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Das dritte Gebot Gottes


»Gedenke, dass du den Sabbat heiligst.«


Die Arbeitnehmer von heute müssen sich den Gegebenheiten des jeweiligen Betriebes anpassen, so dass nicht prinzipiell gesagt werden kann, dass der siebte Tag der Tag der Ruhe sein muss. Für Menschen, die z.B. Schichtarbeit leisten, oder Menschen, die in der Gastronomie arbeiten, kann in vielen Fällen der siebte Tag kein Ruhetag sein.

Kein Mensch ist ausgeschlossen von dem ewigen Gesetz, der Gottes- und Nächstenliebe, die die Freiheit beinhaltet. Gleich, an welchem freien Tag, sollten wir Menschen uns einige Minuten der Besinnung einräumen, um über die zurückliegenden Tage nachzudenken. Was war gut, was weniger gut oder gar schlecht? Aus allem können wir einiges herauslesen oder aus Gesprächen einiges heraushören, insbesondere dann, wenn sich unsere Gefühlsebene meldet, sowohl im positiven als auch im gegensätzlichen Sinne. Es ist hilfreich, dann, wenn wir ein sogenanntes mulmiges Gefühl haben, das Wörtchen „warum“ anzuwenden, das wir an uns selbst richten. Das Wörtchen „warum“ kann vieles aufschlüsseln, was wir unter Umständen im Laufe der zurückliegenden Stunden oder Tage vergessen oder gar verdrängt haben. Auch könnten wir uns besinnen, dass in uns eine mächtige positive Kraft wirkt, die wir Menschen im Abendland Gott nennen und die uns beistehen möchte.

Sollten Gedanken Sie bestimmen wollen, eventuell eine Kapelle oder eine Kirche aufzusuchen, um dort zu beten, dann lesen Sie, was Jesus von Nazareth uns Menschen lehrte. Er lehrte uns zum einen, dass jeder Mensch der Tempel Gottes ist und Gott in des Menschen Seele wohnt. Zum anderen lehrte Er uns in Bezug auf das Gebet Folgendes: „Wenn du aber betest, so gehe in deine Kammer, und wenn du die Türe geschlossen hast, bete zu deinem himmlischen Vater, der im Verborgenen ist; und der verborgene Eine, der ins Verborgene sieht, wird es dir öffentlich anerkennen.“
Sie, wir, alle Menschen sind frei, so zu beten, so zu denken und zu handeln, wie es dem Einzelnen von uns beliebt. Eines jedoch sollten wir nicht leichtfertig außer acht lassen: dass wir selbst verantwortlich sind für unser Tun und Lassen, für unser gesamtes Verhalten.

 

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