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Ist das für ein Erdenleben
gegebene Energiepotential
durch Vergeudung der Lebenskraft
rascher als vorgesehen aufgebraucht,
so kann ein frühzeitiger Tod die Folge sein



Geht eine Seele zur Einverleibung, also zur Inkarnation, um im Diesseits als Mensch zu leben, dann bringt sie ihre Erdenzeit, die Dauer ihres Erdenlebens, mit. Diese beginnt bei der Geburt und endet mit dem Hinscheiden, dem sogenannten Tod. Die Zeit von der Geburt bis zum Hinscheiden ergibt sich aus den Planetenkonstellationen, die diese Seele steuern oder lenken. Beachtet der Mensch das Gebot des Lebens nicht, lebt er gegen die innere Führung, den Geist, indem er nicht tut, was Gott will, sondern den Anwandlungen aus seinem Allzumenschlichen gehorcht, so belastet sich der Mensch immer mehr. Durch seinen Lebenswandel wirkt er oftmals selbst gewaltsam und zerstörerisch auf seinen physischen Körper ein. Die Folge kann ein frühzeitiger Tod sein.

So manche Seele hat sich vorgenommen, sich im Erdenkleid zu reinigen und unter Umständen auch einiges abzutragen, also weitere geistige Strahlkraft zu gewinnen, oder auch darüber hinaus in ihrer Inkarnation Gott und den Mitmenschen zu dienen. Letzteres kann geschehen durch das Mitwirken des Menschen bei einer übergeordneten, gottgewollten Aufgabe, z.B. für Mensch und Erde.

Für ihren „Lebensplan“ hat die Seele ein bestimmtes Energievolumen vom Geist des Lebens erhalten und mitgebracht. Kann sie diese Kraft nicht wie vorgegeben nützen, weil ihr Mensch diese in seinen Erdentagen vergeudet, so kann das die Seele so weit schwächen, daß ihr physischer Körper infolge eines erheblichen Energieverlustes erkrankt. Die Ursachen, die die Seele mitgebracht hat, wurden also durch das gegensätzliche Verhalten des Menschen verstärkt, so daß er unter Umständen seine Erdenzeit von Geburt bis zum Hinscheiden nicht ausschöpfte; sein Energievolumen ging vorzeitig zu Ende.

Aufgrund von Leichtfertigkeit, Fahrlässigkeit oder Unachtsamkeit herbeigeführte Unfälle, etwa infolge von Übermüdung am Steuer eines Fahrzeugs, kann ebenfalls der Erdentod früher als vorgesehen eintreten, aber auch durch ein Zuviel an bestimmten Genußmitteln und vieles, vieles mehr. Die Ursachen können mannigfach sein, doch immer liegt eine Schwächung der Geist- gleich Lebenskraft zugrunde. Die Strahlung der Seele ist dann so gering geworden, daß diese ihren Erdenleib nicht länger tragen kann.
Durch die vielfältigen und fortgesetzten Zuwiderhandlungen gegen das Leben, durch die Eingriffe des Menschen in sein Erdendasein, indem er das bei der Geburt mitgebrachte Quantum an Energie frühzeitig vergeudet, besteht immer die Gefahr, daß der Zusammenschluß von Seele und Körper ins Wanken kommt. Das vollzieht sich über das Silber- gleich Informationsband. Kann also die Seele mangels Energie ihren Erdenkörper nicht mehr versorgen, dann trennt sich die Seele von ihrem physischen Leib – eben deshalb, weil zu wenig Geistkraft, also Leben, in den physischen Leib zu strömen vermag.

Wie erwähnt, kann das ein vorgezogener Leibestod sein, die Folge dessen, daß der Mensch die Erdenzeit von Geburt bis zu dem Augenblick des Hinscheidens nicht genützt hat.

Das Verhalten des Menschen ist also entscheidend dafür, ob die Verbindung zwischen Seele und Körper aufrecht erhalten werden kann oder nicht.

Ich wiederhole: Vermag die Seele den Körper nicht mehr zu tragen – sei es infolge schwerer Krankheit, infolge des Alters oder aber durch eigenmächtige Zerstörung des Körpers oder durch die Zerrüttung des Nervensystems, so stößt die Seele den Körper ab. Die Anziehung ist nicht mehr gewährleistet. Der Abstoßprozeß beginnt – das nennen wir den Tod. Es ist nichts anderes als das Abfallen des grobstofflichen Körpers von der feinerstofflichen Seele. Wenn die zwei Körper, Seele und physischer Leib, nicht mehr verschmelzen können, dann erfolgt die Trennung.

Die meisten Menschen wollen diese Zusammenhänge nicht wahrhaben. Sie glauben – z.B. durch Sport, durch Fitneßtraining oder durch „Sich-Schonen“ – das, was letzten Endes naturbedingt ist, das Hinscheiden des Körpers, hinausschieben zu können. Kein Mensch kann das Naturgesetz ändern. Es ist nicht beeinflußbar. Wohl kann der Mensch in das Gesetz der Natur eingreifen. Das geschieht aber immer zu seinem Schaden, niemals zu seinem Nutzen.

Der Eingriff in den Naturkörper Mensch ist dem Dämon möglich, dann, wenn er einen Menschen für seine Zwecke längere Zeit benützen möchte. Der Dämon nimmt dann eine Energieverlagerung vor. Aus seinem Reservoir von Negativenergie – das er von Menschen genommen und für Übertragungszwecke angelegt hat – gibt er den Menschen, die sich ihm verschrieben haben. Im Jenseits hat das schwere Folgen für die Seele, deren Mensch sich vom Dämon das Erdendasein verlängern ließ. Die Seele jenes Menschen, der für sein Erdendasein die Energie der Dämonen in Anspruch nahm, wird dann diesen zu dienen haben. Unter Umständen wird sie sogar mit einem dämonischen Auftrag wieder zur Inkarnation gehen müssen.

Wer wahrlich sein Leben – im Bewußtsein der Allgegenwart Gottes – in die Hand nimmt, kann durchaus bis ins hohe Alter noch aktiv und dynamisch sein, weil er sein ganzes Erdenleben mit den Seelenenergien gehaushaltet hat, sei es durch Reduzierung des Volumens seiner unnützen Gedanken, durch die Überlegung, was er sagt oder nicht, also durch bewußtes Reden, durch Zurückhaltung bezüglich exzessiver Vergnügungen und Genüsse – ja, durch sein ganzes Verhalten.

Das Alter kann jedoch die Kräfte der Jugend nicht mehr zurückholen und aktivieren. Das liegt im Naturgesetz.

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