Während sich der Demonstrationszug durch die Blumenstraße, Frauenstraße, am Isartor vorbei durchs Tal auf den Marienplatz fortbewegte, wurden über die mitgeführten Lautsprecher-wagen die Inhalte der Demonstration verbreitet.
„Menschen, esst kein Fleisch!
Denn: Fleischessen ist grausam! Fleischessen macht krank! Fleischessen führt zu Umweltschäden! Fleischessen verursacht globales Leid!“
Gewissermaßen zur Bestätigung für die Grausamkeit des Fleischessen ertönte – mitten in der Münchner Innenstadt – im Anschluss ein angsterfülltes Rinderbrüllen, dem die grauen-haften Geräusche der Schlachtung folgten. Diese erzeugten sowohl bei den Teilnehmern der Demonstration als auch bei den Passanten am Straßenrand eine Gänsehaut, da man einmal das zu hören bekam, wovor jeder Fleischesser so gerne die Ohren verschließt: die unfassbare Angst der Tiere und ihre qualvollen Schmerzensschreie.
Vorbereitet durch diese Geräusche, konnte man die im Anschluss verkündeten Forderungen, für die wir eintreten, leicht unterstützen:
„Verbot des mutwilligen Tier-Tötens wie Schlachtung, Jagd und Tierversuchen; Verbot der Nutztierhaltung und Tieraus-beutung; Verbot der Fleischwerbung und Einstufung von Fleisch als Genussmittel, wie Alkohol und Nikotin; Anpassung der Krankenkassenbeiträge für Fleischesser; Verbot von Gülle auf den Feldern; Tierschutzunterricht in Schulen.“