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Tier- und Naturschützer
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Urchristen sind
Tier- und Naturschützer -
Teil 2



Wiederaufleben des Urchristentums seit Anfang 1980: Aktives Eintreten für Tiere und Natur

Seit dem Wiederaufleben des Urchristentums Anfang der 80er Jahre des vorigen Jahrhunderts ist der Schutz von Tieren und Natur, die Achtung vor dem Leben in allen Bereichen, ein wesentlicher Bestandteil des Glaubens der Urchristen.

Seit über 20 Jahren: Friedfertiger Landbau ohne Nutztierhaltung

Von Anfang an redeten die Urchristen von heute nicht nur über Tierschutz, sondern sie setzten Zeichen. In landwirtschaftlichen Betrieben werden die Böden »friedfertig« bewirtschaftet: Die Bodenorganismen werden weder durch Pestizide, Fungizide oder andere Chemikalien noch mit Mist und Gülle malträtiert. Tiere sind die Freunde der Menschen; kein Tier wird geschlachtet oder sein Kadaver gegessen. Für die urchristlichen Landwirte ist es selbstverständlich: »Wir sind Tier- und Naturschützer, keine Mörder und Räuber der Natur!« 

Ohne Chemie
Der Einsatz von Chemie bedeutet immer ein vorsätzliches Eingreifen in den Hormon- und Enzymhaushalt der Pflanze. Damit lassen sich Pflanzen im konventionellen Landbau beliebig manipulieren; »Unkräuter« werden brutal vernichtet durch Verätzung der Zellen bzw. durch Erzeugung künstlichen Wachstums, das die Zellen platzen lässt. Der Friedfertige Landbau hingegen bedeutet Pflege ohne Pestizide, also ohne Herbizide, ohne Insektizide, ohne Fungizide - aus Achtung vor dem Leben in der Natur.

Ohne Kunstdünger und Klärschlamm
Kunstdünger dienen in der konventionellen Landwirtschaft als »Infusion« mit den synthetisch erzeugten Hauptnährstoffen Stickstoff, Phosphor und Kalium. Dies bringt zwar große Erntemengen hervor, doch die Lebensqualität der Pflanzen bleibt auf der Strecke. Auch belastet Kunstdünger das Grundwasser enorm. Zudem kommt ein großer Teil des in deutschen Kläranlagen anfallenden Klärschlammes mit all seinen Schwermetallen aufs Feld. Im Friedfertigen Landbau hingegen gilt: kein Kunstdünger und kein Klärschlamm!

Ohne Mist und Gülle
Um die Pflanzen zu übermäßigem Wachstum anzuregen, werden im »Öko«-Anbau statt Kunstdünger meist Mist und Gülle eingesetzt, ein Abfallprodukt der Tierindustrie. Die scharfe Gülle aber schädigt das Bodenleben. Wegen der darin enthaltenen Antibiotika- und Arzneimittelrückstände und der Gefahr einer Verunreinigung mit E-coli-Bakterien wird die Ausbringung von Mist und Gülle auch von Medizinern kritisch gesehen. Im Friedfertigen Landbau kommen weder Mist noch Gülle aufs Feld.

Ohne Tiermord
Im Friedfertigen Landbau gibt es von Anfang an keine Nutztierhaltung. Zwar wohnen auf den Höfen der Urchristen viele Tiere als Freunde und Wegbegleiter mit den Menschen zusammen, doch kein Pferd, kein Schwein, keine Kuh, kein Huhn und kein Schaf muss das Schlachtermesser fürchten.

Ohne Schlachthausabfälle
Der Handel mit Schlachtabfällen ist zu einem lukrativen Geschäft geworden. Sowohl im konventionellen als auch im so genannten »ökologischen« Anbau werden Knochenmehle, Haare, Hornmehle und Blutmehl gerne als Alternativen zum Kunstdünger verwendet – von der EU-Öko-Verordnung ist die Verwendung solcher Schlachtabfälle zugelassen. Doch Friedfertiger Landbau ist mehr als »Öko«: Es ist ein Anbau ohne tierische Abfallprodukte!

Ohne Genmanipulation
Die Landwirte im Friedfertigen Landbau versuchen nicht, die Schöpfung Gottes zu verbessern. Sie zwingen die Pflanzen nicht, sich den Bedürfnissen des Menschen anzupassen, sondern bemühen sich Tag für Tag, den Bedürfnissen der Pflanzen gerecht zu werden.

Aktiver Tierschutz heißt: »Vegetarisch essen - Fleisch vergessen«

Als Tierschützer sind Urchristen Vegetarier. Deshalb ist es selbstverständlich, dass bei ihnen ausschließlich vegan-vegetarische Lebensmittel zu finden sind und auch produziert werden.
Was auf den Feldern und in den Obstgärten und Gewächshäusern des Friedfertigen Landbaus wächst, wird werterhaltend aufbereitet und verarbeitet zu vielerlei guten Broten, Backwaren, Nudeln und Feinkostprodukten und an die Kunden weitergeben.

Durch den Genuss vegetarischer und veganer Lebensmittel erweisen so auch die Kunden den Tieren und der Natur einen großen Dienst. Sie tragen dazu bei, das immense Leid vieler Tiere zu mindern und so manchem Tier das Leben zu retten.
Konsequenter Tierschutz wendet sich gegen das Tierleid in der Massentierhaltung und führt schließlich zu einer vegetarischen und veganen Lebensweise. Vegetarische Würstchen und Schnitzel, Ragout und Gehacktes aus »Weizenfleisch« überzeugen (Noch)-Fleischesser und Vegetarier gleichermaßen. Dabei sind sie gesund, eiweißreich und enthalten weniger Fett.

Vegetarisches Kochstudio: Menschen lernen tierfreundlich kochen

Um Menschen die Tricks und Kniffe einer abwechslungsreichen, internationalen vegan-vegetarischen Küche beizubringen und damit Tieren das Leben zu retten, haben Urchristen ein tierfreundliches Kochstudio ins Leben gerufen: Deutschlands exquisites vegetarisches und veganes Kochstudio lädt ein zu Koch-Workshops, zu Topfgucker-Kochvorführungen mit Kostproben, zum Erfahrungs- und Rezeptaustausch, zum Spaß haben und zur kulinarischen Weiterbildung.
Zuschauen kann man auch jeden Tag im Internet!

Weitere Info: www.vegetarisches-kochstudio.de

Vegetarische Küche in Naturklinik, Seniorenwohnheim, Kindergarten und Privatschule

Für Urchristen ist es selbstverständlich, dass auch in ihren Sozialeinrichtungen vegetarisch gekocht wird.
Die Kinder wachsen von Anfang an im Kindergartenland e.V. in die Achtung vor der Natur und gegenüber den Tieren hinein. Denn für Urchristen gilt die »Goldene Regel« des Jesus von Nazareth auch im Umgang mit Tieren und Pflanzen. »Was du nicht willst, dass man dir tu´, das füg´ auch keinem andern zu!« - dieses Motto führt in der Privatschule »LERN MIT MIR im Universellen Leben« zu einem freundschaftlichen Umgang untereinander, aber ganz selbstverständlich auch zu Tierschutzunterricht und Projekten, in denen die Kinder und Jugendlichen die Natur erleben und mit Tieren Freundschaft schließen. Und: Hier gibt es jeden Tag ein frisches, gesundes Mittagessen ohne tote Tiere drin!

Weitere Infos: www.kindergartenland.de, www.lernmitmir.org 
 
Und weil die vegetarische Ernährung nicht nur tierfreundlicher und ethischer, sondern auch nachweislich gesünder ist, kommen für die Patienten der HG Naturklinik in Michelrieth und die Senioren bei »Helfende Hände - Soziale Dienste e.V.« natürlich auch keine Tierleichenteile auf den Tisch.

Weitere Info: www.naturklinik.com, www.helfende-haende.net

Gnadenhof »Heimat für Tiere«

Urchristen haben es sich seit 1996 zur Aufgabe gemacht, vielen Tieren, groß und klein, einen guten Platz zu geben, wo sie bis an ihr natürliches Lebensende leben können, ohne Angst, geschlachtet zu werden: den Gnadenhof »Heimat für Tiere«. Derzeit leben bei »Heimat für Tiere« über 200 große und kleine Tiere.

Jedes Tier, das auf den Gnadenhof kommt, hat seine eigene Lebensgeschichte, die oft mit Leid und Not verbunden ist. Es sind Pferde, Esel, Kühe, Lamas, Alpakas, Schafe, Ziegen, Hängebauchschweine und Wildschweine, Füchse, Kaninchen und verschiedene Arten von Wasservögeln, Pfauen, Hühner und Tauben. Sie alle werden tierärztlich gut betreut, mit gesundem Futter ernährt, in schönen Ställen untergebracht und haben ausreichend Weideland.

Die Urchristen bei »Heimat für Tiere« wollen im Kleinen wieder gutmachen, was an unendlich großem Leid der Tierwelt angetan wurde und wird. Sie sind überzeugt: Tiere sind wie wir Menschen Geschöpfe Gottes. Sie lieben wie wir die Freiheit und die Geborgenheit. Daher sehen Urchristen ihre Aufgabe darin, sie auch entsprechend zu behandeln.

Entstanden sind bereits u.a.: • Offenställe und Weiden für Pferde, Esel, Schweine, Urrinder, Lamas und Schafe • Katzenzimmer • Taubenhaus • Großes Kaninchengehege • Hühner-, Enten- und Gänsehaus • Großer Ententeich • Feuchtbiotop für Wildtiere • Großes Fuchsgehege im Wald • Großes Gehege für Wildschweine • Tierbehandlungs- und Pflegestation • Pflanzung von Hunderten von Laub- und Nadelbäumen • Anlage von Hecken

Außerdem haben es sich die Tierfreunde von »Heimat für Tiere« zur Aufgabe gemacht, gesunde Tiernahrung herzustellen. So entstand der Versand »Gut für Tiere«, der mit den »Schleckli«-Produkten erstklassige vegetarische Hunde- und Katzennahrung, gesunde Futtermischungen für Vögel und Nagetiere sowie hochwertige Kräuter-Mischungen zur Nahrungsergänzung für alle Tiere anbietet.

Weitere Infos: www.heimat-fuer-tiere.de, www.gut-fuer-tiere.de

 

Die Gabriele-Stiftung: Eine Wiedergutmachung an Natur und Tieren

Der Prophet Jesaja verkündete in seiner Vision vom Friedensreich: »Dann wohnt der Wolf beim Lamm, der Panther liegt beim Böcklein, Kalb und Löwe weiden zusammen, ...ein kleiner Knabe kann sie hüten...«

Auf dem friedvollen Land der Gabriele-Stiftung, dem Saamlinischen Werk der Nächstenliebe an Natur und Tieren, liegt noch nicht der Wolf bei den Lämmern, doch Hasen, Rehe und Eichhörnchen tummeln sich bereits mit den Rindern auf der Weide, ein Stier und ein Esel schlecken sich zur Begrüßung freundschaftlich über die Nase.

Einst »gefährliche« Stiere, vor denen der Vorbesitzer warnte, lassen sich von ihren Betreuern kraulen und mit Apfelstückchen verwöhnen...

Die Urchristen von heute sind überzeugt, dass die Tiere unsere Hilfe brauchen. Bei all dem, was Tieren weltweit jeden Tag angetan wird, sind sie auf Menschen angewiesen, die nicht nur vom Tierschutz reden, sondern wirklich etwas für sie tun. Mit der Gründung der Gabriele-Stiftung wurde mit Hilfe vieler Tier- und Naturfreunde aus aller Welt eine Wiedergutmachung an den Tieren eingeleitet. Ein Gnadenland für Tiere ist entstanden, wo dem Tod geweihte Tiere eine Heimat finden und ein Leben in Würde leben können. Und es wurden in den letzten Jahren Lebensräume für Tiere geschaffen: Stein- und Feuchtbiotope wurden angelegt, Hecken, Bauminseln und Benjes-Hecken errichtet. Unzählige Arten von kleinen und großen Tieren haben sich hier angesiedelt:
 

•Die Bauminseln, inmitten von Ackerflächen angelegt, werden von Feldhasen, Füchsen, Fasanen, Rebhühnern, Singvögeln und auch Insekten gerne besucht. Hierüber freuen sich auch die Landwirte, denn die Tiere helfen mit, die Bodenqualität zu erhalten und zu verbessern.
•Die Steinbiotope aus Muschelkalksteinen sind nach Süden hin ausgerichtet. Hier finden Wiesel, Erdkröten, Feldmäuse und z.B. die Zauneidechse ein Versteck und - bei schönem Wetter - auch ein sonniges Plätzchen.

•Viele Stockenten und Frösche haben bereits in den idyllischen Feuchtbiotopen ein Zuhause gefunden. Im Schilf kann man nicht nur die Königslibelle, sondern auch Kröten und Vögel beobachten. In Trockenperioden löschen viele Wildtiere hier ihren Durst.

•Baumhecken verbinden ein Waldstück mit dem anderen, so dass Tiere sicher von einem Biotop zum nächsten und von einem giftfreien Acker zum anderen wandern können. Vögel brüten in den Hecken, und Igel, Hasen, Feldmäuse und Erdkröten finden einen Unterschlupf.

Der friedvolle, lebendige Landstrich ist auch Lebensraum für viele Weidetiere geworden: Tiere, die aus erbärmlichen Verhältnissen befreit und vor dem Schlächter oder dem Kältetod gerettet werden konnten, haben auf dem friedvollen Land eine neue Heimat gefunden, wo sie ihrer Art gemäß leben und sich entfalten können. Rinder verschiedenster Rassen leben friedlich in Großfamilien zusammen. Schafe und Mufflons leben in kleinen Herden auf weitläufigen Wiesen, zusammen mit einigen Eseln und Pferden.

Mit diesem Pilotprojekt eines friedvollen Umgangs mit der Natur und den Tieren beweisen Urchristen, dass es auch anders geht - und sie setzen einen Gegenpol zu den natur- und tierfeindlichen Verhaltensweisen mächtiger Interessengruppen, vor allem der konventionellen Landwirtschaft und der Jagd.

Der Dank der Tiere für diesen friedvollen Lebensraum spricht aus ihren Augen.

 

 

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