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Gefahren bei Kontaktaufnahme zu Jenseitigen



Gerade Menschen, die erst kürzlich Kenntnis davon erhalten haben, daß es über das physisch Wahrnehmbare hinaus eine für Menschenaugen unsichtbare Realität gibt, die die grobstoffliche Welt durchdringt und in diese hineinzuwirken vermag, neigen dazu, dieses – noch geringe und unvollständige – Wissen nun auch – gedanklich oder praktisch – anzuwenden. Dabei sind sie sich der unter Umständen damit verbundenen Gefahren nicht bewußt. Und nicht immer liegen ichbezogene Ambitionen vor wie Neugierde, der Wunsch, Ungewöhnliches zu erleben und sich mit solchem hervorzutun, sondern oft schlicht der unbedacht eingesetzte „gute Wille“.

Um Sie, liebe Freunde, auf jeden Fall vor Schaden zu bewahren, möchte ich in diesem Zusammenhang vorab auf folgendes hinweisen:

Es ist weder erstrebenswert noch ratsam, z.B. durch irgendwelche Praktiken den direkten Kontakt, die Kommunikation zu den jenseitigen Welten oder zu ihren Bewohnern anzustreben. Warum nicht?

Nicht erstrebenswert, weil Seelen der unteren Reinigungsebenen, gar der Zwischenreiche, noch durch Schuld, durch Böses aller Art belastet und mehr oder weniger unwissend sind, so daß wir von ihnen nichts Gutes lernen und auch keine Weisheiten empfangen können. Nicht ratsam, weil wir Gefahr laufen, von diesen Jenseitigen, die den freien Willen nicht achten, bedrängt, geschädigt, eventuell sogar umsetzt oder besetzt zu werden. Da sie lichtarm sind, ist ihnen daran gelegen, Menschen Kräfte zu entziehen. Rufen wir solche Seelen herbei, was u.a. durch den drängenden Wunsch nach übersinnlichen Erfahrungen ausgelöst werden kann, so werden wir diese „Quälgeister“ unter Umständen kaum wieder los. „Die Geister“ – dunkle, erdgebundene Seelen –, „die ich rief, werd’ ich nun nicht los!“. (Aus „Der Zauberlehrling“, Goethe)

Auf dem Inneren Weg, der zu Gott und in ein Leben in Seinem Geiste führt, heißt es: Richte dich einzig auf das Höchste, auf Gott, den Ewigen, und Sein heiliges Gesetz aus, denn auf was du dich ausrichtest, von dort empfängst du. Befolge Schritt für Schritt Seine Gebote und die Lehren der Bergpredigt Jesu in deinem Alltag. Erkenne dich selbst, bitte um Vergebung und vergib, handle an deinem Nächsten so, wie du es für dich selbst wünschst, und strebe an, wieder göttlich zu werden, wie du in Ewigkeit als Sohn, als Tochter des Unendlichen bist.

 

Liebe Freunde, handeln Sie konsequent entsprechend Ihrer guten Erkenntnis, befinden Sie sich also in Einklang mit der wahren Lehre Jesu, so reichen Sie dadurch Ihm, Christus, die Hand, der Ihnen mit Seinem Licht, Seiner Liebe und Weisheit zur Seite steht. Dann werden Sie auch mehr und mehr von den guten und lichten Kräften des Lebens geleitet und sind in guter Hut.

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