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Das erste Gebot Gottes


»Ich Bin der Herr, dein Gott. Du sollst keine anderen Götter neben Mir haben.«


Der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, der Gott durch Mose, durch alle Gottespropheten, ist der freie Geist, ist das ewige Gesetz, die Liebe und die Nächstenliebe.
Gott, der freie Geist, ist die Schöpferkraft in allem. Wohin wir Menschen auch gehen, wohin wir schauen – in allem ist der ewig waltende Geist. In jedem Menschen, also in uns, in unserer Seele, ist der Geist der Wahrheit, der freie Geist. Er berührt uns in jeder Körperzelle und durch unseren Atem. Alles, was uns umgibt, was wir sehen und nicht schauen, trägt den Geist, Gott, der das Leben ist.
Der Mensch ist im Urgrund seiner Seele göttlich, doch er ist nicht Gott. Das göttliche Wesen ist ewig existierend, weil es von Gott, seinem himmlischen Vater, geschaut und geschaffen wurde. Das reine Wesen wird auch Geistwesen genannt.
Das Wort Gottes, das Gebot durch Mose, lehrt uns: „Du sollst keine anderen Götter haben neben Mir.“ Was sind die anderen Götter, gleich Götzen, und wie viele zusätzliche Götzengötter hat der Mensch sich in der heutigen Zeit geschaffen, denen viele verfallen sind, die sie anbeten? Es ist das Geld, die hochgezüchtete Technik, die Vergnü¬gungssucht, die Spielsucht, die Machtansprüche, die extremen Wünsche, Begierden und Leidenschaften und vieles mehr. Jegliche Süchte haben die entsprechende Götzengestalt, die heutzutage von vielen Menschen weltweit gleichsam angebetet wird. Menschen beten Menschen an oder verehren sie, von denen sie glauben – oder die ihnen den Glauben vermitteln –, sie wären von Gott berufen, Menschen zu führen und zwangsweise zu belehren, um sie zu binden. Viele Menschen zahlen den Tribut an Götter, an Götzen, auch an sogenannte Hochgestellte, die sich vom Volk verehren lassen.
Das Reich Gottes ist siebendimensional, ebenso das allumfassende, ewige Gesetz, Gott.
Wir Menschen haben die Auszüge aus dem siebendimensionalen, ewigen Gesetz von Gott durch Mose für unsere dreidimensionale Welt empfangen, die Zehn Gebote Gottes. Die gelebten Gebote Gottes könnten uns helfen, das allumfassende Leben aus Gott zu verstehen. Nur durch die schrittweise Erfüllung erlangt der Mensch höhere Ethik und Moral, und nur auf diesem Weg erweitert sich sein Bewusstsein, das tiefer und weiter blickt.

Weil das Reich Gottes siebendimensional ist, sollten wir uns kein Bildnis machen vom Reich Gottes, dem Himmel, noch von dem, was auf, in und über der Erde ist. Nehmen wir die Worte Jesu von Nazareth ernst, der uns sinngemäß lehrte: „Der Geist Gottes ist in dir, und du bist der Tempel des heiligen Geistes.“ Angebetete Bildnisse, z.B. Statuen und Heiligenbilder, prägen sich als dreidimensionale Bilder in unsere Seele ein. Wenn dann die Stunde kommt, in der der Körper, die Hülle der Seele, hinscheidet, dann geht die Seele in die jenseitigen Bereiche ein. In und an ihr haften dann die dreidimensionalen Bilder, die dem siebendimensionalen Leben nicht gleichen. Irgendwann wird die Seele erkennen müssen, dass diese Eingaben, die dreidimensionalen Bilder, die sie als Mensch angebetet hat, nicht dem siebendimensionalen ewigen Leben entsprechen.
Wir Menschen können uns das Reich Gottes nicht vorstellen, auch von den rein-geistigen Welten kein Bild machen, auch nicht von den Geistwesen, die wir Engel nennen, auch nicht von Gott, unserem ewigen Vater, den wir auch den Vater-Mutter-Gott nennen und im Vaterunser anbeten, so auch nicht von Christus, dem Mitregenten des Reiches Gottes. Bilder und Statuen entsprechen lediglich unserer menschlichen Vorstellungswelt. Deshalb sollten wir keine Bildnisse anbeten.

Wir sollten auch nicht den Leichnam Jesu am Kreuz anbeten. Sein Geist ist auferstanden und sitzt als der Sohn Gottes, als der Mitregent des Reiches Gottes, zur Rechten des ewigen Vaters. Der Sohn Gottes, der Mitregent des Reiches Gottes, ist der Erlöser aller Seelen und Menschen. Er ist der Weg, die Wahrheit und das Leben, und Er, Christus, führt uns zum ewigen Vater in das siebendimensionale ewige Reich. Das Kreuz ohne Korpus als das Symbol Seiner Erlösertat ist wegweisend in das Reich Gottes, des Friedens, der Einheit und der Freiheit.
Wie wir gelesen haben, ist der ewig freie Geist allgegenwärtiges Leben und somit in jedem Tier, in allen Pflanzen, also in der Natur, im Mineral und in jedem Stein. In jedem Wassertropfen ist das Leben. Alles in allem ist die Einheit, und die Einheit in Gott ist das unvergängliche Leben. Auch wir Menschen sind jeweils nur die Hülle des ewigen Lebens. Tief im Urgrund unserer Seele gehören wir dem Reich Gottes an. So, wie der physische Körper nur die Hülle des wahren Lebens ist, so ist auch jede Lebensform der irdischen Natur, jedes Tier, jede Pflanze, jeder Baum, jeder Strauch, jeder Stein, nur die Hülle des Lebens. Das Leben, die Schöpferkraft, pocht in allen und in allem; es ist der freie Geist, das ewige Gesetz der Gottes- und Nächstenliebe. In allem, was wir sehen und nicht schauen, wirkt das allumfassende, ewige Leben. Die Materie, das Dreidimensionale, ist die Hülle, ist nur der Abglanz der Schöpfung Gottes, in dem das siebendimensionale Leben pulsiert.

Befassen wir uns nun mit dem zweiten Gebot, dem freien Geist, dem All-Geist, der die Schöpferkraft ist. 

 

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