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Vaterunser



Vater unser,
der Du bist im Himmel,
geheiligt ist Dein Name!
Unser Reich kommt,
Dein Wille geschieht
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gibst Du heute
und vergibst uns unsre Schuld,
und wir vergeben unsern Schuldigern;
Du führst uns in der Versuchung
und erlöst uns von dem Bösen.
Denn unser ist das Reich
und die Kraft und die Herrlichkeit
von Ewigkeit zu Ewigkeit.

 

Warum sprechen die Urchristen im Vaterunser nicht „Dein Reich kommt“ sondern „Unser Reich kommt“? Dazu sagte Gott, unser himmlischer Vater, im Prophetischen Wort durch Gabriele im Jahre 1986:

„Dein ist das Reich, die Kraft und die Herrlichkeit in alle Ewigkeit. - So betet der Mensch.
Weshalb betet ihr nicht: Unser ist das Reich, die Kraft und die Herrlichkeit in alle Ewigkeit?
Ich Bin euer Herr und Gott, euer Vater.
Wer seid ihr? Diese Frage stelle Ich jedem einzelnen, und diese Frage möge sich jeder Einzelne beantworten.
,Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in alle Ewigkeit’ – klingt fern, fern von euch. Ihr sprecht Mir das Reich, die Kraft und die Herrlichkeit zu und fühlt euch weit entfernt von dem Reich, das letzten Endes auch euer Reich ist – Unser Reich, denn was Ich besitze, besitzt auch ihr. Wie wollt ihr es Mir zusprechen? Ich habe euch alles geschenkt. Ihr seid Söhne und Töchter dieses Reiches, und alle Kräfte, alles Sein, was das Reich besitzt, ist euer.
So betet: Unser ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in alle Ewigkeit.
Bei Mir gibt es kein Amen.“

 

Die urchristliche Lehre hat die Zehn Gebote Gottes, die Lehren des Jesus, des Christus, und das Vaterunser zur Grundlage. Die urchristliche Lehre ist also die Frohbotschaft des großen Freiheitslehrers, des Erlösers Jesus, des Christus.

Urchristen, deren Religion die Innere Religion ist, die Religion des Friedens, sind bestrebt, dieses Hoheitsgebet des Jesus, des Christus, in die Tat umzusetzen.

Der Inhalt dieses wunderbaren Gebets gilt nicht nur den Menschen, sondern auch der Natur und der Tierwelt.

 

Durch Gabriele erfahren die Menschen detailliert, welche Inhalte im Vaterunser liegen. Nachfolgend finden Sie einige Texte von Gabriele zum Vaterunser:

  • Eine Meditation zum Vaterunser, gegeben von Gabriele, der Prophetin und Botschafterin Gottes, lesen Sie hier... (Diese Meditation ist als Bildmeditation auf Video erhältlich, zu beziehen bei Gabriele-Verlag Das Wort.)
  • Christus, der uns vor 2000 Jahren als Jesus das Vaterunser lehrte, erklärt und vertieft heute durch das Prophetische Wort in dem göttlichen Offenbarungswerk „Das ist Mein Wort. Alpha und Omega. Das Evangelium Jesu. Die Christus-Offenbarung, welche inzwischen die wahren Christen in aller Welt kennen“, dass entscheidend ist, seine Gebete – vor allem das Vaterunser –, zu verwirklichen. Christus lässt uns in diesem mächtigen Offenbarungwerk auch einen Blick in die Zukunft werfen, indem er der Menschheit durch Gabriele die Gebetsworte offenbart, die Gottmenschen im heranreifenden Friedensreich Jesu Christi sinngemäß beten und im täglichen Leben erfüllen. Diesen Text lesen Sie hier...

   

Meditative Betrachtung zum Vaterunser

Vater unser, der Du bist im Himmel
Du bist das Sein, das Leben in mir. Ich bin das Sein, das Leben in Dir.
Ich bin Dein Kind, geboren aus Dir.
Du bist der Himmel, die All-Macht und das Licht. Ich bin die Essenz der Himmel; in mir und durch mich strömt die All-Kraft, das Sein, das Licht.
 

Geheiligt ist Dein Name
Geheiligt ist Dein Name, der heilig ist. Dein Name ist GOTT und VATER.
Du bist der einzig Heilige, die Macht und die Kraft in allem, was ist.
Ich bin Dein Kind, das Du geheiligt hast durch Deine Liebe.
Du bist die Geburtsstätte meines Lebens. Durch Dich und in Dir bin ich formgewordenes All – ich bin göttlich.
 

Unser Reich kommt, Dein Wille geschieht –
wie im Himmel, so auf Erden
Das Reich des Ewigen ist das allgegenwärtige Reich in mir. Das allgegenwärtige Reich ist in mir, in meinem Nächsten und in allem Sein – weil Gott, die ewige Heimat, allgegenwärtig ist. Ich bin ein Bewohner des ewigen Reiches, weil meine wahre Herkunft göttlich ist.
Ich bin das Sein und unsterblich, weil Gott unsterblich ist, in Dem ich als Sein Kind bin. Das Sein ist das Reich in mir. Dein Reich ist auch mein Reich – es ist unsere Heimat. Der Wille des Ewigen ist Sein Es Werde, ist die Schöpferkraft, das Leben und die Freiheit.
Der Wille des Ewigen strömt durch mich und durch dich – durch alles Sein. Er ist in allem Reinen, Edlen und Guten die Offenbarung und das Sein. Er ist das Licht und die Kraft in mir, in meinem Bruder und in meiner Schwester.
In dir und in mir fließen die Kräfte des Alls. Sie strömen zu unseren Brüdern und zu unseren Schwestern. Sie strömen zu den Natur- und Mineralreichen. Jeder Grashalm, jedes Tier und jeder Stein ist ein Teil der All-Macht Gottes und ein Teil von dir, von mir und von allen Lebensformen.
Das Licht der Heimat ist der Wille des Ewigen. Durch das Licht entstand und entsteht das Sein. Ich bin im Lichte Gottes. Durch Sein Licht, das Es Werde, wurde ich; deshalb bin ich das Sein im Sein ewiglich.
 

Unser tägliches Brot gibst Du uns heute
Das tägliche Brot ist das Leben, bist Du, mein Gott, in mir. Du gibst mir die Speise der Himmel für meine Seele – und die Nahrung für meinen Leib. Meine Seele dürstet nach dem Manna der Himmel und nach Freiheit und Reinheit. Einzig Du, mein Herr und Gott, kannst meine Seele nähren und tränken, denn mein ewiger Leib ist aus Dir, denn Du bist das Leben und die Fülle.
Du bist die Güte und Liebe.
Du ernährst auch meinen irdischen Leib; er empfängt das Brot der Erde.
Du bist der Geber – ich, Dein Kind, darf empfangen.
Weder meine Seele noch mein Leib werden darben, weil ich in Dir, in Deinem Licht und in Deiner Kraft, lebe durch die Erfüllung der Gebote. Wer sich Dir hingibt, der empfängt – und wer von Dir zu empfangen vermag, der wird nicht darben. Wem gegeben werden kann, da er sich für Dich öffnet, der ist erfüllt, weil er gefüllt ist mit den Gaben der Himmel.
 

Du vergibst uns unsere Schuld,
und wir vergeben unseren Schuldigern
Was Du mir, o Ewiger, an Fehlverhalten bewusst werden lässt, das bereue ich, denn durch Erkenntnis erlange ich Einblick in mein Denken und Leben und in meine Seele. Durch Dein Licht in mir kenne ich mich, denn Du erfüllst mich mit Licht, Kraft und Weisheit. Durch Dein Licht in mir fühle ich Deine Hilfe und Deine Nähe. Tiefe Reue erfüllt mein Herz. Ich bereue und bereinige mein Fehlverhalten und sündige nicht mehr. Meine Seele füllt sich mit Licht und Kraft, einzig mit Dir, o Ewiger, weil Du meine Schuld getilgt hast und ich nun geeint bin mit dem, der mir einst Schuldner und dem ich Schuldner war.
Du führst mich – einerlei, wo ich gehe und stehe. Du bist in mir der Mahner, die Mahnung und das Gewissen. Du geleitest mich und auch meinen Nächsten. Immer wieder versöhnst Du uns miteinander und einst uns in Dir.
Du bist beim Versucher und beim Versuchten. Du bist die Kraft zur Klärung jeder Sünde und die Kraft, um die Sünde zu bereinigen. Du führst den Versucher und den Versuchten zusammen und einst sie in Dir als Deine Kinder.
So erlöst du uns von dem Bösen.
 

Du führst uns in der Versuchung
und erlöst uns von dem Bösen.
Denn unser ist das Reich
und die Kraft und die Herrlichkeit –
von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Du, o Ewiger, b i s t ewiglich.
Du bist das Gestern, das Heute und das Morgen – im Jetzt.
Du bist das Innere Reich und die Kraft.
In Dir bin ich ewiglich, weil Du die Ewigkeit bist.
In Dir bin ich gegenwärtig, weil Du das Jetzt bist.
Du bist der Herrliche und die Herrlichkeit.
Ich bin in Dir göttlich, in Deiner Herrlichkeit – von Ewigkeit zu Ewigkeit

Dieser Text ist auch
als CD erhältlich bei
Gabriele-Verlag Das Wort

Meditatives Gebet zum Vaterunser

Vater unser, der Du bist im Himmel
Du, ewiger Einer, bist mein Vater und der Vater aller Deiner Kinder, meiner Brüder und Schwestern.
Du bist im Himmel – doch Dein Geist ist in mir und in allen meinen Brüdern und Schwestern.
Ewiger Vater, meine Seele gehört Dir an. Sie sehnt sich nach Deiner Liebe. Tief in meiner Seele hast Du Wohnung genommen. Tief in meiner Seele sind Friede, Harmonie und Stille. Ich wende mich nach innen, zu Dir, meinem Vater, der Du mir auch Mutter bist.
Ich spüre in mich hinein. Ich bejahe die Stille in mir. Ich beobachte meinen Atem, der Deinen Odem beinhaltet. Er geht ruhig und tief. Ich atme Deinen Odem. Friede, Harmonie und Stille ziehen in mich ein.
 

Geheiligt ist Dein Name
Meine Seele atmet Deine Heiligkeit, den reinsten Duft der Himmel – Dich. In das wahre Sein eingetaucht, atme ich den Odem, das Leben – Dich.
Ich atme ein und aus und erkenne in mir den Rhythmus des Alls, der Du bist. Ich atme das rhythmische, kraftvolle Leben. Ich atme das geheiligte Sein, das Dein unpersönlicher Name ist: Sein.
Dein Name ist heiliges Sein und ist geehrt und geachtet von den Reinen und von den Menschen, die Deinen Willen tun. Im Himmel und auf Erden wird Dein Name von denen gepriesen, die in Dir leben, denn sie erfüllen, was Du bist: heilig, heilig, heilig. Dadurch sind sie die Geheiligten.
Ich atme den Duft des Inneren Lebens, das Reich Gottes. Ich atme und lasse es durch mich strömen. Ich reiche meinem Bruder und meiner Schwester die Hand. Wir sind geeint in Dir, dem All-Einen, der das strömende All ist, der Odem, das Sein.

Die Deinen Willen erfüllen, beten:
 

Unser Reich kommt, Dein Wille geschieht –
wie im Himmel, so auf Erden

Du, o Ewiger, bist der Himmel. Die Essenz und die Kraft des Himmels ist in mir, in meinem Nächsten, in jedem Menschen, in jeder Kreatur – in allem Sein ist die Essenz der Unendlichkeit, GOTT.
Deine Liebe eint alle Menschen, die guten Willens sind. So wird auf Erden sein wie im Himmel: Friede, Harmonie und Liebe.
In mir ist der Himmel – in meinem Nächsten ist der Himmel. In allem Sein ist die Essenz und die Kraft des Himmels. In Gott sind wir alle geborgen, weil Gott gegenwärtiges Leben ist. Wohin ich auch schaue – Gott ist gegenwärtig. Gott umgibt mich in der Natur Gott umgibt mich unter den Menschen. Gott umgibt mich bei Tag und bei Nacht. Wohin ich gehe – Gott umgibt mich. Wohin ich schaue – überall ist Gott. Was ich auch höre – in der Tiefe ist Gott.
Gott ist im Tag und in der Nacht. Gott ist mein fürsorglicher Vater, Der mich umsorgt, mich geleitet und führt. Gott, mein gütiges Leben, ernährt mich, denn Gott gibt mir mein täglich Brot.
 

Unser tägliches Brot gibst Du uns heute
Dein Geist, ewiger Vater, strahlt und gibt. Du ernährst meine Seele, denn sie ist aufgenommen in Dein heiliges Licht.
Vater, auch ich, der Mensch, sehne mich nach Deiner Liebe. Du lässt nicht auf Dich warten, Du stillst die Sehnsucht Deines Kindes. Meine Seele empfängt das Brot des Lebens – mein Körper das irdische Brot. Du ernährst die Seele und den Leib. Du ernährst meinen Bruder und meine Schwester. Du lässt kein Kind darben – weil Du uns liebst. Erfüllen wir Dein ewig heiliges Gesetz der Liebe, dann ist in uns der Himmel lebendig, und unsere Seele und unser Leib empfangen das Brot des Lebens, das Du bist.
 

Du vergibst uns unsere Schuld,
und wir vergeben unseren Schuldigern.

Ich bin in Dir, mein Gott und Vater, denn ich bin Dein unsterblich Kind. Du zeigst mir alle meine Fehler und Schwächen, damit ich sie bereinige und nicht mehr tue. In Dir bewegt sich meine Seele; in Dir spürt der Mensch Reue – denn die Sehnsucht nach Reinheit wächst durch Deine strahlende, allgegenwärtige Liebe. Was ich an Fehlverhalten erkenne, das bereue ich aufrichtigen Herzens.
Ich bitte meinen Bruder und meine Schwester um Vergebung, und auch ich vergebe. Meine erkannten Fehler werde ich nicht mehr tun. So nimmst Du, o Ewiger, hinweg, was meine Seele getragen hat.
Licht und Kraft ziehen in meine Seele und in meinen Körper ein. Ich atme bewusst den Odem des Lebens. Durch mich atmet das rhythmische Sein, die All-Kraft und das All. Durch mich schimmern Hoffnung, Zuversicht, Glaube und Vertrauen.
Vater, ich vertraue mich Dir ganz an.
 

Du führst uns in der Versuchung
und erlöst uns von dem Bösen

Wohin ich gehe, bei Tag und bei Nacht – Du umgibst mich. Du umfängst mich mit Deinem Licht. Du hüllst mich ein und führst mich. Auch in der Versuchung bin ich geführt von Dir.
Du ermahnst und erinnerst mich. Du bist das Gewissen in mir. Du bist in der Versuchung und erleuchtest den Versucher und den Versuchten, damit sie rechtzeitig ihr Denken und Tun erkennen und vom Bösen ablassen. Du erlöst uns von dem Bösen und führst uns zum Guten, das Du bist.


 
Denn unser ist das Reich
und die Kraft und die Herrlichkeit –
von Ewigkeit zu Ewigkeit

Ich bin ein Kind des inneren Reiches. Ich bin kraftvoll, lichtvoll und selbstlose Liebe. In mir wohnt der Herrliche – Gott.
Durch mich strahlt die Herrlichkeit – Gott.
Ich bin in Gott ewiges Sein – von Ewigkeit zu Ewigkeit.

Dieser Text ist auch
als CD erhältlich bei
Gabriele-Verlag Das Wort

Meditation zum Vaterunser

Vater unser, der Du bist im Himmel
Er, der mächtige Geist, der Schöpfer allen Seins, Er, das Firmament, die Farben und die Formen; Er, das Licht, die Kraft und die Substanz in uns! Vater, Du hast alles Schöne, Reine und Edle für uns geschaffen. Dein Licht strahlt uns zu, Deine Liebe spüren wir in unseren Herzen. Wir öffnen uns. Unendliches Licht, unendliche Fülle, Vater, das bist Du. Gütiger, All-Einer, Du liebst uns. Du schmückst die Natur, Du bist das Wachstum und die Reife. Du bist das Leben in jeder Blume, in allem Sein.
 

Geheiligt ist Dein Name
Ja, Vater, wenn wir Deinen Namen heiligen - heiligen in unseren Gedanken, heiligen in jedem Blick - dann schauen wir Deine Gegenwart, die Gegenwart in der Blume, im Samen, im Tier. Du bist das Leben in allen Formen; Du bist die Kraft im Vogel; Du bist die Bewegung - er fliegt.
Du bist der Anfang allen Seins. Du bist das Ende der Materie und der Anfang für uns im ewigen Leben. Du bist das Alpha und Omega, Du bist der große All-Eine. Unermüdlich fließt Dein Strom, die allgegenwärtige Liebe. Sie durchdringt alle Reiche, sie durchdringt die Reinigungsebenen, die Materie. Sie ist gegenwärtig in jedem Zeichen, in jedem Menschen, in jedem Wort, in jeder Gestik. Du bist. Geheiligt ist Dein Name, o Ewiger, Gütiger.
 

Unser Reich kommt
Es kommt zu uns auf vielfältige Art und Weise. Das Reich Gottes lebt mitten unter uns. Spüren wir es? Empfinden wir es im Kätzchen? Spüren wir es in den Pferden? Erleben wir es, wenn wir über den Rasen gehen? Und spüren wir unsere Schwester und unseren Bruder in uns? Wenn wir dies alles spüren, erspüren wir Gott in uns und schauen das unendliche Leben, Seine Kraft. Gott, die Fülle, schenkt uns innere und äußere Schönheit. Wir sollen nicht darben. Wir dürfen empfangen, so, wie wir selbstlos geben. So wir selbstlos geben, so dürfen wir empfangen, denn wir sind Kinder Gottes. Unser Inneres ist reich. Haben wir den inneren Reichtum erschlossen, dann werden wir auch im Äußeren so leben, wie es Kindern Gottes gebührt: edel, sanftmütig, demütig, frei, durchdrungen von der Liebe des Vaters; und wir werden so wohnen und leben, wie es unserem Bewusstsein entspricht, das nahe dem Vater ist, der Schönheit der Himmel. Denn so wie im Himmel, ähnlich soll es auf Erden werden unter den Kindern Gottes, die den ewigen Vater selbstlos lieben. Und es wird das Reich kommen, das Reich Gottes auf Erden, so, wie es verheißen ist. Menschen werden sich selbstlos lieben, und die Engel Gottes werden unter ihnen sein. Und sie werden den Ewigen in allem anbeten, loben und preisen, weil sie sich gegenseitig lieben, achten und schätzen.
 

Dein Wille geschieht wie im Himmel, so auf Erden
Ja, liebe Geschwister, wenn Sein Wille geschieht, dann schenkt sich die Erde, weil die Menschen mit Gott und somit auch mit der Erde sind. Die Erde schenkt sich in der Fülle den Menschen, die die innere Fülle erschlossen haben, die sich bemühen, Gottes Willen zu erfüllen. Sie denken und arbeiten so, wie es Gott will. Sie bemühen sich, miteinander zu leben, für den Nächsten da zu sein, ihn zu achten und zu schätzen. Herr, Du bist das Leben in unseren Kindern, die Deine Kinder sind, denn Du bist im Strom des Alls der Vater-Mutter-Gott. Der uns umhüllt, der uns liebt, der uns führt. So soll und wird auch in unseren Kleinen der Wille Gottes geschehen, denn das Reich Gottes tut sich auf.
 

Unser tägliches Brot gibst Du heute
Wer in Gott lebt, muss nicht darben: Wer seine Empfindungen und Gedanken zu Gott erhebt, der empfängt von Gott, und für ihn ist da, was er benötigt und auch darüber hinaus.
Denn Gotteskinder werden niemals hungern, weil sie die Fülle in sich erschlossen haben – vielfaches, ja unzähliges Leben. Wir arbeiten zusammen - für unseren Nächsten. Wir helfen uns gegenseitig, stehen uns bei - für unseren Nächsten. So erwacht das Leben, und unser täglich Brot wird uns gegeben, so, wie es uns verheißen ist.
Das Wort Gottes in Büchern und Cassetten - Hinweise Inneren Lebens. Schauen wir nicht nur hinein, empfinden wir tief in die Worte hinein, und wir spüren den Inhalt des Wortes und lesen nicht nur das Wort selbst. Auf mannigfache Art und Weise begegnet uns der Geist unseres Vaters. Er ist überall, in jedem Buchstaben, denn nichts ist, was nicht aus Ihm ist, nichts ist, was nicht von Ihm getragen ist. Auch in unserem Menschlichen ist der Geist – Gott. Übergeben wir unser Menschliches, dann strahlt Er, hilft uns und wandelt das Gegensätzliche um, und das Negative wird strahlende, positive Energie. Dazu helfen uns die Schriften, die Cassetten, die Wegweisungen sind. Doch wir selbst müssen uns bemühen, Ihm näher zu kommen.
 

Du vergibst uns unsere Schuld, und wir vergeben unseren Schuldigern
Solange in uns Trennendes ist, werden wir auch Zäune schaffen. Fällt das Trennende von uns, dann erblüht unsere Seele wie die schönste Wiese – vielfältig, allumfassend. Solange wir nicht mit unserem Nächsten sind, sind wir gegen ihn und zerstören. Wir reißen ab, was unser Nächster aufgebaut hat. Wir greifen in das Leben unseres Nächsten ein, weil wir uns selbst nicht im Griff haben. Wenn wir alles Menschliche in uns niedergerissen haben, dann achten und schätzen wir unseren Nächsten und sein Hab und Gut, das dann auch das Hab und Gut Gottes ist.
Solange wir hinter Gittern unseres menschlichen Ichs leben, sehen wir unseren Nächsten nicht. Doch Gott, die Liebe, reicht uns das Brot. Gott, die Liebe, schenkt uns den Trank. Er ruft uns zum Mahl. Und so wir bewusst speisen, nehmen wir auch ganz bewusst die Essenz, Gott, das Leben, in uns auf, und unsere Seele beginnt zu leuchten, denn sie lebt ausschließlich von der Kraft Gottes.
 

Du führst uns in der Versuchung
Der Versucher ist immer unterwegs, und solange wir Wünsche an diese Welt haben, drängende Wünsche, wird er uns über unsere Wünsche versuchen. Er versucht uns vielfältig. Er schleicht sich über die Empfindungen und Gedanken in unser Inneres. Sind wir wachsam, leben wir bewusst, dann erkennen wir ihn. Wir erkennen ihn, wenn er uns lockt, die Welt als das Wesentliche anzunehmen, wenn er uns mit den äußeren Dingen lockt, wenn er uns mit den äußeren Dingen verführen möchte.
Der bewusste Mensch spürt es und gibt dem Versucher das Nein. Er kennt jedoch auch die noch vorhandenen Entsprechungen, das Sündhafte, übergibt es dem ewigen Vater in Christus.
Das Licht wird stärker in der Seele, der Mensch leuchtet verstärkt - und der Versucher tritt immer mehr zurück, denn er meidet das Licht.
 

und erlöst uns von dem Bösen
Er erlöst uns und führt uns in das Innere Leben. Er lässt uns das Innere Leben auch im Äußeren spüren, in der Natur, überall, wo wir gehen auf dem Weg – ein Steinchen drückt durch den Schuh; es will uns sagen: „Ich bin auch ein Teil von dir“. Ein Käfer bewegt sich auf dem Pfad. Wir sehen ihn, er will uns sagen: „Auch ich bin ein Teil von dir, ein Geschöpf Gottes“. Wir gehen über die Wiese. Das Gras trägt uns und spricht uns zu: „Ich bin für dich da und trage dich“.
Leben wir bewusst und sehen wir unseren Bruder im Lichte Gottes, dann wandeln wir auch mit ihm in das Licht, und wir spüren die Kraft des Alls in uns, die Liebe und Weisheit in uns und durch uns. Wir spüren dann das Herz des Vaters in uns schlagen, weil wir in Sein Herz gefunden haben.
 

Denn unser ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit von Ewigkeit zu Ewigkeit
„Denn unser ist das Reich“, liebe Geschwister, „und die Kraft und die Herrlichkeit von Ewigkeit zu Ewigkeit“. Wir sind unsterbliche Wesen. In jedem von uns ist der Geistleib; wir nennen ihn Seele. Nach dem Leibestode geht unsere Seele in das kosmische Sein zurück. Wohin? Das bestimmen wir selbst. Oder zieht es uns wieder zur Erde, weil wir noch erdnah sind mit unseren Empfindungen und Gedanken? Oder gehen wir himmelwärts, weil wir das Reich Gottes in uns weitgehend erschlossen haben? Dann ist uns keine Sonne fremd, kein Planet, denn alles, alles, was ist, spricht die Sprache der Liebe. Und wir, die weitgehend rein geworden sind, sind zur Sprache der Liebe geworden, das Gesetz des Alls. Wir empfinden die Sphärenmusik des Alls, weil wir wieder bewusst Kinder des Alls sind. Wir haben die sieben Grundkräfte in uns erschlossen, das Gesetz des Alls, und können uns in der ganzen Unendlichkeit bewegen, weil wir alles in positive, harmonische Bewegung gebracht haben, die Essenz des Lebens, die Kräfte des Alls.

Unser ist das ewige Reich. Unser ist das ewige Leben. Wir sind Kinder des ewigen Vaters. Wir sind Wesen des Alls. Sehnsuchtsvoll schauen wir oft zu den Sternen. Schließen wir die Augen und nehmen die Essenz der Sterne in uns auf und die All-Kraft spricht zu uns:
Kind, schaue nicht in die Ferne, schaue in dein Inneres. Denn was du glaubst in der Ferne zu sehen, ist als Essenz und Kraft in dir - Ich, das Leben. Du bist Mein Kind, Ich Bin dir Vater und Mutter, Ich Bin Gott. Du bist in Mir, und Ich Bin in dir. Du bist unsterblich. Mache dir dies bewusst. Wohin auch dein Auge fällt, bejahe Mich in allem. Liebe selbstlos deinen Nächsten, und du begegnest Mir in deinem Bruder und in deiner Schwester.

Leben wir bewusst, liebe Geschwister, und der ewige Vater kommt uns, Seinen Kindern, immer näher. Die Liebe des Kindes zum Vater ist die schönste Kommunikation. Wie leicht wird die Seele und der Mensch, wenn die niederen, die menschlichen Gedanken weichen, wenn sie sich in positive Kraft umwandeln durch die Kraft Christi. Wie beschwingt, froh und von innen her heiter wird der Mensch, wenn er all das Trügerische lässt, wenn er sich der Tugend und der Liebe zuwendet.

Friede und Freude ziehen ein, wenn der Friede bewusst in der Seele wohnt. Freude belebt die Seele und den Menschen, wenn der Mensch sich Gott anvertraut in allem, was er denkt und tut. Hoffnung, Kraft und Liebe sind in uns - auch in Krankheit und Not.

Gehen wir zu Ihm, Er ist uns nah. Gehen wir zu Ihm - über Christus steht Er uns bei. Gehen wir zu Ihm in jeder Situation. Tragen wir alles Ihm in Christus hin, was uns menschlich macht, was uns in die Lethargie, in die Trägheit, in die Aggression führt. Tragen wir es hin - und wir erwachen in Ihm. Wir sind leicht, beschwingt, friedvoll. Unser Wesen ist selbstlose Liebe, das Gesetz. Das ist das Ziel! Deshalb sind wir Menschen, um das zu erschließen, was letzten Endes uns so nahe ist: die Unendlichkeit in jedem von uns, in jeder Seele und somit in jedem Menschen – Gott, das Leben, die Liebe unseres Vaters.

Diese Meditation ist
als Bildmeditation
auf Video erhältlich,
zu beziehen bei
Verlag DAS WORT.

„Jesus war kein Kirchgänger! Zwanglos Gott erleben“

Aus der Veranstaltung vom 06.05.2005 

Liebe Brüder, liebe Schwestern in Christus, zu dem großen All-Einen, dessen Kinder wir sind, sagen wir schlicht und einfach »Vater – Vater unser«.
Unser Vater ist der Vater im Himmel, dessen Geist, dessen wunderbarer Geist, in uns ist.
 

Wir haben Sein Gesetz der unendlichen Liebe, des unendlichen Friedens, der Einheit. Wir spüren beim Vaterunser Seine Größe und Seine Nähe.
 

Gehen wir gemeinsam in unser Inneres. Ziehen wir unsere Sinne hin zum vierten Bewusstseinszentrum in der Nähe unseres Herzens, wo die unendliche Kraft der Liebe und Barmherzigkeit pulsiert. Fühlen und denken wir in unser Inneres hinein! Lassen wir die Worte des Vaterunsers in uns nachschwingen - und wir merken, wie nahe der Geist uns ist. Wir spüren, dass wir des Vaters, des ewigen Vaters, Kinder sind. Und wir dürfen in dem wunderbaren Gebet, das uns Jesus, der Christus, lehrte, das Vaterunser, unseren Vater, Seinen Geist, in uns spüren.
 

Wenden wir uns also dem geistigen vierten Zentrum zu, in der Nähe unseres Herzens.
Halten wir uns an das Innere Licht, das uns Leuchte sein möchte auf dem Weg ins ewige Vaterhaus, in unsere ewige Heimat. Empfinden und fühlen wir in uns hinein.
 

Vater unser, Der Du bist im Himmel.
Vater unser, Der Du bist im Himmel.

Tief in unserer Seele leuchtet das Reich Gottes, der Himmel, unsere ewige Heimat.
Aus der ewigen Heimat strömt des Vaters Geist, der in uns, in jedem von uns ist.
Der Geist unseres Vaters.
Vater unser, der Du bist im Himmel.
 

Geheiligt ist Dein Name.
Geheiligt ist Dein Name.
Erfüllen wir Schritt für Schritt die Gebote Gottes und die Lehren des Jesus, des Christus, dann heiligen wir Seinen Namen. – Geheiligt ist Dein Name.
 

Unser Reich kommt. Dein Wille geschieht.
Sein Wille ist die große Liebe, die wir Ihm, unserem Vater, entgegenbringen sollen, unserem Bruder und Erlöser Christus, unseren Nächsten, dem Tier, der Pflanze, dem Stein, der Mutter Erde.
Dann kommt das Reich, unsere Heimat, zu uns, weil wir Seinen Willen tun.
Unser Reich kommt. Dein Wille geschieht.
 

Dein Wille geschieht, wie im Himmel, so auf Erden.
Wie im Himmel, so auf Erden, in uns und durch uns.
Lassen wir die Gebetsworte in uns nachschwingen.

Vater unser, der Du bist im Himmel.
Geheiligt ist Dein Name.
Unser Reich kommt.
Dein Wille geschieht, wie im Himmel, so auf Erden.
Bleiben wir kurz, ganz kurz in unserem Herzen.
Spüren wir hinein, und wir fühlen im Zentrum der Liebe und der Barmherzigkeit die geistige Flamme, die uns einhüllt, die uns wärmt, die uns schützt.
 

Unser tägliches Brot gibst Du heute
und vergibst uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.
Du führst uns in der Versuchung und erlöst uns von dem Bösen.

Gebetsworte, die Leben sind.
Gebetsworte, die Vertrauen bringen:
Er sorgt für uns, für unser täglich Brot.
Er vergibt uns unsere Schuld, so auch wir vergeben unseren Schuldigern.
Er, der große Geist unseres Vaters, vermag alles,
wenn wir uns Ihm treu hingeben in der Einheit, Liebe und Verbrüderung.
Dann gibt es keine Not, kein Leid, keine Krankheit, kein Siechtum,
weil das Böse, das trennt, vergangen ist.
Denn Sein Reich, unsere Heimat, will die Erde durchglühen und uns durchleuchten.
Sein Reich ist unser Reich, und wir beten:
 

Denn unser ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit
von Ewigkeit zu Ewigkeit.

Lassen wir die Worte in uns nachschwingen:
Denn unser ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit von Ewigkeit zu Ewigkeit.

Wen braucht das Kind der Himmel? –
Seinen Vater, unseren Vater, der im Himmel ist, dessen Geist in uns ist.
Welch ein Glück, welch eine Freude, welch große Hoffnung und Zuversicht für den Menschen, dem das Vaterunser zum Bewusstsein wird; der das Vaterunser in sein Denken und Erdendasein mit einbezieht! Er beginnt wahrlich zu leben. Denn leben tut der, der das tut, was Gott will.
Und Er, der Vater, der uns liebt, hüllt jeden Sünder ein und spricht:

Komm, Ich rufe dich durch Meinen Sohn, deinen göttlichen Bruder und Erlöser.
Er reicht dir die Hand. Ergreife sie und geh den Weg mit Ihm zu Mir,
und vergiss niemanden, der neben dir steht, der am Wegesrand sitzt.
Schau in sein Herz, und nimm ihn im Geiste mit.
Schau auf die Mutter Erde, den Erdplaneten.
Vergiss ihn nicht, nimm ihn auf in dein Herz - jedes Tierlein, jede Pflanze, jeden Stein.
Dann bist du glücklich. Dann fühlst du, was du wirklich bist:
ein kosmisches Wesen im Licht, in Meinem Licht, in des Vaters Licht.

Liebe Brüder, liebe Schwestern in Christus, bitten wir Christus, dass Er uns fest, ganz fest an die Hand nimmt und uns zum Vater führt. Und vergessen wir nicht, was am Wegesrand steht: unser Nächster, die Pflanze, das Tier und der Stein - vergessen wir es nicht, dann atmet auch die Mutter Erde auf und spricht: O Schöpfer mein.

Nähere Informationen zu dieser Veranstaltung finden Sie hier...

 

Auszug aus dem göttlichen Offenbarungswerk
„Das ist Mein Wort“

 ... Darum sollet ihr, wenn ihr beisammen seid, so beten:
6. Unser Vater, der Du bist im Himmel, geheiligt sei Dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe auf Erden wie im Himmel. Unser tägliches Brot gib uns Tag für Tag und die Frucht des lebendigen Weinstockes. Und wie Du uns vergibst unsere Sünden, so mögen auch wir vergeben die Sünden anderer. Verlasse uns nicht in der Versuchung. Erlöse uns vom Bösen. Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in alle Ewigkeit. Amen. (Kap. 26, 5-6)

 

Christus erklärt, berichtigt
und vertieft das Wort:
 

Das Gemeinschaftsgebet, das Vaterunser, wird mit unterschiedlichen Worten und Inhalten gebetet, weil jede Gemeinschaft es so betet, wie es dem Liebepotential der Gemeinschaft entspricht.
Als Jesus von Nazareth lehrte Ich das Gemeinschaftsgebet, das Vaterunser, in Meiner Muttersprache, also mit anderen Worten und so auch mit anderen Inhalten, als es in späteren Zeiten und anderen Sprachen gebetet wurde.
Die Worte als solche sind unwesentlich. Wichtig ist, daß der Mensch verwirklicht, was er betet! Dann ist jedes Wort, das aus seinem Munde kommt, beseelt mit Liebe, Kraft und Weisheit.
Ihr sollt nicht dem Buchstaben nach beten oder danach trachten, das Vaterunser, das Ich die Meinen gelehrt habe, wortgetreu zu beten. Wesentlich ist, daß ihr die Worte eurer Gebete mit der Liebe zum Ewigen und zu eurem Nächsten beseelt und daß der Inhalt eurer Gebete eurem Leben entspricht.
Menschen, die von der ewigen Wahrheit, der Liebe und Weisheit Gottes, erfüllt sind, werden wieder anders beten als jene, die nur beten, weil es ihnen so gelehrt wurde oder weil sie einer Konfession angehören, in welcher die Gebete entsprechend dem Bewußtsein der Konfession gesprochen werden.
Menschen auf dem Weg zu ihrem göttlichen Ursprung beten frei, das heißt mit selbstgewählten Worten, die von Liebe und Kraft beseelt sind.
Menschen, die in Meinem Geiste leben, die von Gottes Liebe und Weisheit durchdrungen sind, die also Gottes Gesetze im täglichen Leben verwirklichen, werden vor allem Gott für ihr Leben und für alles danken, Ihn loben und preisen und Ihm mehr und mehr ihr Leben weihen – in Empfindungen, Gedanken, Worten und Werken –, weil sie Leben aus Seinem Leben geworden sind.
Menschen im Geiste des Herrn leben das Gebet. Das heißt, sie erfüllen mehr und mehr die Gesetze des Ewigen und sind selbst zum Gebet geworden, das eine Anbetung Gottes ist.
Wer also Gottes Willen erfüllt, lebt immer mehr in der Anbetung Gottes. Solche Menschen halten nicht nur die Gesetze Gottes, sondern sind weitgehend zum Gesetz der Liebe und Weisheit geworden.
 

Im heranreifenden Friedensreiche Jesu Christi, in dem Ich der Herrscher und das Leben Bin, werden die Menschen das Gesetz Gottes mehr und mehr halten. Viele von ihnen sind zum Gesetz geworden – und so zu Gottmenschen, die das Leben, Gott, in allem verkörpern, was sie denken, reden und tun. Ihre Gebete sind das Leben in Mir, die Erfüllung des ewigen Gesetzes. Mit ihrem Leben, welches das Gesetz Gottes ist, danken sie Gott für das Leben.
Der Dank an Gott ist also das Leben in Gott. Ihr Leben, das ein einziger Dank ist, strömt in das Friedensreich hinein.
Sie beten sinngemäß mit folgenden Gebetsworten, die sie im täglichen Leben erfüllen:

Vater unser, Dein Geist ist in uns, und wir sind in Deinem Geiste.
Geheiligt ist Dein ewiger Name in uns und durch uns.
Du bist der Geist des Lebens, Du bist unser Vater Ur.
Aus Dir tragen wir unsere ewigen Namen.
Du, Ewiger, hast sie uns gegeben
und in unsere Namen die ganze Fülle der Unendlichkeit gelegt.
Unsere Namen, die Du uns eingehaucht hast, sind die Liebe und Weisheit –
die Fülle aus Dir, das Gesetz in uns und durch uns.
Unser ewiges Reich ist die Unendlichkeit –
die Kraft und die Herrlichkeit in und aus Dir.
Wir sind Erben des ewigen Reiches.
Deshalb sind wir das Reich selbst, die ewige Heimat.
Sie ist in uns und wirkt durch uns.
Dein unendlicher, herrlicher Wille ist in uns und wirkt durch uns.
Deine Willenskraft ist unsere Willensstärke.
Sie wirkt in uns und durch uns, denn wir sind Geist aus Deinem Geiste.
Der Himmel ist nicht Raum und Zeit –
Himmel und Erde sind eins, weil wir in Dir geeint sind.
Die Liebe und Kraft in uns und durch uns ist unser täglich Brot.
Du, o ewiger, herrlicher Vater, hast alles in uns hervorgebracht,
was in der Unendlichkeit schwingt.
Du schaffst durch uns im Himmel und auf der Erde.
Wir sind in Dir, und Du waltest in uns und durch uns.
Wir sind erfüllt in Deinem Geiste, da wir Geist aus Deinem Geiste sind.
Wir sind reich in Dir, da wir unser Erbe, die Unendlichkeit aus Dir, leben.
Unser ewiges Erbe, Geist aus Deinem Geiste, bringt für uns das hervor,
was wir als Menschen im Friedensreich benötigen.
Wir leben in Dir und aus Dir.
Leben verströmt und verschenkt sich.
Wir leben in der Fülle aus Gott, weil wir selbst die Fülle sind.
Die Erde ist der Himmel und das Friedensreich der Reichtum der Erde,
in dem wir leben und sind – Geist aus Deinem Geiste.
Wir leben im Inneren Reich – und sind doch Menschen,
die im Äußeren verkörpern, was im Inneren strahlt.
Der Name des Herrn ist gepriesen, Er ist Leben in und durch uns.
Der Name Gottes ist gelebtes Gesetz der Liebe und der Freiheit.
Die Sünde ist gewandelt – das Licht ist eingekehrt.
Wir leben aus Seinem Lichte und leben in und aus Seinem Geiste,
da wir Geist aus Seinem Geiste sind.
In Gott ist alles abgegolten. Sein Name hat alles rein gemacht.
Gottes Herrlichkeit sei gepriesen!
Gottes Wille, Liebe und Weisheit durchdringen die Erde und das Land.
Wir selbst sind Erde und Land – Wille, Liebe und Weisheit.
In uns ist Gottes Güte – das Gute aus Gott.
Wir sind in Gott und wirken aus Gott.
Die Erde ist des Herrn – sie ist das Reich der Liebe.
Es wirkt in uns und durch uns.
Das Leben, die Herrlichkeit des Vaters, wirkt in uns und durch uns –
von Ewigkeit zu Ewigkeit.
 

Sinngemäß ist dieser Lobpreis das Leben derer, die im Friedensreich Jesu Christi leben. Sie leben in Mir, dem Christus, und Ich lebe durch sie; und zusammen leben wir im Vater-Mutter-Gott, und der Vater lebt durch uns von Ewigkeit zu Ewigkeit.

Den gesamten Text zur Bergpredigt lesen Sie hier...

 

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