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Qual durch Milch und Eier


Keine Gnade für die Kleinsten


Inhalt dieser Seite:

Meine Milch gehört mir!

Kükenmord

»Meine Milch gehört mir!«

»Ihr Menschen seid das einzige Lebewesen, das im Erwachsenenalter noch Muttermilch trinkt, noch dazu von einer anderen Art. Und wir? Unsere Kuhmütter werden Jahr für Jahr künstlich besamt, um Kinder zur Welt zu bringen. Denn wie bei euch Menschen kann auch eine Kuh nur nach der Geburt Milch geben. Wir Kälbchen dürfen diese Milch aber nicht trinken, sondern werden kurz nach der Geburt von unserer Mutter weggenommen. Sie ruft nach uns, und wir Kälbchen rufen nach unserer Mutter; doch ihr kennt kein Erbarmen. Mit sog. Milchaustauschern zieht ihr uns Kälbchen auf, bis wir nach wenigen Monaten zum Schlächter gezerrt werden, um als zartes Kalbfleisch auf den Tellern der Menschen zu landen. Unsere Mütter sehen wir meistens nicht mehr, außer uns ereilt das gleiche Schicksal, als Milchkuh dahinzuvegetieren. Das bedeutet, jedes Jahr ein Kind auszutragen, das uns gleich nach der Geburt weggenommen wird. 6 bis 8 Wochen nach der Geburt werden wir erneut besamt. Während sich in unserem Körper ein neuer Embryo entwickelt, werden wir täglich gemolken. Diese Doppelbelastung zehrt an unserem Organismus, so dass wir meist nach wenigen Jahren die Leistung nicht mehr bringen können oder krank werden. Wenn wir für euch nicht mehr produktiv genug sind, enden wir ebenfalls beim Gesellen des Todes, dem Schlächter.«

Kükenmord

»Wir Legehennen fristen ein grausames Dasein. Durch Züchtung habt ihr uns dazu gebracht, im Jahr bis zu 320 Eier zu legen. Doch ausbrüten dürfen wir keines unserer Eier, um zu erleben, wie unsere Kinder schlüpfen. In riesigen Brutkästen lasst ihr in Deutschland jedes Jahr  90 Millionen unserer Eier ausbrüten, denn ihr braucht immer wieder neue Legehennen, da wir nach zwei Jahren die Legeleistung nicht mehr bringen können und zum Dank dafür unters Messer kommen.

Wir wissen, was mit unseren Kindern geschieht, denn wir haben es selbst erlebt! Wenige Stunden nach dem Schlupf kommen unsere Küken auf ein Förderband, auf dem unsere männlichen Kinder von ihren weiblichen Geschwistern getrennt werden. Da die Hälfte der Küken - 45 Millionen jedes Jahr - männlich sind und keine Eier legen können, sind sie für euch wertlos und fahren auf dem Fließband direkt in den Tod. Sie werden vergast oder am lebendigen Leibe durch rotierende Messer zerstückelt. Wer hat euch Menschen das Recht gegeben, unschuldiges Leben millionenfach zu töten?«

 

 

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