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Die Hüllenkleider der Seele im Jenseits -
Hilfe zur Erkenntnis von Schuld
aus früheren Erdentagen.



Jeder Mensch ist also auf das genaueste im Jenseits verzeichnet; unser eigenes Leben nach diesem Erdenleben, unser individuelles, spezifisches „Jenseits“, ist uns in jedem Augenblick unseres irdischen Daseins ganz nahe.

Werden z.B. Eingaben aus der Zeit des Mittelalters aktiv, dann ist auch die Strahlung der Seele gemäß jener Zeit. Dementsprechend ist auch ihr Hüllenkleid. Die aktive Strahlung dieser einen oder einiger Hüllen bestimmt dann ihr Hören, ihr Sehen und Wirken. Jede aktive Hülle – häufig auch nur Aspekte von aktiven Hüllen der Seele – nimmt Kontakt mit anderen Seelen in den Reinigungsebenen auf oder mit Menschen, deren Seelen derzeit einverleibt sind, an denen diese Seele noch einiges gutzumachen hat. In den aktiven Seelenhüllen, die, wie alle Hüllen, einem Kokon gleichen, sieht die Seele die ganze Vernetzung der damaligen Zeit, auch die Vernetzungen mit Gegenständen, zu denen sie damals, z.B. im Mittelalter, eine Beziehung hatte, auch Bauwerke, in denen Menschen lebten, die mit ihr als Mensch gemeinsam Ursachen schufen.

Die Seele sieht sich selbst als Mensch in dem Getriebe jener Zeit. Sie sieht ihre Vernetzungen mit Menschen, was sie anderen angetan hat und wie diese an ihr gehandelt haben. Am Seelenkörper verspürt die Seele das Leid oder die Not – all das, was sie ihren damaligen Mitmenschen, aber auch Tieren und der Natur zugefügt hat. Diese Selbsterfahrung gibt ihr die Möglichkeit, das zu bereuen, was in dieser Seelenhülle oder in Aspekten von Seelenhüllen gespeichert ist. Je nach Belastung liegt in der dann aktiven Seelenhülle oder in Seelenhüllen auch der Zug in eine weitere Einverleibung, um als Mensch vieles zu bereuen und zu bereinigen, was sie sich aufgeladen hat und was letzten Endes den Menschen zeichnet.

Schon in wenigen Erdenjahren hat die Seele die Chance, von so mancher Bürde frei zu werden, allerdings besteht auch die Möglichkeit, daß sie sich im Irdischen erneut belastet. Das Für und Wider der Inkarnation kann sie mit ihrem Schutzwesen oder einem Lehrengel in den Seelenreichen vorher abwägen. Dieser weist sie auch auf den Sinn und Zweck des Erdenlebens, auf ihre Aufgabe, hin. So kann sich die Seele entscheiden. Keine Seele geht ohne Belehrung zur Inkarnation, ob sie diese hören und annehmen möchte oder nicht.

Die Planetenkonstellation, unter deren Einstrahlung die Seele steht, nimmt die Steuerung in eine neue Menschwerdung vor. Ist die Seele wieder Mensch, dann wirkt diese Planetenkonstellation so lange weiter, bis sie, kosmisch bedingt, von einer anderen Konstellation abgelöst wird. Die nächste Planetenkonstellation regt in einer anderen Seelenhülle – oder in anderen Seelenhüllen in einem anderen Menschenkörper – das an, was derzeit zur Bereinigung anstehen würde. Der neue Mensch gleicht immer dem aktiven Aspekt bzw. den aktiven Aspekten in den Seelenhüllen, also früheren Zeiten. Dem Menschen selbst ist das vielleicht nicht bewußt, aber das Aussehen und auch das Verhalten prägen ihn.

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