Sie sind hier: Startseite > Wir über uns > Die Botschaft der Wahrheit > Kein Mensch braucht eine Kirche aus Stein

Kein Mensch braucht eine Kirche aus Stein


Wir Menschen, wir alle,
brauchen Jesus, den Christus.


Was lehrte Er uns?
Du bist der Tempel Gottes, und Gott wohnt in dir.

Aus der gleichnamigen TV-Sendung von Urchristen, Nachfolgern des Jesus, des Christus.

Liebe Leser, bei dem Thema „Kein Mensch braucht eine Kirche aus Stein; wir Menschen, wir alle, brauchen Jesus, den Christus“ werden Sie sich vielleicht fragen:
„Wie soll das gehen? In den Institutionen Kirche lernen wir doch, dass Gott in den Häusern aus Stein wohnt: in den Kirchen, den Domen, den Tempeln, ja gar im Tabernakel und in der Monstranz auf dem Altar.“ Doch was hat uns denn dieser Glaube gebracht? Die Zustände der Welt sprechen doch eine allzu deutliche Sprache: Verdorbenheit, Sumpf, bis hin zur bestialischen Grausamkeit.

2000 Jahre sogenanntes Christentum haben die Erde weitgehend zu einem Trümmerfeld, ja zu einem Schlachtfeld gemacht, auf dem nicht nur viele Menschen der äußersten Brutalität ausgesetzt sind. Auch Milliarden von Tieren, fühlenden Wesen, Geschöpfen Gottes, sind dem Schlächter Mensch ausgeliefert und haben unsägliches Leid zu erdulden.
Wer trägt die Schuld? Die Lehre des Christus Gottes? Oder all jene, die Seine Hoheitslehre verwarfen und ihre heidnischen Rituale und Götzenkulte unter dem Deckmäntelchen „christlich“ weiter gepflegt haben? Die Götzen sind geblieben – die Formen haben sich zum Teil gewandelt. Sie, die Götzen, sind der Zierrat des Egos, die Anbetung der eigenen Projektion, die Verherrlichung der persönlichen Eitelkeit.

Schon vor 2700 Jahren sprach Gott, der Ewige durch den Gottespropheten Jesaja:
 „Der Himmel ist Mein Thron und die Erde der Schemel für Meine Füße. Was wäre das für ein Haus, das ihr Mir bauen könntet?“

Viele Menschen suchen auch heute noch Gott in Häusern aus Stein. Sie versuchen, Ihn durch ritualisierte Gebete zu finden; sie knien auch heute noch vor Holzfiguren von Menschenhand nieder, um Beistand und Hilfe zu erlangen.

Doch was lehrte Jesus, der Christus? Er, der größte Weisheitslehrer, sprach: „Du bist der Tempel Gottes, und Gott wohnt in dir.“

Jesus hat keine Kirche gegründet.
Er lehrte uns, in ein stilles Kämmerchen zu gehen, um mit dem großen Geist, Gott in uns, Zwiesprache zu halten. Diese schlichte Lehre hat der Grossteil der Menschen in den Wind geschlagen und sich weiterhin mit heidnischen Kulthandlungen begnügt.

Doch Jesus, der Christus, geht Seinen Menschenkindern auch in der heutigen Zeit nach. In einer Zeit, die für viele Menschen perspektivlos geworden ist.
Er hat wahr gemacht, was Er uns als Jesus versprochen hat: „Ich werde euch den Tröster senden, der euch in alle Wahrheit führen wird.“
Seit über 35 Jahren offenbart der Christus Gottes uns Menschen alle Facetten Seiner Hoheitslehre, soweit sie in menschliche Worte zu fassen ist, durch Gabriele, die Gott, der Ewige, Seine Prophetin und Botschafterin nennt.

Wir, Nachfolger des Nazareners, halten uns an Jesus, den Christus, und haben damit gute Erfahrungen gemacht. In unserer Wohnung, in unserem Zuhause, richten wir uns ein kleines Refugium, eine kleine Gebetsnische, ein. Diesen kleinen Ort der Einkehr halten wir rein. Es ist z.B. ein Winkel im Zimmer, wo uns niemand stört. Dort ist es still. Dort treten wir mit Gott in uns in Kommunikation. Zur Einstimmung können wir eine harmonische Musik hören, die unserer heutigen Schwingung entspricht, um in uns Ruhe und Einkehr zu finden. Wer möchte, kann eine Kerze entzünden als Symbol des inneren Lichtes, denn, wie gesagt, jeder von uns ist der Tempel Gottes, und das Licht des Christus Gottes leuchtet in uns.
Im tiefen Gebet versenken wir uns in den Urgrund unserer Seele, wo der große Geist wohnt. Wir beten zu Ihm, zu Gott, unserem Vater in uns. Wir sprechen zu Ihm; wir bemühen uns, Seinen heiligen Willen zu erkennen, und wir danken Ihm, dass wir selbst der Tempel des heiligen Geistes sind.

Jesus, der Christus, lehrte uns, dass wir im Gebet nicht viele leere Worte machen sollen, so wie es die Heiden tun. Wenn wir unser stilles Kämmerlein aufsuchen, bemühen wir uns, ruhiger zu werden. Einige tiefe Atemzüge helfen dabei, uns zu entspannen. Probieren Sie es aus! Sie werden spürbar ruhiger und können einige schlichte Gebetsworte in Ihr Inneres hineinsprechen. Suchen Sie nicht nach Worten; versuchen Sie nicht, Gott etwas klarzumachen, denn Er weiß, wie Jesus sagte, um das, was wir benötigen, ehe wir Ihn darum bitten. Warum? Weil Gott in uns wohnt und Er uns näher ist als unsere Arme und Beine. Gott liebt uns. Er ist das Leben, das Licht in uns. Seine Liebe ist stets gegenwärtig in uns. Wir sind mit Ihm verbunden, denn wir sind Seine Kinder.

Man könnte sagen: Wenn Gott im voraus alles weiß, warum soll ich dann zu Ihm beten? Wir sollen das, was uns bedrückt, das, was uns am Herzen liegt, aus uns heraus denken, aus uns heraus sprechen, um mit der Zeit zu spüren: Gott ist gegenwärtig. Beten – Sprechen also – und Denken im Gebet heißt: Kommunikation mit Gott.

Haben Sie einige Minuten lang die tiefe, innere Kommunikation zu Gott, unserem himmlischen Vater, gepflegt dann spüren Sie die große, mächtige Liebe Gottes, die in Ihr Herz strömt. Sie sind gelassener geworden; Sie atmen leichter; innerlich befreit können Sie sich wieder Ihrer Aufgabe widmen. Haben Sie unter Umständen eine problematische Situation zu klären, so spüren Sie die Zuversicht, dass Er Ihnen beisteht. Sie spüren: Er ist da!

Wenn Sie wollen, probieren Sie es aus! Sie werden sich um vieles freier und offener fühlen, denn Sie haben von innen her gebetet. Sie, wir alle sind der Tempel Gottes. Führen Sie doch allein oder gemeinsam mit anderen, die dies auch wollen, Ihr „Tempelgebet“ durch!

Schöpfen Sie also Vertrauen, Zuversicht und Hoffnung. Was erwartet Sie? Die Liebe unseres himmlischen Vaters, der Sie im Gefühl, im Gemüt, im Gewissen anspricht. Wozu brauchen wir also einen Mittler, wozu einen Tempel aus Stein, wenn doch Gott in uns allen, ist?

Wie würden Sie Ihre Beziehung zu Ihrem Kind beurteilen, wenn Ihr Kind einen Mittler brauchte, um bei Ihnen Gehör zu finden? Wäre dies nicht eine armselige Beziehung? Und ausgerechnet Gott, der die Liebe, das Leben ist, sollte das nötig haben? Wer profitiert denn von diesem Irrglauben? Was sollte Ihnen ein Mittler nutzen oder gar dem himmlischen Vater? Wer will sich da zwischen Sie und Gott schieben?

Diese Mittlerrolle ist ein unseliger Versuch der Priestermänner, das Kind und seinen Vater zu entzweien. Ein direkter Kontakt soll unmöglich gemacht werden, durch die anmaßende Behauptung, die Anliegen des Kindes fänden bei seinem himmlischen Vater nur dann Gehör, wenn es sich in sakramentalen Handlungen durch Priestermänner vertreten lässt. Welch eine barbarische Vorstellung von einem liebenden Vater!

Sollten Sie in diese heidnische Kultur hineinerzogen worden sein, dann verabschieden Sie sich – wenn Sie wollen – jetzt von dieser Erfindung der Priestermänner! Machen Sie sich bewusst: In Ihnen, in jedem von uns, lebt ein Wesen, das um vieles größer ist, als wir zu denken vermögen. Tief im Seelengrund eines jeden Menschen ist das Geistwesen aus Gott verankert. Und in unserer Seele steht uns der erlösende Funke des Christus Gottes bei.

„Doch“, werden Sie vielleicht fragen, „wenn Gott in uns wohnt – warum vernehmen wir Ihn nicht? Warum verspüren wir nicht mehr von Seiner Gegenwart?“

Zum besseren Verständnis: Wenn sich ein Erdteil der Sonne nie zuwenden würde – was wäre dann? Und wenn Sie sich Gott nicht zuwenden, im tiefen Gebet, in der Verinnerlichung, dann erkaltet Ihr Gemüt, dann leben Sie gegen Gott, gegen das Licht, gegen die Sonne, und die Inhalte Ihrer Gedanken werden eisig.
Lassen Sie das Eis schmelzen. Wenden Sie sich, wie ein Teil des Erdplaneten, der Sonne zu, und es kommt das bewusste Leben in Ihre Seele. Sie werden frisch, frei, froh, mit innerer Zuversicht und Hoffnung, denn Sie spüren: Das Licht, die Wärme kommt immer näher. Das Eis taut, und der Frühling keimt empor.

Wir können uns selbst die Frage stellen – und wir brauchen dazu kein sündiges Pfarrerohr im Beichtstuhl aufzusuchen: Wie ist es denn um meinen Tempel bestellt?
Ist der Tempel, der ich bin, so ausgerichtet auf das Innere Licht, Gott, der tief im Seelengrund wohnt, dann kann Er mich erreichen. Oder haben wir den Zugang zu unserem inneren Tempel verschüttet mit dem Unrat unseres allzumenschlichen Wollens und Wünschens, mit meinem Neid, mit Hass, mit Feindschaft, mit Begierden und vielem mehr?
Wir alle haben die Erfahrung gemacht, dass es erst einmal gilt, zu lernen, den Zugang zu unserem Tempel freizulegen, ihn zu befreien von all dem, womit wir ihn versperrt haben, dann haben wir uns wie ein Teil des Erdplaneten der Sonne, dem Inneren Licht, zugewendet.

Jesus, der Christus, lehrte uns die Hoheitslehre, die Bergpredigt. Er lehrte uns, aktiv das zu tun, was Er uns in der Goldenen Lebensregel vermittelte: „Was du willst, dass dir andere tun sollen, das tue du ihnen zuerst“, oder, anders herum gesprochen: „Was du nicht willst, dass man dir tu’, das füg’ auch keinem anderen zu.“

Einzig die Erfüllung unserer Gebete, also die rechte Tat im Sinne der Goldenen Lebensregel, lässt uns Gotteserfahrung erlangen in dem Bewusstsein: Gott ist in mir. Wir werden dann aber auch erkennen: Er ist ebenfalls in unserem Nächsten. In jedem Tier ist Er der Odem des Lebens. Er ist das Leben in jeder Pflanze. In jedem Mineral ist Seine Gegenwart. Wird uns das mehr und mehr bewusst, dann erwächst in uns ein Gefühl für die Einheit allen Seins.

Wenden wir die Goldene Lebensregel in unserem Alltag an, dann erleben wir: Gotteserfahrung zu erlangen ist nichts Abstraktes, nichts Abgehobenes.

Wenn Sie wollen, probieren Sie es aus! Es ist etwas Praktisches, und es ist etwas, das kein anderer Mensch für Sie tun kann.
Sie, wir alle, müssen selber die Erfahrung machen: Gott wohnt in mir. Kein anderer Mensch kann uns die Gotteserfahrung vermitteln, weder ein Priester, noch ein Theologe, noch eine Exzellenz oder Eminenz. Was würde es auch nützen?
Gott will durch jeden von uns wirken. Er liebt jeden von uns gleichermaßen. Wozu dann die Abgehobenheit und die Anmaßung, dass Er, Gott, unser Vater, einen Menschen als Mittler braucht? Sind wir als Seine Kinder nicht würdig, direkt mit Ihm zu verkehren? Sagte uns Jesus, der Christus nicht: „Ihr sollt euch nicht Rabbi nennen, denn nur einer ist euer Meister, Christus, Ihr aber seid alle Brüder und Schwestern.“
Wozu also die Mittler, die sich Priestermänner, Exzellenzen, Eminenzen bis hin zum sogenannten „heiligen Vater“ im Vatikan nennen? – Sie, wir alle, sind Kinder Gottes. Jeder Einzelne von uns ist der Tempel Gottes, und Gott wohnt in uns.

Durch die schrittweise Erfüllung der Bergpredigt – wir nennen sie die Hoheitslehre des Jesus, des Christus – erwächst das Gefühl der inneren Freiheit, einer gewissen Sicherheit und Geborgenheit in der Gewissheit: Einer ist immer für mich da; Er verlässt mich nie. Ob wir Ihn Gott nennen oder Allkraft, Allgeist oder schlicht Vater, einerlei, welchen Namen wir Ihm geben; Er ist da.

Wenn wir das in der Tiefe unseres Wesens fühlen, dann werden wir aber auch das besser erkennen, was uns noch von Ihm, unserem gütigen himmlischen Vater, trennt, all das, was in uns an Trennendem ist – und wir werden es Schritt für Schritt, mit der Hilfe des Christus-Gottes-Geistes beheben, das heißt, bereinigen, in dem Bewusstsein: Gott ist gegenwärtig; Er wohnt in uns. Er liebt uns! Sie, wir alle sind einzig Seine Kinder.
Beginnen wir ernsthaft mit der Tempelreinigung, indem wir anstelle unserer negativen Gedanken und Gewohnheiten dem Positiven zum Durchbruch verhelfen, dann lässt Gott nicht lange auf sich warten. Wir spüren eine Sehnsucht nach mehr Ausgewogenheit und Harmonie, die uns ermuntert, weitere Schritte zu tun.
Wir werden aber auch erleben, dass Schwankungen nicht ausbleiben. Gerade bei den ersten Schritten ist so manches Umdenken beschwerlich. Doch wer sich selbst Schritt für Schritt bemeistert, wer an sich selbst Erfahrungen macht, der fühlt sehr bald, dass es sich lohnt, denn es zieht mehr und mehr innere Freiheit und Unabhängigkeit ein.
Machen wir uns also bewusst: Gott wohnt in uns, in jedem Einzelnen von uns. Tief im Seelengrund sind wir von Ihm geschaffene Wesen, Kinder Seiner Liebe. In uns ist der geistige Leib, der vom Allgesetz, Gott, durchstrahlt ist.

Als Seine Kinder tragen wir die göttlichen Aspekte als Essenz in uns. Dadurch sind wir mit Gott, dem Ewigen, unauflösbar verbunden. Wir stehen mit den Kräften unseres wahren Seins in untrennbarer Verbindung, denn wir sind Kinder des Ewigen, und Er wohnt in jedem von uns.
Das tiefe, innige Gebet ist ein wunderbares Geschenk, eine Ausdrucksmöglichkeit unserer Seele. Im Gebet erhält unsere Seele mehr Gehör für die feinen geistig-göttlichen Schwingungen, denn oft, nur allzu oft werden diese von unserem lauten, grellen Ich zum Schweigen gebracht.

Im Gebet, in der innigen Zwiesprache mit Gott, dem Allerhöchsten, lösen sich die Schatten allmählich auf, die wir durch unsere Belastungen auf unsere Seele gelegt haben. Sie lüften sich in den Momenten der Stille. Das, was noch als Schatten in Ihnen liegt, wird für Sie allmählich greifbar, und Sie erfassen, was Sie als Mensch noch zu beheben haben.
Vertrauen Sie das, was Sie an Belastungen erkannt haben, Ihrem, unserem himmlischen Vater an, dessen Geist in Ihnen, in uns allen ist?

Bitten wir um Hilfe und Beistand, das Erkannte nicht mehr zu tun, und tun wir es dann auch im Alltag nicht mehr, dann lichten sich die Belastungen. Die Bürde auf unserer Seele wird leichter, und wir kehren ein bei Ihm, der uns Kraft, Hilfe und Geborgenheit schenkt. Die Seele atmet auf, und in uns zieht der Odem Gottes ein, dem wir uns so oft verschließen, durch die Kurzatmigkeit unseres menschlichen Wollens.

Probieren Sie es aus, und Sie werden erfahren: Sie selbst, wir alle, sind der Tempel Gottes, und Gott wohnt in Ihnen, in jedem von uns!

Mit dem verbindenden Gruß als Brüder und Schwestern im Geiste unseres himmlischen Vaters ein herzliches Gott zum Gruß!

 

© 2007 Universelles Leben e.V. • E-Mail: info@universelles-leben.orgImpressum