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Viele Richter sprechen kirchentreu
ihr personenbezogenes „Recht“.
Das Urteil „Meinungsäußerung“
deckt so manches falsches Zeugnis.
Gottes Waage, das Gesetz von
Ursache und Wirkung, wiegt gerecht.



Denken Sie mit, und überlegen Sie: Eine bessere Welt geht nicht von den Institutionen Kirche aus, auch nicht von den Regierungen, sondern von jedem einzelnen, der sich an den göttlichen Geboten orientiert, an sich arbeitet und sich zum Positiven verändert.

Denken Sie mit: Aus dem fernen Ausland erhielten wir einen Bericht mit folgender Aussage: „Bei euch in Deutschland besteht die Demokratie. In eurem Land kann alles gesagt werden.“

Leider mußte ich den Briefschreiber korrigieren. Ich schrieb zurück: „In Deutschland haben wir wohl eine Demokratie und ein wertvolles Grundgesetz, aber die Wahrheit darf nicht gesagt werden, weil die Regierung zu schwach ist und nicht zur Wahrheit steht. Ihr vages Prinzip heißt ‚Meinungsäußerung’. Unter dieser Prämisse kann diskriminiert, gelogen, also Unrecht gesprochen werden. Außerdem wird die Wahrheit, die Gott ist, von den kirchlichen Institutionen mit dem ‚Credo quia absurdum’ beerdigt. In diesem Grabeszustand leben leider auch viele Politiker.“

Denken Sie mit, und überlegen Sie: Gott ist Liebe, Weisheit und Gerechtigkeit. Wie gesagt, ist Sein Gesetz auch die Freiheit. Das Gesetz von Ursache und Wirkung, das auch das Fallgesetz genannt wird, wurde ausschließlich von Wesen und Menschen geschaffen, die sich von Gott, dem Gesetz der Liebe, Gerechtigkeit und Freiheit, abwendeten und ihre Maßstäbe, die ihre Denkmuster sind, zu Gesetzmäßigkeiten erhoben.

Diesem Denkmodell folgen auch die Richter der weltlichen Gerichte. Ihr Prinzip ist das Recht und nicht die Gerechtigkeit.

Jesus sprach: „Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet. Denn nach welchem Recht ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden; und mit welchem Maß ihr meßt, wird euch zugemessen werden. Was siehst du aber den Splitter in deines Bruders Auge und nimmst nicht wahr den Balken in deinem Auge? Oder wie kannst du sagen zu deinem Bruder: Halt, ich will dir den Splitter aus deinem Auge ziehen?, und siehe, ein Balken ist in deinem Auge.

Du Heuchler, zieh zuerst den Balken aus deinem Auge; danach sieh zu, wie du den Splitter aus deines Bruders Auge ziehst.“

Lange hing die Waage der Justitia in der Schieflage, doch jetzt ist sie, für jeden wachen Zeitgenossen, der das Zeitgeschehen – z.B. die Prozeßverläufe – aufmerksam verfolgt, deutlich erkennbar, gekippt. Wer hat ihre Waage zum Kippen gebracht?

Liebe Leser, wenn Sie noch mit Herz und Verstand lesen können, dann werden Ihnen die beiden folgenden Zitate aus dem katholischen Katechismus einiges sagen:

„Der Bürger hat die Gewissenspflicht, die Vorschriften der staatlichen Autoritäten nicht zu befolgen, wenn diese Anordnungen den Forderungen der sittlichen Ordnung, den Grundrechten des Menschen oder den Weisungen des Evangeliums widersprechen.“ Und:

„Einzig die göttlich geoffenbarte Religion hat in Gott, dem Schöpfer und Erlöser, klar den Ursprung und das Ziel des Menschen erkannt. Die Kirche lädt die politischen Verantwortungsträger ein, sich in ihren Urteilen und Entscheidungen nach dieser geoffenbarten Wahrheit über Gott und den Menschen zu richten.“

Schon im dritten Gabriele-Brief ist hierzu gesagt:

„Diese eigenmächtige Setzung der Kirche, die ihrem Allmachtsanspruch dient, bringt Konsequenzen für das öffentliche Leben in unserem Staat, in unserer Gesellschaft mit sich: Deshalb können die Richter, die der Kirche angehören, nur bedingt frei entscheiden ...“

 

Verstehen Sie nun, warum vorwiegend dem Recht gesprochen wird, der mit dem Strom schwimmt? Wer sich gegen diese allzumenschlichen Verkettungen, gegen die Machenschaften von Kirche und Staat wendet, wie z.B. Urchristen, der hängt an der Kette der Waage der Justitia. Er wird verunglimpft. Wendet er sich dagegen, wird er mit dem Argument „Meinungsäußerung“ abgeschmettert, gleich fallengelassen. Damit sind sie dann Gebrandmarkte, die jeder mit Lügen bewerfen kann, die justitiell als „Meinungsäußerungen“ deklariert werden. Wer Lügen so verpackt, daß sie als Meinungsäußerung gelten, der kann, so befindet das weltliche Gericht, ungestraft lügen.
Was von der Unabhängigkeit dieser Richter zu halten ist, wird in solchen Urteilen mehr als deutlich. Diese gleichen einem Offenbarungseid der zeitgenössischen deutschen Justiz, der von Zeitgenossen mit intaktem Denkvermögen hierzuland und vor allem im Ausland mit höchstem Befremden registriert wird.

Denn wenn Recht schon nicht Gerechtigkeit ist, so müßte Recht doch Recht bleiben, so, wie es auch von den Schöpfern der vorzüglichen deutschen Verfassung vorgesehen war. Müßten sich nicht außerdem kirchengläubige Richter, für die erklärtermaßen – siehe Katechismus! – das Evangelium der Bibel gilt, zu Herzen nehmen, was Jesus, der Christus, dort sagte?

„Wenn ihr liebt, die euch lieben, was werdet ihr für einen Lohn haben? Tun nicht dasselbe auch die Zöllner? Und wenn ihr nur zu euren Brüdern freundlich seid, was tut ihr Besonderes? Tun nicht dasselbe auch die Heiden?“

Und wer sind die „Brüder“ der Richter, die kirchen- gleich katechismustreu ihr personenbezogenes „Recht“ sprechen? Es sind die kirchlichen Obrigkeiten und die Politiker, die sich der Kirche verpflichtet fühlen.

Diese bedenkliche Entwicklung zeigt, wie es bei uns heute mit der Verwirklichung der Gebote Gottes bestellt ist. Z.B. heißt es im achten Gebot: „Du sollst kein falsches Zeugnis geben.“ Nun ist mit dem Urteil „Meinungsäußerung“ so manch falsches Zeugnis gedeckt. Das Gebot „Du sollst nicht richten“ ist verändert – verfälscht, im Grunde außer Kraft gesetzt und ad absurdum geführt – durch eine Rechtsprechung, die nicht die Gerechtigkeit ist.

Wer über das ganze sogenannte Rechtsgebäude nachdenkt, der versteht auch das Sprichwort, die Volksweisheit, die lautet: „Auf hoher See und vor Gericht kann man nur noch auf Gott vertrauen.“

Gott spricht nicht Recht – Gott ist Gerechtigkeit. Seine Waage ist im Gesetz von Ursache und Wirkung immer ausgleichend. Nach dem Gesetz von Saat und Ernte, von Ursache und Wirkung, kommt alles an den Tag. An dem Kausalgesetz kommt keine Seele und kein Mensch vorbei, auch nicht kirchliche Obrigkeiten, Staatsmänner und ebenfalls nicht jene Richter, die sich an die Weisungen des kirchlichen Katechismus gebunden fühlen.

 

Auch die meisten Medien in diesem Land folgen letztlich dem schwarzen Regime. Vor Jahren waren Journalisten bei Urchristen, um wahrheitsgemäß über deren Glauben und Leben zu berichten. Die Reportagen dieser Journalisten wurden nie veröffentlicht, ihre Namen verschwanden aus den Zeitungen und Rundfunksendern. Statt dessen traten willfährige Medienvertreter auf, die offensichtlich anderes im Sinn hatten, als die Öffentlichkeit objektiv zu informieren. Sie zogen Menschen, die sie nie gesehen hatten, und deren Glauben, von dem sie nichts wußten, das Universelle Leben, in den konfessionellen Schmutz ihrer institutionellen Auftraggeber, indem sie mit dem Hammer der Lüge, gleich „Meinungsäußerung“, die Wahrheit zerschlugen. Das Wort Gottes wurde vorsätzlich verdreht und die Lehre des Jesus, des Christus, verfälscht – ganz in der jahrtausendelangen Tradition der Priesterkaste.

Solche „Journalisten“ lamentieren heute darüber, es sei „mysteriös“, daß ich ihnen heute keine Interviews mehr gebe. Nun, ich werde ihnen ganz gewiß keinen Anlaß geben, erneut die Wahrheit zu verdrehen und mit „Meinungsäußerung“, gleich Lüge, die Lehre des Herrn zu diskriminieren. Denn dann müßte ich um der Wahrheit willen weltliche Gerichte in Anspruch nehmen, um die Lügen aufzudecken. Dies tue ich nicht! Für meine Person habe ich die Lügen und Verleumdungen der letzten 30 Jahre ertragen und werde sie weiter tragen. Doch es währt nicht lange, dann werde ich im Angesicht der Gerechtigkeit Gottes den jetzigen Journalisten und Richtern begegnen, und sie werden erkennen müssen, was Wahrheit und was Lüge ist.

Mit einigen Brüdern ging ich vor Gericht, nicht meinetwegen, sondern weil über das Universelle Leben Lügen über Lügen verbreitet wurden und ich dafür sorgen will, daß das charismatische Wertzeichen, das Universelle Leben, unverfälscht der Nachwelt erhalten bleibt, wenn ich das Zeitliche verlassen habe.

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