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  Die Stimme Gottes im eigenen Inneren. Aufnahme des charismatischen göttlichen. Auftrages, als Sein Sprachrohr zu dienen.

Ungefähr fünf Jahre waren nun seit dem Hinscheiden meiner Mutter vergangen. Ihr Tod hatte in mir weitere Gedanken über das Leben ausgelöst, hatte die Suche und schließlich die Sehnsucht nach Gott geweckt, hatte mich in die Tiefe meines geistigen Herzens finden lassen und dazu beigetragen, den Reichtum Inneren Lebens zu erschließen. Eines Tages vernahm ich in mir die Stimme des Herzens, die des Himmels, die Stimme Gottes.
Es vergingen weitere Jahre, in denen Gott, der Ewige, mich zur inneren Reife führte und dann zu Seinem Sprachrohr, zu Seiner Prophetin für diese Zeit, machte. In meinem Herzen erlebte ich keinen Kirchengott, sondern einen liebenden himmlischen Vater, der Seinem Kind mit unendlicher Geduld entgegenkam. Darum wissend, trat ich aus der Kirche aus.
Der Austritt aus der katholischen Kirche war nach dem Ja-Wort zur Ehe mein zweiter fester und schwerwiegender Entschluß, den ich niemals bereute. Als ich diesen Schritt getan hatte, fühlte ich mich so leicht wie noch nie, wie ein Vogel, den der Wind höher trägt.
Zwischen der damaligen Zeit und heute liegen nun nahezu dreißig Jahre, in denen ich ohne Unterbrechung Gottes Wort vernehme und Seine Botschaft weitergebe. Er, der große Geist, schuf ein weltweites göttliches Werk der Liebe, Einheit und Freiheit. Viele, sehr viele Radiosender, auch Fernsehstationen verbreiten Sein Wort, das auch in zahlreichen Büchern, auf Cassetten und CDs in die ganze Welt geht. Im Jahr 2003 haben 665 Sender in 50 Ländern 48432 urchristliche Sendungen in 12 Sprachen ausgestrahlt, Tendenz steigend. Viele Sender geben die Cassetten und CDs an andere Sender weiter, die wir nicht registrieren können.
In der ganzen Unendlichkeit gibt es keine Zufälle. Die Lebenshilfe meiner Mutter, „Was du willst, daß dir andere tun, das tue du ihnen zuerst.“ Oder: „Was du nicht willst, daß man dir tu, das füg’ auch keinem anderen zu“, die Gespräche mit der Frau im Supermarkt und mit weiteren Bekannten – auch die Worte der Himmel in den Gebetsandachten und die dortigen Gespräche – waren keine Zufälle. All das waren Hilfen, um mich auf den Weg zum Leben zu führen. Es war Gottes allweise Führung.
In den nahezu dreißig Jahren erlebte ich viel Schönes, aber auch sehr viel Unschönes. Menschen waren und sind nicht gerade freundlich zu der Magd Gottes. Dafür sorgt die Finsternis, die sich der Schwächen der Menschen bedient, um gegen Gott, gegen Seinen Willen, gegen Seinen Plan, zu arbeiten. Doch Gott war und ist immer bei mir, weil Er in mir ist. In den schwersten Stunden, die meine Mitmenschen mir bereiteten, blieb Gott mir treu. Gott hielt und hält Sein Wort – Er verließ und verläßt Sein Kind, Seine Tochter, nicht.
In diesen vielen Jahren geistig-göttlichen Wirkens entwickelten sich meine Sinne und mein Bewußtsein zu immer feinerer Wahrnehmung. Was Situationen, Problemen und Gesprächen zugrunde liegt, erfasse ich meist in einem Augenblick und weiß auch, wie Abhilfe geschaffen werden könnte.
Jeder Mensch ist Gottes Kind. Wer bestrebt ist, Schritt für Schritt Seinen Willen, das Allgesetz der Liebe, Einheit und Freiheit, zu erfüllen, und sich so Gott im Gebet und im täglichen Leben hingibt, indem er die Lebensregeln beachtet, die Jesus, der Christus, uns in Seiner Bergpredigt gab – der wird himmlische Regungen und Weisungen in seinem Seelenherzen empfangen.
Allerdings wird er nicht Prophet, weil die Aufgabe des Propheten eine Berufung von oben ist, von Gott. Es ist ein göttlicher Auftrag, mit dem sich das Geistwesen einverleibt hat, also Mensch wurde. Nach einer Zeit der inneren Vorbereitung wird der göttliche Auftrag offenbar. Die Wahrnehmung des Herzens, Gottes Wort für alle Menschen, die guten Willens sind, ist ein Charisma.
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