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  Das Gesetz von Saat und Ernte – von der Kirche bewußt verschwiegen.

Würden sich die Menschen der einfachen Aussage des Jesus, des Christus, bewußt werden „Mit welchem Maß ihr meßt, wird euch gemessen werden“ und diese auch ernst nehmen, dann könnten wir die vielen tragischen Ereignisse in unserer Welt dementsprechend einordnen. Dann würden wir auch die Inhalte der kirchlichen Lehrmeinung durchleuchten und dahinterkommen, warum alles, was mit Tod zusammenhängt oder was in der Welt geschieht, mit theologischer Arroganz unter die „Geheimnisse Gottes“ eingestuft wird.
Wer ernsthaft über den Beschluß von Konstantinopel nachdenkt, über den gleich ausführlich zu lesen sein wird, der wird zu der Erkenntnis kommen: Die Lehrmeinungen der Kirche sind eben nur Meinungen und nicht die Wahrheit. Bewußt verschweigen die kirchlichen Institutionen im Abendland das Gesetz von Saat und Ernte und daß z.B. die Saat, die heute gesät wird, unter Umständen erst in weiteren Einverleibungen der Seele aufgeht. Würden sie diese Wahrheit lehren, so bestünde allerdings die Möglichkeit, daß ihre Gläubigen auch die Priesterkaste an dem Gesetz von Saat und Ernte messen und ihnen die „Geheimnisse Gottes“ nicht mehr abnehmen würden. Das wäre ein enormer Schaden für die Kirche, denn sie verdankt ihren Einfluß und ihren Reichtum nur den großen und dichten Scheuklappen ihrer Schafe, die diese sich aus Angst haben anlegen lassen und nun aufgrund von Angst und schließlich aufgrund von Gewohnheit, Bequemlichkeit und Uneigenständigkeit vielfach nur zögernd abstreifen. Würden die Kirchenschafe um das Gesetz von Ursache und Wirkung wissen, so würden sie nicht mehr alles blind glauben, was die kirchlichen Amtsträger sagen. Die Kirchenaustritte würden sich dann noch um ein Vielfaches steigern.
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