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  Der Glaube allein macht nicht frei. Werden Sie frei in Gott!

Denken Sie mit, und überlegen Sie: Immer wieder wird von evangelischen Kirchenanhängern gesagt, daß der Glaube allein genüge. Durch den Glauben an Jesus könnten auch die Sünden getilgt werden. Eine Lehrmeinung! Denn, liebe Freunde, wenn es so wäre, dann müßte die Welt lichter werden oder logischerweise schon lichter sein! Die Sünde ist die Finsternis, der Glaube wäre dann das Licht. Doch wo ist das Licht in dieser Welt?
In der Bergpredigt Jesu lesen wir: „Das Auge gibt dem Körper Licht. Wenn dein Auge gesund ist, dann wird dein ganzer Körper hell sein. Wenn aber dein Auge krank ist, dann wird dein ganzer Körper finster sein. Wenn nun das Licht in dir Finsternis ist, wie groß muß dann die Finsternis sein!“
Diese Aussage des Jesus, des Christus, läßt nur einen Rückschluß zu: Mit dem kirchlicherseits befohlenen Glauben, der allein genüge, kann es nicht gut bestellt sein, sondern man sehe es so klar, wie es ist: Finster sieht es aus!
Und das liegt nicht an Christus und an Seiner Erlösertat, es liegt nicht an den einzigartigen, wunderbaren Lehren Seiner Bergpredigt. – Ja, woran liegt es eigentlich? Jesus lehrte uns Menschen nicht, daß der Glaube allein genüge. Jesus lehrte uns den Tatglauben, also genau das Gegenteil. Der Tatglaube ist die Umsetzung der Zehn Gottesgebote und der Bergpredigt Jesu im Alltag. Leben nach der Bergpredigt bedeutet, die Freiheit, die uns von Gott gegeben ist, so zu nutzen, daß sie sowohl uns als auch unseren Mitmenschen zu höherer Lebensqualität, zu Freiheit, Einheit, Brüderlichkeit = Frieden, zu Gerechtigkeit, zu Kraft, Liebe und Weisheit und zu geistigem Wachstum verhilft.
Welch eine Haltung steht hinter dem Satz: „Der Glaube allein genügt.“? – Und welch eine Haltung wird im Gläubigen dadurch bewirkt? Es besteht dann keine Notwendigkeit, an sich zu arbeiten. Der Mensch braucht weder sich selbst anzuschauen, um sich zu erkennen, noch braucht er sich zu ändern.
Was ist die Folge? Der Mensch bleibt in seinen Sünden, anfällig für Gewissensnöte und für die Angst vor der „ewigen Verdammnis“; beides macht ihn gefügig, unselbständig, steuerbar, lenkbar, manipulierbar, letztlich abhängig und unfrei.
Jesus lehrte also den Tatglauben, die einzige Möglichkeit, um wahrhaft frei zu werden. In Seiner Bergpredigt sagt Er: „Wer Meine Worte hört und danach handelt, ist wie ein kluger Mann, der sein Haus auf Fels baute.“
Wer möchte, kann noch einmal über den Satz Gottes durch Johannes von Patmos nachdenken: „Gehet hinaus aus ihr, mein Volk, daß ihr nicht teilhabt an ihren Sünden und nichts empfangt von ihren Plagen.“
Der zweite Teil dieser Empfehlung: „... daß ihr nicht teilhabt an ihren Sünden und nichts empfangt von ihren Plagen“ bezieht sich auf die Gesetzmäßigkeit des Gruppenkarmas, von dem vorn, im Kapitel „Aus Ursache und Wirkung herausfinden“, zu lesen war. (S. 25)
Viele Schafe verlassen den Pferch, gleich das bindende Energiefeld Kirche, um in die Freiheit zurückzukehren und das Ruder ihres Lebens wieder selbst in die Hand zu nehmen. Doch noch mehr gehen nicht „hinaus aus ihr“, sondern sind bislang „in ihr“ geblieben. Was sind die Gründe? Angst? Besorgnis um das Seelenheil? Vertrauensseligkeit und Gutgläubigkeit? Oder Hilflosigkeit, die aus Resignation, Selbstzweifeln und gewohnheitsmäßiger Subordination hervorgeht?
Natürlich kennen die angeblichen „Hirten“ und „Oberhirten“ die inneren Nöte ihrer Schäflein – hat die Kirche doch die meisten der Ängste, Zwänge und Bedrängnisse durch falsche Lehraussagen und den Etikettenschwindel „christlich“ selbst geschaffen! Manipulation baut immer auf den Schwächen der Zu-Manipulierenden auf. Vor diesem Hintergrund ist die jüngste Aussage Kardinal Wetters zu sehen, der in einem Hirtenbrief sagte: „Wer sich von der Kirche abwendet, wendet sich von Jesus Christus ab.“
Liebe Freunde, liebe Leser, lassen Sie sich nicht von allzu durchsichtigen, unwahren Behauptungen in Abhängigkeit halten und weiterhin in die Teilhabe an einem gigantischen Schuldaufkommen einbinden! Es ist ein Ursachenpotential ohnegleichen – wie z.B. Karlheinz Deschners Worten (S. 169) zu entnehmen ist – das nach dem Gesetz von Saat und Ernte entsprechende Wirkungen zeitigen wird.
Wer insgeheim befürchtet, mit seinem Kirchenaustritt auch Gott zu verlassen, dem könnte auch das eine Hilfe zu weiterer Klarheit sein, was Erich Kästner sagte:
„Da hilft kein Hohn und auch kein Spott, kein Fluchen und kein Beten – die Nachricht stimmt: Der liebe Gott ist aus der Kirche ausgetreten.“
Gott ist Freiheit. Liebe Freunde, werden Sie frei in Ihm!
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