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Jagd – Krieg in Wald und Feld



»Jagd ist doch immer eine Form von Krieg.«
J. W. von Goethe, dt.Dichter (1749 - 1832)

Angst und langer Todeskampf:

»Habt ihr Menschen schon einmal darüber nachgedacht, warum wir Wildtiere vor euch fliehen? Es ist die Angst um unser Leben, die uns in die Flucht treibt. Normalerweise würden wir Rehe am Tag auf Nahrungssuche gehen, doch aus Angst trauen wir uns nur in der Dämmerung und in der Nacht aus unseren Verstecken. Der Friede der Natur wird durch einen lauten Knall gestört – es ist unser Todesschuss. Wir versuchen mit letzter Kraft und schwer verwundet zu fliehen. Wenn wir Rehe von euren Expansionsgeschossen getroffen werden, sind 60% von uns nicht sofort tot. Wir schleppen uns stunden- und tagelang schwer verletzt, mit heraushängenden Eingeweiden durch den Wald. Rehkitze sehen hilflos ihre Mütter verbluten, oder sie verhungern, weil die Mutter nicht zurückkehrt.«

Jagd-Terror aus dem Hinterhalt

»Wir Wildschweine sind intelligente Tiere, deshalb sind wir den Lusttötern ein besonderer Dorn im Auge. Um uns doch abschießen zu können, locken die Jäger uns mit Futter an, und dann - bequem und feige - wird vom Hochsitz aus auf uns geschossen. Von einem ‘schnellen Tod’ kann dabei nicht die Rede sein. So manchem von uns Wildschweinen wird ein Körperteil abgeschossen, so dass wir ein noch längeres Martyrium erleiden müssen. Manche von uns verhungern z.B., weil ihnen der Unterkiefer abgeschossen wurde. Rücksichtslos werden auch Muttertiere getötet, ungeachtet, ob die Bachen ungeborenes Leben in sich tragen. So sterben Mutter und Kind grausam.«

Exekutionskommando

»Für die Erntezeit hat sich die todbringende Allianz von Jägern und Landwirten eine besondere ‘Jagdmethode’ ausgedacht. Während das Feld abgeerntet wird und Stück für Stück unsere Deckung schwindet, positionieren sich - wie bei einem Exekutionskommando - die Jäger rund ums Feld. Wenn wir flüchten müssen, um den Messern des Erntewagens zu entkommen, wird die Todessalve auf uns abgefeuert. Ihr nennt das ‘waidgerecht’, doch wir haben keine Chance! «

Es herrscht Krieg

»Was die Jäger mit uns Tieren machen, ist Krieg! Besonders beliebt sind Treibjagden auf uns Feldhasen. Doch obwohl wir so schnell rennen können, haben wir keine Chance. Es ist ein Kesseltreiben, bei dem wir Hasen von den Jägern umzingelt und eingekesselt werden. Wenn uns die Schrotladung  trifft, die nicht nur unsere Haut, sondern auch das darunter liegende Nervensystem durchsiebt, winden wir uns vor Schmerzen und schreien vor Qual auf wie kleine Menschenkinder. Manche von uns getroffenen Hasen überschlagen sich mehrmals schreiend in der Luft, bis wir tot liegen bleiben. Sind wir nicht sofort tot, nähert sich der stolze Waidmann und schlägt uns wimmernden Hasen mit einem Prügel, einem Messerknauf, dem Schaft seines Gewehrs oder mit der Handkante tot.«

Argumente gegen die Jagd

Jagd ist KEIN angewandter Naturschutz. Jagd bedeutet eine Störung des natürlichen Gleichgewichts der Öko-Systeme. Sie kann zur Ausdünnung oder Ausrottung von Tierarten führen. Jäger sind Naturnutzer, aber keine Naturschützer.

Ohne die Jagd nehmen die Wildtiere NICHT überhand. Feldstudien von Ökologen ergaben, dass die Tiere über einen inneren Mechanismus zur Regulierung des Populationswachstums verfügen: Die Regulation der Wildtierbestände erfolgt nicht durch die Jagd. Droht Überbevölkerung, wird die Geburtenrate gesenkt.

Jäger schützen Wald und Feld NICHT vor Wildschäden. Die Jagd provoziert ganz im Gegenteil vielfach Wildschäden. Oft sind die von Jägern verursachten Personen- und Sachschäden höher als der landwirtschaftliche Schaden durch Wildtiere.

Jäger töten NICHT schmerzlos. Oft werden die Tiere nur angeschossen. Die Nachsuche dauert, sofern sie überhaupt erfolgt, Stunden und Tage. Bis zum tödlichen Schuss schleppen sich die angeschossenen Tiere stunden- oder tagelang mit zerfetztem Körper, heraushängenden Eingeweiden, gebrochenen Knochen auf der Flucht vor den Jägern durch den Wald.

Der Mensch hat NICHT schon immer gejagt. In der Frühzeit war der Mensch zunächst Sammler. Erst später wurde er zum Jäger. Die Abnutzungsmuster auf der Zahnoberfläche der Backenzähne von vielen Hominiden und Hominoiden zeigen eindeutig, dass diese Vorläufer des Menschen Pflanzenkost gegessen haben. Typische Raubtiere und Allesfresser haben andere Zahn- und Zahnschmelzstrukturen auf Backen- und Mahlzähnen als der heutige Mensch.

Jäger sind KEIN Ersatz für ausgestorbene »Raub«tiere. Forschungen zeigen, dass so genannte Beutegreifer nicht für die Regulation, d.h. die zahlenmäßige Kontrolle ihrer Beutetiere, verantwortlich sind.

80% der Deutschen sind gegen die Hobby-Jäger! Die Jagd ist heute das blutige Hobby einer kleinen Minderheit: Nur 0,3 Prozent der Bevölkerung sind Jäger - die allermeisten davon sind Hobbyjäger. Immer mehr Menschen erkennen: Auch Tiere haben ein Recht auf Leben! Tiere fühlen ähnlich wie wir - Freude, aber auch Leid. Tiere lieben das Leben genauso wie wir. Es ist verwerflich, Tiere aus niederen Beweggründen zu töten!

Das sagen große Geister über die Jagd:

»Jagd ist nur eine feige Umschreibung für besonders feigen Mord am chancenlosen Mitgeschöpf. Die Jagd ist eine Nebenform menschlicher Geisteskrankheit.«
(Theodor Heuss, 1884 -1963, 1. Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland)

Das sagen Jäger selbst über die Jagd:

»Die wirkliche Jagd ist ohne vorsätzliche Tötung nicht zu haben. Leidenschaftlich Jagende wollen töten. Jagd ohne Mord wäre ein Oxymoron, ein Begriff, der sich selber aufhebt... und weil es sich um Leidenschaft, Gier, Wollust handelt - um ein Fieber eben -, geht es ... um sex and crime, um sexuelle Lust und Verbrechen jeder Art, um Mord und Lustmord.«
(Paul Parin, Jäger, nach dem auch ein Verlag für Jagdliteratur benannt ist, in »Die Leidenschaft des Jägers«)

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