Sie sind hier: Startseite > Tiere bitten:
Lasst uns leben!
 > Sie alle sind Bruno! > Neues von Bruno

Neues von Bruno -
Die Exekutionen in Bayern
gehen weiter



Die Exekutionen in Bayern gehen weiter

Die brutale "Hinrichtung" des Bären Bruno hat Bayern und Deutschland weltweit in Verruf gebracht. Weil "normale" Jäger das Abschlachten des Bärenkindes ablehnten, führte ein Exekutionskommando des Landratsamtes Miesbach den Exekutionsbefehl von Ministerpräsident Stoibers Staatsminister Schnappauf aus. Wie man jetzt weiß, unter Mitwirkung eines Beamten des Landratsamtes und eines Polizei-Oberkommissars.

Exekutionskommando in Würzburg

Das Interesse der Öffentlichkeit und der Abscheu gegen die skrupellosen Tierkind-Töter konzentriert sich auf die Vorgänge in Oberbayern. Inzwischen ist die Behördenjagd Stoibers  längst in einem anderen Teil des Landes, nämlich in Unterfranken, auf mindestens ebenso abscheuliche Weise aktiv geworden. Ein Mitarbeiter des Landratsamtes Würzburg, Oswald Rumpel, hat dort ein Exekutionskommando von Jägern zusammengestellt, deren Identität streng geheim gehalten wird, um die Täter "vor Repressalien zu schützen" so Rumpel wörtlich.

 

Ebenso wie bei Bruno macht auch die Vorgehensweise im Landkreis Würzburg eine Einhaltung der Tierschutzgesetze unmöglich. Die Felder im Landkreis werden während der Ernte von einer Todesschwadron, bestehend aus bis zu einem Dutzend schwerbewaffneter Männer, umstellt. Die Tiere, die aus dem Feld zu fliehen versuchen, werden abgeknallt. Ein Fachmann vor Ort sagte dazu: "Seit das Landratsamt Würzburg selbst auf die Jagd geht, laufen sehr viele angeschossene und verkrüppelte Tiere herum. Man sieht Frischlinge, also Wildschweinkinder, deren Mutter erschossen wurde. Wenn diese noch zu klein sind, verhungern sie. Ich habe noch nie so viel Tierquälerei und Tierleid gesehen, wie es zur Zeit hier zu sehen ist."

Was ist Jagd?

Der erste Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland, Theodor Heuss, sagte zur Jagd:: »Jagd ist nur eine feige Umschreibung für besonders feigen Mord am chancenlosen Mitgeschöpf. Die Jagd ist eine Nebenform menschlicher Geisteskrankheit.«

Und Leo Tolstoi (1828-1910) machte die brutale Einstellung vieler Menschen mit folgenden Worten deutlich: »Solange es Schlachthäuser gibt, wird es auch Schlachtfelder geben.«

Seit Brunos Hinrichtung halten Tierschützer in München gegenüber der Staatskanzlei regelmäßig eine Mahnwache.

Aussagen von Passanten dort sind folgende:

"Die Art und Weise, wie Bruno erschossen wurde, ist eine Gefahr; darin steckt eine viel größere Gefahr, als man auf den ersten Blick meint."
"Bruno war einer von Millionen oder kommt das Fleisch aus der Tiefkühltruhe?" 
 
"Der Abschuß - eine unsinnige Tat"
"Die Menschen haben den Bezug zu den Tieren verloren"
"Die Jäger-Lobby ist enorm stark, denn auch die meisten Politiker sind Jäger"
"Einfach abgeknallt - ich finde das so schlimm. Alles nur, wegen dem Machtgehabe vom Schnappauf. Das ist wie im Mittelalter. Im Mittelalter haben sie die Menschen erschossen, heute die Tiere. Bruno war total friedlich und war doch erst 2 Jahre alt."
"Dass der Bär abgeschossen wurde, ist eine Missachtung der Demokratie. 70% der Bevölkerung war schließlich dagegen. "
"Ich bin gegen jedes Leid, das Tieren zugefügt wird."


Es ist wirklich beängstigend, dass in Bayern wieder anonyme
Exekutionskommandos unterwegs sind, die über Leben und Tod anderer selbstherrlich entscheiden. Deshalb laden wir ein:

 

Internationale Großdemonstration

»Jesus lebte für Menschen und Tiere - Jesus starb für Menschen und auch für Tiere«

am Samstag, 2. September in München

von 12.00 Uhr - 15.00 Uhr
Treffpunkt ab 11.30 Uhr am Sendlinger-Tor-Platz.
Abschlusskundgebung um 13.00 Uhr am Marienplatz

Der Opfertod Brunos erinnert an das Leiden und die Qual der Tiere in den Wäldern und an die Millionen Tiere in den gefängnisartigen Ställen, in den Schlachthäusern und in den Versuchslaboratorien. Ihr Leiden, ihre Qual muß endlich ein Ende haben!

Wir fordern deshalb:
Sie, wir schaffen die Behördenjagd von Edmund Stoiber ab:
Die Jagd in Wald und Flur, die Brutalität in den Ställen,
Schlachthäusern und Laboratorien.
 
Unterstützen Sie diese Forderung durch Ihre Unterschrift...

Demonstrieren Sie mit!

 

 

 

Zurück zur Themenübersicht "Sie alle sind Bruno!"

Unterschriftenaktion:

Vorsicht! Auch dies geschieht in der Behördenjagd von Edmund Stoiber!

Leo Tolstoi: »Vom Tiermord zum Menschenmord ist nur ein Schritt.«
Deshalb: Schluss mit der Jagd auf Tiere! Wann auf Menschen?

 

© 2007 Universelles Leben e.V. • E-Mail: info@universelles-leben.orgImpressum