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Demobericht Salzburg



Es ist Samstagmittag, der 19.08.2006 vor dem Bahnhof in Salzburg. Die Sonne scheint jetzt schon heiß vom blauen Himmel. Viele Menschen gehen und kommen, von Zügen und Bussen. Riesig strahlen die Tierplakate „Bitte, bitte, esst mich nicht“ alle Passanten an. Autos mit überdimensionalen Lautsprechern warten. Die ersten Transparente werden hochgehoben; darauf steht unter anderem das Motto dieser ersten internationalen Tierschutz–Demo in Österreich:Menschen, esst kein Fleisch!

Menschen, esst kein Fleisch!

Weg mit den Tierghetto-Wärtern!

Nieder mit den Schlachthöfen!

Ein Teil der Demonstranten kennen sich von zu Hause oder von ähnlichen Veranstaltungen in Deutschland. Es werden noch die letzten Handzettel verteilt. Vor allem junge Menschen interessieren sich für das Thema unserer Tierschutz–Demo. Spontan nehmen sie eine der Tafeln und mischen sich unter die Demonstranten. Ungefähr 270 Menschen sind der Einladung gefolgt und bilden nun einen über 250 Meter langen Demonstrationszug.

Es beteiligten sich Tierfreunde aus Deutschland, aus Slowenien und der Schweiz, z.B. vom Verein zur Förderung der Tierrechte und Antijagdforum Schweiz, oder der Tierschutzbund Innerschweiz. Aus Österreich waren vertreten der VGT, Verein Respek-Tiere, Initiative zur Abschaffung der Jagd Österreich, Verein Tierschutz im Unterricht.

Der Demonstrationszug zieht vom Bahnhof vorbei am schönen Barockschloss Mirabell, über die Staatsbrücke, entlang der Salzach hin zum Residenzplatz mit der bischöflichen Residenz. Auffällig war, dass die Menschen nicht einfach vorübergingen, sondern interessiert an den Gehsteigen standen, in den wartenden Bussen und Autos saßen und aufmerksam die Transparente, Tafeln und Sprüche lasen. Ja, sie beobachteten den Zug, wie er ruhig und schweigend vorüberzog.

Nur vom Lautsprecher hallte die traurige Wahrheit:

Mehr als 70 Millionen Tiere werden in Österreich pro Jahr von den Gesellen des Todes (Fleischhauern) oder den Lusttötern (Jägern) oft grausam hingemetzelt, um als Kadaver auf den Tellern der Menschen zu landen… „Ich esse dich nicht…“ -

Dafür treten wir ein:
Verbot des mutwilligen Tier-Tötens (Schlachtung, Jagd, Fischfang, Tierversuche)
Verbot der Nutztierhaltung …

Am Residenzplatz, an der Rückseite des Salzburger Doms, wo bereits Infos vom Infostand und am Kostprobenstand „Vegetarische Burger“ und Erfrischungen verteilt werden, findet anschließend die Abschlusskundgebung statt. Interessante Themen wie „Globales Leid“, „Fleisch essen macht krank oder „Die Tierliebe Jesu“ werden angesprochen.

Die Demonstration war sicher ein Erfolg, denn alle Demonstranten hatten das gleiche Ziel:

Die Menschen wachzurütteln und ihnen das unendliche Leid unserer Mitgeschöpfe, der Tiere, bewusst zu machen – und den Tieren eine Stimme zu geben.

 

Unterschriftenaktion:

Menschen, esst kein Fleisch! Weg mit den Tierghetto-Wärtern! Nieder mit den Schlachthöfen! - Den Tieren helfen, durch Ihre Unterschrift können Sie hier...

 

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