recht gehandelt zu haben – sind das Pochen des Geistes Gottes in uns, es ist das Leben, das über unser Gewissen Signale an unser Oberbewußtsein sendet, um uns zu mahnen, daß das, was wir denken, reden oder tun, nicht unserem wahren, ewigen Wertgefühl entspricht, dem Wesenskern, dem Samenkorn des Lebens in unserer Seele.
Gott in uns wartet, um Sich uns zu offenbaren. Schenken wir Gott, dem Ewigen, in uns, dem Wesenskern, dem Samenkorn, dem Urgrund in unserer Seele, kein Gehör – dadurch, daß wir die Zehn Gebote und die Lehren des Jesus, des Christus, unbeachtet lassen –, so werden wir auch das Leben nicht erfassen, und am Ende unseres Erdendaseins werden wir nicht im Bewußtsein des Lebens sterben, sondern im Angesicht des Todes. Waren wir als Mensch geistig tot, werden wir auch als Seele geistig tot sein; unsere Seele wird sich lange auf der Erde aufhalten, weil sie nur erdverwurzelt ist.
Unsere Aufgabe als Menschen ist es, unsere Seele zur Vollreife zu bringen, um nach dem Hinscheiden als göttliches Wesen zum wahren Ursprung unseres Seins zurückzukehren, zum Geist Gottes in das Reich Gottes, von wo wir ausgegangen sind.
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