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  Demobericht Heidelberg

Nach den erfolgreichen Demonstrationen in Frankfurt, Stuttgart und München trafen sich die Tierschützer des Universellen Lebens in Heidelberg, ebenso viele Tierfreunde, die sich dieser Demonstration anschlossen, um in dieser Universitätsstadt für die Tiere auf die Straße zu gehen. Fast 400 Tierschützer mit – polizeilich gezählten! – 200 Plakaten und Transparenten gaben den Tieren eine Stimme und vertraten erneut das Motto der Demonstration:
Menschen, esst kein Fleisch! Weg mit den Tierghettowärtern! Nieder mit den Schlachthöfen!
Treffpunkt zur Demonstration war um 12.00 Uhr auf dem Heidelberger Bismarckplatz. Nach und nach trafen die Tierschützer dort ein und bereiteten Transparente, Plakate und die Technik vor.
Die Zeit auf dem Bismarckplatz wurde genützt, um die anwesenden Tierfreunde zu begrüßen, und auch, um auf die Besonderheiten der Stadt Heidelberg einzugehen. Denn schließlich wurde in Heidelberg die Studie des Deutschen Krebsforschungszentrums durchgeführt, deren Ergebnis lautete: Vegetarier leben länger!
„Nach einer Studie des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) haben Vegetarier ein drastisch verringertes Sterblichkeitsrisiko. 100 in der Altersgruppe der Studienteilnehmer zu erwartenden Todesfällen stehen nur 59 tatsächliche bei den Vegetariern gegenüber. Betrachtet man nur die männlichen Studienteilnehmer, so ist der positive Effekt mit nur 52 tatsächlichen Todesfällen noch ausgeprägter.“
Während sich der Demonstrationszug über die Hauptstraße langsam bis zum Universitätsplatz fortbewegte, wurden über die mitgeführten Lautsprecherwagen und -handwagen die Inhalte der Demonstration verbreitet.
„Menschen, esst kein Fleisch! Denn: Fleischessen ist grausam! Fleischessen macht krank! Fleischessen führt zu Umweltschäden! Fleischessen verursacht globales Leid!“ Durch diese Aussagen aufmerksam geworden, blieben viele Passanten erstaunt stehen und die Inhaber der Geschäfte und ihre Mitarbeiter traten auf die Straße, um den Demonstrationszug zu verfolgen.
Um der Grausamkeit des Fleischessens Ausdruck zu verleihen, ertönte nun das angsterfüllte Rinderbrüllen, dem die grauenhaften Geräusche der Schlachtung folgten. Keiner hört dies gerne, doch es ist die Realität, um die jeder Fleischesser wissen sollte, um ermessen zu können, was er durch seinen Fleischkonsum verursacht. Denn ein Fleischesser hat am Ende seines Lebens bis zu 450 Tiere auf dem Gewissen.
Damit dies ein Ende hat, wurden im Anschluss folgende Forderungen verkündet, die jeder, der wollte, durch seine Unterschrift am Informationsstand unterstützten konnte: „Verbot des mutwilligen Tier-Tötens wie Schlachtung, Jagd und Tierversuche;
Verbot der Nutztierhaltung und Tierausbeutung;Verbot der Fleischwerbung und Einstufung von Fleisch als Genussmittel, wie Alkohol und Nikotin; Anpassung der Krankenkassenbeiträge für Fleischesser; Verbot von Gülle auf den Feldern; Tierschutzunterricht in Schulen.“
Mit folgender Einladung an die Passanten wurde der vorbereitete Spot abgeschlossen: „Demonstrieren Sie mit, und schließen Sie sich unserem Demonstrationszug an!“ Da der Demonstrationszug durch die gut besuchte Fußgängerzone nur sehr langsam vorankam, blieb Zeit, um bereits während des Demozuges in kurzen Redebeiträgen auf das Leiden und das Leid der Tiere einzugehen und auf die gesundheitlichen Folgen des Fleischkonsums hinzuweisen. Anregungen, die sich aus lokalen Gegebenheiten in der Heidelberger Fußgängerzone ergaben, wurden spontan aufgegriffen.
So wurde der Hinweis an einer Kirche „Ehre sei Gott in der Höhe und Frieden auf Erden“ genützt, um darauf hinzuweisen, dass es die Kirchen waren, die für das grausame Schicksal der Tiere verantwortlich sind, da sie den Tieren die Seele abgesprochen haben. Und dass der Friede auf Erden nur dann entstehen kann, wenn die Menschen auch mit den Tieren Frieden halten. Schließlich wusste schon Tolstoi: „Solange es Schlachthäuser gibt, wird es auch Schlachtfelder geben.“
Die aktuelle Ankündigung für den Film „The Da Vinci-Code“ regte ebenfalls die Teilnehmer der Demonstration zu einem Redebeitrag an, in dem sie darauf hinwiesen, dass den meisten Menschen Da Vinci wohl als genialer Künstler und Universalgenie bekannt ist, doch nur wenige darüber informiert sind, dass Da Vinci auch ein Vegetarier war, der bereits im 15 Jahrhundert voraussagte: „Es wird ein Tag kommen, an dem die Menschen über die Tötung eines Tieres genauso urteilen werden, wie sie heute die eines Menschen beurteilen. Es wird die Zeit kommen, in welcher wir das Essen von Tieren ebenso verurteilen, wie wir heute das Essen von unseresgleichen, die Menschenfresserei, verurteilen.“
Langsam aber sicher näherte sich der Demonstrationszug dem Universitätsplatz, auf dem die Abschlusskundgebung stattfand. Hier konnten die Demonstrationsteilnehmer beweisen, dass Vegetarier keineswegs „Schwächlinge“ sind, denn Wind und Regen bliesen vehement über den Platz, doch die Träger der Schilder und Transparente hielten den Elementen stand.
In der Abschlusskundgebung wurde noch einmal auf die Grausamkeit der Tierhaltung eingegangen und auf die gesundheitlichen Folgen des Fleischkonsums. Auch Positives war zu hören, denn für über 30 % der jungen Frauen ist Fleisch in der Ernährung ohne Bedeutung! Diesen starken Trend zum Vegetarischen bei jungen Frauen stellte „Timescout“ in einer Jugendbefragung fest.
Doch nicht nur in Deutschland werden immer mehr Menschen Vegetarier, auch aus englisch- und spanischsprechenden Ländern wurden Grußbotschaften vorgelesen, die deutlich machen, dass die Stimme für die Tiere auf der Erde immer lauter wird. Auch aus Polen erreichte uns zu der Demonstration in Heidelberg eine Solidaritätserklärung mit folgendem Inhalt:
„Von ganzem Herzen unterstützen wir Euch an diesem Tag und wünschen viel Erfolg bei allen Euren weiteren Aktionen für unsere FREUNDE, DIE TIERE. Wir in Polen - ähnlich wie Ihr - tun alles, was uns möglich ist, um das Massaker und die Grausamkeit an diesen WUNDERBAREN GESCHÖPFEN zu stoppen.
In polnischen Schachthöfen gehen jeden Tag mehr als eine Million Tiere elend und auf tragische Weise zugrunde – Kühe, Schweine, Pferde, Hühner und andere. Viele Tiermütter tragen ihre Jungen noch im Leibe. Wir glauben daran, dass es uns mit vereinten Kräften gelingen wird, dieser Hölle auf Erden ein Ende zu bereiten. Wir bejahen voll und ganz Euer Motto – DER MORD AN DEN TIEREN IST DER TOD DER MENSCHEN. Mit herzlichen Grüßen Die Ökologische Bewegung GREEN ANGELS, Polen“
Während der Abschlusskundgebung wurde auch die Alternative aufgezeigt, denn ein Tierfreund der Gabriele-Stiftung, mit der das Universelle Leben in Verbindung steht, berichtete, wie sie mit Tieren umgehen, wie sie Tiere vom Schlächter und Schächter freikaufen, wie diese Tiere mit der Zeit immer mehr Vertrauen zu den Menschen gewinnen und ihre Lebensfreude zum Ausdruck bringen. So endete die Demonstration mit einem positiven, hoffnungsvollen Ausblick, sowie mit heißer veganer Gulaschsuppe und der Einladung zur nächsten Demonstration am 29. Juli in Düsseldorf!


Menschen, esst kein Fleisch! Weg mit den Tierghetto-Wärtern! Nieder mit den Schlachthöfen! - Den Tieren helfen, durch Ihre Unterschrift können Sie hier...
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