Sie sind hier: Startseite > Wir über uns > Worte des Lebens

Was ist persönlich? Was ist unpersönlich?



Was ist persönlich? Was ist unpersönlich?

Gabriele, die Prophetin und Botschafterin Gottes, erklärte im Rahmen der Urchristlichen Ethik-Schule zur Lebensbemeisterung bei einer Lehrstunde auf der Stufe des Willens am 05.05.2002 folgendes. Hier ein kleiner Ausschnitt aus dieser Veranstaltung:

„Was ist persönlich? Was ist unpersönlich?“ – Vielleicht sollten wir uns immer wieder die Frage stellen:

Sind wir persönlich, oder sind wir unpersönlich? Was würdet ihr sagen, wenn Gott zu euch sagt: „Dir, dir und dir helfe ich nicht, aber dein Nachbar ist mir ein liebes Kind, dem helfe ich, dem nehme ich jetzt die Krankheit, dem nehme ich seine negativen Gedanken“. Und wenn wir dann sagen, „Bitte nimm’s uns auch“ – „Nein, dich mag ich nicht so gern wie den Nachbarn, den liebe ich ja ganz besonders, deshalb ist er mein liebes Kind, und dem nehme ich alles Ungute.“
Was würdet ihr sagen? - Soll das ein Gott sein?! Gott ist doch die Liebe, warum liebt er denn mich nicht? Ausgerechnet den Nachbarn, den liebt er, der mich schon so geplagt und gepeinigt hat. Und dann geht’s los: „Der Gott“ – und dann schimpfen wir über den Gott, dass Er doch so persönlich ist.

Ja, liebe Geschwister, das ist persönlich, das sind wir - aber nicht Gott! Gott ist unpersönlich. Und Unpersönlichkeit heißt Freiheit. Er hat mit dem Kausalgesetz nichts zu tun. Wir haben das Kausalgesetz, das Gesetz von Ursache und Wirkung, geschaffen, jeder Einzelne an sich und in sich persönlich. Also, wieder persönlich. Gott liebt uns. Und wenn wir unser Persönliches, unser Kausales, mit Seiner Hilfe bereuen und bereinigen wollen, dann strömt die unpersönliche Liebe in diese Kausalität, um uns zu helfen. Aber Gott ist nicht das Gesetz von Saat und Ernte. Gott ist das Gesetz der Liebe, der Freiheit, der Schönheit, der Gerechtigkeit, der Ordnung, der Weisheit, der Größe. Gott ist das ewige Sein.

Vielleicht verstehen wir nun, was unpersönlich heißt. Er macht keine Ausnahmen. Er sagt nicht, „dir helfe Ich und dir nicht“, „dich liebe Ich und dich liebe Ich weniger“. Er liebt uns alle gleich. Und nun stellen wir uns die Frage: Lieben wir Ihn? – Und sagt nicht so schnell „ja, ja“. Mit jedem negativen Gedanken, mit jedem unschönen Gefühl, mit jeder Sucht lieben wir Ihn nicht. Wir lieben unser Ego, und das schafft uns unsere Leiden und unsere Krankheiten.

Der Innere Weg ist kostbar, er ist ein Edelstein. Wer ihn aufnimmt, der sieht sich darin - nicht nur das Negative, auch das Positive und das, was er tief in der Seele ist, das reine Wesen, das Gott geschaut und geschaffen hat und das er mit der Kraft der Erlösung, mit der Hilfe unseres Bruders Christus, unseres Erlösers, wieder zurückführt.

Jeder kann es halten, wie er will, aber der Wille Gottes ist nicht der Wille des Menschen, des egoistischen Menschen, der menschlich ist, also, wie wir sagen, allzumenschlich.

Der Weg ist gegeben, er liegt vor uns. Und in uns ist das schönste Geschenk, der Geist Christus, der Erlöserfunke, der uns beisteht.

___________________________________________________________________________

Dies ist nur ein kleiner Auszug aus der  Kosmischen Lebensschule, dem  Treffen aller Gottsucher, das jeden Sonntag um 10.00 Uhr in vielen  Orten urchristlicher Begegnung stattfindet.

Haben Sie Interesse? Möchten Sie gerne eine Veranstaltung live miterleben? Nähere Informationen und Veranstaltungsorte: Treffen aller Gottsucher


zum nächsten Abschnitt

 

 

© 2014 Universelles Leben e.V. • E-Mail: info@universelles-leben.orgImpressum