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Erde, Menschen und alle Seinsformen
befinden sich im großen Kreislauf
der Allschöpfung.



Denken Sie mit! Gott ist der Schöpfer der Natur und der Tierwelt. Gott ist die Einheit, die die Naturreiche mit einschließt.

Der Mensch braucht die Natur zum Leben, und die Natur bedarf der Einheit mit den Menschen. Die Tiere brauchen die Pflanzen, und die Pflanzen sind eins mit der Tierwelt. Die Erde ist die Mutter aller Geschöpfe. Sie beherbergt die Menschen, die Tiere, die Pflanzen und Mineralien, und sie dient ihnen. Auch die vier Elementarkräfte, Feuer, Wasser, Luft und Erde, dienen den Menschen, den Pflanzen, den Tieren und den Steinen, ebenso die Gestirne, über deren Strahlung die ewige Kraft des Lebens mit dem Erdplaneten und allem, was auf und in ihm ist, kommuniziert. Das bedeutet, daß sich unsere Erde mit allen Lebensformen in dem großen Kreislauf der mächtigen Allschöpfung, in Gottes Einheit und Ordnung, befindet.

In für uns Menschen unvorstellbaren Lebenszyklen, die der ewige Geist ausströmt und durchströmt, erfolgt die Ausdehnung des gesamten Universums. Doch immer und ewiglich bleibt die Einheit in Gott. Das ist das Gesetz des Lebens.

An den Zuständen auf der Erde ist deutlich abzulesen: Ohne die Einheit mit dem Leben entwickeln sich Chaos und Siechtum. Doch diese sind nur fallbedingte, gottabgewandte Zustände und als solche nicht von ewigem Bestand. Irgendwann werden sie von Gott, dem ewigen Gesetz, in die Einheit zurückgeführt werden, denn kein noch so kleines Quentchen, das aus Gott hervorging, geht je verloren.

Die gigantischen kosmischen und rhythmischen Bewegungen, ein unermeßliches ineinandergreifendes Geschehen, im Großen wie im Kleinen feinst aufeinander abgestimmt, mit einer Präzision ohnegleichen, vermag nur ein All-Genie in Seinen Händen zu halten. Es ist der mächtige Geist – das Allgesetz, das alles durchströmt. Es ist die unvorstellbare, ewige Kraft der Liebe, Einheit und Freiheit, die der Abendländer GOTT nennt.

 

Daß der Mensch in die Lebensrhythmen der materiellen Schöpfung wie Frühling, Sommer, Herbst und Winter eingebunden ist, auch in die Natur und die Tierwelt, spürt jeder, der ernsthaft darüber nachdenkt und von der mächtigen, allumfassenden Kraft des Lebens hin und wieder wie durch ein Aufblitzen im inneren Bewußtsein berührt wird.

Trotz der menschlichen Arroganz und Ignoranz, trotz des Herrenmenschentums, das auf die Mutter Erde zerstörerisch einwirkt, das ihre Tierwelt malträtiert und tötet, gibt und gibt die Erde immer wieder. Es ist die alles durchdringende, alles durchstrahlende Kraft – der ewige Geist, der durch Seine Schöpfung, die Erde, den Menschen, den Naturreichen und der Tierwelt dient. Es ist Gott, die mächtige All-Kraft der Liebe und Einheit. Er ist aber auch die Freiheit und somit der freie Wille in allen Menschen. Jeder Mensch sollte so leben, daß er des ewigen Schöpfers Schöpfung ist, Ausdruck Seiner Liebe zu allen Lebewesen und Lebensformen, die Er, der große All-Eine, der Allgeist, in ihrer Reinheit geschaut und geschaffen hat.

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