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Der Innere Weg heißt: Fühlen lernen



Der Innere Weg heißt: Fühlen lernen

Gabriele, die Prophetin und Botschafterin Gottes für unsere Zeit, erläuterte dieses Thema in der Kosmischen Lebensschule am 01.07.2001. Ein kurzer Auszug:

„Damit du dich auch in allen Elementarbereichen kennen lernst und mit der Zeit selbst in Erfahrung bringst, dass die Essenz aller Lebensformen in dir ist und du ein Teil der Unendlichkeit bist, musst du dich selbst erkennen und erfahren, was noch an Begrenzung, an Menschlichem, in dir liegt, das die Distanz zum Einheitsbewusstsein und All-Bewusstsein schafft.
Das Einheitsbewusstsein ist die Einheit mit den Naturreichen, mit allen Menschen, Wesen und Dingen. Das All-Bewusstsein ist das Leben aus dem Geiste Gottes.“ (Aus »Der Innere Weg« zu bestellen bei Verlag DAS WORT)

Die Essenz in den Lebensformen ist der Geist. Gott, das Leben, ist in allem und in allen, somit auch in den Lebensformen vollkommen enthalten. Da aber die Lebensformen im Evolutionszyklus die gesamte Schöpfung erschließen, so ist in jeder Lebensform der Bewusstseinsstand des ICH BIN aktiv, das heißt: Der Reifegrad einer Lebensform strahlt einen Aspekt Gottes aus, das formgewordene Sein der Lebensform. Tiere der Luft, Tiere der Gewässer, Tiere auf und in der Erde haben also unterschiedliche Bewusstseinsgrade. In ihnen ist vom Bewusstsein Gottes, der Schöpfung, des Gesetzes der Liebe, der ihnen eigene Bewusstseinsstand aktiv. Dieser aktive Bewusstseinsstand, der also von der Lebensform her entwickelt ist, strahlt auch entsprechend aus, gibt sich im Geistigen die Form. Die materielle Form ist entsprechend verändert, auch durch das Hinzutun der Menschen, doch im Geiste, im reinen Sein, strahlt jede Lebensform den Bewusstseinsstand aus. Das ist auch das Kleid der Lebensform, der Tiere der Lüfte, der Gewässer, der Planeten u.s.w. Bei uns, in unserer materiellen Welt, heißt es: Der Bewusstseinsstand jeder Lebensform ist im Kleid der Materie enthalten. Das Kleid ist verändert, letztlich durch die Materie und auch durch die Willkür des Menschen. Aber der Bewusstseinsstand, der geistige Stand der Lebensform, kann nicht verändert werden; er ist aktiv, offenbart sich und tut sich kund. Ihn zu ergründen, ihn wieder zu verstehen, zu erfassen, ist letztlich die Aufgabe jedes Menschen, denn diese Aspekte der Lebensformen sind in uns. Wir haben sie auf dem geistigen Weg der Evolution erschlossen bis hin zum vollkommenen Geistwesen.

Wenn wir die feinsten Regungen der Lebensformen nicht mehr verspüren, dann ist unser Gewissen schal, oder wir sind so verdichtet, vermaterialisiert, dass wir unsere Mitgeschöpfe – das sind die Lebensformen oder die Pflanzenarten, aber auch die Steine, die Mineralien – nicht mehr erfassen. In allen Lebensformen, vom Mineral angefangen bis zu den Tieren, ist der Geist Gottes. Es ist der jeweilige Bewusstseinsstand, der ausstrahlt und sich im Geiste die Form gibt.

Warum sind wir auf Erden? Um unser Allzumenschliches zu pflegen? Oder um unser All-Bewusstsein wieder zu erfassen, das mit allen Geschöpfen des Seins, mit allen Kräften der Unendlichkeit in Kommunikation steht - das ALL-Bewusstsein, das wir mit den Evolutionsschritten hin zum Geistwesen erschlossen haben. Jetzt sind wir Menschen und müssen das, was in uns, tief in unserer Seele, ist, wieder aufdecken, um einzugehen in das Reich Gottes, in das Gesetz der Liebe. Deshalb lehrt der Geist Gottes, Christus und Bruder Emanuel, Sein Diener, den Inneren Weg. Aber wir Menschen, in der Lethargie gefangen, müssten uns eigentlich fragen:

Warum sehen wir dem kommenden Tag so gelassen entgegen - warum?

Auch der Innere Weg berührt uns nicht sonderlich – warum?

Und jetzt eine weitere Frage an uns – vielleicht erschrickt so mancher, wenn er sie hört:

Sehen wir dem Tod ebenso gelassen entgegen? Warum ist der Tod für uns ein Schrecken? Warum können wir ihm nicht gelassen entgegensehen?...

Letztlich ist es die Dumpfheit des Nichterkennens – wer war ich in diesem Erdendasein? Wer bin ich heute? Oder: Wer werde ich morgen sein? Das bringt die Unsicherheit und die Angst.

Der Innere Weg heißt ja: Erkenne dich selbst. Erfahre die Wurzeln deines Übels, deines Allzumenschlichen, deiner Sünde, nimm sie aus der Seele durch die Bereinigung - Reue, Bitte um Vergebung -, und tue Gleiches und Ähnliches nicht mehr. Daraus ergibt sich dann die Frage: „Was soll ich denn jetzt tun?“ Die Frage beinhaltet schon Aspekte des Lebens, die wir, wenn wir sie in der Frage nicht ergründen können, auch in den Zehn Geboten und in der Bergpredigt Jesu erfahren. „Erlebe das Leben“ bedeutet: Erkenne dich selbst, deine Sünden, bereue und bereinige sie, und tue sie nicht mehr. Dann baut sich über das Innerste unserer Seele das Leben auf. Es ist das Gesetz der verbindenden und gebenden Liebe; es ist das Gesetz der Einheit, denn in der Tiefe unserer Seele wirkt das All-Bewusstsein.

Auf diese Weise finden wir ganz allmählich Zugang zu uns selbst, zu unserem wahren Leben; und über den Zugang zu unserem wahren Leben finden wir auch Zugang zu den Lebensformen: Wir lernen sie verstehen, letztlich auch uns selbst erkennen, denn die Essenz in allen Lebensformen ist ja auch in uns.

Wir decken das wieder auf, was wir letztlich versteckt haben und auf das wir unsere Sünden gelegt haben; es kommt zum Vorschein. Und in der Stunde unseres Todes werden wir dann sagen: „Ich lebe in Gott und gehe zu Gott.“ Dann ist der Tod kein Schreckgespenst mehr, sondern er ist ein Durchgang hin zum feinerstofflichen Leben der Seele, bis hin zum feinstofflichen Sein.

Wenn wir in unsere Welt blicken, wie wir als Menschen z.B. Tiere, Pflanzen, Mineralien missachten, dann können wir davon ableiten, wie wir auch unseren Nächsten behandeln. Oder umgekehrt: Wie wir unseren Nächsten behandeln, wie wir über ihn denken, wie wir uns ihm gegenüber verhalten, so geschieht es auch mit den Lebensformen. Wer zu sich selbst, zu seinem wahren Selbst, nicht findet, der wird alles, was um ihn ist, malträtieren, quälen und letztlich missachten. Er ist sich selbst der Nächste. Wenn dann die Stunde des sogenannten Todes kommt, so ist der Tod keine Brücke zum feinstofflichen Leben, sondern die Angst ist da, weil man die Brücke zum Leben nicht geschlagen hat.

Bevor die Angst in unser Oberbewusstsein einzieht und sich breit macht, haben wir doch eine Art „mulmiges Gefühl“ oder so Schreckmomente. Wo machen sich diese bemerkbar? Immer in der Nähe des Sonnengeflechts, also in der Mitte des Körpers. Wenn wir einmal darauf achten, dann erkennen wir, dass das Gefühl uns etwas mitteilen möchte, dass wir irgendetwas erkennen und bereinigen sollten. Wir unterdrücken aber oftmals diese Schreckmomente und beginnen zu denken, zu denken, und diese Gedanken sind von Angst begleitet. So baut sich in uns die Angst auf. Das mulmige Gefühl wird unterdrückt, das Gewissen mehr oder weniger totgeschlagen, und dann sind wir die Tatmenschen im Diesseits, die über jedes Gefühl anderer hinweggehen und nur sich selbst sehen.

Das sind dann diese „menschlichen Tatprotze“.

In unserer Welt heißt es: Gefühle sind Schwäche. Doch letztlich müssten wir alle einmal das Fühlen lernen. Wir müssten uns sensibilisieren für unsere Umgebung, denn in allem ist der Geist, der uns dienen und helfen möchte. Über das Fühlen komme ich zum Gefühl. Über das Gefühl, das das Zentrum meines Körpers ist, kann ich mich in Situationen, in die Lebensformen – auch im Alltag, im Beruf, in das, was ich augenblicklich ausführe oder durchführe – hineinfühlen. Das Hineinfühlen bedeutet, Kommunikation zu erlangen mit dem Geist, mit den Aspekten des göttlichen Bewusstseins in allem. Ob es ein Schriftstück ist, ob es andere Arbeitsmaterialien sind, es ist alles doch atomar, es hat alles die Atome, in denen der Geist ist und durch die der Geist wirken möchte. Doch wenn wir nur verkopft sind, haben wir kein Gefühl für das, was tief in allem ist. Und somit haben wir dann auch kein Gefühl für die Tiere; wir haben kein Gefühl für die Erde, für die Pflanzen, für die Mineralien. Wir haben auch keine Kommunikation zum materiellen Kosmos, geschweige denn darüber hinaus zu den feineren Kosmen; wir haben letztlich kaum mehr ein Gefühl oder gar kein Gefühl mehr. Deshalb schlagen so viele Menschen um sich. Die Werte sinken; den Charakter kann man in Frage stellen. Wir haben kein Gefühl mehr, weil wir nicht mehr fühlen. Wir reagieren und agieren nur.

Das Fühlen und das Empfinden für das Ewige, für unser Leben, muss wieder gelernt werden. Das ist gemeint, wenn wir hören: Vom Kopf zum Herzen. Das heißt: Vom Kopf zum Urgrund der Seele.

Tiere, Pflanzen, alle Lebensformen sind letztlich unsere kleinen Geschwister. Haben wir dieses Fühlen, dass alles, was lebt, unsere kleinen Geschwister sind? Eventuell sagen wir zum Baum „Bruder Baum“, aber haben wir eine Beziehung zum Bruder Baum? Bejahen wir, dass Tiere gejagt und gehetzt werden? Oder stehen wir mit unserem Dasein – ich will jetzt gar nicht mal sagen, mit unserem Leben – für unsere kleinen Geschwister ein? Ein guter Vater, eine gute Mutter steht für ihre Kinder ein. Ein großer Bruder, eine große Schwester stehen für ihre kleinen Geschwister ein. In allem ist das Bewusstsein des Lebens. Stehen wir dafür ein? Oder ist es uns gleichgültig, weil wir ständig im Monologtrend stehen: Alles nur für uns.

Wenn sich die Eltern streiten, dann merkt es doch das Kind, und es läuft oftmals weg. Wie ist es, wenn die größeren Geschwister – wir Menschen – gehässig, aggressiv sind, ständig im Streit mit dem Nächsten liegen? Die Tiere laufen weg - es sind unsere kleinen Geschwister. Die Pflanzen, die Mineralien können nicht weglaufen, weil sie noch den Bewusstseinsstand der Festigkeit am Boden haben. Aber auch sie wenden sich von uns ab; sie pflegen dann keine Kommunikation zu uns. Sie verschließen sich vor uns, müssen aber stehen bleiben und sich bieten lassen, was der Machtprotz Mensch will.

Der Innere Weg heißt: Fühlen lernen. Doch Fühlen lernen wir erst, wenn wir uns zuerst erkennen, wenn wir über die Selbsterkenntnis des Allzumenschlichen und die Bereinigung zur schrittweisen Erfüllung unseres wahren Lebens gelangen, das nichts anderes ist als das All, das Gesetz der Liebe, das wiederum das All-Bewusstsein ist. Dann wissen wir, warum unsere kleinen Geschwister vor uns weglaufen; dann spüren wir, dass sich die Pflanzenarten, die Mineralströme von uns abwenden oder dass in der Natur einiges passiert, das wir als „Schicksal“ bezeichnen, das wir aber heraufbeschworen haben durch unser Verhalten. Es sind unsere kleinen Geschwister – ob wir wollen oder nicht.

Tiere fühlen um vieles feiner als wir. Tiere haben – wir sagen - einen Instinkt. Ich möchte weitergehen: Sie haben ein Herz, und dieses Herz schlägt auch für uns Menschen. Mit dem feinen Gefühl, mit den feinen Wahrnehmungen ihrer Sinne, riechen, hören und sehen sie des Menschen Aura. Da braucht der Mensch gar nichts zu sagen, sie fliehen allein schon vor der Ausstrahlung des Menschen.

Wir stellen fest, dass jedes Tier, wenn man es einige Male mit seinem Namen anspricht, auf den Namen reagiert. Und in letzter Zeit merken wir: Es tut einige Schritte auf uns zu, und plötzlich erschrickt es, denn es weiß ja, es wird gejagt. Das gibt es nicht – so ungefähr – dass ein Mensch von Herzen gut sein kann. Das Tier läuft weg. Es hat immer noch diese Schreckmomente; wir erleben es auch bei jüngeren Tieren.

Es wird leichter. Aber wenn man die ganze Erde betrachtet und alles, was auf der Erde an Tieren, Mineralien, Pflanzen lebt, wie die Mutter Erde - ich will sie so nennen, denn sie ist ja unsere Ernährerin – gequält wird, wie alle Lebensformen missachtet werden, dann tut es unsagbar weh, wenn man auf einem kleinen Fleckchen dieser Erde erlebt, dass Tiere sich den Menschen zuneigen wollen, dass sie auf diese zugehen wollen, und doch immer wieder einen Schritt zurückgehen, aus Angst vor dem, was sie erlebt haben.

Heute sind wir, die das auf einem kleinen Fleckchen Erde erleben, so weit, dass wir oftmals sagen: Es ist gut, dass die Tiere sich uns nicht so nähern. Denn man weiß nie, wie weit sie laufen und glauben, der andere, dem sie begegnen, versteht sie - und dann bekommen sie den Gewehrkolben über den Kopf geschlagen.

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Dies ist nur ein kleiner Auszug aus der  Kosmischen Lebensschule, dem  Treffen aller Gottsucher, das jeden Sonntag um 10.00 Uhr in vielen  Orten urchristlicher Begegnung stattfindet.

Haben Sie Interesse? Möchten Sie gerne eine Veranstaltung live miterleben? Nähere Informationen und Veranstaltungsorte: Treffen aller Gottsucher


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