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Geldverschwendung
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Tierversuche sind
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Die Fakten:

Trotz aller Warnungen, Zwischenfälle und Proteste halten die meisten Menschen, die von den Tierversuchen leben, an ihrer Tätigkeit fest. Anstatt den Fehler im Denkmodell »Tierversuch« zu erkennen und zu beheben, wurden und werden an vielen deutschen Universitäten neue Tierversuchszentren gebaut: in Mannheim, Jena, Erlangen und Würzburg.
Die Baukosten in Erlangen lagen bei 25 Millionen Euro, in Würzburg bei mindestens 31 Millionen Euro. Dem gegenüber stehen höchstens 4 Millionen Euro bundesweit pro Jahr für tierversuchsfreie Forschungsprojekte zur Verfügung. Dies ist ein bedenkliches Signal.
Wieder wird uns versprochen, sich um unsere Gesundheit und unser Wohlergehen zu kümmern. Doch wie wird die Bilanz in 10, 20 oder 30 Jahren aussehen? Kann sie anders sein, wenn sich nichts Grundlegendes geändert hat? Oder wird sie noch bitterer sein als jetzt schon?

Die Zahl der Tierversuche wächst weiter:

Das Bundesagrarministerium teilte im November 2006 mit, dass die Zahl der Versuchstiere in Deutschland im vergangen Jahr um 6,5 % auf rund 2,4 Millionen Tiere angestiegen ist. Das sind durchschnittlich 4 Tiere pro Minute, jede Stunde, bei Tag und bei Nacht, an Wochenenden und Feiertagen - 365 Tage lang. Unter den betroffenen Tieren waren  1,4 Millionen Mäuse und 570 000 Ratten. Wenn man den Menschen Glauben schenken will, die von den Tierversuchen profitieren, dann soll ein Großteil unserer Gesundheit von diesen Tieren - Mäusen und Ratten - abhängen und von dem, was sie uns über unsere Krankheiten verraten.

Übersicht:

Baukosten für ein neues Tierversuchszentrum in Erlangen:
25 Millionen Euro

Baukosten für ein neues Tierversuchszentrum in Würzburg:
31 Millionen Euro

Forschungsgelder bundesweit für tierversuchsfreie Forschungsprojekte:
weniger als 4 Millionen Euro

 

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