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verursacht Hunger und Durst

Fleischessen
verursacht Hunger und Durst



Hunger

- Weltweit hungern über 852 Millionen Menschen, trotz einer weltweiten Getreideernte von 1,57 Milliarden Tonnen (Wirtschaftsjahr 2006). Bei einer Weltbevölkerung von rund 6,6 Milliarden Menschen stünde jedem Menschen pro Tag 652 Gramm Getreide zur Verfügung.

- Doch 49% der jährlichen weltweiten Getreideernte und 90% der jährlichen Sojabohnenwelternte, werden von den 20 Milliarden »Nutztieren« verzehrt.

- Die Viehzucht ist bei weitem der größte Landnutzer auf der Erde; Weideflächen nehmen rund 29 Prozent der eisfreien Erdoberfläche ein; 33 Prozent der gesamten Ackerfläche werden für die Produktion von Futtermitteln verwendet. Insgesamt beansprucht die Viehzucht 70 Prozent des gesamten landwirtschaftlich genutzten Landes und 30 Prozent der Landoberfläche auf diesem Planeten. 

- Die armen Staaten sind aufgrund der Überschuldung zum Teil gezwungen, hochwertige, für die menschliche Ernährung notwendige Pflanzennahrung als Viehfutter zu verkaufen. 60% der Futtermittel in der Massentierhaltung werden aus den Entwicklungsländern importiert.

- Um 1 kg Fleisch zu erzeugen, benötigt man 7-16 kg Getreide oder Sojabohnen. Bei der »Umwandlung« von Getreide in Fleisch gehen durch diese künstliche Verlängerung der Nahrungskette unter anderem 90% Eiweiß, 99% Kohlenhydrate und 100% Faserstoffe verloren. Fleischverzehr ist also die effektivste Form der Nahrungsmittelvernichtung.

- Auf der Fläche eines Grundstückes, die benötigt wird, um ein Kilo Fleisch zu erzeugen, könnte man im selben Zeitraum 200 kg Tomaten oder 160 kg Kartoffeln ernten.

Der Vorwurf an Tierfreunde, sie sollen sich anstatt für Tiere lieber für die hungernden Menschen einsetzen, ist unbegründet, denn:
Würde die Menschheit vegetarisch leben, müsste kein Mensch auf diesem Planeten Hunger leiden!

Durst

- Ein Drittel der Weltbevölkerung leidet unter Wassermangel. Zu diesem Ergebnis kommt die mit 700 Wissenschaftlern bislang umfangreichste Studie zum Thema Süßwasserversorgung (Comprehensive Assessment of Water Management in Agriculture). Die Wissenschaftler nennen als effektivste Methode, Wasser zu sparen, den Verzicht auf Fleisch. Denn für den Anbau von einem Kilo Getreide werden rund 2000 Liter Wasser verbraucht; um ein Kilo Fleisch zu produzieren, bedarf es der fünffachen Menge.

- Bis zum Jahr 2025 werden 65 Prozent der Weltbevölkerung in Gebieten leben, in denen die Wasserversorgung kritisch ist. Die Viehzucht benötigt 8 Prozent des globalen Wasserverbrauchs, hauptsächlich für die Produktion der Futtermittel.

- Bei einer Ernährung mit 80% pflanzlicher Nahrung und 20% Fleischanteil (in den Industrienationen macht der tierische Anteil heute sogar 30-35% aus!) beträgt der Wasserverbrauch zur Erzeugung der Nahrung pro Jahr 1300 m³, bei einer rein vegetarischen Ernährung nur rund die Hälfte.

 

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