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Tierversuche lassen sich
nicht auf den
Menschen übertragen!



Die Fakten:

Die Kritik am Tierversuch ist so alt wie der Tierversuch selbst. Immer wieder treten nicht nur Tierschützer, sondern auch Wissenschaftler an die Öffentlichkeit, um vor den negativen Auswirkungen der Tierversuche zu warnen.  Prof. Ian Roberts und sein Team von der »London School of Hygiene and Tropical Medicine« veröffentlichten im Frühjahr 2004 im  British Medical Journal - einer der weltweit anerkanntesten medizinischen Fachzeitschriften - ihre wissenschaftlich begründete Kritik an der Durchführung von Tierversuchen. Sie zeigten auf, dass  die Ergebnisse von Versuchen, die an Tier und Mensch durchgeführt werden, sich oft ganz erheblich voneinander unterscheiden, manchmal sogar genau gegenteilige Ergebnisse liefern. Das zeigt die mangelnde Übertragbarkeit der Versuchsergebnisse zwischen Mensch und Tier auf.

Absurde Tests gefährden auch die Gesundheit von Menschen:

Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass Tierversuche oftmals nicht vor den klinischen Studien am Menschen, sondern parallel dazu durchgeführt werden. Dadurch wird der vorgegebene Sinn der Tierversuche - nämlich als vorausgehender Test zur Sicherheit für die spätere Erprobung am Menschen zu dienen - von den Forschern selbst widerlegt und ad absurdum geführt. Prof. Roberts und Team kommen zu dem Schluss, dass die Ergebnisse aus Tierversuchen zu ungenau sind und deswegen Patienten gefährden können. Aufgrund schwerwiegender Mängel sind Tierversuche nach Auffassung von Prof. Roberts eine Verschwendung von Steuergeldern. Entsprechend kritisierte er auch, dass trotz der offenkundigen Schwachpunkte immer noch mehr Geld in die sogenannte experimentelle Grundlagenforschung mit Tierversuchen investiert wird als in klinische Studien, die den Patienten in den Mittelpunkt der Forschung stellen. Abschließend fordern Prof. Roberts und seine Mitarbeiter, dass alle bestehenden Forschungsergebnisse aus Tierversuchen systematisch überprüft werden sollten, bevor neue Experimente durchgeführt werden. In Fachkreisen wurden diese warnenden Hinweise bislang nicht ernst genug genommen.

 

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