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Urchrist sein heißt: Frei sein in Christus



Urchrist sein heißt: Frei sein in Christus

Die Kosmischen Lebensschule wird jeden Sonntag über zahlreiche Radiostationen live ausgestrahlt. Am Sonntag, den 19.08.01, erreichte uns während der Sendung folgende Frage einer Radiohörerin:

„Ich bin Atheistin und habe zufällig Ihr Programm gehört. Ich habe viel mit Christen zu tun gehabt und war froh, dass ich Atheistin bin, denn was diese Christen tun, hat mit der Lehre ihrer Bibel nichts zu tun. Ist das bei den Urchristen auch so?“

Gabriele, die Prophetin und Botschafterin Gottes antwortete auf diese Frage:

Wir müssen uns die Frage stellen: Leben die sogenannten Christen nach der christlichen Lehre, nach der Lehre, die uns Jesus, der Christus, gebracht hat?

Die zentrale christliche Lehre des Jesus, des Christus, ist die Bergpredigt. Sie ist die Basis des Christentums. Jesus lehrte uns die Gebote Gottes, die uns Gott durch Mose gab. Jesus brachte uns die Bergpredigt. Die Gebote Gottes und Seine Bergpredigt waren Sein Leben. Jesus sprach: Folget Mir nach! In diesen drei Worten, „folget Mir nach“, liegt letztlich die Basis des Christentums: die Bergpredigt schrittweise zu erfüllen, um in die Gesetzmäßigkeiten des allkosmischen Lebens hineinzuwachsen. Jesus, der Christus, gründete keine kirchlichen Institutionen und lehrte uns auch keine Traditionen. Die kirchlichen Institutionen, ob wir sie z.B. katholisch, lutherisch, und, und, und nennen, sind im Grunde genommen nicht christlich, obwohl sich die Menschen, die letztlich institutionelle Kirchenzahler sind, als christlich bezeichnen. Die katholische Lehre, die lutherische Lehre sprechen von Christus, aber gerade die katholische Lehre, auch die lutherische Lehre lehnen letztlich die Bergpredigt ab und nennen sie eine Utopie, die in eine andere Welt gehört.
 

Um die Lehre Jesu wird ein Rankenwerk gemacht. Man spricht von den Evangelien des Lukas, Matthäus und so weiter; man lehrt das, was Paulus sagte. Ja, kann man eigentlich die Paulus-Briefe als wahr bezeichnen, oder weiß man, was in den Lukas- und Matthäus-Evangelien Wahrheit ist, wenn man die Basis des Christentums nicht lebt – die Bergpredigt, und letztlich auch die Gebote Gottes, die uns Jesus auch lehrte und vorlebte? Die Institutionen katholisch, lutherisch und, und, und machten und machen ein Rankenwerk um Aussagen Jesu. Ob sie stimmen oder nicht, kann nur der Einzelne prüfen, der die Basis akzeptiert und danach lebt – es ist immer wieder die Bergpredigt, und es sind die Zehn Gebote Gottes.

Die Kirchen sagen, die Bergpredigt gehöre in eine andere Welt. – Wie kommt denn eine andere Welt zustande? Doch nur durch das schrittweise Leben nach der Bergpredigt Jesu und nach den Zehn Geboten. Also kann man institutionelle Christen, die einfach nur auf ihre Kirche bauen, nicht unbedingt christlich nennen. Sie sind katholisch, sie sind lutherisch und, und - aber sie sind nicht christlich. Die Kirchen machen viele Zugeständnisse an die Menschen. Das hat Jesus nicht gemacht. Jesus sagte: Folget Mir nach! Er sagte: Entweder für oder gegen Mich, dazwischen gibt es nichts! – Das „Dazwischen“ macht die Menschen unchristlich.
 

Die Kirchen sagen: Wir sind allzumal Sünder; jeder Mensch ist ein Sünder. - Was hat das mit dem zu tun, was Jesus sinngemäß sagte: Ihr sollt vollkommen sein, so, wie Mein Vater im Himmel vollkommen ist. Oder: Der Mensch ist das Ebenbild Gottes. – Dann kann man doch nicht sagen, der Mensch ist ein Sünder. Der Mensch ist sündig, aber er ist, generell gesprochen, kein Sünder. Ich mache den Unterschied zwischen „Sünder“ und „sündig“.
 

Jeder Mensch sündigt, doch wenn er die Basis des Christentums nimmt, die Bergpredigt, und sein Verhalten an der Bergpredigt und an den Geboten Gottes misst, dann erkennt er, dass er gesündigt hat. Und so er schrittweise dem Jesus, dem Christus, folgt, wird er seine Sünde, sein Sündiges, bereuen, bereinigen und nicht mehr tun und sich somit auf die Bergpredigt Jesu und auf die Gebote Gottes konzentrieren, um in das Leben hineinzufinden, das nun mal das Ebenbild Gottes sein soll: Liebe, Güte, Sanftmut - eben die Essenz der Bergpredigt.
 

Unsere Schwester, die sich als Atheistin bezeichnet, wirft nun die Christen in einen Topf. Das sollten wir nicht tun. Wir sollten sagen: Christ sein heißt: Schritt für Schritt die Bergpredigt zu erfüllen, damit wirklich eine andere Welt entsteht, nämlich die Welt des Jesus, des Christus, die Einheit, die Freiheit, die Brüderlichkeit, die Liebe Gottes und Seine Gerechtigkeit.
 

Ich kann hier nur von mir sprechen. Ich bin nicht gegen katholisch, gegen lutherisch und wie die Institutionen auch heißen, wenn sie sich katholisch, lutherisch und und und nennen; aber mit Christsein hat das nichts zu tun - auch wenn man einzelne Aspekte des Lebens des Jesus, des Christus, mit Riten, Dogmen, Zeremonien und kirchlichen Glaubenssätzen und Glaubenslehren vermengt. Das ist das Mischgut, das sich zwischen „für Gott“ und „gegen Gott“ schiebt. Und daraus ergibt sich dann das sogenannte Christentum - dass jeder sogenannte kirchliche Christ macht, was er will.
 

Und wie ist es mit den Urchristen? Das Urchristentum basiert auf der Lehre Jesu. Es basiert auf der Bergpredigt Jesu und auf den Geboten Gottes, die der Ewige durch Mose den Menschen gab. Urchrist sein heißt, frei sein in Christus und einzig dem Jesus, dem Christus, nachzufolgen, indem er auf die Basis blickt, die wiederum die Bergpredigt und die Gebote Gottes sind. Und wer Tag für Tag und somit Schritt für Schritt danach lebt, wer also das, was er als Sünde erkennt, mit der Hilfe des Christus Gottes, dem Geist, der in jedem von uns lebt, bereut, bereinigt und nicht mehr tut und sich an die Basis des Christentums hält, der ist Urchrist. Wer aber nur von den Geboten Gottes und von der Bergpredigt Jesu spricht und auf andere blickt, der ist kein Urchrist. Wer sein Erdendasein nicht zum Leben in Christus macht, ist kein Urchrist. Wer die Basis des Christentums nicht Schritt für Schritt erfüllt, ist kein Urchrist. Wer auf andere zeigt und sagt: „du bist schuld“, der erkennt nicht sein Sündiges, seine Sünde und wird sie auch nicht bereuen – das ist kein Urchrist.
 

Urchrist sein heißt, die Fundamente des Lebens, die Bergpredigt, Schritt für Schritt zu erfüllen. Seine Sünden – jeder begeht einmal mehr, einmal weniger eine Sünde, bereut und bereinigt er mit der Hilfe des Geistes, der aus der Bergpredigt strahlt. Daraus entwickelt sich ein allumfassendes Bewusstsein, ein Bewusstsein, das in die Menschen blickt, ein Bewusstsein, das für die Natur, für die Tiere ist, ein Bewusstsein, das Leben heißt und das das kosmische Sein erfasst. Der wahre Urchrist hat einen Körper, er ist Mensch - aber er ist nicht das Menschliche. Er lässt den Geist der Bergpredigt durch sich wirken und spricht nicht nur von der Lehre. – Das ist Urchristentum. Alles andere ist Schein und letztlich eine Verhöhnung Gottes und eine Verhöhnung des Jesus, des Christus.
 

Warum dämmert denn immer wieder das Urchristentum empor? Weil das die zentrale Lehre des Jesus, des Christus, ist: Es ist die Bergpredigt, auf die die ersten Christen bauten - bis dann die Hochtrabenden, die sogenannten Hochgestellten, kamen und das Ganze unterwanderten. Doch immer und immer wieder kommt das Urchristentum, und das heißt: Baut auf keinen Menschen! Baut auf das zentrale Leben des Jesus, des Christus, auf die Bergpredigt und die Gebote Gottes! Seid für den Nächsten und nicht gegen ihn! So seid ihr für Christus.

Die Fehler bzw. die Sünden des Nächsten sind nun mal die Sünden des Nächsten, die er zu bereinigen hat. Wenn er Hilfe braucht, wird ihm geholfen. Das ist Urchristentum, das ist die Freiheit, und das ist das zentrale Leben, das uns Jesus, der Christus, lehrte, wonach Er lebte, das Jesus, der Christus, verkörperte. Und Seine Lehre heißt: Folget Mir nach und keinem Menschen! Macht aus Meiner Lehre keine Institutionen! Vermengt Meine einfache Lehre nicht! - Die Basis sind die Bergpredigt und sind die Zehn Gebote. Alles andere ist eine Mixtur und darf nicht mit Christsein in Verbindung gebracht werden. Und wer es tut, der versündigt sich an Gott, an Jesus, dem Christus, und Seiner Lehre.
 

Vielleicht hilft das unserer Schwester, die Atheistin ist. Vielleicht hilft es ihr, dass sie nicht jeden Christen in den Topf des Nichtchristseins legt, sondern dass sie sortiert und sagt: Wer ist Christ? Christ ist der, der Ihm nachfolgt, Jesus, dem Christus.
 

Ist Gott wandelbar?

Man hört immer wieder, Gott sei wandelbar.
Nun, liebe Geschwister! Wenn Gott wandelbar wäre, dann wären Seine Gesetze unvollkommen, und Er selbst, Gott, unser Vater, wäre unvollkommen. Das würde bedeuten, dass sich Gott und Sein heiliges Gesetz der Liebe auflösen würden, denn alles Unvollkommene wird sich eines Tages auflösen. Es hat auf Dauer keinen Bestand.

Wenn nun Gott wandelbar wäre, dann müssten wir uns fragen: Was hat Er morgen mit uns vor? Was will Er wohl übermorgen? - Wenn Gott aber nicht wandelbar ist, dann stimmt etwas nicht mit dem sogenannten Alten Testament und mit den Büchern des Neuen Testamentes.

Gott ist Liebe. Er ordnet keinen Mord an, keinerlei Totschlag. Wer heute Mord und Totschlag befürwortet, und sei es an den Tieren, der ist ein Anhänger der Priesterkaste des Alten Testamentes - und vielleicht auch des Neuen. Aber Gott ist Liebe, und Sein Gesetz ist vollkommene Liebe. Gott ist Leben, Gott ist unwandelbar, weil Er absolut ist.
Und was absolut ist, ist nun mal absolut; es ist gestern, heute und morgen immer wieder Gegenwart, das Absolute - und das ist Gott.
 

Liebe Hörer! Machen Sie sich bewusst, wir sind nicht allzumal Sünder. Wir sind keine geborenen Sünder - wir haben uns zu Sündern gemacht. Aber wir haben die Erlösung, die Kraft der Erlösung des Christus Gottes, in uns, und unser Sündiges können wir mit Seiner Kraft bereuen, bereinigen, und so wir es nicht mehr tun, werden wir allmählich, ganz allmählich das Ebenbild Gottes, unseres Vaters, von Dem ja Jesus sprach: »Seid vollkommen, so, wie Gott, euer Vater im Himmel, vollkommen ist.«

Wir haben die Erlösung in uns. Jesus, der Christus, hat uns am Kreuz die erlösende Kraft gebracht. Wir dürfen sie in Anspruch nehmen, dann, wenn wir erkennen, hier haben wir wieder gesündigt. Tut es! Bittet, und es wird euch gegeben - die Hilfe zur Erkenntnis der Sünde und zur Bereinigung der Sünde gegeben -, das ist wahre Nachfolge des Jesus, des Christus! Und bitte, werft nicht das Christsein in einen Topf. Werft euch nicht in den einen Topf. Ihr seid Kinder Gottes, und wenn wir zu Kindern Gottes werden wollen, dann hilft uns Jesus, der Christus, die erlösende Kraft in uns. Und die Basis sind, wie gesagt, die Bergpredigt Jesu und die Zehn Gebote Gottes.
 

Es entsteht eine neue Welt, eine Welt des Friedens. Aber nicht, indem wir vom Christsein reden, sondern indem wir Schritt für Schritt tun, was uns Jesus lehrte. Daraus ergibt sich eine neue Welt. Sie kommt nicht einfach vom Himmel geflogen. Sie kommt vom Himmel als Lehre, und wir dürfen sie mit der Hilfe unseres Erlösers umsetzen. Denn wenn wir das Reich Gottes, das in uns ist, herausholen, durch unsere Zellen atmen lassen, dann fühlen wir, dass Jesus, der Christus, der erlösende Geist, in uns wirkt. Wir verändern uns zum Positiven, wir tun, was Gott will - daraus ergibt sich die Neue Welt, eine Welt des Christus, die Welt des Friedens, die Welt der Liebe, die Welt der Einheit, die Welt der Brüderlichkeit, denn im Geiste Gottes sind wir alle Brüder und Schwestern.

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Dies ist nur ein kleiner Auszug aus der  Kosmischen Lebensschule, dem  Treffen aller Gottsucher, das jeden Sonntag um 10.00 Uhr in vielen  Orten urchristlicher Begegnung stattfindet.

Haben Sie Interesse? Möchten Sie gerne eine Veranstaltung live miterleben? Nähere Informationen und Veranstaltungsorte: Treffen aller Gottsucher


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