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  Die Einrichtung eines „Stellvertreters Gottes“, des „Heiligen Vaters“- warum und wozu? Die Machenschaften der Gegenspieler Gottes mit dem Ziel, das geliebte Kind des Vaters Ihm zu entfremden

Der Kleingeist denkt nur an sich selbst. Dazu ein Sprichwort: „Alle denken nur an sich, nur ich denk’ an mich.“ Solche Menschentypen werfen sich vor Göttern nieder. Gott hat den Menschen geboten, sich nicht vor anderen Göttern niederzuwerfen und sich nicht zu verpflichten, ihnen zu dienen. Die katholischen Gläubigen verstoßen kontinuierlich gegen diese Aussage, denn sie werfen sich vor den Göttern nieder, vor dem Papst und Bischöfen, und küssen ihre Ringe. Das sind die katholischen Götter, die mit dem Einen, Gott, nichts gemeinsam haben.
Der sogenannte „Heilige Vater“ vermag kein Leben zu schaffen; er kann nur den Tod befürworten. Ist er ein „Gott“ des Todes?
Dabei denke ich u.a. an die letzten Greueltaten der katholischen Kirche: Im „katholischen Kroatien“ werden zwischen 1941 und 1943 etwa eine Dreiviertelmillion orthodoxe Serben umgebracht, zum Teil zuvor noch zum katholischen Glauben zwangsbekehrt. An den Massakern beteiligen sich an maßgeblicher Stelle katholische Geistliche, vor allem Franziskaner. Der Vatikan ist über alles unterrichtet, behandelt das blutige Regime aber mit spürbarem Wohlwollen. Die katholische Hierarchie, allen voran Militärvikar und Erzbischof Stepinac (1998 vom Papst seliggesprochen), stützt das faschistische Regime bis zuletzt moralisch ab; der faschistische Diktator Ante Pavelic und der päpstliche Nuntius Marcone verstehen sich ausgezeichnet und arbeiten eng zusammen.
Dies und vieles mehr kennzeichnet die Kirche, die sich erdreistet, sich „christlich“ zu nennen. Christus hat damit nichts zu tun und auch nicht der Eine, Heilige, unser ewiger himmlischer Vater.
Liebe Freunde, liebe Leser, vergegenwärtigen wir uns noch einmal:
Wir wissen, Jesus sprach: „Auch sollt ihr niemand auf Erden euren Vater nennen; denn nur einer ist euer Vater, der im Himmel.“ Daher ist klar, daß Gott keinen Stellvertreter auf Erden eingesetzt hat, der sich überdies noch „Heiliger Vater“ nennen sollte. Somit ist der Papst ein selbsterwählter „Heiliger Vater“, auserkoren nicht von Gott, sondern von der Institution katholisch.
Denken wir logisch: Warum will man uns – entgegen dem ausdrücklichen Gebot des Jesus – weismachen, daß es eines „Stellvertreters Gottes“ bedarf, eines sogenannten „Heiligen Vaters“? Soll dieser „Stellvertreter“ gleichsam die Funktion Gottes übernehmen, weil Gott angeblich in dieser Welt, auf dieser Erde nicht mehr wirken kann? Soll der wahre Gott also damit für „tot“ erklärt werden? Soll nun der menschliche „Stellvertreter“, der „Heilige Vater“, Seine Stelle einnehmen, quasi als Vormund für Seine „verwaisten“ Kinder? Kein Mensch braucht einen solchen Vormund, denn der ewige Vater aller Menschen, der wahre, ewige Gott, der Vater-Mutter-Gott, ist allgegenwärtig. Sein Geist stirbt nicht!
Warum sollte sich Gott vertreten lassen, da Er doch anwesend ist, jedem Menschen im Seelengrund ganz nah und jederzeit erreichbar? Könnte es sein, daß man kirchlicherseits so wenig von Gott, dem Ewigen, All-Einen, weiß? Weiß man nicht, daß Gott jedem Menschen näher ist als seine Arme und Beine? Singt man nicht Choräle, deren innige Worte viel Zutreffendes über das Wesen des wahren Gottes und Seine Beziehung zu uns Menschen aussagen? Z.B. heißt es u.a. in dem Kirchenlied „Gott ist gegenwärtig“ (von Joachim Neander, 1680):
„Gott ist gegenwärtig ... Gott ist in der Mitten. Alles in uns schweige ... Luft, die alles füllet, drin wir immer schweben, aller Dinge Grund und Leben ... Du durchdringest alles ... Laß mich still und froh Deine Strahlen fassen und Dich wirken lassen ... Komm, Du nahes Wesen ... Wo ich geh, sitz und steh, laß mich Dich erblicken ...“ Schon allein diesem einen Liedtext – und es gibt deren zahlreiche! – kann man so viel entnehmen! Oder glauben die Kirchenfunktionäre selber nicht daran?
Betrachtet man die Einrichtung des „Stellvertreters Gottes“, alias „Heiliger Vater“, von der Warte luziferischer Strategie aus, so liegt der Gedanke nahe, dieser Schachzug habe den einzigen Sinn, zwischen Gott und Seinem geliebten Kind eine Distanz zu schaffen, durch die untergründig wirksame Botschaft: „Dir, o Mensch, ist Gott fern. Nur über den ‚Heiligen Vater’, den ‚Stellvertreter’ und über die ‚heilig’ gesprochenen Seelen kannst du mit Ihm in Verbindung treten.“ – Und falls jemand fragen würde, wie das geschehen sollte, würde er dann nicht vielleicht eine Antwort erhalten wie folgende: „Indem du Seinem Stellvertreter huldigst!“?
Oder soll gar folgendes die Botschaft sein?: „Gott liegt gar nichts an dir, o Mensch, der du doch ein Sünder bist. Ohne die Vermittlung und Fürsprache des ‚Stellvertreters’, des ‚Heiligen Vaters’ und der vom Papst ‚heilig’ Gesprochenen kannst du niemals näher zu Gott gelangen.“
Liebe Freunde, spüren Sie hinein in all die Machenschaften des Gegenspielers Gottes! Denken Sie darüber nach! Haben diese nicht alle einzig das Ziel, das geliebte Kind des Vaters, das Er so gern bald wieder an Sein Herz ziehen möchte, Ihm zu entfremden? Fragen Sie sich, denken Sie nach, und Sie werden zur Klarheit finden.
Denken Sie mit, und fühlen Sie in sich hinein und in die Herzen jener, die noch in Abhängigkeit gefangen sind, und Sie werden die Wahrheit erspüren.
Luther, vielen Generationen als Vorbild moralisch-ethischer Integrität präsentiert – der ehrenwerte Biedermann? Seine Selbstzeugnisse geben sehr zu denken ...
Liebe Freunde, liebe Leser, denken Sie mit, überlegen Sie und treffen Sie Ihre Entscheidung. Jesus lehrte die Menschen der damaligen Zeit, und das gilt auch heute, nicht in den Tempel und in die Synagogen, nicht in die „Kirche“, zu gehen, um an diesen Orten zu Gott, Seinem Vater, zu beten. Er lehrte uns Menschen auch nicht, so zu beten wie die Heuchler, die gern in den Synagogen und an den Straßenecken stehen und beten, damit sie von den Leuten gesehen werden. Er lehrte uns: „Du aber geh in deine Kammer, wenn du betest, und schließ die Tür zu; dann bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist. Dein Vater, der auch das Verborgene sieht, wird es dir vergelten. Wenn ihr betet, sollt ihr nicht plappern wie die Heiden, die meinen, sie werden nur erhört, wenn sie viele Worte machen.“
Jeder Mensch ist der Tempel Gottes. Der Geist des Christus Gottes ist in jedem von uns. Wer ein Herz für Christus hat, der betet im stillen Kämmerlein. Er betet zu Gott, der im Urgrund jeder Seele ist. Wer sich bewußt wird, daß Gott nicht in Kirchen aus Stein ist, sondern in jedem selbst, der wird die Entscheidung für Christus, den großen erlösenden Geist im eigenen Inneren, treffen; er wird sich Ihm zuwenden und zu Ihm im stillen Kämmerlein beten. Und er wird mehr und mehr die Gewißheit erlangen, daß Christus ihn hört, ihn versteht, ihm hilft und seine Schritte lenkt.
Wer das stille, hingebungsvolle Gebet im stillen Kämmerlein sucht, der trägt auch mit dazu bei, Hieronymus zu rehabilitieren, der vieles durchschaut hatte und, wie bereits gesagt, unter Umständen in der Bibel vieles beließ, das der Wahrheit entsprach, um klaren Denkern die Möglichkeit zur freien Entscheidung zu geben. Z.B. den Hinweis in der Johannes-Apokalypse: „Gehet hinaus aus ihr, mein Volk, daß ihr nicht teilhabt an ihren Sünden und nichts empfangt von ihren Plagen.“
Wurde die Auswahl der jeweils „richtigen“ bzw. als richtig zu geltenden Textvariante schon von dem bestimmt, was der damalige Papst für nützlich befand, so kam durch die Übersetzung ins Lateinische ebenfalls vieles Unrichtige hinzu. Als schließlich – viel später – Martin Luther die Bibel ins Deutsche übersetzte, konnte es kaum ausbleiben, daß die Inhalte seiner Gefühls- und Gedankenwelt mit in den Text einflossen. Luther befaßte sich mit Tod und Mord; er gab den damaligen Fürsten den Auftrag, die aufständischen Bauern zu töten, also hinzumorden.
Luthers folgende Selbstzeugnisse zeigen, welch ein gewalttätiges und niederes Potential in ihm wirksam war. Man halte sich dabei vor Augen, daß dieser Kirchenmann auch heute noch Schulkindern, Klosterschülern etc. – wie unzähligen Generationen in der Vergangenheit – als Vorbild moralisch-ethischer Integrität und Charakterstärke anempfohlen wird.
„Prediger sind die allergrößten Totschläger. Denn sie ermahnen die Obrigkeit, daß sie entschlossen ihres Amtes walte und die Schädlinge bestrafe. Ich habe im Aufruhr alle Bauern erschlagen; all ihr Blut ist auf meinem Hals. Aber ich schiebe es auf unseren Herrgott; der hat mir befohlen, solches zu reden ...“
Wen Luther hier als „unseren Herrgott“ bezeichnet, ist nicht bekannt. Der wahre Gott gibt keine Befehle, schon gar nicht zum Töten. ER kann’s also nicht gewesen sein. – Wer dann? ...
Da dieser Geistliche, Luther, von einem ominösen Jemand Befehle empfing und diese auch ausführte, erscheint, gelinde gesprochen, Vorsicht am Platze.
Über die Bauern, also über seine Brüder und Schwestern, äußerte sich dieser „Ehrenmann“ folgendermaßen:
„Solchen Mäulern muß man mit der Faust antworten, daß ihnen das Blut aus der Nase läuft. Die Bauern wollten auch nicht hören. Deshalb mußte man ihnen die Ohren mit Geschossen öffnen, daß die Köpfe in die Luft flogen ...“ Und weiter in einem Gebet an seinen „Gott“:
„Es ist erwiesen: Diese Bauern haben vielfach vor dir und der Welt den Tod verdient, und mir ist aufgetragen zu strafen ... Deshalb will ich strafen und zuschlagen, solange ich einen Muskel regen kann.“
Wer mag wohl der Auftraggeber Luthers gewesen sein? Doch dazu möge sich jeder selbst seine Gedanken machen.
Luther hatte – das ist seinen Worten, diesen und weiteren mehr, zu entnehmen – in seinem Bewußtsein das Töten und Morden seiner Mitmenschen. Mit dieser inneren Einstellung übersetzte er die Bibel in die deutsche Sprache. Was er aufgrund dieser Gesinnung hineininterpretierte und wegließ, das steht wahrlich in den Sternen, die es eines Tages offenbar werden lassen.
Als die Großtat des jungen Luther wird gerühmt, daß er dem Papsttum beherzt entgegentrat. Weitgehend unbekannt hingegen sind z.B. folgende Worte dieses meist als honorig, schlicht und vertrauenerweckend dargestellten Biedermannes: „Der Papst ist der Teufel, könnte ich den Teufel umbringen, warum sollte ich’s nicht tun, auch mit Gefahr meines Lebens.“
„Du darfst nicht denken, daß der Papst ein Mensch sei, wie auch seine Anbeter sagen, daß er nicht allein ein Mensch, sondern Mensch und Gott gemischt sei. Aber Gott soll hier verstanden werden für den Teufel als gleich wie Christus leiblicher Gott ist also ist auch der Papst ein leibhaftiger Teufel.“
Luther war also gegen das Papsttum. Die heutigen Lutheraner kehren allmählich wieder in die Wiege des Katholizismus zurück. Über die Ökumene werden sie wissentlich und unwissentlich in der katholischen Wiege geschaukelt. Was würde heute Luther sagen? Eventuell würde er die Wickelkinder in der katholischen Wiege als Verschaukelte bezeichnen.
Sei es, wie es sei – man halte sich an Jesus, den Christus! Jesus war ein Freiheitsdenker und der Freiheitslehrer überhaupt, ein Mann des Volkes und keine kirchliche Obrigkeit, einerlei, unter welcher kirchlichen Institution diese segelt.
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