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Warum sind wir Menschen?



Warum sind wir Menschen?

Gabriele, die Prophetin und Botschafterin Gottes, reichte uns in der   Kosmischen Lebensschule am 14.04.2002 ein Geschenk: Die Stufe der Weisheit. Eine Orientierungsstunde über den weiteren Aufbau des Inneren Weges und wie sich unser wahres Selbst herauskristallisieren kann. In dieser Schulung gab uns Gabriele zu Beginn einige Erklärungen und Hinweise zum Inneren Weg, von denen wir hier einen kleinen Auszug veröffentlichen:

Warum sind wir Menschen, wo wir doch in unserer Seele göttliche Wesen sind?
Besteht unser Erdendasein allein aus unserem Berufsleben oder aus Ehe, Ehepflichten, Familie, Kinder, Kindererziehen, Haus erwerben, Geld und Güter ansparen oder aus Sparkonten, aus Geld horten, Vermögen verwalten, Ansehen gewinnen, aus Freiheit, Urlaub, Sport oder Leidenschaften wie Sexualvergnügen, Trunk- und Esssucht oder gar Rauschgift und vielem mehr?

Jeden Tag müssten wir uns die Frage stellen: Warum sind wir Menschen, und warum sind wir auf dieser Erde?
Jeder Mensch ist hier im Zeitlichen, um in sich die ewige Heimat, das Reich Gottes, zu erschließen, zu dem er als reines Wesen gehört. Die ewige Heimat ist Reinheit, Schönheit, ewige Jugend, das Gesetz der ewigen Liebe. Jedes reine Wesen ist die Verkörperung der vier Schöpfungskräfte Ordnung, Wille, Weisheit und Ernst und der drei Kindschaftseigenschaften Güte, Liebe und Sanftmut.

Kommen wir aus dem Kreisel unseres Denkens und Wollens, unserer Abhängigkeit von Menschen, Geld und Vermögen nicht heraus, dann haben wir unser Erdendasein nicht gemeistert. Dazu folgende Aussage aus dem Buch „Der Tag - Dein Freund“:
„Jeder unnütze, gehaltlose und jeder lieblose Gedanke, jeder Gedanke, der deinen Nächsten abwertet, jeder Gedanke an eigene Vorteile, jeder Gedanke an Schwachheit und Furcht, jeder Gedanke an Mutlosigkeit und Lebensuntüchtigkeit führt zur Trennung von Gott.“

Bevor wir uns der Stufe der Weisheit nähern, weitere Anmerkungen:

Ein wahrer Urchrist zeichnet sich darin aus, dass er die Prozesse der Entwicklung durchsteht und Tag für Tag die Schritte hin zur Vollendung tut. Das Urchristentum gründet in Jesus, dem Christus. Es ist, als Ganzes gesehen, ein Prozess der Entwicklung und nicht der Stagnation. In der Stagnation, die gleich Rückschritt bedeutet, steht der Mensch, der immer wieder zurückblickt, indem er sich mit seiner Vergangenheit beschäftigt.
Geistiger Fortschritt heißt, zuerst nach dem Königreich Gottes und Seiner Gerechtigkeit zu trachten. Dann erst empfangen wir alle Dinge, die nützlich sind für unsere Seele.

Das Erdendasein vieler Menschen kann mit einer Landkarte verglichen werden. So mancher geht viele Wege, viele Irrwege und auch viele Umwege. Viele Menschen sind der Ansicht, Gott müsse so sein, wie sie sich Gott vorstellen. Viele gehen die Wege kirchlicher Institutionen, sie gehen die Wege ihrer Wünsche und Leidenschaften. Auf diesen vielen Wegen und Umwegen ist Gott immer dabei. Gott kann uns jedoch nicht erreichen, weil unsere Vorstellungen und Wünsche, unsere Sehnsüchte und Leidenschaften unvorstellbare Turbulenzen in unserem Ober- und Unterbewusstsein schaffen, so dass wir die feine, reine und klare Stimme des Geistes in uns nicht vernehmen. Außerdem müssen wir uns immer wieder bewusst machen: Gott greift nicht in unsere Wünsche, in unsere Vorstellungen ein. Er lässt uns den freien Willen. Doch Er pocht immer wieder an die Pforte unseres Herzens. Irgendwann öffnen wir sie für Gott, so dass dann Gott, die Liebe und Güte, die Weisheit und Größe, zum Mittelpunkt in unserem Leben wird. Dann erkennen wir den rechten und unmittelbaren Weg. Wer ihn erkannt hat, der geht keine Umwege mehr. Der Weg zum Herzen Gottes geht Stufe für Stufe.

Viele von uns wissen um die vier Grundkräfte des Alls, die Schöpfungskräfte Gottes sind. Es sind die Tatwerk-Kräfte Seiner Liebe und Weisheit. Wer die Ordnung weitgehend erfüllt hat, der weiß, was der Wille Gottes ist. Und so er auch Seinen Willen tut, das heißt, dass Gott für ihn das Wichtigste in seinem Leben ist, wird er keine Umwege mehr machen, sondern Tag für Tag den Ewigen um Seine Führung und um Seinen Willen bitten. Er wird dann aber auch Seinen Willen erfüllen. Gottes Willen erkennen wir in den Zehn Geboten Gottes und in der Bergpredigt Jesu.
Mit der Stufe der Weisheit beginnt das Tatwerk für Gott. Ich möchte nicht einfach die Stufe der Weisheit aus allen anderen Stufen herausnehmen und die Weisheit lehren, sondern nur einen Streifzug durch das Tatwerk der göttlichen Weisheit geben.

Die Stufe der Weisheit erschließt uns allmählich die Sprache des Alls. Wir erlangen Kommunikation mit dem All-Sein, der All-Energie. Dann beginnen wir ganz allmählich, mit den inneren Augen zu sehen und mit den inneren Ohren zu hören.
Machen wir uns bewusst: Der Mensch ist entweder ein Spiegel seines niederen Selbst oder ein Spiegel seines göttlichen Erbes. Das göttliche Erbe ist das All-Gesetz der Liebe. Die Worte des Menschen und seine Verhaltensweisen spiegeln das wider, was er ist, wie er seine Aura bestellt hat, was er eben ausstrahlt.
Ob wir es glauben oder nicht, ob wir es annehmen wollen oder nicht, jeden Augenblick gibt sich jeder Mensch selbst zu erkennen. Wer sich selbst nicht kennt, der glaubt auch nicht, dass er von anderen erkannt wird. Wer jedoch im Tatwerk Gottes steht, wer die Stufe der Weisheit erfüllt hat oder Schritte auf der Stufe der Weisheit tut, dessen Sinne sind nicht mehr getrübt oder gar gehalten; sie sind weitgehend ohne Schleier, also nicht mehr Grau in Grau verhangen.

Viele, viele Zeichen geben dem Weisen Aufschluss über seine Mitmenschen, denn der Weise sieht mit den inneren Augen, hört mit den inneren Ohren. Jede Bewegung des Menschen ist ein Ausdruck oder Abdruck seines Bewusstseinsstandes. Zum Beispiel die Wortwahl des Menschen, der Klang seiner Stimme; nicht nur, warum er seine Beine übereinander schlägt, vor allem, w i e er seine Beine übereinander schlägt oder wie er seine Arme verschränkt, aber auch das Aufstützen der Ellbogen auf den Tisch, oder wie er seine Gespräche beginnt, zum Beispiel: „Ich bin der Ansicht...“ oder „Ich meine...“ oder „Meine Meinung ist...“. Oder er sagt nichts und lässt die Mimik entsprechend spielen, so dass darin seine Gedanken lesbar sind.
Heißt es: „Das ist meine Meinung“, zeigt der Betreffende mit dem Wort „Meinung“, dass er nichts weiß. In dem Wort „Meinung“ liegt die Abwertung des Nächsten bzw. die Aufwertung der eigenen Person.

Hat sich der Mensch in die entsprechende Position gebracht und schweigt er bei einem Gespräch, dann kann man an seiner Mimik ablesen, was er denkt. Jede Meinung kann mit einem Bazillus verglichen werden, womit der andere angesteckt werden soll. Viele Menschen sind blind und taub und lassen sich durch Meinungen verführen. Sie nehmen also den Bazillus auf.
Das waren nur einige Zeichen. Es gibt viele andere Merkmale, die der Mensch ausstrahlt, aus denen der Weise zu lesen vermag.

Liebe Brüder, liebe Schwestern, man sieht und hört nur mit dem Herzen gut. Es lohnt sich also, den Inneren Weg zu gehen, von innen nach außen, damit der Geist Gottes uns zu durchstrahlen vermag.

Der Inneren Weg ist der Weg zum Herzen Gottes. Ein weiser Mensch steht unermüdlich in Kommunikation mit dem Ewigen. Er wird das tun, was Gott will, denn wie mit einem überdimensionalen Spiegel empfängt er unermüdlich aus der ewigen Quelle, der unendlichen Kraft, Gott. Gott ist die allweise, ewige Intelligenz, die unermüdlich gibt. Stellen wir Gott, die ewige Kraft, in den Mittelpunkt unseres Denkens, Redens und Tuns, dann empfangen wir aus der göttlichen Weisheit, die Gott ist.

Der Weg zum Herzen Gottes ist ein wunderbarer Weg. Die ersten Schritte sind, wie viele wissen, natürlich anstrengend. Warum? Unsere Gehirnzellen, der ganze Mensch, sind doch geblendet vom Ich-Ich-Ich, vom Sein- und Haben-Wollen, von der Abwertung des Nächsten, von der Aufwertung seiner selbst und vielem mehr. Er hat seine Wünsche und seine Leidenschaften und spricht: „Das ist mein Leben.“ Es ist aber nicht das Leben. Leben ist, im Urgrund des Seins zu stehen, im wahren Selbst. Leben heißt, wieder Leben zu gewinnen, nämlich sein wahres Selbst zu gewinnen, das göttlich ist. Deshalb führt der Inneren Weg von außen nach innen, damit sodann von innen nach außen die göttliche Einstrahlung beginnen kann.

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Dies ist nur ein kleiner Auszug aus der  Kosmischen Lebensschule, dem  Treffen aller Gottsucher, das jeden Sonntag um 10.00 Uhr in vielen  Orten urchristlicher Begegnung stattfindet.

Haben Sie Interesse? Möchten Sie gerne eine Veranstaltung live miterleben? Nähere Informationen und Veranstaltungsorte: Treffen aller Gottsucher


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