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Tierversuche verhindern
keine Krankheiten



Die Fakten:

Menschen, die von der Durchführung von Tierversuchen profitieren, stellen den Tierversuch als unbedingt notwendig dar, um mehr Verbraucher-Sicherheit zu erreichen und um neue medizinische Medikamente und Strategien entwickeln zu können. Das Ziel, das dem Verbraucher dabei stets vor Augen gehalten wird, sind seine Gesundheit und sein Wohlergehen. Um dieses Ziel zu erreichen, werden anscheinend keine Kosten und Mühen gescheut. Wenn diese Rechnung aufgehen würde, dann müsste angesichts der Unmenge von Tierversuchen der Kampf gegen die Krankheiten der Menschen ja wesentliche Fortschritte erlangt haben, und wir müssten auf dem Weg in eine gesunde und glückliche Zukunft ein deutliches Stück vorangekommen sein. Ist das wirklich so?

Krankheiten sind auf dem Vormarsch - trotz vieler Tierversuche:

Aus den täglichen Medienberichten wissen wir alle, dass unser Gesundheitssystem immer teurer wird und dringend Kursänderungen gefordert werden, damit auch in Zukunft die medizinische Versorgung der Deutschen erschwinglich bleibt. Was steckt dahinter? Die sogenannten Zivilisationskrankheiten sind auf dem Vormarsch und haben ein kaum mehr bezahlbares Ausmaß angenommen. Viele Menschen leiden unter Allergien, Demenzerkrankungen, Krebserkrankungen, chronischen Schmerzen, unter Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus), Bluthochdruck und weiteren Krankheiten. Der Name »Zivilisationskrankheiten« besagt schon, dass die Ursache für viele Krankheiten in der Lebensweise und im Umgang mit der Natur zu suchen ist. Was können die Tierversuche daran ändern?  Wer grundlegend etwas für die Volksgesundheit tun möchte, muss sich die Frage stellen, ob die Tierversuche der richtige Weg zu mehr Gesundheit sind. Oder, anders ausgedrückt: Bringen die Menschen, die Tierversuche durchführen, das, was sie uns versprochen haben?

Gescheiterte Krebsbekämpfung:

Einige wenige Wissenschaftler nehmen immer wieder dazu Stellung. So zum Beispiel Dr. Klausner vom Nationalen Krebsforschungsinstitut der USA (NCI), der in einem Artikel in der TIMES im Jahr  2002 feststellte: »Die Geschichte der Krebsforschung  ist die Geschichte, wie man Krebs bei Mäusen heilt. Seit Jahrzehnten heilen wir Krebs bei Mäusen, aber beim Menschen klappt es einfach nicht.« Sein Kollege, der ehemalige Leiter des NCI, Dr. Bross, erläuterte dies bereits 1981 vor dem US-Kongress noch etwas genauer: »Vom wissenschaftlichen Standpunkt aus gesehen, muss festgestellt werden, dass das, was man das Tierversuchsmodell in der Krebsforschung nennt, sich als totale Pleite herausgestellt hat. Als das NCI sich mit großer Begeisterung für einen Massengebrauch von Tieren in der Krebsbekämpfung entschloss, gab es bereits genügend wissenschaftliche Kenntnisse, um sich zu sagen, dass dieses Massenprogramm ein Misserfolg sein würde. Es gab praktisch keine Fakten, die angedeutet hätten, dass es erfolgreich sein könnte. Die endlosen Millionen von Tieren, die auf der Suche nach neuen Krebsbekämpfungsmitteln getötet wurden, sind also umsonst geopfert worden.«

 

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