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Christus

Warum greift Gott nicht ein? 


Warum greift Gott nicht ein?

    Gabriele, die Prophetin und Botschafterin Gottes für unsere Zeit, erläuterte dieses Thema in der Kosmischen Lebensschule am 25.03.2001. Ein kurzer Auszug:

Wir sollten unser Leben heiligen. Was sind eigentlich „unheilige“ Gedanken? Es sind ungesetzmäßige Gedanken, die sich gegen Gott richten. Dadurch werden wir allmählich gewissenlos und letztlich brutal. Das Leben mehr und mehr zu heiligen heißt: Uns ein geistiges Ziel vorzugeben, also eine Zielsetzung im Sinne der Gebote Gottes und der Bergpredigt Jesu, und uns daran zu halten. Einerlei, was der Tag bringt, – in Sorgen, in Nöten, aber auch bei Freuden - sollten wir uns immer wieder fragen: Entspricht das meinem Ziel? Entspricht das den Geboten Gottes und der Bergpredigt Jesu? Wie steht es mit meinem Gewissen? Ist mein Gewissen aktiv? Oder bin ich in bestimmten Punkten gewissenlos, indem ich mich brutal über etwas hinwegsetze, von dem ich weiß, dass ich es nicht denken oder tun soll?
Uns ein geistiges Ziel zu setzen heißt letztlich, an Gott, unseren Vater, zu glauben. In der heutigen Zeit ist es sehr schwer, an Gott zu glauben, denn alles, was in der Welt geschieht, wird vielfach Gott zugeschoben. Doch statt zu fragen „Warum greift Er nicht ein?“, müssten wir eigentlich sagen: Warum greifen wir in unser Dasein nicht ein – indem wir uns hinterfragen, was eigentlich unser Ziel ist, ob wir ethisch-moralische Werte entwickelt haben, oder ob wir uns einfach gehenlassen, gewissenlos das nachvollziehen oder tun, was andere uns vorgeben.
Wer sein Leben in die Hand nimmt, wer sich also ein geistiges Ziel vorgibt, der wird sensitiv. Er wird sich immer mehr hinterfragen, z.B.: Ist das, was ich denke, rede oder tue, das Leben, oder ist es unheilig? Ist es also gegen das Gesetz Gottes?
Dann sind wir schon bei der Zügelung der Rede, bei der Bemeisterung der Sinne. 
Wenn wir unsere Rede zügeln, hinterfragen wir auch gleichzeitig unsere Gedanken und ordnen sie
Haben wir eine geistige Zielsetzung, werden wir unsere Gedanken kontrollieren. Und wer sich darin eingeübt hat, seine Gedankenwelt zu kontrollieren, sie zu hinterfragen, um mit Christus das Gegensätzliche, das Unheilige, das gegen die Gesetze Gottes ist, zu bereinigen und nicht mehr zu tun, der wird ruhiger. Er wird dann auch seine Rede zügeln, und bevor er spricht, wird er prüfen, ob das seinem Ziel, dem Leben, entspricht.
Aufgrund dieser Gedankenordnung und der Zügelung der Rede werden sich auch, fast wie automatisch, die Sinne verfeinern, und wir haben - durch unsere reineren, leichteren, freudigeren Gedanken und bewussten Worte - die Kontrolle darüber, unsere Sinne in die Hand zu nehmen, sie also entsprechend zu lenken. Dadurch wandern wir immer mehr dem Ziel zu. Alles andere ist eine Verwirrung des irdischen Daseins und ein Irren im weltlichen Sinne.

Dies ist nur ein kleiner Auszug aus der Kosmischen Lebensschule, dem Treffen aller Gottsucher, das jeden Sonntag um 10.00 Uhr in vielen Orten urchristlicher Begegnung stattfindet.

Haben Sie Interesse? Möchten Sie gerne eine Veranstaltung live miterleben? Nähere Informationen und Veranstaltungsorte: Treffen aller Gottsucher


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